Marokko - Die große Atlas-Durchquerung

ab 1995,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
1.168m
Max. Höhenmeter Abstieg
1.500m
Teilnehmer
5 - 15
Reisetage
20
Aufenthaltstage Hotel
9
Aufenthaltstage Zelt
11

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise durch den Hohen Atlas von Ost nach West

16-tägiges Trekking (4 - 7 Std. täglich)
Auf einsamen Pfaden die längste Gebirgskette Afrikas durchqueren
Berbern und Halbnomaden auf den Sommerweiden begegnen
Durch schroffe Gebirgslandschaften, tiefe Schluchten und fruchtbare Oasen wandern
Sich von der reich verzierten Kasbah in Telouet verzaubern lassen
In Marrakech den Traum von 1001-Nacht wahr werden lassen
Fakultativ: Den Jebel Mgoun (4.068 m) überschreiten

„Imazighen“ bedeutet in der Sprache der Berber „Die Freien“ – so bezeichnen sich die Halbnomaden selbst. Während der großen Atlas-Durchquerung lernen wir dieses besondere Freiheitsgefühl zu verstehen. 16 Tage wandern wir auf und ab - fernab von Touristenströmen - durch den wilden, wenig frequentierten, östlichen Hauptkamm des Hohen Atlas. Gurgelnde Bäche, zerklüftete Bergflanken in verschiedenen Erdtönen und dramatisch tiefe Schluchten wechseln sich ab mit kahlen Hochgebirgshängen, an denen Zedern in den Himmel ragen und Bergkamele weiden. Neben dem Naturerleben gewinnen wir ein authentisches und unverstelltes Bild des hier lebenden Berberstammes der Ait Haddidou, deren reiche Kultur weit vor die Zeit der Islamisierung Nordafrikas reicht. Am Ende unseres Trekkings erreichen wir die Kleinstadt Telouet. Die Kasbah thront über dem Dorf und überrascht uns mit prunkvollem Interieur, das wir beim Anblick von außen nicht erwarten würden. Über den Tizi n' Tichka, die höchste Passstraße Marokkos, fahren wir zurück nach Marrakech, wo wir zum Abschluss unserer Reise bei einer Stadtführung die alte Medina mit ihren schier endlosen Waren und herrschaftlichen Palästen erkunden. Diese Reise ist für Trekkingliebhaber konzipiert, die durch authentische Begegnungen Ihren Horizont erweitern und gleichzeitig zu sich kommen möchten – Slow Trekking in Reinform!


