Mit dem Mountainbike im Land der Feenkamine Kappadokien

ab 1565,- €

Teilnehmer
2 - 12
Reisetage
8

Veranstalter: ASI Reisen

Vor Millionen von Jahren haben Naturausbrüche die sagenhafte Landschaft Kappadokiens erschaffen. Im weiteren Verlauf haben Wind, Regen und Frost die skurrilen geologischen Formationen geformt die später ganzen Völkern, vor allem Christen, einen geschützten Lebensraum boten. Mit dem Mountainbike begeben Sie sich auf eine unvergessliche Entdeckungsreise in eine bizarre Landschaft das heute unter dem Schutz der UNESCO steht. In einem der bedeutendsten Naturwunder der Welt durchfahren Sie die schönsten Täler der Region. Fahren mit dem Bike zu den bezauberndsten Feenkaminen, wichtigsten Höhlensiedlungen und bedeutendsten Kirchen mit herrlichen Fresken die sich im ganzen Raum Kappadokien weit verstreut befinden. Sie erklimmen sanfte Hügel, durchstreifen fantastische Landschaften mit Weinrebe Gärten und entdecken den besonderen Charme kleiner malerischer Orte die mit ihren berühmten Burgfelsen aus der Ferne schon herausragen. Eine besondere Reisewoche für alldiejenigen, die mit dem Rad die Wunderwelt Kappadokien und seine einzigartige Tufflandschaft erkunden möchten.

  • Alle im Detailprogramm aufgeführten Transfers und Transporte mit privaten Fahrzeugen Tage 1 & 8: Einmaliger An-/Abreisetransfer von/zum Flughafen Kayseri/Kappadokien
  • Tage 2, 3, 4, 5, 6 & 7: Mountainbikes (MTB); Sicherheits- und Ersatzausrüstung (Mechanische Ausrüstung)
  • Begleitfahrzeug während der MTB Etappen
  • Deutsch oder Englischsprachiger Reiseführer
  • Unterkünfte: im Hotel, in Standard Doppelzimmern (DZ); Service: Zimmer + Frühstück (ZF) und Halbpension (HP) / Abendessen bis 20:30/21:30 Uhr verfügbar
  • 7x Frühstück, 6x Mittagessen, 7x Abendessen
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31. März 2021)
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31.08.2022)

Tagesbeschreibung

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • Tag 1

    Am Flughafen Kayseri werden Sie bereits erwartet und in Empfang genommen. Anschließend fahren Sie gemeinsam in das nahegelegene Kappadokien, besser bekannt als Land der Feenkamine.

  • Tag 2

    Über eine asphaltierte Landstraße fahren wir Richtung Urgup und erreichen nach ca. 4 km die Einfahrt zum Uzengi Tal. Auf stabilen Schotterwegen und durch eine Landschaft mit bizarren Tuffformationen, entlang Ölweiden, Aprikosen und Mandelbäumen, gelangen wir nach Ortahisar, mit einem etwa 90m hohen Burgfelsen das als Merkmal und Hauptattraktion herausragt. Zudem ist Ortahisar bekannt für seine malerischen Gassen und seine ausgesprochen freundliche Bevölkerung.
    Von Ortahisar aus folgen wir asphaltierten Landstraßen aus dem Ort hinaus und erreichen anschließend das Freilichtmuseum Goreme, das zusammen mit anderen Felsendenkmälern in Kappadokien seit 1985 zum Weltkultur- und Naturerbe gehört. Das Freilichtmuseum beherbergt die beeindruckendsten und schönsten Fresken der frühchristlichen Höhlenkirchen im Raum Kappadokien.
    Auf stabilisierten Schotterwegen und entlang Weingärten geht es weiter nach Uchisar und ins Karandere Tal. Über Schotterwege und durch ein weniger bekanntes und eher unberührtes Tal erreichen wir Cavusin und schlussendlich Goreme wo unsere heutige Etappe endet. 
    In Goreme lassen wir den Tag mit einer Tasse traditionellen türkischen Kaffee ausklingen.

    ca. 30 - 35 km (ca. 10 - 15 km Asphalt) - Abwechselnde Auf/Abfahrten von minimal 35 bis maximal 285m. 

