Nepal - Mera Peak, 6.461 m - Amphu Laptsa - Island Peak, 6.189 m

ab 4490,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
1.200m
Max. Höhenmeter Abstieg
1.600m
Teilnehmer
8 - 12
Reisetage
25
Aufenthaltstage Hotel
16
Aufenthaltstage Zelt
6

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Faszinierendes und einsames Expeditionstrekking im Khumbu für Alpinisten

17-tägiges sehr anspruchsvolles und expeditionsartiges Trekking erleben
Aus den grünen Wäldern ins ewige Eis wandern
Die beiden hohen Pässe Mera La und Amphu Laptsa (5.845 m) überschreiten
Die Gipfelchancen für Mera Peak (6.461 m) und Island Peak (6.189 m) nutzen
Einsames Hinku- und Hongutal durchschreiten
Durch die Abgeschiedenheit vollkommen zur Ruhe kommen
Heiligtümer im Kathmandu-Tal bestaunen

Diese Reise ist eines der ganz großen Highlights im Himalaya: Zwei der schönsten Aussichtsgipfel in Nepal eröffnen uns sehr unterschiedliche Panoramen auf insgesamt fünf 8.000er: Mt. Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und etwas entfernt zum Kanchenjunga im Osten des Landes. Neu ist, dass wir überwiegend in Lodgen nächtigen, lediglich im Mittelteil der Reise sind ausschliesslich Zeltnächtigungen möglich.
Daneben ist die Wegführung selbst etwas ganz Besonderes. Mit der Überquerung des fast 5000 Meter hohen Mera La (La = Pass) überschreiten wir zum ersten Mal die magische Höhengrenze. Von hier oder etwas höher gelegenen Hochlager geht es auf den 6.461 m hohen Gipfel des Mera Peak mit einem einmaligem Rundumblick. Nachdem Abstieg in das total einsame Hongutal geht es über die Panch Pokhari-Seen zur nächsten Herausforderung: der Überschreitung des 5.845 m hohen Passes Amphu Laptsa. Ein weiterer Höhepunkt in der Folge die Besteigung des Island Peak (6.189 m). Bereits in der Dunkelheit steigen wir über schrofiges Gelände hinauf zum Gletscher, bevor die Gipfelflanke (die mit Fixseilen versichert wird) zum Gipfelgrat angegangen wird. Der faszinierende Blick hinüber zur Ama Dablam und hinaus in das Khumbu Valley wird uns so schnell nicht wieder loslassen.

Bitte beachten: Da seit Juni 2019 der internationale Airport in Kathmandu saniert wird, sind die Inlandsflüge nach Lukla verlegt worden zum kleinen Flughafen Manthali, ca. 4,5 Stunden Fahrzeit ostwärts von Kathmandu.

