Marokko - Unberührter Süden

ab 1575,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
900m
Max. Höhenmeter Abstieg
895m
Teilnehmer
6 - 14
Reisetage
14
Aufenthaltstage Hotel
5
Aufenthaltstage Zelt
9

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise durch das Saghro-Gebirge und die Sahara nach Marrakech

4-tägiges Bergtrekking im Saghro-Gebirge (5 - 6 Std. täglich)
3-tägiges Wüstentrekking im Stil einer Kamel-Karawane (5 - 6 Std. täglich)
Den Wechsel von Farben und Formen der Natur im Saghro-Gebirge erleben
Von den Sanddünen im Erg Chegaga den Sonnenuntergang genießen
Die Straße der 1.000 Kasbahs und Ait Benhaddou entdecken
Durch die verwinkelten Gassen der Medina von Marrakech schlendern
Mit einheimischen Begleitern das Saghro-Gebirge und die Sahara durchstreifen

Die zerklüftete Vulkanlandschaft ist von bizarren, verwitterten Basalttürmen und monumentalen Tafelbergen durchzogen. Die Farbpalette reicht von ocker über rot und braun bis schwarz. Besonders in den Abend- und Morgenstunden sind die Farben und Formen ein stilles Spektakel der Natur. Wir durchwandern das Djebel-Saghro-Massiv zwischen Hohem Atlas und der Sahara auf den Pfaden der Ait Atta-Nomaden, die mit Ihren Schafen und Ziegen im Frühjahr aus der Sahara hier hinauf kommen. Wir durchstreifen kleine Lehmdörfer und grüne Bergoasen entlang der spärlichen Flussläufe. Wie an einer Perlenschnur reihen sich mit geometrischen Mustern verzierte Wehr- und Wohnburgen aus Lehm an der Straße der tausend Kasbahs auf. Durch ausgedehnte Palmenhaine erreichen wir die Sahara und erleben die Anmut der Wüste bei einem Kamel-Trekking durch die Sanddünen. Sonnenauf- und -untergänge, die das Sandmeer in Orange- und Rottöne tauchen, sind hier unvergesslich. Abends duftet würziger Couscous aus der Trekkingküche und das Trinken des Pfefferminztees wird zu einem Ritual. Unsere Reise endet wo der Süden Marokkos anfängt: Die nördlichste Oasenstadt - Betörendes Marrakech. Marokkos unberührter Süden gibt uns eine leise Idee der endlosen Weite der Sahara und weckt ein unbändiges Freiheitsgefühl.


Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise und Flug nach Ouarzazate
    Nachmittags Linienflug mit der Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca und weiter nach Ouarzazate. Ankunft nachts und kurzer Transfer zu unserem Hotel.
  • Tag 2 Entlang der Straße der Kasbahs zum Trekkingstart
    Morgens besichtigen wir in Ouarzazate die Glaoui-Kasbah von Taourirt. Der große Palast ist mit geometrischen Mustern und wertvollen Holzdecken verziert. Er zählt zu den mächtigsten, aus Lehm erbauten Wohnburgen des Berberfürsten El Glaoui, Pascha von Marrakech. Per Kleinbus fahren wir nach Osten durch das Dadès-Tal - ein Routenabschnitt, der zur Straße der 1.000 Kasbahs gerechnet wird. Wir besichtigen die erdfarbene, aus der Landschaft ragende Kasbah Amerhidil inmitten einer Palmenoase. Unsere Fahrt führt uns zu den schönen Groß-Oasen Skoura und El Kelaa M´Gouna. Typisch sind die ausgedehnten Rosenplantagen. Aus den Blütenblättern der berühmten Damaszener-Rosen werden Öl und Essenzen für die Parfümherstellung gewonnen.
    Auf der Weiterfahrt erreichen wir den Ausgang der Dadès-Schlucht und nehmen eine Piste in Richtung Süden. Ziel ist die kleine Oase Tagdilt (1.600 m) am Nordrand des Djebel Saghro. Von den umliegenden Hügeln lässt sich sehr schön der Sonnenuntergang vor den gegenüberliegenden Gipfeln des Hohen Atlas beobachten. Am Abend treffen unsere Mulitreiber ein. Wir nächtigen in Schlafräumen in einer sogenannten Gite d´Etape, einem einfachen Gästehaus.
  • Tag 3 Wanderung über zwei Pässe nach Almoun-n-Ouarg
    Morgens beladen die Mulitreiber ihre Tiere mit unserem Gepäck und der Zelt- und Kochausrüstung. Dann brechen wir zum viertägigen Bergtrekking auf. Der Djebel Saghro erstreckt sich südlich der Straße der 1.000 Kasbahs zwischen dem Oasental des Drâa im Westen und dem Oasengebiet von Tafilalet im Osten und geht nach Süden in die Kies- und Schotterwüsten der Sahara über. Nach zuerst mäßigem Anstieg geht es einen Serpentinen-Weg bis auf eine Höhe von 2.200m hinauf. Wir verbringen unsere Mittagspause mit Blick auf die Berge des Hohen Atlas, die sich wie ein Band entlang dem Dadès ziehen. Im Winter oder Frühjahr heben sich die höheren Gipfel mit einer Schneekante vom blauen Himmel ab. Bergan wandern wir zum Tizi-n-Iferd (2.500 m, Tizi = Pass), bald wird die Sicht frei auf den höchsten Berg im Saghro-Massiv, der Amalou n´Mansour (2.712 m). Im Norden leuchtet bei klarer Sicht mitten im Zentralatlas der M´Goun, dessen langer Grat mehrmals die 4.000 m übersteigt. Wir steigen aber nicht weiter auf sondern bergab zu unserem Lagerplatz (2.200m) nahe einer kleinen Quelle.
  • Tag 4 Über den Kouaouch-Gipfel zur Oase Igli
    Über ein Plateau wandernd ist unser erstes Ziel der Aussichtsberg Kouaouch (2.592 m). Der Gipfel bietet eine grandiose Rundumsicht ins Saghro-Gebirge und auf den Hohen Atlas. Zwischen gewaltigen Tafelbergen mit bizarren Erosionsformen wandern wir als führe der Weg zwischen gigantischen Festungen und Burgen hindurch. Senkrechte Felswände wirken wie unbezwingbare Mauern, Felspfeiler wirken wie die Zinnen der Burganlage. Das Gestein wechselt in den Farben gelb, orange und ocker bis braun. Schließlich treffen wir in der Oase Igli (1.700 m) ein und schlagen, umgeben von einer zauberhaften Felskulisse, die Zelte auf. Diese Region ist von Nomadenfamilien besiedelt, die in dem kargen Weideland von der Schaf- und Ziegenzucht leben. Wenn ein Gebiet abgeweidet ist, verlegen sie alle paar Wochen die Zelte, damit die Tiere wieder genügend Nahrung haben.
  • Tag 5 Durch die Afourar-Schlucht zum Ali-Tor
    Von der Oase wandern wir hinunter in ein Tal, das sich zur wilden Afourar-Schlucht verengt. Unterwegs kommen wir durch kleine Berber-Siedlungen, wo ähnlich wie in der Igli-Oase sogar bescheidener Ackerbau betrieben wird. Bevor wir die Schlucht durchqueren, kommen wir zu einer sehenswerten Steilstufe im Flussbett. Falls der Afourar Wasser führt, entsteht am Fuße ein Pool, und wir haben eventuell das Flussbett in der engen Schlucht mehrmals zu queren, was oft über Trittsteine möglich ist. Schließlich weitet sich die Landschaft, der Blick schweift über von Orgelpfeifen aus Sandstein gesäumten Höhenzüge und wir kommen unserem wunderschönen Lagerplatz beim Bab n´Ali (Bab = Tor) näher. Tor wird es genannt, weil zwei mächtige Sandsteintürme den Durchgang bewachen, einer davon ist ein riesiger Monolith. In der Nähe liegt eine Oase mit kleinen Häusern. Nach dem Aufbau des Camps erkunden wir am Nachmittag die Umgebung mit den monumentalen Zeugenbergen und Felstürmen.
