Mongolei – Zu Gast bei den Rentiernomaden mit Michi Markewitsch

ab 4995,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
511m
Max. Höhenmeter Abstieg
594m
Teilnehmer
8 - 12
Reisetage
20
Aufenthaltstage Hotel
7
Aufenthaltstage Zelt
11

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise in die Westmongolei zum Chöwsgölsee und zum nomadischen Stamm der Dukha

3-tägiges Trekking (6 - 10 Std. täglich), 4-tägiges Trekking (4 - 7 Std. täglich)
Wanderungen: 1 x leicht (2 - 3 Std.), 2 x moderat (4 - 5 Std.)
Mit Packpferden vom Darkhad-Tal auf das Hochplateau der Roten Taiga trekken
Im Kloster von Amarbayasgalant den Lehren von buddhistischen Mönchen lauschen
Eine Bootsfahrt über den Chöwsgölsee, der blauen Perle der Mongolei, unternehmen
Im Camp am Ufer des Sharagsees relaxen und den Augenblick auf sich wirken lassen
Zwei Tage lang in das Leben der letzten Rentiernomaden der Mongolei eintauchen

"In endlose Weite und bemerkenswerte Stille eintauchen, abschalten und einfach den Moment genießen – in der Mongolei finden sich Orte, an denen dies wie kaum irgendwo sonst möglich ist. Steigen Sie mit mir aus der Hetze des Alltags aus, lassen Sie uns die Zelte in gleichermaßen wilder als auch beeindruckender Landschaft aufschlagen und nach dem Sonnenuntergang am knisternden Lagerfeuer sitzen – die bezaubernde Westmongolei wartet auf uns." (Michi Markewitsch) 


Steppe, soweit das Auge reicht, aber auch glitzernde Seen, schneebedeckte Berge, schlafende Vulkane und dichte Wälder. Auf unserer Reise durch die Westmongolei erwarten uns die verschiedensten Lebensräume. Wir trekken vom scheinbar grenzenlosen Chöwsgölsee in die Wildnis des Khoridol Saridag-Gebirges und vom wasserreichen Darkhad-Tal auf das Hochplateau der Roten Taiga. Dabei bewegen wir uns nicht weit entfernt der sibirischen Grenze. Vom Camp am Ufer des Sharagsees lassen wir den Blick über die weite Ebene bis hin zu den sich am Horizont auftürmenden, schneebedeckten Gipfeln schweifen. Im wunderschönen Klosterkomplex von Amarbayasgalant bringen uns buddhistische Mönche den Klosteralltag und ihre Rituale näher. Noch fremder fühlt sich da zu Beginn nur der Besuch bei den letzten Rentiernomaden an. Doch der Stamm der Dukha heißt uns mit der berühmten mongolischen Gastfreundschaft willkommen und schnell sind wir zumindest für zwei Tage Teil der Gemeinschaft. Wir haben die eindrucksvolle Möglichkeit, das Leben der Hirten hautnah mitzuerleben. Rentiere hüten, einfangen und melken – Arbeiten im Umgang mit den Tieren stehen rund um die Uhr an. Wir lernen, wie die Menschen ihr Leben trotz der harschen Bedingungen und kräftezehrenden Arbeit meistern und nehmen sicherlich die ein oder andere Lektion für unseren eigenen Alltag aus einer der einsamsten Bergregionen der Mongolei mit nach Hause.        


