Namibia – mit Viktoriafällen und Caprivi

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Teilnehmer
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Reisetage
18

Veranstalter: Studiosus Reisen

Überlandfahrt von den Viktoriafällen bis in die Namibwüste

Mit Donnergetöse beginnt diese Studienreise durch Namibia auf simbabwischem Boden: die Viktoriafälle sorgen für einen lautstarken und spritzigen Auftakt. Dann überrascht der Caprivistreifen - heute offiziell Sambesiregion genannt, Namibias tropischer Zipfel zwischen Angola, Sambia, Simbabwe und Botswana - mit Elefantenherden so groß wie nirgendwo sonst, mit wasserreichen Flüssen, in denen sich Krokodile und Flusspferde tummeln. Eine Region, die das Bild der großen namibischen Wüsten und Weiten kontrastreich und farbstark ergänzt. Ein weiteres Plus dieser Reise: stilvolle Lodges mitten in der Natur fürs echte Afrika-Feeling.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit South African Airways (Economy, Tarifklasse W) von Frankfurt nach Victoria Falls und zurück von Windhuk, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen
  • 15 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels, Gästefarmen und Lodges meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen an Bord eines Ausflugsbootes, 14 Abendessen im Hotel
  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Geländewagen- und Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 200 €)
  • Visagebühren für Simbabwe (ca. 25 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Nach Afrika!
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Abend Abflug in Richtung Johannesburg (Flugdauer ca. 10,5 Std.).
  • Nach Victoria Falls in Simbabwe
    Morgens Ankunft in Johannesburg und Anschluss nach Victoria Falls in Simbabwe. Ihre Studiosus-Reiseleiterin erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie in Ihre Lodge, wo Sie in Ihrem ganz eigenen Tempo in Afrika ankommen können. Noch unternehmungslustig am späten Nachmittag? Vom Boot aus können Sie den Sambesi im Abendrot erleben (ca. 40 EUR). Spüren Sie schon dieses besondere Prickeln? Dann gibt es kein Zurück mehr – der Afrikavirus hat Sie gepackt! Wer in der Lodge geblieben ist, hört beim Drink an der Poolbar schon ein stetiges Grollen in der Ferne. Kein Wunder: Sie sind ganz nahe an den Viktoriafällen, für die Einheimischen der "donnernde Rauch".
  • Von der Königin der Wasserfälle nach Botswana
    Ein Tagesauftakt mit Getöse: Bis zu 10000 Kubikmeter Sambesiwasser rauschen je nach Jahreszeit pro Sekunde in die Tiefe. Als Missionar und Forscher David Livingstone die Königin der Wasserfälle entdeckte, benannte er sie nach seiner Queen: Victoria. Bis heute ein Naturspektakel, das niemanden kalt und schon gar nicht trocken lässt (UNESCO-Welterbe). Gischtwolken vernebeln feuchtfröhlich unseren Wasserfallspaziergang und ergänzen die morgendliche Dusche. Erfrischt geht es weiter nach Botswana, in unsere Lodge am Rande des Chobe-Nationalparks. 150 km. Zwei Übernachtungen in Kasane.
  • Kasane – Elefanten im Chobepark
    Heute müssen Sie ein bisschen früher aus den Federn, aber schließlich wollen Sie ja dabei sein, wenn die Tierwelt erwacht! Fürs hautnahe Afrika-Feeling gehen wir in offenen Geländewagen auf die Pirsch. Am südlichen Ufer des Flusses Chobe löschen Elefantenherden ihren gewaltigen Durst – beste Gelegenheit, die Dickhäuter aus nächster Nähe zu erleben. Der Nationalpark ist übrigens Teil eines der ehrgeizigsten Umweltprojekte der Gegenwart für ein riesiges Naturschutzgebiet, das fünf Länder umfasst: KAZA. Wie es, wenige Jahre nach der Eröffnung, um die Vision eines Afrikas ohne Zäune und Grenzen für die Tierwelt steht, erzählt Ihre Reiseleiterin. Fahrzeugwechsel nach der Mittagspause, die Flussufer erkunden wir per Boot. Aber bitte nicht über Bord gehen – Krokodile und Hippos warten nur darauf!
  • In den Caprivistreifen