Tagesbeschreibung

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  • 20
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  • Tag 1 Flug nach Casablanca und Fahrt nach Beni Mellal
    Nachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca. Nach der Ankunft Transfer nach Beni Mellal.
  • Tag 2 Fahrt nach Imilchil
    Wir fahren durch die Bergzüge des Mittleren Atlas zum Plateau der Seen. Hinter dem Tislit-See liegt der bekannte Berberort Imilchil (2.160 m). Hier findet jährlich der bekannte Heiratsmarkt statt. Von einer Kasbah überragt, ist das Bergdorf Verwaltungszentrum für die in dieser Region lebenden 10.000 Angehörigen der Berbergruppe der Ait Haddidou (Ait = "Söhne von"). Sie bilden eine der drei großen Berber-Sprachgruppen in Marokko und leben halbnomadisch vorrangig im Hohen Zentralatlas. Wir wandern in ca, 1,5 Stunden zu unserem ersten Zeltplatz.
  • Tag 3 Trekkingstart zu den Quellen von Timicha
    Nach dem Frühstück treffen wir unsere Begleitmannschaft. Das Gepäck wird in den ´Korbtaschen´ der Mulis verstaut und wir wandern ins Tal des Asif Melloul. Durch eine wildromantische Schlucht zieht sich der Weg nach unten. Die Schlucht verengt sich teils sehr stark und weist steile bis zu 100 m abfallende Hänge oder Felsabbrüche auf. Oftmals queren wir den Fluss vom einen zum anderen Ufer oder gehen ein Stück durch das steinige Flussbett mit wechselnder Wasserführung. Dabei leisten mitgebrachte Sportschuhe oder Trekkingsandalen als "Wasserschuhe" und Teleskop-Tourenstöcke als "Gehhilfe" gute Dienste. Unser Ziel sind die Quellen von Timicha (ca. 2.000 m).
  • Tag 4 Durch die Melloul-Schlucht nach Batli
    Heute steht uns ein langer und anstrengender Tag bevor. Unsere Route führt meist durch die wilder werdende und unbesiedelte Melloul-Schlucht, wobei wir erneut mehrmals die Uferseite queren oder gar einzelne längere Passagen im Flussbett waten. Bei hohem Wasserstand weichen wir auf einen Höhenweg entlang der Abbrüche aus. Wir erreichen unser Lager beim kleinen Dorf Batli (1.600 m).
  • Tag 5 Über den Dari-Pass in die Melloul-Schlucht
    Wir verlassen das Melloul-Tal und steigen auf einem Serpentinenweg hinauf zum Tizi-n-Dari (1.970 m, Tizi = Pass). Anschließend steigen wir ab zum Dorf Ait Boulmane und trinken vielleicht bei einer Berberfamilie einen Thé à la Menthe, den typischen, marokkanischen Pfefferminztee. Entlang der Asif Melloul-Schlucht erreichen wir dann unsere Gîte (1.520 m). Den Rest des Tages haben wir frei um die reizvolle Schlucht zu erkunden oder zum Entspannen und Erholen.
  • Tag 6 Hochplateau von Kousser
    Wir brechen früh auf, bevor die Sonne zu hoch steht. Wir folgen dem Mulipfad aus der Schlucht heraus durch alten Wacholderwald hinauf zu den Klippen von Igueder. Wir kommen durch alte Pinienwälder auf ein raues und karges Hochplateau, das Dolinen als Verkarstungserscheinungen aufweist. Nun überqueren wir das Kousser-Plateau, auf dem im Sommer oft Nomadenfamilien anzutreffen sind, die hier mit ihren Schafen und Ziegen von Weide zu Weide ziehen. Deutlich wird uns ihre harte und entbehrungsreiche Lebensweise. Unsere Zelte bauen wir in der Nähe von Anou-n-Ouhanad (ca. 2.520 m) auf.
  • Tag 7 Über den Issif-Felsen zum Marktdorf Zaouiat Ahancal
    Weiter über das Plateau führt unser Weg hinauf bis zum aussichtsreichen Felsen Jebel Issif (ca. 2.800 m) und nun steil hinunter ins Tissalmit-Tal. Nachmittags gelangen wir hinab durch einen Wacholderwald zum großen Marktdorf Zaouiat Ahancal (ca. 1.600 m) am gleichnamigen Fluss. Typisch für einige Dörfer in unserer Trekkingregion sind die verschachtelten und übereinander getürmten einfachen Häuser. Manche von ihnen werden noch von Tighremts (Lehmburgen) beherrscht. In anderen Regionen, wie dem südlichen Atlas werden diese Lehmburgen Kahsbahs genannt. Die bis zu sechs Stockwerken hohen Gebäude stellen mit ihren Ecktürmen, Zinnen sowie den geometrischen Verzierungen die Schmuckstücke der Dörfer dar und sind oder waren von einer oder mehreren begüterten Familien bewohnt. In den Hochtälern treffen wir auf die Lagerplätze der Halbnomaden. Sie leben hier nach der Schneeschmelze in aus schwarzer Schafwolle gefertigten Zelten, sogenannten Khaimas. Wir übernachten in einer einfachen Gîte.