Tagesbeschreibung

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  • 20
  • Tag 1 Anreise in die Mongolei
    Flug nach Ulaanbaatar.
  • Tag 2 Ankunft Ulaanbaatar
    Nach Ankunft am Flughafen von Ulaanbaatar fahren wir über die neu gebaute Autobahn zu einem kleinen Resort an den Hängen des Bogd Khan-Gebirges. Wir unternehmen eine erste Wanderung in den Bergen, bevor wir die erste Nacht in einer einfachen, aber gemütlichen mongolischen Version einer Lodge verbringen, die aus traditionellen Filzhütten besteht, die von den Nomaden Zentralasiens oft als Jurte bezeichnet, in der Mongolei aber Ger genannt werden.
  • Tag 3 Fahrt zum Kloster Amarbayasgalant
    Nach dem Frühstück begeben wir uns auf eine Fahrt in Richtung Norden. Die Straße, die in Richtung russischer Grenze durch grünes Hügellandschaft führt, war früher die Lebensader der ganzen Mongolei. Am späten Nachmittag erreichen wir das Kloster Amarbayasgalant. Das imposante Bauwerk wird auch als "Kloster der ruhigen Glückseligkeit" bezeichnet und wurde Mitte des 18. Jahrhunderts fertiggestellt. Wenn es die Zeit erlaubt, unternehmen wir einen Spaziergang in der Umgebung. Die nächsten beiden Nächte verbringen wir nahe dem Kloster, erneut in einem typischen Jurtenlager.
  • Tag 4 Einblicke in den mongolischen Buddhismus und das klösterliche Leben
    Den heutigen Tag widmen wir nochmals ausgiebig der Klosteranlage mit ihren achtundzwanzig Tempeln. Ursprünglich verfügte das Kloster gar über vierzig Tempel, aber einige davon wurden während der Stalinschen Säuberungen in den 1930er Jahren zerstört. Wir lassen uns von Mönchen begleiten, die uns einzigartige Einblicke in den mongolischen Buddhismus gewähren und das klösterliche Leben näher bringen. Eine Wanderung führt uns zu einem Hügel mit Blick auf das Iven-Tal, über die Klosteranlage und die umliegende Ebene. Am Abend kehren wir zurück zum Lager.
  • Tag 5 Fahrt nach Mörön
    Unser heutiges Ziel ist Mörön. Auf unserer Fahrt entlang der Asphaltstraße in Richtung Westen, vorbei an sanften Hügeln und dichten Kiefernwäldern, legen wir zur Mittagspause einen Stopp in der Stadt Bulgan ein. Danach halten wir am erloschenen Vulkan Uran Togoo und steigen hinauf zu dessen Kraterrand. Vorbei am salzigen Achimag-See erreichen wir schließlich Mörön, Hauptstadt der Provinz Khuvsgul Aimag, und checken im dortigen Hotel ein. Am Abend lohnt sich der Besuch des wunderschön beleuchteten Klosters Danzadardscha.
  • Tag 6 Fahrt nach Khatgal und Bootsfahrt über den Chöwsgölsee
    Wir verlassen Mörön und fahren nach Khatgal, einst eine geschäftige Handelsstadt zwischen der Mongolei und Russland, und bis heute Marinehafen am Chöwsgölsee, den die Mongolen als „Muttersee“ oder „Blaue Perle“ bezeichnen. Nach dem Mittagessen geht es aufs Wasser. Mit dem Schnellboot fahren wir für 3-4 Stunden über den unberührten See. Am späten Nachmittag erreichen wir den Black Water Lake am westlichen Ufer des Chöwsgölsees. Das Wasser dieses Sees gilt als heilend und stammt aus einer nahegelegenen gleichnamigen Quelle. Hier, an diesem wunderschönen Ort, schlagen wir unser Lager für die erste Nacht in der Wildnis auf.
  • Tag 7 Start des Trekkings; Wanderung in das obere Khoridol Saridag-Gebirge
    Während des Frühstücks machen wir Bekanntschaft mit unserer Trekkingmannschaft und laden das Gepäck auf die Packpferde. Dann startet unser 3-tägiger Trek durch das Khoridol Saridag-Gebirge mit einem Abschnitt entlang des Seeufers. Abseits von jeglichem Massentourismus zeigt sich das Ufer hier so sauber und unberührt wie zu seiner Entstehungszeit, mit Blumenteppichen, die sich bis zum kristallklaren Wasser des Sees erstrecken. Nach der Mittagspause wenden wir uns vom See ab und begeben uns in das obere Khoridol Saridag-Gebirge. Der Weg schlängelt sich durch dichten Kiefernwald und vorbei an Winterquartieren der Nomaden, die hier Schutz vor den eisigen Winterwinden finden. Unser Lager errichten wir an einem klaren Bergbach.