  • Tag 3

    Im Anschluss an das gemeinsame Frühstück fahren wir über stabile Schotterwege, entlang Weinrebengärten und einen kleinen Hügel bekannt als Golgoli, zum kleinen Damsa Stausee und von dort aus über asphaltierte Dorfstraßen in den nächsten kleinen Ort, nach Cemil. In unmittelbarer Nähe zum Dorf, inmitten einer bizarren Landschaft befindet sich das Kloster von Keslik, eines der größten Klosterkomplexe Kappadokiens. Mehrere Kirchen wurden hier aufwendig in den weichen Fels hineingemeißelt, im Herzen des Klosters befindet sich die rußgeschwärzte Kirche St. Michael, geschmückt mit Fresken aus dem 13. Und 14. Jahrhundert. Von hier aus fahren wir, entlang der Dörfer Derbentbasi, Baskoy und Guzeloz, weiter nach Soganli, zum berühmten Soganli Tal, das mit seinen Kratern und Plateaus, abgesehen vom Erosionsprozess, durch Erdbeben entstanden ist. Einer der beiden Talabschnitte ist seit römischer Zeit ununterbrochen besiedelt; die in die Felshänge eingehauenen Höhlen haben die Römer als Grabkammern und die Byzantiner als Kirchen genutzt; die Fresken stammen vermutlich aus dem 9. bis 13. Jahrhundert, die bedeutendsten Sakralbauten sind die Karabas (Schwarzkopf), die Yilanli (Schlangen), die Kubbeli (Kuppel) und die Barbara Kirchen. Unsere heutige Etappe endet in Soganli und wir fahren mit unseren Begleitfahrzeugen zurück zu unserer Unterkunft in Kappadokien. ca. 40 - 50 km (ca. 10 km Asphalt) - Abwechselnde Auf/Abfahrten von minimal 40 bis maximal 380m-

  • Tag 4

    Wir beginnen unsere heutige Etappe in Mustafapasha, folgen zuerst einer asphaltierten Landstraße (ca. 3 km) und begeben uns anschließend auf Schotterwege die uns ins Pancarlik Tal führen. Auf unserer Route liegt die gleichnamige Pancarlik Kirche dessen Fresken, die meisten von ihnen auf einem grünen Hintergrund gemalt, Szenen der Bibel folgen und aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts vermutet werden. Weiter über Schotterwege erreichen wir erneut den kleinen Ort Ortahisar und begeben uns danach wieder auf stabile Schotterwege, die uns durch Weinrebe Gärten nach Urgup führen, eines der bekanntesten und wichtigsten Orte Kappadokiens. Mit seinen zahlreichen Cafés und kleinen Geschäften ist Urgup heute ein kleiner netter Ort zum Entspannen und shoppen. Der letzte Abschnitt unserer heutigen Etappe führt uns zunächst nach Devrent, mit seinen einzigartigen Tuffformationen. Ein bezauberndes kleines Tal, berühmt für seine Mondähnliche Landschaft. Auch als Land der Phantasie bekannt, sind die Formationen und Farben, die Tieren und verschiedenen Kreaturen ähneln, einzigartig. Hier befindet sich zudem eines der Wahrzeichen Kappadokiens, die berühmte Kamel Felsformation. Zudem passieren wir die Karawanserei von Saruhan (Sarihan), aus gelben Steinen gebaut, die dem Han seinen Namen verleihen. Unsere Fahrt endet in Avanos, Stadt der Töpfer und traditionellen Handwerkskünste. Die Geschichte der Stadt reicht bis in hethitische Zeit zurück, diese siedelten sich am Roten Fluss an und stellten aus dessen tonhaltigen Ablagerungen hochwertige Töpferwaren her. Seit über 3000 Jahren werden in den Höhlen und Tuffsteinhäusern entlang des Flusses die Kenntnisse und Fähigkeiten des Töpferns von einer Generation an die nächste weitergegeben. Noch heute gelten die komplizierten Schnabelkannen aus jener Zeit zu den schwierigsten Drehformen des Töpferhandwerks. Wir nehmen uns die Zeit ein Töpferatelier zu besuchen und näher kennenzulernen, es besteht zudem die Möglichkeit sich selbst einmal in der Kunst des Töpferns zu probieren. Von Avanos aus fahren wir mit unserem Begleitfahrzeug zurück zu unserem Hotel. ca. 45 - 50 km (ca. 15 km Asphalt) - Abwechselnde Auf/Abfahrten von minimal 60 bis maximal 200m. 