  • Tag 8 Über den Illissi-Pass nach Assem Souk
    Durch ein Seitental steigen wir in die Ilissi-Schlucht hinauf und erreichen so den Pass Tizi-n-Ilissi (ca. 2.600 m). Auf einem traditionellen Handelsweg geht es nun bis zum Nomadenmarkt von Assem Souk, in dessen Nähe wir unsere Zelte aufbauen (2.348 m).
  • Tag 9 Über den Yilaz-Pass ins fruchtbare Tal von Bouguemez
    Nun verläuft unsere Route am Flussbett entlang hinauf zum Tizi-n-Yilaz (2.900 m). Da dieser Bereich recht trocken ist und keine Quellen bietet, führen wir ausreichend Getränke mit. Hinter dem Pass geht es durch den im Sommer ausgetrockneten Izoughar-See. In diese Region kommen sowohl die Halbnomaden von Ait Bouguemez als auch die von Zaouiat Ahansal mit ihren Herden zum Weiden und bleiben, bis der erste Schnee fällt. Wir steigen weiter ab bis zu unserer Unterkunft in Ait Hkem (ca. 2.150 m). Wir befinden uns bereits im weitläufigen, fruchtbaren und von traditionellen Dörfern durchzogenen Tal von Bouguemez.
  • Tag 10 Bouguemez – durch das „Tal der Glückseligen“
    Wir folgen dem „glücklichen Tal", wie die Bewohner ihre grüne Heimat auch bezeichnen, talabwärts. So genannt wird es aufgrund seiner ruhigen, idyllischen Lage und dem fruchtbaren Boden und den vielen Wasserläufen. Es gilt als das längste Tal im Hohen Zentralatlas. Wir kommen durch mehrere nette Dörfer und werden vielleicht von Berbern zu einem Tee eingeladen. Unser Mittagessen lassen wir uns in unserer Gîte im Dorf Ikfh n´Ighir (ca. 1.800 m) schmecken, wo wir auch die Nacht verbringen. Am Nachmittag können wir uns erholen, waschen oder den auf einem Bergkegel über dem Tal thronenden Getreidespeicher Sidi Mousa besichtigen. (Dann plus etwa weitere 1,5 - 2 Stunden Gehzeit)
  • Tag 11 Über den Ait-Imi-Pass zur Aflafal-Quelle
    Wir starten früh, bevor die Sonne zu brennen beginnt, unseren dreistündigen Aufstieg durch Wacholderwald und über vegetationsarme Hänge zum aussichtsreichen Tizi-n-Ait Imi (ca. 2.900 m). Bei klarem Wetter eröffnet sich vom Pass erstmals ein faszinierendes Panorama auf die höchsten Berge des Hohen Zentralatlas, darunter die Gipfelkette des über 4.000 m hohen Mgoun-Massives. Nach moderatem Abstieg erreichen wir den Asif Amougr Saln mit der Speicherburg Tighremt-n-Ait Ahmed. Von hier wandern wir ins Oulilimt-Tal hinein bis zu unserem Lagerplatz nahe der Quelle von Aflafal (ca. 2.300 m).
  • Tag 12 Durch die wilde Oulilimt-Schlucht
    Von der herrlich gelegenen Wiese um die Aflalal-Quelle erreichen wir auf einem Höhenweg nördlich der Oulilimt-Schluchten unseren Lagerplatz bei den Oulilimt-Quellen (ca. 2.850 m) am nördlichen Bergfuß des Mgoun-Massivs. In dieser wilden Gegend finden sich keine Dörfer mehr, nur noch vereinzelte Zelte mit Schaf- und Ziegenherden der aus dem Saghro-Massiv und den südlichen Oasen stammenden Nomaden. Wir haben Zeit zum Akklimatisieren und Ausruhen, stimmen uns auf den Anstieg zur zweithöchsten Bergkette Marokkos ein und legen uns früh in den Schlafsack.
  • Tag 13 Überschreitung des Mgoun Gipfels
    Für heute ist die technisch nicht schwierige, aber wegen ihrer Länge und dem Höhenunterschied recht anstrengende Besteigung des Hauptgipfels des Mgoun (4.068 m) vorgesehen. Wir starten früh. Bevor wir den Oumsoud-Pass erreichen, zweigen wir in die Nordflanke der Mgoun-Kette ab und gehen auf technisch einfachem Weg aus dem Bergkessel durch Gesteinsschutt und über kleine Schieferplatten in ca. 5-6 Std. auf den Hauptkamm hinauf. Mehrere Male überschreiten wir auf dem aussichtsreichen Hauptkamm in gut 1 Std. Gehzeit die 4000-Meter-Marke. Bis in den Frühsommer ist mit dem Überqueren von Schneefeldern zu rechnen. Bei klarem Wetter können wir beim Gipfelpicknick eine prachtvolle Aussicht genießen. Über den Kamm und durch steile Schotterfelder steigen wir in 3-4 Std. nach Norden auf das Plateau von Tarkeddit (ca. 2.970 m) ab. Hier zelten wir auf einer ausgedehnten grünen Hochalm bei der Quelle des Oued Tessaout (2.900 m).