    Über die Grenze nach Namibia und weiter auf schnurgerader Piste durch den Caprivistreifen – ein Stück grünes Namibia, das sich zwischen Angola und Botswana zwängt. Ein wasserreiches Tropenparadies und ein Wandereldorado für Elefanten, die in großen Herden durch die Schutzgebiete ziehen. "Achtung, Elefanten!", warnen auch die Schilder entlang der Straße. Wir sperren die Augen auf, während unser Bus auf die Lodge am Fluss Kwando zusteuert. 250 km. Nachmittags sind wir im Boot auf dem Kwando unterwegs – ein Lieblingsplatz der Flusspferde. Und zum Abendessen probieren Sie vielleicht schon mal das namibische Bier – ein Windhoek Lager zum Beispiel. Zwei Übernachtungen in der Namushasha Lodge.
  • Auf Pirsch im Bwabwata-Nationalpark
    Nur wenige Sandpisten erschließen den Park, der noch spärlich besucht, aber dicht besiedelt ist: Mit Löwe, Leopard, Elefant und Büffel sind vier der Big Five vertreten. Am und im Fluss leben Flusspferde, Krokodile und unzählige Wasservögel. Vormittags gehen wir auf Entdeckungsreise. Den Nachmittag genießen Sie nach Lust und Laune in der Lodge – am Pool oder mit Ihrem Afrikaschmöker auf der Flussterrasse. Wenn es knackt, kein Grund zur Panik! Vermutlich turnt ein Affe durchs Geäst. Und wer Lust hat, begleitet die Reiseleiterin ins Namushasha Heritage Centre unweit der Lodge für einen Einblick in die Lebenswelt der Menschen hier. Danach lockt der Sundowner in der Hotelbar.
  • Geheimnisvoller Okavango
    Weiter geht es durch den Caprivistreifen nach Westen. Wie klappt in Namibia das Zusammenleben von San, Kavango, Himba und anderen Ethnien? Und wem gehört nach der Landreform eigentlich das Land? Themen Ihrer Reiseleiterin auf dem Weg nach Rundu. 430 km. Dann dürfen Sie sich auf Ihre Lodge freuen, eine echte Oase am Ufer des Okavangos. Bei gutem Wasserstand können Sie eine Bootsfahrt zum Sundowner auf dem Fluss machen. Eine andere Alternative ist ein Besuch des "Lebenden Museums" des Volkes der Mbunza in der Nähe unserer Lodge. Übernachtung in der Hakusembe River Lodge.
  • Zum Etoscha-Nationalpark
    Ein Tag, für den wir ein bisschen Sitzfleisch brauchen. Die unendlichen Weiten Namibias gleiten vorbei – das Farmland bei Grootfontein zum Beispiel, wo immer noch etliche deutschstämmige Farmer den Boden bestellen und Rinder züchten. Eine Station unterwegs: das Heimatmuseum der Minenstadt Tsumeb, wo wir alles über das "rote Gold" Namibias erfahren: Kupfer. Wird nach längerer Schürfpause wieder gearbeitet oder wurde Namibias Bergbau ein Opfer der Globalisierung? Ihre Reiseleiterin kennt die Antwort. Dann Endspurt zum Etoschapark und zu unserer Lodge am Parkeingang. 420 km.
  • Die Tierwelt des Etoschaparks
    Kamera im Anschlag? Akkus aufgeladen? Dann sind Sie bestens gewappnet für prickelnde Wildlife-Momente. Schließlich ist der Etoscha-Nationalpark eine riesige Bühne für die Tierwelt, die hier eindeutig die Hauptrolle spielt. Springböcke, Zebras, Gnus und Giraffen – an den Wasserstellen treffen sich alle. Und manchmal haben auch Löwen und Leoparden, Nashörner und Elefanten ihren großen Auftritt. Ca. 200 km. Zwei Übernachtungen in der Etosha Safari Lodge am südlichen Eingang des Parks.
  • Noch einmal auf die Pirsch
    Gestern keinen Elefanten geschossen? Fototechnisch natürlich! Dann haben Sie heute noch eine Chance. Ihr Ranger hat den richtigen Riecher für die Tiere der Wildnis. Aber vergessen Sie nicht, Ihr Fernglas ab und zu von der Steppe auf den Himmel zu richten. Auch die Vogelvielfalt im Etoschapark beeindruckt: Vielleicht flattern Ihnen Gelbschnabeltokos oder Kampfadler mit majestätischen Schwingen vor die Kameralinse. Ca. 150 km.
  • In die Erongoberge
    Über die Siedlung Kalkfeld geht es vormittags nach Omaruru, Mittelpunkt einer bis heute von vielen deutschstämmigen Farmern bewohnten Region, gleichzeitig bekannt für seine Kunstgalerien. Um die Mittagszeit erreichen wir unsere traumhaft gelegene Lodge mit strohgedeckten Bungalows in den Erongobergen. Zeit zum Entspannen. Nachmittags führt unser Ausflug in eine bizarre Welt aus Granit. Mit Felsbildern, die uns in die Mythenwelt der Buschmänner entführen. 250 km.