  • Tag 8 Wanderung in das Flusstal des Arsain
    Kurz nachdem wir das Camp verlassen, erreichen wir einen Obo, einen kultischen Steinhaufen, der traditionell die höchsten Punkte entlang der Bergpfade markiert. Von hier genießen wir einen letzten Blick auf den Chöwsgölsee. Danach steigen wir hinab in das Tal des Flusses Arsain, folgen dem Fluss stromabwärts und überqueren ihn 4-5 Mal, bevor wir den Lagerplatz am Flussufer erreichen. Für die Flussdurchquerungen werden Wathosen bereitgestellt, sodass kein Umziehen notwendig ist. Die Wathose wird einfach übergezogen.
  • Tag 9 Wanderung nach Renchilumbe
    Hinaus aus bewaldetem Gebiet führt unsere finale Etappe des Trekkings teils über Blumenwiesen bis nach Renchilumbe. Das regionale Verwaltungszentrum, welches über ein Postamt, eine Polizeistation, eine Klinik und verschiedene Regierungsbehörden verfügt, dient als Handelsposten für Nomaden, die hierherkommen, um ihre Produkte zu verkaufen und ihren Bedarf einzukaufen. Wir kehren in einer einfachen, aber gemütlichen Pension ein, genießen eine heiße Dusche und erholen uns von den vergangenen Wandertagen.
  • Tag 10 Fahrt durch das Darkhad-Tal zum Sharagsee
    Wir starten geruhsam in den Tag, bevor wir auf die Fahrt durch das Darkhad-Tal starten. Das breite Tal mit Seen und Flüssen befindet sich auf etwa 1500 Meter über dem Meeresspiegel im Herzen der Khoridol Saridag-Bergkette. Das Gebiet wird von verschiedenen Minderheiten bewohnt, darunter Darkhad, Khotgoid, Buriyats und Durvud. Unser Camp schlagen wir am Ufer des Sharagsees auf. Den restlichen Nachmittag nutzen wir für Spaziergänge in der nahen Umgebung oder relaxen im Camp und genießen einfach nur die einmalige Atmosphäre der uns umgebenden Natur.
  • Tag 11 Weiterfahrt durch das Darkhad-Tal
    Wir setzen unsere Fahrt durch das Dharkad-Tal fort. Bevor wir unser Camp für heute Nacht erreichen, steigen wir aus den Fahrzeugen aus und wandern die letzte Strecke bis zum Camp. Der Weg führt uns durch ein wunderschönes Tal entlang eines glasklaren Baches.
  • Tag 12 Start des zweiten Trekkings; Wanderung hinauf in die Rote Taiga
    Die uns bereits bekannte Trekkingmannschaft stößt mit den Packpferden heute wieder zu uns. Nachdem das Gepäck verladen ist, begeben wir uns auf die erste Etappe unseres Trekkings aus dem Darkhad-Tal hinauf in die tundraartige Landschaft der Roten Taiga, die sich auf etwa 2.215 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Der Weg beginnt entlang eines kristallklaren Bergbachs und führt vom weiten Tal hinein in dichte Kiefernwälder.
  • Tag 13 Wanderung zum Camp der Rentiernomaden
    Heute überwinden wir den restlichen Anstieg hinauf in die Rote Taiga – das letzte Stück der Strecke kann sich sehr sumpfig zeigen. Unter Umständen kommen die Wathosen wieder zum Einsatz. Am Nachmittag erreichen wir die Waldgrenze und das Camp der Rentiernomaden, wo eine warme Tasse Tee und ein Platz zum Ausruhen auf uns warten.
  • Tag 14 Zu Gast bei den Rentiernomaden
    Die Rentiernomaden bezeichnen sich selbst als Dukha. Auf Mongolisch werden sie oft fälschlicherweise als Tsaatan bezeichnet, was auf ihren Beruf und nicht auf ihre ethnische Zugehörigkeit hindeutet. Tsaa ist ein Rentier auf Mongolisch und somit bedeutet Tsaatan „das Volk der Rentiere“. Die Dukha hüten seit Hunderten von Jahren ihre Rentiere in diesen Bergen, bevor politische Grenzen die Taiga von Tuva, ihrem Heimatland, trennten. Nach der kommunistischen Revolution wurde Tuva ein Teil Russlands, und die Dukha streiften über die Grenze und waren auf beiden Seiten nicht wirklich willkommen. Es dauerte ein halbes Jahrhundert, bis die Dukha mongolische Staatsbürger wurden und von den mongolischen Behörden als ethnische Minderheit mit ihrem eigenen einzigartigen nationalen Erbe anerkannt wurden. Wir verbringen die kommenden zwei Tage mit dem Stamm der Dukha und erleben hautnah, was es bedeutet in und von dieser kargen Umgebung zu leben.
