Namibia – die Große Namibiareise

ab 4890,- €

Teilnehmer
12 - 25
Reisetage
18

Veranstalter: Studiosus Reisen

Eine umfassende Reise durch Namibia

Afrika wie aus dem Bilderbuch, das ist Namibia: Rostrot flimmern die Sandberge in der Namibwüste, die faszinierenden Werke afrikanischer Steinzeitkünstler in Twyfelfontein geben Rätsel auf, an den Wasserstellen im Etoschapark, wo Antilopen und Zebras ihren Durst löschen, spüren Sie den Atem der Wildnis. Erfrischend anders: Swakopmund, ein Seebad zwischen Wüstensand und Strand, wo der Wind frisch wie an der Nordsee bläst. Damit Ihr Bild komplett wird, sehen Sie neben den Klassikern auf dieser ausführlichen Studienreise durch Namibia aber auch den tiefen Süden des Landes - mit einer der größten Schluchten der Erde und der Geisterstadt Kolmanskuppe, die vom Diamantenrausch in der Wüste erzählt.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Qatar Airways (Economy, Tarifklasse O) von Frankfurt nach Windhuk und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen
  • 15 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels und Lodges teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen an Bord eines Ausflugsbootes, 14 Abendessen im Hotel
  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Wildbeobachtungs- und Farmrundfahrten lt. Reiseverlauf
  • Bootsfahrt zur Delfin- und Robbenbeobachtung bei Walfischbucht
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 90 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Abflug nach Namibia
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Nachmittag Abflug mit Qatar Airways nach Doha (Flugzeit ca. 5,5 Std). Ankunft gegen Mitternacht (Ortszeit) und Anschluss nach Windhuk (Flugdauer ca. 9 Std.). Alternativ am Abend Nonstop-Flug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhuk (Flugdauer ca. 9,5 Std.).
  • Willkommen in Windhuk!
    Wenn Sie mit Qatar Airways fliegen, landen Sie vormittags in Windhuk und werden ins Hotel gebracht, wo Ihr Reiseleiter Sie schon erwartet. Nach der Mittagspause zeigt er Ihnen Windhuks Höhepunkte. Faszinierend: die gegensätzlichen Lebenswelten aus deutscher Kolonialzeit und Schwarzem Afrika, die munter ineinanderfließen. Hier lebhaftes Gewusel in der früheren Township Katutura, dort stocksteife Relikte aus wilhelminischer Zeit, wie die Alte Feste oder der Tintenpalast. Dazwischen die Glaspaläste einer aufstrebenden Nation. Fluggäste mit Air Namibia landen morgens in Windhuk. Nach einer Kaffeepause im Hotel geht es dann gleich auf Citytour durch die namibische Hauptstadt. Am Nachmittag können Sie entspannen.
  • Lichtzauber in der Kalahari
    Unser Namibia-Abenteuer beginnt! Auf dem Weg durch die großen Weiten des Südens erzählt Ihr Reiseleiter von den Herausforderungen der Landwirtschaft und von den Völkern, die hier schon vor der weißen Besiedlung lebten. Schnurgerade verläuft die Straße bis Hoachanas, wo wir Angehörige des Volkes der Nama treffen und im Gespräch von ihren Perspektiven im Namibia von heute erfahren. 310 km. Spätnachmittags warten in der Lodge schon die Geländewagen – auf holprigen Pisten geht es dem Sonnenuntergang in den roten Dünen der Kalahari entgegen, wo wir Momente der Stille genießen, während der Himmel in Flammen steht.
  • Durch den Köcherwald zum Fischflusscanyon
