Montenegro – Albanien – ursprüngliche Bergwelten erwandern

Ausgebucht

Teilnehmer
-
Reisetage
12

Veranstalter: Studiosus Reisen

Durch die Bergwelten von Montenegro und Nordalbanien

Montenegro, Albanien, Kosovo – für viele sind die drei Balkanstaaten weiße Flecken auf der Landkarte. Das ändern wir auf dieser WanderStudienreise: auf aussichtsreichen Panoramastraßen, am Rand des Tara-Canyons, im einsamen Valbonatal oder mit dem Zug auf der höchsten Eisenbahnbrücke Europas. Unsere Perspektiven zwischen Bergmassiven, tief eingeschnittenen Fjorden und europäischem Urwald sind vielfältig. In Flusstälern, Nationalparks und auf Hochalmen erwandern wir uns die schönsten Ausblicke und gewinnen dazu Einblicke in stille Klöster, Altstädte und abgelegene Dörfer – und in die Lebenswelt der Einheimischen. Wie gelingt es den Ländern, den Anschluss an Europa zu schaffen, ohne ihre Identität aufzugeben?

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Adria Airways (Economy, Tarifklasse E) von Frankfurt nach Podgorica und zurück von Tirana, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 95 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers
  • Rundreise in bequemem, landesüblichem Reisebus
  • Fährfahrt von Koman nach Fierze
  • 11 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Halbpension (Frühstücksbuffet, 9 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in landestypischen Restaurants), zusätzlich ein Mittagessen in einem urigen Restaurant
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Wanderführer
  • Ein Lunchpaket
  • Ein Mittagsimbiss bei einem Bergbauern
  • Ein Picknick
  • Ausflug mit Geländewagen
  • Bootsfahrt auf dem Skutarisee
  • Zugfahrt von Kolasin nach Podgorica
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Linienflug mit Austrian (Economy) von Frankfurt nach Podgorica und zurück von Tirana, nach Verfügbarkeit
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Willkommen in Montenegro!
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Vormittags Flug mit Adria Airways über Ljubljana oder alternativ mit Austrian über Wien nach Podgorica, Ankunft am Nachmittag. Sie werden am Flughafen erwartet und zu Ihrem Hotel in Budva gefahren. 80 km. Zum Abendessen empfängt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter im Hotel, wo wir uns kulinarisch auf die Reise einstimmen. Drei Übernachtungen in einem komfortablen Hotel in Budva in Strand- und Altstadtnähe.
  • Panoramawanderung und die Bucht von Kotor
    Von der Küste geht es gleich in die Berge. Wir • wandern (4 Std., mittel, ↑100 m ↓550 m) von der Festung Kosmac auf schmalen Pfaden hinunter zum Kloster Praskvica. Unterwegs erwarten uns immer wieder fantastische Ausblicke und eine Nonne im Kloster Rustovo, die uns einen Blick hinter die Klostermauern gewährt. Nachmittags fahren wir an die fjordartige Bucht von Kotor (UNESCO-Welterbe). Bei einem Rundgang erkunden wir dann die Altstadt von Kotor (ebenfalls UNESCO-Welterbe) - mit ihren Kirchen, Palästen und schmalen Gassen ein wahres Juwel! Fahrtstrecke 70 km.
  • Wanderung im Lovcen-Nationalpark
    Heute erwartet uns wieder die Bergwelt Montenegros. Erste Station ist Cetinje, alte Königsstadt und einst als montenegrinische Hauptstadt Treffpunkt der europäischen Diplomatie. Hier füllen wir im Supermarkt unseren Picknickkorb. Anschließend • wandern wir (3 Std., mittel, ↑250 m ↓600 m) zwischen den Gipfeln und durch die Wälder des Lovcen-Nationalparks hinunter in das Dorf Njegusi. Unterwegs findet Ihr Reiseleiter einen schönen Platz, wo wir unser Picknick mit Oliven, Käse, Schinken und Wein genießen. Nachmittags kurven wir mit dem Bus vom bergigen Hochland wieder zurück an die Küste. 110 km. Vor dem Abendessen im Hotel bleibt noch Zeit für einen Sprung in den Hotelpool.
  • Bootsfahrt auf dem Skutarisee
    Der Skutarisee ist der größte See des Balkans. Bei einer Bootsfahrt sperren wir die Augen auf - ob sich Pelikane, Reiher und andere Wildvögel blicken lassen? Anschließend schauen wir in der Hauptstadt Podgorica in die serbisch-orthodoxe Auferstehungskirche und bewundern im Kloster Moraca die beeindruckenden Fresken. Doch wie sieht die Gegenwart des noch recht jungen Landes aus? Welche Hürden gibt es für den EU-Beitrittskandidaten auf dem Weg nach Europa? Wir sprechen darüber auf der Fahrt nach Kolasin. 140 km. Drei Übernachtungen in einem komfortablen Berghotel.
  • Die Schluchten und Wälder des Balkans
    Heute geht es in den Durmitor- und Tara-Nationalpark (UNESCO-Welterbe). Ziel ist der spektakuläre Tara-Canyon, eine der tiefsten Schluchten Europas. Unsere erste • Wanderung (2,5 Std., mittel, ↑250 m ↓300 m) führt uns in das Flusstal und wieder hinauf bis zur 150 m hohen Brücke, die sich majestätisch über dem Fluss Tara erhebt. Unterwegs werfen wir einen Blick in das einsam gelegene Erzengel-Michael-Kloster. Noch nicht müde? Wir lassen den Tag bei einer gemütlichen • Wanderung (1 Std., leicht, ↑0 m ↓0 m) rund um den Biogradsee ausklingen, der sich inmitten eines der letzten Urwälder unseres Kontinents versteckt. Fahrtstrecke 130 km.