  • Tag 15 Zu Gast bei den Rentiernomaden
    Wir verbringen einen weiteren vollen Tag bei den Rentiernomaden. Wir können bei den anfallenden Aufgaben, die mit dem Hüten und Melken der großen Herden verbunden sind, mithelfen und lassen uns das Leben der Dukha am Rande der Mongolei des 21. Jahrhunderts näherbringen. Die Rentiere versorgen den Stamm mit all seinen Grundbedürfnissen – Milch, Transportmittel, Fleisch, Häute und Knochen sowie Geweihe, die als Baumaterial und für Werkzeuge verwendet werden.
  • Tag 16 Wanderung von der Roten Taiga zurück in das Darkhad-Tal
    Nach dem Frühstück nehmen wir Abschied von unseren großzügigen Gastgebern und begeben uns auf den Weg von der Roten Taiga zurück ins Darkhad-Tal. Die heutige Etappe durchquert zunächst die weite, tundraähnliche Landschaft, bevor wir bis zur Baumgrenze absteigen und dort unser Camp errichten. Die ersten zwei Stunden der heutigen Etappe werden höchstwahrscheinlich sehr schlammig.
  • Tag 17 Abstieg ins Darkhad-Tal
    Durch dichte Kiefernwälder, über kristallklare Bäche und entlang von Blumenwiesen steigen wir hinab in das Darkhad-Tal. Zurück auf etwa 1500 m Höhe verabschieden wir uns von einem Teil der Mannschaft und fahren an den südlichen Rand des Darkhad-Tals, um unser Camp an einer Quelle zu errichten, die von den Einheimischen wegen ihrer bezaubernden Schönheit als "Fairy Spring" bekannt ist.
  • Tag 18 Fahrt nach Mörön
    An Bord der Fahrzeuge lassen wir das Darkhad-Tal hinter uns. Uns steht ein langer Fahrtag bevor. Am Nachmittag erreichen wir den Erkhil-See, wo Wasservögel auf ihrer langen Reise von Nordafrika bis zu den Nistplätzen in Sibirien Halt machen. Ein paar Autominuten vom See entfernt, besichtigen wir eine alte Grabstätte. Majestätischen Grabsteine, die wunderschön mit Rentiermotiven verziert sind, markieren die letzten Ruhestätten von Adligen und Kriegern aus der Bronzezeit. Rechtzeitig zum Abendessen und einer heißen Dusche kommen wir in dem uns bereits bekannten Ort Mörön an.
  • Tag 19 Flug von Mörön nach Ulaanbaatar und Besichtigung der Hauptstadt
    Nach dem Frühstück fahren wir zum Flughafen Mörön, um für den einstündigen Flug nach Ulaanbaatar einzuchecken. Nach der Landung fahren wir in die Innenstadt. Schnell wandelt sich das Stadtbild von einfachen Barackensiedlungen hin zu weitläufigen Shoppingcentern und nagelneuen Wohnkomplexen. Ein auffälliger Kontrast, der sich auch in der Innenstadt bei modernen Hochhäusern inmitten von Blocks aus der Sowjetzeit fortsetzt. Wir checken im Hotel ein und erkunden das Stadtzentrum. Es empfiehlt sich ein Besuch des National History Museum, welches eine Dauerausstellung über die verschiedenen Zivilisationen, die das Territorium der Mongolei geprägt haben, enthält. Danach spazieren wir über den Sukhbaatar Square, den zentralen Platz der Stadt. Im Herzen des Platzes steht die Figur von D. Sukhbaatar, einem der Helden der kommunistischen Revolution der 1920er Jahre, der mutig seinen Arm in Richtung der Statue von Dschingis Khan hebt, dem Urvater der Nation. Von hier aus ist es nur ein kurzer Spaziergang zum Schauspielhaus. Zum Abschied kehren wir in einem lokalen Restaurant ein.
  • Tag 20 Rückflug
    Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Diese Reise führt zu den letzten Rentiernomaden der Mongolei im Westen des Landes – eine einmalige Möglichkeit, der Lebensweise des Stammes der Dukha näherzukommen und in ihren Alltag einzutauchen. Daneben stehen auch die beeindruckenden Landschaften der Westmongolei im Fokus – wir bewegen uns am Chöwsgölsee, im Khoridol Saridag-Gebirge, durch das Darkhad-Tal und in der Roten Taiga. Am Kloster Amarbayasgalant nähern wir uns dem mongolischen Buddhismus.