  • Tag 6 Landschaftliche Höhepunkte bis Tifrite
    Morgens steigen wir über teils lose Steine nach Ousdidene Bab n`Ali (1.500 m) hinauf; von dort bietet sich ein herrlicher Blick auf die unterhalb gelegene Oase mit einzelnen Dattelpalmen die sich üppig grün von der wüstenhaften Landschaft abheben. Nach dem Abstieg wandern wir durch weite Landschaften, noch lange Zeit ist einer der mächtigen Türme des Bab´n Ali zu sehen. In dieser Gegend leben vor allem die Berber vom Volk der Ait Atta. Wir wandern weiter in ständigem leichten auf und ab und werden Bab n´Ali von verschiedenen Blickwinkeln wahrnehmen und wir erleben einige landschaftliche Höhepunkte. Wir wandern am Nachmittag in ca. einer Stunde nach Tifrite, wo wir abgeholt werden und nach Nkob fahren. Unsere heutige, feste Unterkunft bietet willkommenen Komfort zwischen unseren Zelt-Trekkings.
  • Tag 7 Fahrt in die Sahara und erste kurze Trekkingetappe mit den Kamelen
    Wir verabschieden unsere Begleitmannschaft und fahren über eine Piste zur Asphaltstraße. Dort stoßen wir auf die Oasenkette des südlichen Drâa-Tales. Tausende und Abertausende von Dattelpalmen lassen es schon ahnen, hier hat der Dattel-Anbau eine lange Tradition - mit die besten Dattelsorten stammen aus dieser Gegend. An Dörfern und Kasbahs aus Stampflehm vorbei führt die Route nach Zagora. Hier decken wir uns wieder mit einem Vorrat an Mineralwasser für das Wüstentrekking ein. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter im Drâa-Tal bis vor Mhamid, dem Endpunkt der Straße. Mhamid wird auch als „Tor zur großen Sandwüste" bezeichnet und war früher wichtiger Karawanenknotenpunkt. Die Karawanen zogen vor Jahren noch bis nach Timbuktu. In einer Oase ein Stück weit weg von Mhamid treffen wir unsere Wüsten-Begleitmannschaft aus Koch, mehreren Beduinenführern und ihren Kamelen. Wir gehen oder reiten schon, aber heute nur für eine kurze Etappe bis zu unserem ersten Lagerplatz am Beginn der Wüste.
  • Tag 8 Kameltrekking zu ersten Dünen
    Nach dem Frühstück geben uns unsere ´chameliers´, Spezialisten in Sachen Kamel, eine kleine Einführung ins Kamelreiten. Ein Beduine betreut und führt im Schnitt zwei bis vier Tiere. Wenn die Tiere gesattelt sind, steigt die Spannung bis zum Aufsitzen. Nun brechen wir mit unseren „Wüstenschiffen" zum dreitägigen Kameltrekking, auch Méharée genannt auf. Teils sind wir inmitten weicher Sanddünen unterwegs, teils führt die Route über härteren, lehmigen oder steinigen Boden. Für je zwei Teilnehmer/innen steht ein Reitkamel bereit, so dass Sie sich etappenweise mit Reiten und Wandern abwechseln (ein Reitkamel zur Alleinbenutzung ist gegen Aufpreis buchbar). Mittags ist eine längere Rast vorgesehen.
    Anfangs wandern und reiten wir über eine flache Ebene mit ersten kleinen Dünen, die am Nachmittag zahlreicher werden. Große Tamarisken-Hügel bilden hier noch etwas Vegetation.
  • Tag 9 Wandern und Reiten zu einsamen Dünen-Giganten
    Richtiges Wüsten-Feeling kommt auf, denn wir sind umgeben von Dünen. Gegen Mittag erreichen wir das trockene Tal des Draa-Flusses und legen bei Tamarisken-Bäumen im Schatten unsere Mittagspause ein. Nachmittags wandern wir erst vorbei an einem verlassenen Oasen-Dörfchen, dessen Ruinen davon zeugen, dass die Wüste sich hier stärker ausgebreitet hat. Wir tauchen ein in einsame Regionen, die von keinem Auto mehr befahren werden können und wandern bzw. reiten direkt auf ein großes Dünenmassiv zu. Als wir ankommen steht es vor uns wie ein gigantischer Sand-Koloss. Wir sind bereits an unserem Lager angekommen und haben die Möglichkeit, auf die höchsten Dünenkämme aufzusteigen, was durchaus etwas anstrengend sein kann. Von oben wird klar, dass wir uns inmitten eines unendlich scheinenden Dünenmeeres befinden, welches am Horizont von einer großen Bergkette begleitet wird. Wir können in aller Ruhe die Lichtstimmungen bei Sonnenuntergang und die Stille der weiten Wüste genießen. Dann kommt die farbintensive Stunde, in der jede Düne, jede Sandrille, ja jedes Sandkorn von einem scharf gezeichneten Schatten begleitet wird und immer plastischer zur Wirkung kommt. Das Abendessen im Messezelt oder unter freiem Himmel, entsprechend orientalischer Sitte auf einer Matte auf dem Boden sitzend, wird immer erst nach Einbruch der Dunkelheit serviert.