    Auf unserem Weg nach Südnamibia zieht unser Bus eine Staubfahne hinter sich her. Ab und zu grüßt ein Bärenpavian am Straßenrand, der Rest ist Einsamkeit. Ein Kuriosum unterwegs: der Köcherbaumwald – rund 300 Exemplare der Aloe-Art, aus deren Rinde Buschmänner einst Köcher für ihre Pfeile schnitzten, ragen fotogen in den Himmel. Dann rollen wir in Keetmanshoop ein, das rheinische Missionare inmitten der menschenleeren Wüste erbauten – Ausgangspunkt für die Erkundung des Fischflusscanyons. Auf dem Hausberg hinter der Lodge im Gondwana Nature Park eröffnet Ihr Reiseleiter am Spätnachmittag die Sundowner-Bar und reicht Ihnen ein eiskaltes Windhoek Lager zum Farbspektakel am Horizont. 440 km.
  • Blick in die Erdgeschichte
    Ein Fest für Fotografen: die geführte Wanderung (ca. 10 €) auf dem Gelände der Lodge zum Sonnenaufgang, wenn sich Licht und Schatten in Afrikas größter Schlucht jagen. Gemeinsam entdecken wir vormittags per Bus und zu Fuß einige der spektakulären Aussichtspunkte rund um den gewaltigen Fischflusscanyon – ein Naturwunder, an dem Wind und Wasser Millionen Jahre meißelten. Auf der Weiterreise sehen wir mit ein bisschen Glück Tiere, die man in der Gluthitze der Ebene nicht erwartet: die Wildpferde der Namib, die an Wasserstellen ihren Durst löschen und sich schnell wieder aus dem Staub machen. Dann liegt schon das Salz des Atlantiks in der Luft und das Seebad Lüderitz vor uns. 420 km. Zwei Übernachtungen in Lüderitz direkt am Meer.
  • Die Geister von Kolmanskuppe
    Die bunten Art-déco-Häuser und Jugendstilvillen von Lüderitz, wo die deutsche Kolonialgeschichte Namibias begann, sind prächtige Fotomotive auf unserem Vormittagsspaziergang. Genauso wie Badewannen, Kegelbahn und windschiefe Häuser im Sandmeer der Geisterstadt Kolmanskuppe. Bauskelette erzählen dort von besseren Zeiten, als Musik den Tanzsaal durchwehte und eisgekühlter Champagner in Strömen floss. Vom Diamantenfieber ergriffen, stampften Glücksritter den Ort vor 100 Jahren aus dem Wüstenboden. Nach kurzer Blütezeit endete der Rausch, Kolmanskuppe leerte sich schneller als eine Wüstenpfütze, und Sandstürme verwehten romantisch die ganze Pracht. Abends pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir wieder am Atlantik.
  • Wüstenszenen
    Die Wüste ruft! Auf dem Weg in die Namib, für den Sie etwas Sitzfleisch brauchen, schlägt Ihr Reiseleiter ein besonderes Buch auf, das die Reise wie ein roter Faden durch die Wüste begleitet: "Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste" – die Abenteuer zweier deutscher Geologen, die sich im Zweiten Weltkrieg in der Namib versteckten. Das erste Kapitel stimmt uns auf eine der trockensten Regionen der Welt ein. Nach der Mittagsrast auf der Farm Helmeringhausen tut ein bisschen Bewegung gut: Wir gehen zu Fuß ein paar Schritte in die Wüste und lauschen der Stille. 460 km. Zwei Übernachtungen in der Namib Desert Lodge.
  • Sandgipfelsturm im Sossusvlei
    Kurz vor Sonnenaufgang brechen wir auf, um per Bus und Geländewagen in die zentrale Namib vorzustoßen. Bis zu 300 m hoch ragen die Sandberge rund um die riesige Lehmpfanne des Sossusvleis orangerot in den blitzblauen Himmel. Höhere Dünen gibt es nirgendwo auf der Welt! Für mehr Weitblick können Sie einen der Sandriesen besteigen – am besten barfuß, um den Wüstensand zwischen den Zehen zu spüren. Vom Gefühl der Weite, Unendlichkeit und Verlorenheit da oben wird jeder Sandgipfelstürmer noch lange erzählen. Oder Sie bleiben sesshaft und erleben das Spiel der Farben von unten. Dann enträtselt Ihr Reiseleiter im Sesriem-Canyon das Geheimnis des Flusses Tsauchab, den der Erdboden einfach verschluckt. 130 km. Nachmittags können Sie am Pool entspannen. Oder Sie gehen auf Jeeptour (ca. 30 €) zu den versteinerten Dünen.