    Anforderung:
    Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 10 Std. Gehzeit auf unbefestigten Wegen, teils auch in weglosem Gelände. Dazu gehören sandige Ebenen, Geröllhalden, feuchte oder gar matschige Wiesen oder auch die Durchquerung kleinerer Flüsse und Bäche – hierzu werden Wathosen zur Verfügung gestellt. Es sind nur gemäßigte Steigungen zu bewältigen (max. 300 - 600 Höhenmeter in Auf- oder Abstieg am Tag), wodurch sich trotz der teils langen Gehzeit pro Tag die Einteilung in den Schwierigkeitsgrad 3 ergibt. Die langen Strecken und je nach Witterungsbedingungen ggf. sumpfigen Verhältnisse erfordern neben physischer auch psychische Belastbarkeit. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Die teilweise langen Fahrstrecken über oftmals unbefestigte Pisten setzen Durchhaltevermögen voraus. Alle Fahretappen werden durch regelmäßige Pausen unterbrochen.

    Unterbringung:
    In Ulaanbaatar übernachten wir in einem Hotel der Mittelklasse, in Mörön in einem einfachen Hotel. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Auf dem Land sind wir für 3 Nächte ganz traditionell in Jurtenlagern untergebracht. Zwei Personen teilen sich eine Jurte. Bei Zahlung des Einzelzimmerzuschlages steht eine Jurte zur Alleinnutzung zur Verfügung. Die Jurten, von den Nomaden "Ger" genannt, sind traditionelle mongolische Rundzelte, die über einen Holzofen oder eine elektrische Heizung verfügen. Sie sind mit 2 - 4 traditionell bemalten Holzbetten (180-190 cm lang / 90-100 cm breit) sowie einem einfachen Tisch und manchmal auch einem Schrank und einem Waschtisch ausgestattet. Toiletten, Duschen und Waschbecken sind in separaten Anlagen untergebracht. Das Camp-"Restaurant" befindet sich entweder in einem separaten Zelt oder einem naheliegenden Gebäude. Während der Trekkings übernachten jeweils 2 Personen in einem 4-Personen-Zelt der Marke Cabela's. Bei Zahlung des Einzelzimmerzuschlags wird ein Zelt zur Alleinnutzung gestellt. Eine Isomatte ist mitzubringen. Die Zeltcamps werden nahe einer Wasserquelle errichtet und verfügen über Küchen-, Messe- und Toilettenzelt.

    Verpflegung:
    Bei dieser Reise ist die volle Verpflegung inkludiert. In Ulaanbaatar und Mörön essen wir im Hotel oder kehren in einer lokalen Gaststätte ein. Auf dem Land wird Frühstück und Abendessen in den Camps serviert. Mittags wird ein Lunchpaket gereicht. Die Küche der Mongolei ist reichhaltig, wobei Fleisch (hauptsächlich Hammel- und Rindfleisch) sowie Milchprodukte die Basis bilden. Dazu gibt es meist Reis, Kartoffeln, Nudeln und verschiedene Gemüsesorten wie Zwiebeln, Karotten und Knoblauch. Kräftige Suppen, Teigtaschen und gebratene Nudeln sind ebenfalls typische Gerichte. Gesalzener Milchtee und Airag (vergorene Stutenmilch) stellen die Nationalgetränke dar. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist mit Einschränkungen möglich, veganes Essen leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

    Nachhaltigkeit:
    Beim Betrieb der Zeltcamps wird strikt auf die Philosophie "Leave No Trace" geachtet. Alles, was mitgebracht wird, wird auch wieder mitgenommen, einschließlich aller Abfälle. Einzig der Toiletteninhalt wird bei Abbruch des Camps in einem tiefen Loch vergraben, sodass sich dieser langsam zu Kompost zersetzen kann.