  • Tag 10 Kameltrekking zu den Dünen von Erg Chegaga
    Die Kamele umgeben wie jeden Morgen unser Lager, beobachten aus ihren sanften großen Augen mit den langen Wimpern das Geschehen oder scheinen beinahe hochnäsig auf die startbereiten Wanderer herab zu blicken. Im Karawanentempo bewegen wir uns weiter westwärts bis zu dem riesigen Dünenfeld von Chegaga. Der Weg führt mal durch Sandgebiet, mal durch Steinwüste. Während die Kamele immer den einfachsten Weg zwischen den Dünen wählen, können wir - falls wir wandern wollen - beiderseits durch die Dünenfelder gehen. Nachmittags kommen wir durch eine völlig flache, meist ausgetrocknete lehmige Ebene. Dann tauchen die bis zu 100 m hohen Dünenkämme auf, die im abnehmenden Tageslicht in unterschiedlichen Farben schimmern. Traumhafte Lichtstimmungen begeistern nicht nur die Fotografen der Gruppe. Schließlich läuft unsere Karawane am Lagerplatz zu Füßen der Dünen des Erg Labidlia ein. Dieses Erg gehört zu Erg Chegaga und zählt zu den höchsten Dünen. Es sind die letzten Stunden mit unseren Beduinen-Begleitern und den lieb gewonnenen Kamelen. Nach dem Aufbau des Lagers lockt noch einmal der Anstieg über Dünenkämme auf einen der höchsten Aussichtspunkte, die Formen- bzw. Farbenvielfalt und Schönheit der Sahara bei Sonnenuntergang zu erleben.
  • Tag 11 Von der Sahara nach Ait Benhaddou
    Frühaufsteher möchten vielleicht den Sonnenaufgang von den Dünenkämmen aus beobachten. Nach dem Frühstück und Abbau des Lagers treffen unsere Jeeps ein. Über holprige Pisten geht es am Südrand des Djebel Bani entlang, der südlichsten und niedrigsten Bergkette des Atlas-Massives, dessen Bergkämme bis zu 1.600 m hoch sind. Die staubige, aber landschaftlich eindrucksvolle Route führt uns auch mitten durch den riesigen ausgetrockneten Iriki-See. Schließlich erreichen wir Foum Zguid, einen Oasenort am Fuße des Djebel Bani. Nach dem Mittagessen fahren wir gen Norden durch den Anti Atlas nach Ait Benhaddou. Nach Ankunft besuchen wir am späten Nachmittag die berühmte Kasbah, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und Schauplatz vieler berühmter Filme, wie zum Beispiel Lawrence von Arabien oder Gladiator war.
  • Tag 12 Über den Hohen Atlas nach Marrakech
    Durch das Ounila-Tal fahren wir in den Hohen Atlas und überqueren auf asphaltierter Straße den 2.260 m hohen Tizi-n-Tichka. Er ist der höchste befahrbare Gebirgspass des Landes und teilt die beiden großen Bergmassive Nordafrikas, den Mgoun im Osten vom Toubkal im Westen. Gegen Mittag erreichen wir Marrakech. Wer möchte, kann vor dem Abendessen noch den weltberühmten Platz Djemaa el Fna aufsuchen und vielleicht in einem der aussichtsreichen Dachterassen-Cafés einen süßen Pfefferminztee trinken oder in die Medina eintauchen.
  • Tag 13 Marrakech
    Heute besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht seit vielen Jahren UNESCO Weltkulturerbe ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou als eines der monumentalen Stadttore und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll und farbenfroh die ganze Pracht orientalischer Zierde. Der Nachmittag steht uns für individuelle Erkundungen zur Verfügung. Wir haben Zeit Souvenirs zu erstehen (Unbedingt handeln!) und können uns durch die quirligen und bunten Gassen der Medina treiben lassen. Am Abend treffen wir uns am Hauptplatz Djema el Fna und lassen die Reise bei unserem Abschiedsessen herrlich ausklingen.
  • Tag 14 Heimreise
    Morgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech via Casablanca zurück nach Frankfurt.
  • Tag 15 Rückflug nach Frankfurt und Heimreise
    Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Flug von Agadir über Casablanca zurück nach Frankfurt mit Ankunft am Nachmittag und Heimreise.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Diese Trekking-Reise führt uns in den Süden Marokkos in das vulkanische Wüstengebirge Jebel Saghro und zur größten Sandwüste Marokkos, Erg Chegaga. Wir besuchen außerdem die Straße der 1000 Kasbahs mit Ait Ben Haddou und Marrakech.