  • Steife Brise in Swakopmund
    Während menschenleere Ebenen des Namib-Naukluft-Parks vorbeigleiten, schlägt Ihr Reiseleiter ein neues Kapitel im Wüstenthriller auf. Dann laufen wir im Seebad Swakopmund ein, das zu Kaiserzeiten "südlichste Seebad Deutschlands", wo der Wind so frisch wie an der Nordsee weht. Herrlich, der Sonnenuntergang mit Atlantikbrise, den wir an der Mole gemeinsam zelebrieren! Abends treffen wir einen deutschstämmigen Namibier, der beim Bier – gebraut nach wohlbekanntem Reinheitsgebot, versteht sich – unsere Fragen zu den Folgen der Apartheid und zum deutschen Erbe im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika beantwortet. 350 km. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.
  • Austern in der Walfischbucht
    Begleitet von Pelikanen und Delfinen und mit Blick auf die Robben, die sich in großen Kolonien auf den Sandbänken sonnen, tuckern wir im Boot durch den Hafen von Walvis Bay. Während die Kameras noch klicken, verwöhnt uns die Bootscrew mit Sekt und Austern. Ein Edelsnack auf namibische Art! Beim Stadtrundgang präsentiert sich das wilhelminische Namibia in Bestform – mit Seebrücke, Fachwerk und Jugendstilvillen. Vom Damaraturm blicken wir über den Atlantik, die Wüste und die Dächer der Stadt. Tipp fürs Abendessen in Eigenregie: Kückis Pub, berühmt für göttliche Meeresfrüchte. Oder doch lieber Schweinshaxe mit Knödeln im Brauhaus? Bestimmt kommen Sie mit den Namibiern vom Nebentisch ins Gespräch, denn hier spricht man Deutsch!
  • Karge Landschaften, spannende Themen
    Steinreiche und menschenleere Landschaften ohne Spuren der Zivilisation faszinieren auf der Fahrt nach Khorixas. Warum der boomende Uranbergbau in Namibia für Wasserprobleme sorgt, ob die Meerwasserentsalzungsanlage, die wir passieren, eine Lösung ist und welche Rolle alternative Energien in Namibia spielen – Fragen, denen sich Ihr Reiseleiter auf der Fahrt nach Norden widmet. Aber neben ernsten Themen hat er auch fürs Unterhaltungsprogramm gesorgt. Sicher sind Sie schon gespannt aufs nächste Kapitel aus unserem Buch! Und zwischendurch erklingt "!Gnubu !Nubus" von Jackson Kaujeua – die Hymne des Freiheitskampfes in der Sprache der Damara. Der Musiker vertonte viele Sprachen, die der Herero, Ovambo, Nama, und er sang auch in Englisch. Einfach zurücklehnen und genießen! 250 km. Zwei Übernachtungen in einer Lodge bei Khorixas.
  • Felskünstler der Steinzeit
    Unterwegs im Damaraland – ein karger Landstrich, der nur wenige Menschen ernährt. Ob das in der Steinzeit anders war? In Twyfelfontein (UNESCO-Welterbe) rätseln wir vor Giraffen, Elefanten, Zebras und tanzenden Kudus, die unbekannte Künstler vor Tausenden von Jahren in den rostbraunen Sandstein ritzten. Aber wie und warum? Ihr Reiseleiter lädt an der größten Freiluftgalerie Afrikas zum Ausflug in die Frühgeschichte ein und anschließend im "Versteinerten Wald", wo Wüstensand urzeitliche Bäume konservierte, zum Spaziergang. Zurück in der Lodge könnten Sie zum Sternengucker am Himmel über der Wüste werden. Schnappen Sie sich nach Einbruch der Dunkelheit Ihr Fernglas und richten Sie den Blick auf den Sternentanz am Firmament! 250 km.
  • Durch Namibias Weiten nach Etoscha