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise nach Nepal
    Flug nach Kathmandu
  • Tag 2 Ankunft in Kathmandu
    Ankunft je nach Abflugort. Der Rest des Tages steht uns zur Verfügung für Besorgungen und ein erstes gewöhnen an das schöne und fremde Land Nepal.
  • Tag 3 Fahrt nach Manthali
    Heute fahren wir im Laufe des Tages das Kathmandu-Valley nach Südosten. Nach gut vier Stunden erreichen wir Mulkot. Entweder wir bleiben hier, oder fahren noch ca. 1 Stunde weiter nach Manthali. Vom kleinen Flugplatz fliegen wir morgen nach Lukla.
  • Tag 4 Flug nach Lukla, Trekking Paiyan
    Nach einem frühen Frühstück geht es zum kleinen Flugplatz in Manthali und mit einem kurzen Flug von etwa 20 Minuten nach Lukla (2.800 m). Nach der Landung werden wir durch die Trägermannschaft begrüßt und gehen unsere ersten Schritte in Richtung Süden zur Siedlung Paiyan (2.730 m). (Schlafhöhe: ca. 2.800 m)
  • Tag 5 Lukla - Pangom
    Auf einem herrlichen Weg geht es heute an unserem ersten ganzen Trekkingtag. Besonders jetzt, am Anfang der Tour ist es sehr wichtig, langsam und gleichmäßig zu gehen um unseren Organismus allmählich an die Höhe anzupassen. Am Nachmittag können wir noch etwas höher aufsteigen, um so der Regel zu folgen: "Go high, sleep down". (Schlafhöhe: ca. 2.800 m)
  • Tag 6 Kharka
    Heute gehen wir genächlich weiter und gelangen zur Siedling Paiyan. Nach einer heißen Suppe und Tee (viel trinken!) verbringen wir den Nachmittag vor Ort und freuen uns auf das Abendessen und die Stille der Landschaft. (Schlafhöhe: ca.2.850 m)
  • Tag 7 Zatra Kola "Dschungelcamp"
    Heute überqueren wir eine Passhöhe und steigen danach mit einer Hangquerung wieder auf der anderen Seite nach Osten hinunter und weiter in das sogenannte Dschungelcamp. (Schlafhöhe: ca. 3.150 m)
  • Tag 8 Kote
    Heute geht es immer wieder kurz steil hinauf und hinunter hinein in das Tal in Richtung Norden. Wir machen Mittag bei einigen wenigen Hütten im Wald und steigen weiter ab zum Fluss und danach im sanften Anstieg hinauf nach Kote, zum Eingang des Baruntse-Nationalpark. (Schlafhöhe: ca. 3.600 m)
  • Tag 9 Tagnang
    Wir folgen nun dem Flusslauf bergan. Kurz bevor wir den Ort Tagnang (4.350 m) erreichen, können wir noch einen kurzen Stopp bei einem sehr alten und sehenswerten Kloster, welches in den Felsen gebaut ist, einlegen. (Schlafhöhe: ca. 4.200 m)
  • Tag 10 Akklimatisations-, Rast- und Ausflugstag
    Dieser Tag ist als Akklimatisierungstag eingeplant. Wir schlafen aus und verbringen den Tag mit viel Essen und Trinken. Wer möchte, unternimmt einen Ausflug in der Nähe und saugt die spektakulären Blicke auf die Steilabstürze von Mera und Chapathe Himal auf. Am Nachmittag führen wir einen letzten Ausrüstungsqueck durch, üben das Begehen eines Fixseiles mit der Steigklemme und passen unsere Steigeisen perfekt an. Auch den Gebrauch der Überdruckkammer sehen wir uns an. (Schlafhöhe: ca. 4.200 m)
  • Tag 11 Khare
    Wir nähern uns der Gletscherwelt des Mera Peak. Vorbei am Sabai See und dem Dig Gletscher führt unsere heutige Etappe durch Moränenlandschaft bis Khare (4.950 m), wo wir nur knapp unter der 5.000er Marke in der höchsten Siedlung in der Region unsere Lodgezimmer beziehen. Wer mag, kann eine warme Dusche geniessen oder über eine WLAN-Verbinsung gegen ein kleines Entgelt Nachrichten in die Heimat senden. (Schlafhöhe: ca. 4.850 m)
  • Tag 12 Über den Mera La zum Lagerplatz des Mera Peak
    Wir starten unseren Gipfelversuch mit dem Aufstieg in das Lager für die Gipfelbesteigung. Ausgehend von Khare geht es zunächst steil über Geröll und große Blöcke und später über den Gletscher bis zum 5.415 m hohen Mera-Pass. Hier gönnen wir uns eine Pause und genießen die Aussicht auf die umliegenden 6.000er. Je nach Kondition, Konstitution, Wetter und Routenverhältnissen steigen wir eventuell noch weiter hinauf ins Mera Peak Highcamp und nutzen ggfls. die fest aufgestellten Zelte unserer Agentur. (Schlafhöhe: ca. 5.300 oder 5.750 m)
  • Tag 13 Mera Peak (6.461 m) und Abstieg ins Hongutal