  • Tag 5

    Auf unserer heutigen Kappadokien Etappe durchfahren wir den kleinen Ort Mustafapasha und begeben uns anschließend auf stabilisierte Schotterwege bis wir das kleine Dorf Ayvali erreichen. Von Ayvali aus geht es über einen Teilabschnitt asphaltierter Landstraße (ca. 5 km) und anschließend wieder auf Schotterwegen weiter nach Bahceli, ein kleines, authentisches Dorf mit typischen Merkmalen kappadokischer Architektur. In Bahceli nehmen wir uns die Zeit im örtlichen Teehaus eine Tasse traditionellen türkischen Tee oder Kaffee zu genießen bevor wir auf Schotterwegen weiter nach Ibrahimpasha fahren, bekannt für seine historische Steinbrücke und seine typischen griechischen Steinhäuser. Von Ibrahimpasha aus folgen wir abwechselnd asphaltierten Landstraßen und Schotterwegen bis wir den berühmten Ort Uchisar, mit der gleichnamigen Uchisar Zitadelle, erreichen, eine Art Felsfestung bestehend aus Höhlen, durchzogen von zahlreichen unterirdischen Gängen und Räumen, die heute größtenteils zugeschüttet oder unpassierbar sind. Sie dienten einst als Wohnräume, in byzantinischer Zeit auch als Kloster. Die Festung ist berühmt für sein Panorama und bietet eine der wohl schönsten Aussichten über Kappadokien. Von der Zitadelle aus folgen wir den schmalen malerischen Gassen aus dem Ort hinaus und begeben uns in das Akvadi Tal, auch bekannt als das weiße Tal, berühmt für seine hohen und schlanken Feenkamine, seinen zahlreichen Schrebergärten und Weinreben. Unsere Fahrt endet in Goreme wo wir den Tag mit einer weiteren Tasse traditionellen türkischen Tee oder Kaffee ausklingen lassen. Optional: Türkisches Bad, Hamam Am späten Nachmittag/oder frühen Abend besteht die Möglichkeit ein traditionelles türkisches Bad, auch bekannt als Hamam, zu besuchen. Der Hamam ist eine Weiterentwicklung des griechisch-römischen Bades, dabei handelt es sich um eine Art Dampfbad, das vor allem im arabischen Raum, im iranischen Kulturkreis und in der Türkei vorzufinden ist. Unter anderem war und ist der Hamam nicht nur der Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens wegen ein wichtiger Ort, sondern auch einmaliges Entspannungserlebnis. Ruhe und Gelassenheit bestimmen den Aufenthalt in einem Türkischen Bad.ca. 45 - 50 km (ca. 13 - 15 km Asphalt) - Abwechselnde Auf/Abfahrten von minimal 100 bis maximal 450m.