    Fotogene Stopps auf unserer Fahrt in den Etoschapark: Die Ugab-Terrassen und die 35 m hohe Fingerklippe, die wie ein von Obelix vergessener Hinkelstein senkrecht in der Landschaft steht. Zwischendurch eine weitere Lesung Ihres Reiseleiters aus der Abenteuerlektüre. In unserer Lodge am Eingang zum Etoscha-Nationalpark, einem der größten Tierschutzgebiete der Erde, genießen Sie dann den Rest des Nachmittags am Pool oder auf Ihrer Terrasse und freuen sich schon mal auf unsere morgige Pirschfahrt. Tipp für die Liegestuhllektüre: "Hummeldumm" von Erfolgsautor Tommy Jaud erzählt humorvoll von einer etwas anderen Namibiareise. 270 km. Zwei Übernachtungen in der Etosha Safari Lodge.
  • Bühne frei für die Tierwelt!
    Heute klingelt der Wecker etwas früher – schließlich wollen wir dabei sein, wenn die Tierwelt im Etoschapark erwacht. Kameraakkus aufgeladen? Der Park ist eine riesige Bühne für die Tierwelt, die hier eindeutig die Hauptrolle spielt. Springböcke, Oryx-Antilopen, Zebras, Gnus und Giraffen – an den Wasserstellen treffen sich alle. Manchmal stillen auch Elefanten ihren gewaltigen Durst. Und kann schon sein, dass auch Löwen, Leoparden und Nashörner ihren Auftritt haben. Unsere Fahrer geben ganz sicher ihr Bestes, um Ihnen die Tierwelt im besten Licht zu präsentieren. Und bestimmt haben wir manchen Herzklopfenmoment, bis wir – zurück in der Lodge – unsere Fotoausbeute vergleichen. Ca. 200 km.
  • Noch ein tierisch guter Tag
    Gestern kein Nashorn aufs Foto gebannt? Das gelingt vielleicht heute! Wir geben dem Glück noch eine Chance, während wir quer durch den Nationalpark fahren – eine der tierreichsten Gegenden der Erde rund um eine riesige Salzpfanne. Mit noch mehr tierischen Eindrücken erreichen wir unsere Lodge am Ausgang des Parks. Wüstenstaub abduschen und am Pool die Eindrücke sortieren! Oder vielleicht bei einer Massage im Spa entspannen? Ca. 200 km.
  • Kampf der Hereros
    Ein letztes Kapitel aus unserem Buch: Wie das Abenteuer in der Wüste endet, wissen Sie, wenn wir das Minenstädtchen Tsumeb erreichen. Dort erfahren wir im Stadtmuseum mehr über das "Gold Namibias": Kupfer. Und sprechen über Namibias Bergbau, der Opfer der Globalisierung wurde. Auf dem Weg durchs Land der Hereros reisen wir zurück in die Kolonialgeschichte: Wie verliefen die Fronten im Kolonialkrieg und warum fordern die Hereros bis heute Entschädigungszahlungen von der deutschen Regierung? Ihr Reiseleiter kennt die Hintergründe. In Okahandja schlendern wir noch über den Holzschnitzermarkt – vielleicht finden Sie ein Stück Namibia zum Mitnehmen. Dann erwartet uns unsere Lodge im privaten Wildpark Daan Viljoen im Khomas-Hochland vor den Toren der Hauptstadt Windhuk, je nach Vorliebe zu einer letzten Safari oder zur Entspannung am Pool. Beim letzten Abendessen tragen wir noch einmal die schönsten Reisemomente zusammen. 480 km.
  • Abschied von Namibia
    Gegen Mittag heben die Gäste von Qatar Airways nach Doha ab, von wo sie Anschluss nach Europa haben (Flugdauer nach Doha ca. 8,5 Std., Weiterflug ca. 6 Std.). Gäste mit Air Namibia können vormittags noch auf der Gästefarm entspannen. Im Laufe des Nachmittags dann Transfer zum Flughafen und Flug nach Frankfurt (Flugdauer ca. 9,5 Std.).
  • Ankunft in Europa
    Morgens Ankunft aus Afrika.

Zusatzinformationen

  • Flüge
    • Basel
    • Berlin
    • Bremen
    • Dresden
    • Düsseldorf
    • Frankfurt
    • Friedrichshafen
    • Hamburg
    • Hannover
    • Innsbruck
    • Köln
    • Leipzig
    • Linz
    • Luxemburg
    • München
    • Münster
    • Nürnberg
    • Salzburg
    • Stuttgart
    • Wien
    • Zürich

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19.12.2020 - 05.01.2021
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