    Anforderung:
    Beim Trekking im Saghro-Gebirge sind für die meist 5 bis 7-stündigen Wanderetappen Trittsicherheit (sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) und gute Kondition erforderlich. Wir bewegen uns auf Höhen zwischen 1.350 und 2.600 m und müssen maximal 900 Höhenmeter im Auf- und Abstieg bewältigen. Die Pfade im Gebirge führen teils über Geröll, teils folgen Sie ausgetretenen Wegen oder Fahrspuren. Das Gepäck wird während des Trekkings durch Mulis befördert.

    Für das Kameltrekking in der Sanddünen-Landschaft steht für je zwei Teilnehmer/innen ein Reitkamel zur Verfügung, so dass wir abwechselnd reiten oder wandern können. Das gewählte Gehtempo der Kamele entspricht etwa dem Wandertempo. In der Regel unterbrechen wir die Etappen durch eine längere Mittagsrast. Vorkenntnisse beim Kamelreiten sind nicht nötig. Ein Kameltreiber führt jeweils 3-4 Tiere. Wer möchte, kann gegen Aufpreis ein Reitkamel zur Alleinbenutzung dazu buchen. Neben den Reitkamelen sind Lastkamele für den Transport des Reisegepäcks vorgesehen.

    Bei den Trekkings brauchen wir nur unseren Tagesrucksack mit dem persönlich Notwendigen für tagsüber selbst zu tragen.

    Unterbringung:
    Während der Trekkingabschnitte schlafen wir in Zwei-Personen-Zelten (Schaumstoffmatten werden gestellt). Es steht ein Messezelt im Nomadenstil sowie auch ein Toilettenzelt zur Verfügung. In den Städten übernachten wir in einfachen Mittelklassehotels, in Marrakech am Ende der Reise in einem traditionellen Riad. Wir möchten Sie bitten, Ihre Zelte während der Trekkingabschnitte selbst auf- und abzubauen. Bitte gehen Sie beim Gebrauch mit den Zelten sorgsam um und beachten Sie die Anweisungen und Hinweise Ihrer Reiseleitung und des örtlichen Führers zum Auf- und Abbau, um Beschädigungen der Zelte (Stangen, Schlaufen, Reißverschlüsse, Planen) zu vermeiden.