    Wer sich nicht am Gipfelgang beteiligen möchte, kann mit den Mulitreibern in einer gemütlichen Tagesetappe in 4-5 Std. über den Pass Tizi-n-Oumsoud (ca. 2.970 m) zu unserem höchst gelegenen Zeltplatz wandern. Die Begehung des langen Gipfelkammes hängt auch etwas von den Wetterbedingungen ab – in jedem Fall geht die Sicherheit am Berg vor. Über die Möglichkeit zur Gipfelbesteigung bzw. -überschreitung entscheidet unser Reiseleiter.
  • Tag 14 Tarkeddit-Plateau – Sommerweiden der Nomaden
    Am Morgen durchqueren wir die weite und in beeindruckender Gebirgsszenerie eingebettete Tarkeddit-Hochfläche. Auch hier verbringen Nomadenfamilien mit ihren Herden den Sommer. Wir kommen bis an den Einschnitt zu den wilden Tessaout-Schluchten. Vor dem Eingangstor zu diesen tiefen, engen Schluchten wandern wir den Hang hinauf bis zum Tizi-n-Ousadrem (ca. 3.200 m). Nach einer Pause wandern wir den langen Weg hinunter zu den Tessaout-Höhlen. Wir campen heute an einem schönen Platz am Fluss. Wer möchte kann nach Ankunft am Lagerplatz am Nachmittag die nahegelegenen Höhlen mit dem Reiseleiter erkunden.
  • Tag 15 Das rote Tessaout-Tal
    Unser Weg führt im Tal abwärts und die Landschaft wird zusehends grüner und fruchtbarer. Die Gegend ist bewaldet und es wachsen viele Walnuss- und Obstbäume. Wir kommen durch einige Dörfer aus den typisch verschachtelten Häusern aus Stampflehm und luftgetrockneten Ziegeln. Wir passieren Amezri - das größte und älteste Dorf im Tessaout-Gebiet. Unsere Gite beziehen wir im Ort Ait Ali-n-Itto (ca. 1.820 m), wo sich zwei Bergtäler treffen.
  • Tag 16 Über den Tagoukht Pass
    Wir verlassen das Haupttal und steigen südwärts im Seitental empor. Das ehemals befestigte Dorf Megdaz (ca. 1.980 m) ist der älteste Ort in diesem Tal und es heißt, es wäre das schönste Dorf überhaupt im Hohen Atlas. Nach einem Bummel wandern wir vorbei an den sorgsam bebauten Terrassenfeldern und bergauf zum Tagoukht-Pass (ca. 2.450 m). Von hier führt der Weg hinab zum Dorf Tagoukht. Nach der Mittagsrast bewältigen wir noch den letzten Wegabschnitt und bauen unser Lager bei Taoudja auf (ca. 2.500 m).
  • Tag 17 Über den Tamda-Pass zum gleichnamigen See
    Wir wandern auf einem aussichtsreichen Panoramaweg und überwinden den Tamda Pass (ca. 3.000 m). Nun steigen wir in einen Taleinschnitt ab und campieren schließlich oberhalb des Ufers des Tamda-Sees (ca. 2.600 m), der zu einem erfrischenden Bad einlädt.
  • Tag 18 Trekking durch das Tichkiwine-Tal
    Gemütlich wandern wir hinab ins Ounila-Tal. Dann folgen wir dem Weg in ein Tal bis zum Dorf Tighza (ca. 1.800 m). Hier sind wir am Ziel unseres intensiven Trekkings durch den Hohen Atlas, das höchste Gebirge Nordafrikas. Unser Trekkingkoch verköstigt uns zum letzten Mal und serviert ein Abschiedsessen. Unsere Begleitmannschaft mit den Mulis verabschiedet sich vielleicht schon heute Nachmittag und tritt ihren Rückweg nach Hause an. In Tighza schlafen wir in einem einfachen Berberhaus.
  • Tag 19 Besuch von Telouet und Fahrt nach Marrakech
    Eine knappe Stunde laufen wir bis zum Treffpunkt mit unserem Fahrer, der uns in Anmiter abholt. Wir fahren zur mit Zinn besetzten Kasbah Telouet, die nahe dem Dorf auf einem Felsvorsprung über dem Tal aufragt. Hier war der Stammsitz des Herrschers über die Glaoua, dem mächtigsten Berberstamm im mittleren Hohen Atlas. Über Jahrhunderte kontrollierten die Glaoua den Zugang zum nahen Tizi-n-Tichka. Viel Einfluss und Macht schuf sich der Pascha der Glaoui durch Kooperation mit den Franzosen, was oft gegen den Willen des Sultans geschah. Die Gesamtanlage besteht aus mehreren Kasbah-Komplexen, einer Moschee und dem Palastgebäude.
    Nach der Besichtigung und einer Mittagsrast in einem Lokal neben der Kasbah überqueren wir auf asphaltierter Straße den 2.260 m hohen Tizi-n-Tichka. Er ist der höchste befahrbare Gebirgspass des Landes und teilt die beiden großen Bergmassive Nordafrikas, den Mgoun im Osten vom Toubkal im Westen.
    Nach rund 140 km Fahrt treffen wir nachmittags in Marrakech ein. Wer möchte, kann vor dem Abendessen noch den weltberühmten Platz Djemaa el Fna aufsuchen und vielleicht in einem der aussichtsreichen Dachterassen-Cafés einen süßen Pfefferminztee trinken oder in die Medina eintauchen.
  • Tag 20 Marrakech
    Heute besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht seit vielen Jahren UNESCO Weltkulturerbe ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou als eines der monumentalen Stadttore und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll und farbenfroh die ganze Pracht orientalischer Zierde. Unser Mittagessen nehmen wir in einem Restaurant in der Medina ein. Der Nachmittag steht uns für individuelle Erkundungen zur Verfügung. Wir haben Zeit Souvenirs zu erstehen (Unbedingt handeln!) und können uns durch die quirligen und bunten Gassen der Medina treiben lassen. Am Abend treffen wir uns in der Medina und lassen die Reise bei unserem Abschiedsessen herrlich ausklingen.
  • Tag 21 Heimreise
    Morgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech via Casablanca zurück nach Frankfurt mit Ankunft am Nachmittag.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Bei dieser 21-tägigen Reise trekken wir 16 Tage durch die Bergwelt des Hohen Atlas. Die große Atlas-Durchquerung führt durch verschlafene Täler und über hohe Pässe in einer weitgehend touristisch unerschlossenen Gegend des Hohen Atlas. Im ersten Teil des Trekkings von Imilchil bis zum Izoughar See begegnet man normalerweise sehr wenigen Touristen, nur den den Halbnomaden und den hier lebenden Berbern. Der zweite Teil des Trekkings ab dem Ait Bougouemez-Tal ist stärker frequentiert, aber dennoch nicht sehr touristisch. Ein eindrucksvolles und langes Slow-Trekking für begeisterte Wanderer, die sich von unberührter Natur und authentischen Begegnungen begeistern lassen.