    Fahrten:
    Wir reisen in Allradfahrzeugen (Toyota Landcruiser), die mit maximal 5 Personen inkl. Fahrer besetzt sind, und werden zusätzlich von einem Küchenfahrzeug (Van des russischen Herstellers UAZ) begleitet. Je nach Straßenverhältnissen können die Fahrten sehr holprig werden, bei Bandscheibenproblemen raten wir von dieser Reise ab.

    Stromversorgung:
    In den Hotels sowie im Gästehaus in Renchilumbe können elektronische Geräte aufgeladen werden. In den Jurtenlagern steht ebenfalls Strom zum Aufladen zur Verfügung, dieser kann jedoch je nach Tageszeit eingeschränkt sein. In den Zeltcamps besteht keine Möglichkeit, Elektrogeräte aufzuladen. Es empfiehlt sich die Mitnahme eines externen Akkus (Powerbank).

    Respekt:
    Respekt ist in unbekannten Kulturkreisen besonders wichtig und sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Vor allem außerhalb der großen Städte bitten wir um taktvolles Verhalten sowie Toleranz gegenüber ungewohnten Sitten und Gebräuchen der einheimischen Bevölkerung. Dazu gehört auch die Zurückhaltung beim Fotografieren – bitte klären Sie ab, ob Aufnahmen von Personen gestattet sind.

    Teamwork:
    Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbauen der Zelte, Vorbereitung des Essens, Kochen, Spülen, Wasserholen usw.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Mongolei

    Coronabestimmungen: Die Einreise ist möglich. Grundsätzlich ist die Einreise nur über den internationalen Flughafen Chinggis Khaan möglich. Bei der Einreise muss ein gültiges Visum vorgewiesen werden. Hinweise für geimpfte oder genesene Reisende: Nur Reisende mit anerkanntem Impf- oder Genesungsnachweis können sich von Restriktionen befreien. Im Folgenden wird definiert, wer als geimpft / genesen gilt: Es muss kein Nachweis erbracht werden, da keine Erleichterungen bestehen. Es muss kein Nachweis erbracht werden, da keine Erleichterungen bestehen. Wichtig bei der Einreise: Einreiseformular: Es wird ein Einreiseformular/Gesundheitsformular benötigt. Hierbei handelt es sich um eine Erklärung zum Gesundheitszustand, die Reisende vor Ort ausfüllen müssen. Bei der Ankunft muss mit Gesundheitskontrollen gerechnet werden. Es kann auch zu COVID-Tests kommen. Es kann zu Problemen kommen, wenn Reisende Krankheitssymptome aufweisen. Betroffene Reisende müssen mit Quarantänemaßnahmen oder Einreiseverboten rechnen. Versicherung: Es wird eine Reisekrankenversicherung benötigt. Bitte beachten Sie dabei, dass die Versicherung eventuell vorgeschriebene COVID-19-Kosten abdeckt. An den Grenzübergangsstellen besteht Maskenpflicht. Transit: Der Transit ist möglich. Wichtig am Zielort: Es kommt zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Diese gelten bis auf Weiteres. Es kann jederzeit zu regionalen Abweichungen innerhalb des Landes kommen. - Restaurants/Cafés: geöffnet mit Beschränkungen - Bars: geöffnet mit Beschränkungen - Geschäfte: geöffnet mit Beschränkungen - Maskenpflicht: ja - Mindestabstand: ja * muss eingehalten werden Die Einreise ist mit folgenden Reisedokumenten möglich: Reisepass Das Reisedokument muss 6 Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein. Vorläufiger Reisepass Das Reisedokument muss 6 Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein. Kinderreisepass Das Reisedokument muss 6 Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein. Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Reisedokumente vollständig sind, sich in gutem Zustand befinden und über ausreichend freie Seiten verfügen. Alle Dokumente sollten im Original vorgelegt werden und nicht verlängert oder handschriftlich verändert worden sein. Minderjährige: Minderjährige benötigen ein eigenes Ausweisdokument und sollten das Einverständnis des/der Sorgeberechtigten nachweisen können, wenn sie alleine reisen oder nur von einem Elternteil begleitet werden. Als verloren/gestohlen gemeldete Dokumente: Es wird davon abgeraten mit verlorenen / gestohlen gemeldeten Dokumenten einzureisen. Es kann vorkommen, dass diese im System der Grenzkontrollstellen noch als verloren / gestohlen gemeldet sind und es zur Verweigerung der Einreise kommt. Anforderungen der Fluggesellschaft: Bitte erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft bezüglich der mitzuführenden Dokumente. In Einzelfällen weichen die Anforderungen der Fluggesellschaften von den staatlichen Regelungen ab. Es wird kein Visum benötigt, solange die Reise nicht über 30 Tage hinausgeht. Ist eine Reisedauer von über 30 Tagen geplant, informieren Sie sich bitte rechtzeitig über die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Visabeschaffung. Einreise auf dem Landweg: Bei Einreise mit dem Auto wird das Fahrzeug in den Reisepass eingetragen und muss bei Ausreise wieder ausgeführt werden. Zudem muss eine Übersetzung des Führerscheins mitgeführt werden. Einreise über den Luftweg: Die Ein- und Ausreise ist nur über den Flughafen Ulan Bator, per Zug von China aus in Zamyn Uud, von Russland aus in Sukbhataar oder per Auto an verschiedenen Grenzstellen (Mongolisch-russische Grenze: Altanbulag/Khiagt (Selenge Aimag); Tsgaan-Nuur/Tashanta (Bayan Ulgii Aimag); Mongolisch-chinesische Grenze: Zamynd-Uud/Ereen (Dornogov Aimag/Ostgobi)) möglich.