    Verpflegung:
    An den Trekkingtagen bereitet unsere Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor. Morgens steht Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Außerdem wird morgens des öfteren Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken wir in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse, Thunfisch o.ä. gereicht. Abends bereitet der Koch eine warme Suppe und ein Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen, Gemüse o.ä. besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und Pfefferminztee. Die Speisen werden beim Camping auf Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen. Hocker und Klapptische, wie z.B. in Nepal, sind im Orient unüblich.
    Getränke für die gesamte Gruppe lassen sich bequem und rasch aus einer gemeinsamen Gruppenkasse bezahlen. Leitungswasser in Hotels darf keinesfalls getrunken werden. Mineralwasser in Plastikflaschen ist in den Städten unterwegs überall erhältlich. Vor Beginn des Trekkings kann die Gruppe eine begrenzte Menge Trinkwasser in Plastikflaschen einkaufen und auf das Trekking mitnehmen. Da unterwegs nichts mehr eingekauft werden kann, muss dann auf Brunnenwasser zurückgegriffen werden, das unbedingt mit Micropur (am besten Mircopur forte in Tablettenform) behandelt werden sollte. Da die Verpflegung größtenteils von Lasttieren getragen wird und die Kapazitäten daher sehr begrenzt sind, kann nicht für die ganze Dauer des Trekkings abgepacktes Wasser mitgenommen werden. Des Weiteren schonen wir die Umwelt, indem wir auf Brunnen- oder Quellwasser zurückgreifen.

    Nachhaltigkeit:
    Während den Trekking-Abschnitten sind wir mit lokalen Begleitmannschaften und ihren Maultieren bzw. Kamelen unterwegs. Durch die von Hauser Exkursionen initiierte Mule Policy wird das Wohl der Tiere sichergestellt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter https://www.hauser-exkursionen.de/go-green/tierschutz

    Transport:
    Die Kleinbusse in Marokko sind enger bestuhlt als in Europa und daher etwas unbequemer. Für einige Strecken und Abschnitte mit Pisten werden Allradfahrzeuge (Jeeps) eingesetzt, in denen bis zu 8 Personen inklusive Fahrer Platz haben. Die Fahrten im Kleinbus bzw. von Chegaga nach Plage Blanche in Jeeps führen streckenweise über unbefestigte Pisten und die Asphaltstraßen können nicht mit westeuropäischen Straßen verglichen werden.

    Mithilfe:
    Wir bitten Sie, aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen (insbes. beim Auf- und Abbau der Teilnehmerzelte). Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Marokko