    Anforderung:
    Die Tagesetappen beim Trekking durch den Hohen Zentralatlas liegen meist bei 5 bis 7, maximal 8 Stunden (Besteigung des Mgoun) reine Gehzeit. Sie sind von jedem geübten Wanderer mit sehr guter Kondition, Ausdauer, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Klimaverträglichkeit zu bewältigen. An mehreren Trekkingtagen sind im Auf- oder im Abstieg zwischen 1.000 und 1.150 Höhenmeter zu bewältigen, einmal sind es 1.500 Höhenmeter im Abstieg. Die technisch einfache Überschreitung des Ighil Mgoun (4.068 m, je rund 1.200 Hm im Auf- und Abstieg) ist fakultativ.

    Höhe:
    Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan.

    Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de

    Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen.

    Unterbringung:
    Beim Trekking nächtigen wir in Zwei-Personen-Zelten und sieben mal in den sogenannten Gite d´Etapes, einfachen Unterkünften in Berberhäusern. Die Speisen werden beim Camping auf Matten, auf dem Boden sitzend, eingenommen. Ein stabiles Messezelt im Nomadenstil sowie ein Toilettenzelt stehen zur Verfügung. An vielen Lagerplätzen besteht die Möglichkeit, sich unterhalb der Trinkwasser-Entnahmestelle im Bach- oder Flusswasser zu waschen. In Beni Mellal zu Beginn der Reise übernachten wir in einem Hotel der Mittelklasse. In Marrakech wohnen wir in einem traditionellen Riad in der Altstadt.
    Bitte achten Sie darauf, dass Sie für die Trekkingnächte immer das gleiche Zelt haben (evtl. mit einer Schnur markieren). Bitte gehen Sie beim Gebrauch mit den Zelten sorgsam um und beachten Sie die Anweisungen und Hinweise Ihrer Reiseleitung und des örtlichen Führers zum Auf- und Abbau, um Beschädigungen der Zelte (Stangen, Schlaufen, Reißverschlüsse, Planen) zu vermeiden. Auch wenn die Begleitmannschaft, vor allem die Mulitreiber, je nach Etappe die Zelte bereits aufgebaut haben, wenn Sie am Lager ankommen, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass sie eigentlich nur für ihre Tiere und den Lastentransport zuständig sind. Bitte haben Sie auch Verständnis, wenn wir bei diesen Touren keine Campingstühle und Campingtische mitnehmen; das ist im Orient unüblich und wäre ein erheblicher Mehraufwand bezüglich Gepäck/Tragtiere.