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Einreise Mongolei

    Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Folgende Impfungen sind bei der Einreise empfohlen: - Impfungen gemäß der WHO-Empfehlungen für die routinemäßige Immunisierung - Hepatitis A - Hepatitis B, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Typhus - Cholera - Meningokokken-Krankheit (ACWY), bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Tollwut, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition - Frühsommer-Meningoenzephalitis, bei besonderer Exposition Masern: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sollten daher ihren Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls vervollständigen. Kinder: Bitte beachten Sie, dass für Kinder folgende gesundheitliche Gefahren bestehen: - HFMK Schlussbestimmungen Bitte beachten Sie, dass die gesundheitlichen Hinweise stets abhängig vom individuellen Gesundheitszustand des Reisenden sind und nicht die Konsultation eines Arztes bzw. Tropenmediziners ersetzen. Bei der Einreise kann es zu Gesundheitskontrollen und COVID-19-Tests kommen. Sollten Reisende positiv getestet werden, kann es zu weiteren Maßnahmen kommen. Die Einreise-, Visa- und Impfbestimmungen können sich jederzeit kurzfristig ändern oder es können individuelle Ausnahmefälle auftreten. Nur die zuständige Auslandsvertretung kann rechtsverbindliche Aussagen treffen oder über die hier aufgeführten Informationen hinausgehende Hinweise liefern. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig. Datenstand vom: 06.09.2022 17:41 für Kunden von: Hauser Exkursionen international GmbH, Spiegelstr. 9, 81241 München

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    In der Mongolei herrscht Kontinentalklima. Der Sommer ist kurz, relativ niederschlagsreich, warm, im Süden des Landes heiß; der Winter ist sehr kalt und trocken. Große, nicht nur jahreszeitlich bedingte Temperaturschwankungen sind normal. Durch die trockene Luft sind sowohl Kälte als auch Hitze relativ gut zu ertragen. Obwohl die durchschnittliche Jahrestemperatur in den meisten Landesteilen unter dem Gefrierpunkt liegt, können die Temperaturen während der Sommermonate im Norden bis 15 °C, im Süden bis 30 °C und in der Wüste Gobi bis über 40 °C steigen. In Ulaanbaatar kann das Thermometer im Sommer zwischen 15° und 20 °C anzeigen.