  • Tag 6

    Unsere heutige Etappe führt uns über Asphaltstraßen und über Schotterwege zu den Ruinen von Gomeda, ein Tal das ein wenig dem Ihlara Tal ähnelt und eines der ersten Höhlenkirchen und Siedlungen Kappadokiens beherbergt. Anschließend fahren wir auf Schotterwegen, entlang Weingärten, weiter zu den Dörfern Kavak, Cardak und Mazi. Gegen Mittag erreichen wir Kaymakli, hier nehmen wir uns Zeit für eine Tasse Tee (Cay) bevor wir unsere Fahrt nach Derinkuyu fortsetzen. Hier nehmen wir uns die Zeit die unterirdische Stadt Derinkuyu zu besichtigen, eines der berühmtesten der über 150 bis 200 vermuteten unterschiedlich großen und unterirdischen Siedlungen im Raum Kappadokien. Entdeckt wurden bis zu 8 Stockwerke die ca. 85m unter die Erde reichen. Schätzungsweise konnte Derinkuyu mehrere tausend Menschen beherbergen und weist alle Einrichtungen eines unterirdischen Gemeinwesens auf; Ställe, Vorratsräume, Speisesaal, Saft & Weinpressen und eine Kirche, zudem eine Missionar Schule, eine selten anzutreffende Einrichtung in einer unterirdischen Siedlung. Am späten Nachmittag/frühen Abend fahren wir mit unseren Begleitfahrzeugen wieder zurück zu unserer Unterkunft in Kappadokien. ca. 45 - 50 km (ca. 10 - 15 km Asphalt) - Abwechselnde Auf/Abfahrten von minimal 50 bis maximal 240m. 

  • Tag 7

    Im Anschluss an das gemeinsame Frühstück beginnen wir unsere heutige Tour in Göreme, über stabilisierte Schotterwege erreichen wir Cavusin, eines der ersten Christlichen Dörfer Kappadokiens. Die türkische Bevölkerung siedelte sich etwas unterhalb der heute in Ruinen liegenden christlichen Stadt an, was auch dazu führte das ehemalige christliche und griechische Häuser und Unterkünfte, darunter eine der ältesten Höhlenkirchen von Kappadokien, immer noch bestehen und besichtigt werden können. Entlang der Ruinen führt ein gut ausgetretener Schotterweg zu den Pasabaglari, bekannt als Tal der Mönche, mit einzigartigen Tuff Formationen. Hier befindet sich in einem dreiköpfigen Feenkamin eine Eremitenhöhle und eine dem St. Simeon geweihte Kapelle. Nur wenige Meter entfernten befindet sich zudem das Klostertal Zelve, bestehend aus drei Tälern deren Wände komplett mit Höhlen durchzogen sind die von den Bewohnern in den weichen Tuffstein gehauen wurden. Darunter sind Wohnungen, Wirtschaftsräume, Kirchen und ein großer Klosterkomplex. Von Zelve aus fahren wir auf Schotterwegen auf das Boztepe Plato hinauf, eines der höchsten Punkte Kappadokiens mit einem wunderschönen Panoramaausblick auf die bizarre Landschaft Kappadokiens. Nach überqueren des Platos fahren wir in das Kizilcukur Tal (Rote Schlucht) hinunter, eines der schönsten und berühmtesten Täler Kappadokiens mit spektakulären Farben und Formen. Folgen hier gut ausgetretenen wegen die uns in einen Komplex von alten Höhlenwohnungen der frühchristlichen Zivilisation führen die sich hier einst niederließen. Zum Abschluss durchfahren wir das Kiliclar Vadisi, bekannt als Tal der Schwerter, eines der kleinsten Täler in Kappadokien, mit vielen interessanten Feenkaminen und Ruinen, die eben Schwertern gleichen. Unsere letzte Etappe endet in Goreme, hier lassen wir den Tag in einem schönen gemütlichen Café ausklingen. ca. 30 - 35 km (ca. 5 km Asphalt) - Abwechselnde Auf/Abfahrten von minimal 40 bis maximal 380m.

  • Tag 8
    Transfer zum Flughafen von Kayseri und anschließende Heimreise.

Zusatzinformationen