    Coronabestimmungen: Die Einreise ist möglich. Die folgenden Grenzübergänge sind geschlossen: - Einige Landgrenzübergänge Reisen innerhalb des Landes: Reisen innerhalb des Landes sind teilweise möglich. Reisen zwischen den Regionen und Provinzen sind nur mit Sondergenehmigung oder vollständigem Impfnachweis möglich. Hinweise für geimpfte oder genesene Reisende: Nur Reisende mit anerkanntem Impf- oder Genesungsnachweis können sich von Restriktionen befreien. Im Folgenden wird definiert, wer als geimpft / genesen gilt: Welche Impfnachweise anerkannt werden, erfragen Sie bitte bei Ihrer zuständigen Auslandsvertretung. Es muss kein Nachweis erbracht werden, da keine Erleichterungen bestehen. Wichtig bei der Einreise: COVID-19-Test: Es wird ein COVID-19-Test benötigt. Negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) bei Einreise mit einem generierten QR-Code. Das Testergebnis muss in arabischer, französischer oder englischer Sprache vorgelegt werden. Reisende sollten sich bei ihrer Flug- oder Fährgesellschaft nach abweichenden Anforderungen erkundigen. Ausgenommen: Kinder unter 12 Jahren. Geimpfte Reisende. Test vor Ort: Es kommt zu COVID-19-Tests vor Ort. Es werden stichprobenartige Antigen-Schnelltests durchgeführt. Zudem können Reisende dazu aufgefordert werden, nach 48 Stunden einen PCR-Test durchführen zu lassen. Einreiseformular: Es wird ein Einreiseformular/Gesundheitsformular benötigt. Das Formular finden Sie unter folgendem Link: http://www.onda.ma/form.php. Das Formular muss von allen Reisenden ausgedruckt und unterschrieben mitgeführt werden. Reisende müssen bei der Ankunft persönliche Angaben machen. Bei der Ankunft muss mit Gesundheitskontrollen gerechnet werden. Es kann auch zu COVID-Tests kommen. Es kann zu Problemen kommen, wenn Reisende Krankheitssymptome aufweisen. Betroffene Reisende müssen mit Quarantänemaßnahmen oder Einreiseverboten rechnen. Versicherung: Es wird eine Reisekrankenversicherung benötigt. Bitte beachten Sie dabei, dass die Versicherung eventuell vorgeschriebene COVID-19-Kosten abdeckt. An den Grenzübergangsstellen besteht Maskenpflicht. Transit: Der Transit ist möglich. Wichtig am Zielort: Es kommt zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Diese gelten bis auf Weiteres. Es kann jederzeit zu regionalen Abweichungen innerhalb des Landes kommen. Zum Besuch zahlreicher öffentlicher Einrichtungen wird ein Impfnachweis benötigt. - Notstand: bis voraussichtlich zum 30 September 2022 - Ausgangssperre: nein - Hotels/Ferienunterkünfte: teilweise geöffnet - Restaurants/Cafés: teilweise geöffnet - Bars: teilweise geöffnet - Geschäfte: geöffnet mit Beschränkungen - Museen/Sehenswürdigkeiten: teilweise geöffnet - Kinos/Theater: teilweise geöffnet - Strände: teilweise geöffnet - Öffentliche Verkehrsmittel: verfügbar mit Einschränkungen - Taxis: verfügbar mit Beschränkungen - Private Fahrzeuge: begrenzte Personenanzahl - Maskenpflicht in Fahrzeugen, wenn Personen aus unterschiedlichen Haushalten zusammen befördert werden - Maskenpflicht: ja - in der Öffentlichkeit - Versammlungsverbot: ja Die Einreise ist mit folgenden Reisedokumenten möglich: Reisepass Das Reisedokument muss über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein. Vorläufiger Reisepass Das Reisedokument muss über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein. Kinderreisepass Das Reisedokument muss über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein. Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Reisedokumente vollständig sind, sich in gutem Zustand befinden und über ausreichend freie Seiten verfügen. Alle Dokumente sollten im Original vorgelegt werden und nicht verlängert oder handschriftlich verändert worden sein. Minderjährige: Minderjährige benötigen ein eigenes Ausweisdokument und sollten das Einverständnis des/der Sorgeberechtigten nachweisen können, wenn sie alleine reisen oder nur von einem Elternteil begleitet werden. Doppelstaatsbürger: Personen, die auch die Staatsbürgerschaft des Ziellands haben, benötigten zur Ein- und Ausreise auch den entsprechenden Pass. Bitte beachten Sie, dass Doppelstaatsbürger von den Behörden wie Einheimische behandelt werden können. Als verloren/gestohlen gemeldete Dokumente: Es wird davon abgeraten mit verlorenen / gestohlen gemeldeten Dokumenten einzureisen. Es kann vorkommen, dass diese im System der Grenzkontrollstellen noch als verloren / gestohlen gemeldet sind und es zur Verweigerung der Einreise kommt. Anforderungen der Fluggesellschaft: Bitte erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft bezüglich der mitzuführenden Dokumente. In Einzelfällen weichen die Anforderungen der Fluggesellschaften von den staatlichen Regelungen ab. Reisehinweis: Von Reisen in die Grenzregionen mit Algerien sowie das Gebiet der Westsahara wird abgeraten.Es wird davon abgeraten, sich jenseits von befestigten Straßen aufzuhalten. Es wird kein Visum benötigt, solange die Reise nicht über 90 Tage hinausgeht. Ist eine Reisedauer von über 90 Tagen geplant, informieren Sie sich bitte rechtzeitig über die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Visabeschaffung. Mitzuführende Dokumente: - Weiter- oder Rückflugticket Einreise auf dem Landweg: Das Fahrzeug muss bei der Ausreise wieder ausgeführt werden, sonst wird die Ausreise verweigert und Zollstrafen drohen. Eine grüne Versicherungskarte muss mitgeführt werden.