    Verpflegung:
    An den Trekkingtagen bereitet die Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor. Morgens gibt es Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee. Außerdem wird morgens des Öfteren Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken wir in der Natur oder der Koch bereitet, je nach Etappe, eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse, Thunfisch o.Ä. zu. Abends gibt es eine warme Suppe und ein Hauptgericht, z. B. das Nationalgericht Tajine oder Couscous, ab und zu auch Nudeln mit Beilagen, Gemüse o.Ä. Zum Abschluss gibt es Obst oder einen Nachtisch und danach den marokkanischen Pfefferminztee. Auf die Bedürfnisse von Vegetariern kann der Koch bedingt eingehen; wir bitten Sie, uns im Vorfeld über spezielle Verpflegungswünsche oder Unverträglichkeiten zu informieren. Getränke für die gesamte Gruppe lassen sich bequem und rasch aus einer gemeinsamen Gruppenkasse bezahlen. Leitungswasser in Hotels darf keinesfalls getrunken werden. Mineralwasser in Plastikflaschen ist in den Städten unterwegs überall erhältlich. Vor Beginn des Trekkings kann die Gruppe eine begrenzte Menge Trinkwasser in Plastikflaschen einkaufen und auf das Trekking mitnehmen. Da unterwegs nichts mehr eingekauft werden kann, muss dann auf Brunnen und Quellwasser zurückgegriffen werden, das unbedingt mit Micropur (am besten Mircopur Classic in Tablettenform) behandelt werden muss. Da die Verpflegung größtenteils von Lasttieren getragen wird und die Kapazitäten daher sehr begrenzt sind, kann nicht für die ganze Dauer des Trekkings abgepacktes Wasser mitgenommen werden. Des Weiteren schonen Sie die Umwelt, indem Sie auf Brunnen- oder Quellwasser zurückgreifen.

    Transport:
    Die Kleinbusse in Marokko sind enger bestuhlt als in Europa und daher etwas unbequemer. Bitte bedenken Sie auch, dass viele Straßen in Marokko schlechter sind als bei uns. Für einige Strecken und Abschnitte mit Pisten werden Allradfahrzeuge (Jeeps) eingesetzt, in denen bis zu 8 Personen inklusive Fahrer Platz haben.

    Mithilfe:
    Wir bitten Sie, aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen (insbes. beim Auf- und Abbau der Teilnehmerzelte). Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Marokko

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass, vorläufigen Reisepass oder Kinderreisepass. Der Pass muss noch mindestens 180 Tage bei Einreise gültig sein. Kinder benötigen einen eigenen Reisepass oder Kinderreisepass. Der Eintrag im Reisepass der Eltern oder der Kinderausweis nach altem Muster wird nicht mehr anerkannt.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen wird kein Visum benötigt.


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Marokko

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Während der ausgeschriebenen Reisezeiten herrschen in Marrakech durchschnittlich Tiefstwerte um 14-18°C und Höchstwerte um 29-33°C. Mit zunehmender Höhe nehmen die Temperaturen an den Flanken des Hohen Atlas ab. Während es tagsüber angenehm warm bis heiß sein kann, fallen die Temperaturen nacht teils unter den Gefrierpunkt. Mit Niederschlägen und Wind ist zu jeder Jahreszeit zu rechnen. In Marrakech fallen jährlich etwa 200 mm Regen; im Hohen Atlas sind bis zu 1.000 mm Niederschlag pro Jahr üblich. Bei der Besteigung des Mgoun sind, je nach Witterung und Jahreszeit, noch Schneefelder zu queren. Im Gipfelbereich gibt es oft auch bei strahlendem Sonnenschein stürmische Winde.
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