  • Im Biogradska-Gora-Nationalpark
    Das Bjelasica-Gebirge im Biogradska-Gora-Nationalpark bietet die besten Ausblicke in Montenegro. Geländefahrzeuge bringen uns über die Baumgrenze, und auf einem Grat • durchwandern wir (4 Std., mittel bis anspruchsvoll, ↑400 m ↓400 m) die beeindruckende Bergwelt. Unser Wanderziel: ein Ökodorf, in dem uns ein Mittagessen mit Rindsragout und Bergtee erwartet. Fahrtstrecke 30 km. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Sauna, Dampfbad und Swimmingpool laden im Hotel zum Entspannen ein.
  • Mit dem Zug durch die Bergwelt
    Nicht nur für Bahnfans ein grandioses Erlebnis: Mit dem Zug fahren wir in knapp zwei Stunden von Kolasin nach Podgorica. Auf der spektakulären Strecke wechseln sich steile Felshänge, tief eingeschnittene Täler, Bergwiesen und eine Vielzahl von Tunneln und Brücken ab, darunter die mit 198 m höchste Eisenbahnbrücke Europas. Dann nehmen wir mit dem Bus Kurs auf Albanien. Über 40 Jahre war der Balkanstaat abgeschottet von der Außenwelt. Jetzt würde man gern im Turbotempo EU-wärts rauschen. Aber gehören Korruption und Armut tatsächlich der Vergangenheit an? In Shkoder spazieren wir zur Rozafa-Festung hinauf. Busstrecke 70 km. Wir übernachten in einem rustikalen Hotel im Stil eines osmanischen Stadthauses.
  • Ursprüngliche Landschaften in Nordalbanien
    Heute heißt es früh raus aus den Federn - aber es lohnt sich! Mit dem Bus geht es über eine holprige Bergstraße nach Koman. Von hier gleiten wir mit der Fähre auf dem Fluss Drin in zwei Stunden durch die unzugänglichen albanischen Berge nach Fierze. Ein besonderes Erlebnis! Vielleicht lässt uns der Kapitän auch auf seine Brücke. Im Valbona-Nationalpark bekommen wir nachmittags bei einer • Wanderung (2 Std., leicht bis mittel, ↑50 m ↓50 m) einen ersten Eindruck von der unberührten Natur: Buchenwälder, Wiesen, Bäche, eingerahmt von den steil aufragenden Bergen der Albanischen Alpen. Busstrecke 120 km. Zwei Übernachtungen in einem familiären Berghotel im Valbona-Nationalpark.
  • Wandern im Valbona-Nationalpark
    Ein Tag im malerischen und abgeschiedenen Valbona-Nationalpark. Natur pur und herrliche Ruhe erwarten uns. Hier ticken die Uhren noch anders. Die heutige • Wanderung (6 Std., anspruchsvoll, ↑700 m ↓700 m) führt uns weiter in die Täler und Wälder des Nationalparks bis zu einer Sommeralm hinauf. Zur Mittagszeit erwartet uns ein Bergbauer zum Imbiss: Nordalbanische Spezialitäten wie Schafskäse und Byrek sind Lohn für unsere Anstrengungen. Zum Schluss noch einen Raki – gezuar, zum Wohl! Die Familie des Bauern beantwortet gerne unsere Fragen über den Alltag in dieser einsamen Region. Der Rest des Tages bleibt frei. Rund um unser Gästehaus finden Sie Spazierwege, die zum individuellen Erkunden einladen. Zum Abendessen gibt es im Hotel fangfrische Bachforelle.
  • Von Albanien in den Kosovo
    Vormittags geht es über die Grenze in den Kosovo, der erst 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien proklamierte. Beim Stadtrundgang durch Prizren sprechen wir über die Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen. Die serbische Minderheit fürchtet um ihre kulturellen Schätze, darunter die orthodoxe Kathedrale (UNESCO-Welterbe), die wir uns von außen anschauen. Anschließend sind wir zu Gast in einem Versammlungshaus eines Derwischordens und erfahren aus erster Hand mehr über diese liberale muslimische Glaubensgemeinschaft. Wir übernachten in Prizren, wo wir den Tag in einem urigen Restaurant am Fluss Bistrica mit kosovarischen Spezialitäten genüsslich ausklingen lassen. 130 km.
  • Nach Tirana
    Unsere • Abschiedswanderung (2 Std., mittel, ↑200 m ↓200 m) führt uns hinauf zur Festung von Prizren in das Sar-Planina-Gebirge. Auf der neu gebauten Autobahn geht es dann mit dem Bus nach Albanien, in die Hauptstadt Tirana. 190 km. Tirana ist eine Stadt im Um- und Aufbruch, die düsteren sozialistischen Fassaden der Hodscha-Diktatur wurden mit bunten Farben aufgemischt. Unser Stadtrundgang führt uns über den Skanderbeg-Platz und in das Blloku-Viertel - in kommunistischer Zeit den Mitgliedern der Führung vorbehalten, füllen sich die Straßen heute mit Cafés und Bars. Zum Abschied genießen wir noch einmal deftige Balkanküche in einem landestypischen Restaurant.
  • Abschied von Albanien
    Rückflug von Tirana, entweder mittags mit Adria Airways nach Frankfurt oder nachmittags mit Adria Airways über Ljubljana oder mit Austrian über Wien.

Zusatzinformationen

  • Flüge
    • Basel
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