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Einreise Marokko

    Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Folgende Impfungen sind bei der Einreise empfohlen: - Impfungen gemäß der WHO-Empfehlungen für die routinemäßige Immunisierung - Hepatitis A - Hepatitis B, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Typhus - Cholera - Meningokokken-Krankheit (ACWY), bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Meningokokken-Krankheit (B), bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Tollwut, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition Masern: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sollten daher ihren Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls vervollständigen. Poliomyelitis: Bei der Einreise aus Ländern mit aktuellem Poliomyelitis-Infektionsrisiko ist eine Polio-Impfung erforderlich. Ein entsprechender Nachweis ist mitzuführen. Die Impfung muss zwischen 12 Monate und 4 Wochen vor der Einreise erfolgt sein. Aktuelle Länder mit Poliomyelitis-Infektionsgefahr: Afrika: Demokratische Republik Kongo, Mosambik, Niger, Nigeria, Somalia, Angola, Äthiopien, Benin, Ghana, Kamerun, Sambia, Togo, Tschad, Zentralafrikanische Republik Asien: Afghanistan, Indonesien, Pakistan, Myanmar, China, Philippinen, Ozeanien: Papua-Neuguinea Schlussbestimmungen Bitte beachten Sie, dass die gesundheitlichen Hinweise stets abhängig vom individuellen Gesundheitszustand des Reisenden sind und nicht die Konsultation eines Arztes bzw. Tropenmediziners ersetzen. Bei der Einreise kann es zu Gesundheitskontrollen und COVID-19-Tests kommen. Sollten Reisende positiv getestet werden, kann es zu weiteren Maßnahmen kommen. Die Einreise-, Visa- und Impfbestimmungen können sich jederzeit kurzfristig ändern oder es können individuelle Ausnahmefälle auftreten. Nur die zuständige Auslandsvertretung kann rechtsverbindliche Aussagen treffen oder über die hier aufgeführten Informationen hinausgehende Hinweise liefern. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig. Datenstand vom: 06.09.2022 16:49 für Kunden von: Hauser Exkursionen international GmbH, Spiegelstr. 9, 81241 München

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Marokko kann in verschiedene Klimazonen eingeteilt werden: die klimatisch ausgeglichene Zone der Küstengebiete, die Zone mit kontinentalen Einflüssen im Landesinneren und die Wüstenzone mit hohen Tagestemperaturen und den manchmal unter den Gefrierpunkt sinkenden Nachtwerten. Während der ausgeschriebenen Reisetermine herrschen in Ouarzazate durchschnittlich Tiefstwerte nachts um 0°-10°C und Höchstwerte mittags um 20°-27°C. Im Wüstenbereich fällt kaum Regen, während im Djebel Saghro-Gebirge Regenfälle möglich, aber nicht häufig sind.
    Südlicher im Bereich um Zagora liegen die Temperaturwerte etwas höher. Es ist zu beachten, dass das Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht recht groß ist und es nachts durchaus Frost geben kann. In der marokkanischen Sahara ist mit etwa 21-32°C am Tage bzw. mit 4-13°C in der Nacht zu rechnen. Im gesamten Süden müssen Sie sich auf heißes und trockenes Wüstenklima und häufig auftretenden starken Wind einstellen. Im Winter kann ist es entsprechend etwas kühler, es kann auch in der Wüste regnen. An der Küste ist es durch den Atlantik oft wechselhaft und windig.