  • Atlantikwinde in Swakopmund
    Das heiße Hochland lassen wir hinter uns und nehmen Kurs auf den Atlantik. Kein warmer Golfstrom streichelt hier die Küste, der antarktische Benguelastrom bringt ein kühles Klima: Im Seebad Swakopmund, am Rande der afrikanischen Wüste, weht der Wind so frisch wie an der Nordsee. 240 km. Auch beim Stadtrundgang kommt Ihnen bestimmt manches vertraut vor: wie in einem Freilichtmuseum deutscher Kolonialarchitektur! Vom Damaraturm blicken wir über die Dächer der Stadt zwischen Wüste und Atlantik. Abends treffen wir einen deutschstämmigen Namibier. Gern beantwortet er bei einem Glas Bier – gebraut nach uns wohlbekanntem Reinheitsgebot, versteht sich – unsere neugierigen Fragen zur Apartheid und zu deutscher Lebensart im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.
  • Robben in der Walfischbucht
    Begleitet von Pelikanen und Delfinen und mit Blick auf die Robben am Strand tuckern wir per Boot durch den Hafen der Walfischbucht. Während die Kameras noch klicken, verwöhnt uns die Bootscrew mit Sekt und Walvis-Bay-Austern, ein Edel-Snack auf namibische Art! Zurück in Swakopmund gehören Nachmittag und Abend Ihnen. Lust auf Schwarzwälder Kirschtorte zum Kännchen Kaffee im Café Anton? Abends folgen Sie vielleicht dem Tipp Ihrer Reiseleiterin: Die Meeresfrüchte in Kückis Pub sind ein Gedicht! Oder doch lieber Schweinshaxe mit Knödeln im Brauhaus? Wo auch immer Sie speisen – bestimmt kommen Sie mit den Namibiern vom Nebentisch schnell ins Gespräch, denn hier spricht man Deutsch!
  • Wüstenschönheiten in der Namib
    Die Namib – eine Legende und eine Welt der Extreme. Die Wüste, doppelt so groß wie die Schweiz, breitet ihren roten Teppich für uns aus. Auf dem Weg nach Solitaire passieren wir einige der schönsten Flecken: die Welwitschia-Fläche, wo die urzeitliche Welwitschia mirabilis wächst, die sogenannte Mondlandschaft und den Kuiseb-Canyon. Bevor wir unsere Lodge erreichen, überqueren wir den Wendekreis des Steinbocks. 260 km. Zwei Übernachtungen in der Namib Desert Lodge.
  • Die Dünen des Sossusvleis
    Die Wüstenfarben sind noch bleich und Sie vermutlich noch müde, wenn es mit Bus und Geländewagen kurz vor Sonnenaufgang in den Namib-Naukluft-Nationalpark (UNESCO-Welterbe) geht. Beim Anblick der höchsten Dünen der Welt rund um die riesige Lehmpfanne des Sossusvleis werden Sie aber garantiert hellwach: Orangerot glitzern die Sandberge im Morgenlicht vor dem blitzblauen Wüstenhimmel. Da möchten Sie rauf? 200 Höhenmeter durch den heißen Wüstensand sind ein Kraftakt, kein Spaziergang. Aber vom Gefühl der Weite, Unendlichkeit und Verlorenheit da oben wird jeder Sandgipfelstürmer noch lange erzählen. Dann enträtseln wir im Sesriem-Canyon das Geheimnis des Flusses Tsauchab, den der Erdboden einfach verschluckt. 220 km. Ein Nachmittag nach Ihrem Gusto. Genießen Sie Zeit für sich oder besuchen Sie die versteinerten Dünen auf dem Gelände der Lodge.
  • Hauptstadt Windhuk
    Die Namib verschwindet im Rückspiegel, wir reisen weiter nach Windhuk. 290 km. Nachmittags schauen wir uns in der Hauptstadt um, wo Relikte deutscher Kolonialzeit – Jugendstilhäuser, Christuskirche und Tintenpalast – auf die vielschichtige Gegenwart Schwarzafrikas prallen. Die lebhafte Township Katutura, Bürohäuser und Shoppingmalls in der Innenstadt und mittendrin das höchst umstrittene Unabhängigkeitsmuseum, Gegenstand endloser Diskussionen. Abends lädt Ihre Reiseleiterin zum Abschiedsessen ein. Deutsch oder afrikanisch? Lassen Sie sich überraschen!
  • Abschied von Afrika
    Der Vormittag gehört Ihnen! Am Nachmittag Flug nach Johannesburg und weiter nach Europa (Flugdauer ca. 10,5 Std.).
  • Rückkehr in die Heimat
    Frühmorgens Ankunft aus Afrika.

Zusatzinformationen

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