    Der heutige erste Gipfeltag wird lang und anstrengend. In den frühen Morgenstunden brechen wir auf zur Gipfeletappe auf den Mera Peak. Je nach Verhältnissen wird gegebenenfalls für die kurzeSteilstufe am Gipfel ein Fixseil gelegt. Der Aufstieg wird 8 bis 9 Stunden dauern. Auf dem Gipfel erwartet uns – gutes Wetter vorausgesetzt – ein beeindruckendes Panorama mit Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und anderen beeindruckenden 7000ern. Der drei- bis vierstündige Abstieg zurück ins Zeltlager fordert noch einmal Konzentration. Nach einer kurzen Pause steigen wir weiter ab ins Hongu Tal bis zu einem wunderbar in einen weiten Wiese gelegenen Zeltplatz auf etwa 4.800 m Höhe. (Schlafhöhe: ca. 4.800 m)
  • Tag 14 Kongme Dingma - Hunku Drangka - Seti Pokhari
    Flankiert vom mächtigen Gipfel des Chamlang steigen wir steigen weiter das besonders abgelegene und deshalb sehr einsame Hunku Tal aufwärts. Heute stehen nur wenige Aufstiegshöhenmeter auf dem Programm, dafür ist mehr an Entfernung zurückzulegen. Mit jedem Schritt nähern wir uns unserer nächsten Herausforderung: dem Amphu Laptsa. Am Nachmittag erreichen wir die kleine, abgeschiedene Almhochfläche Hunku Drangka und errichten dort unser Lager, oder wir gehen noch eine Stunde weiter bis zu einer kleinen Alm Seti Pokhari (5.050 m). (Schlafhöhe: ca. 5.050 m)
  • Tag 15 Zum Hochlager vor dem Amphu Laptsa
    Über karge, vegetationslose Moränenlandschaft und vorbei an den einsamen Seen von Panch Pokhari erreichen wir zunächst das Amphu Laptsa Basislager in ca. 5.300 m erreicht. Von hier wollen wir noch weiter steigen bis zum High Camp auf ca. 5.700 m. Endlich können wir uns ausruhen und uns auf die anstrengende Passüberquerung am nächsten Tag vorbereiten, während die Sherpas bereits die wichtigen Fixseile verlegen. Der weitere Aufstieg schaut von hier kaum gangbar aus, jedoch ist die Routenfindung etwas versteckt und durchaus machbar. (Schlafhöhe: ca. 5.400 m)
  • Tag 16 Amphu Laptsa - Lagerplatz vor dem Imja Tso
    Heute ist jede/r gefordert sein Bestes zu geben. Über einen einzigartig schönen Terrassengletscher geht es in Schleifen hinauf. Stahlseilversicherungen erleichtern den Aufstieg im Fels jenseits und diesseits. Oben am Pass auf 5.845 m angekommen, haben wir einen überwältigenden Blick auf die gewaltige, über 3.000 m hohe Lhotse-Südwand und auf unseren nächsten 6.000-er, den Island Peak. Besonders der schwierige Abstieg (Abseilen/Ablassen) vom Pass erfordert von uns höchste Konzentration und Teamfähigkeit! Hier seilen wir uns ab und insbesondere die Mithilfe und die Unterstützung bei den Trägern ist unumgänglich, da sie ihre schweren Lasten ebenso abseilen werden und dann an den Fixseilen absteigen. Wenn alles klappt, steigen wir ab bis zu einem schönen Lagerplatz in der Nähe des Gletschersees Imja Tso auf ca. 5.300 m. (Schlafhöhe: ca. 5.300 m)
  • Tag 17 Zum Island Peak Basislager
    Wir wandern in der Moränenlandschaft nach Westen und erreichen bald das Island Peak-Basislager, das auch als Pareshaya Gyab bezeichnet wird. Es liegt in rund 5.100 m Höhe in der Nähe des riesigen Imja Lhotse Shar-Gletschers. Den Rest des Tages haben wir frei zum Ausruhen, denn nach einer kurzen Nacht beginnen wir schon früh morgens unseren langen Aufstieg zum Island Peak. Wer von den vorhergehenden Etappen zu erschöpft für die Besteigung des Island Peaks ist, der kann nach Chukhung absteigen und dort in einer Lodge auf die Rückkehr der Gruppe warten. Optional kann der Chukhung Ri (ca. 5.550 m) am Folgetag bestiegen werden. (Schlafhöhe: ca. 5.100 m)
  • Tag 18 Island Peak (6.189 m) und Abstieg Chukhung
    Vom Basislager ziehen wir sehr früh am Morgen hinauf zur Schulter vor dem Gletscher - auch Crampoon-Point genannt. Wir steigen weiter auf - durchqueren einen mittlerweile wilden Gletscherbruch (in ca. 5.750 m) und erreichen dann einen kleinen Gletscherkessel (etwa 5.900 m). Über die folgende Firn- bzw. Eisflanke (bis 50 Grad Neigung) erreichen wir den Gipfelgrat und über ihn den Gipfel des 6.189 m hohen Island Peak. Bei guten Verhältnissen dauert der Aufstieg etwa sieben bis acht Stunden. Eine prachtvolle Aussicht eröffnet sich uns auf Makalu (8.475m), die 8.516 m hohe Lhotse-Wand und die zahlreichen über 7.000 m hohen Eisberge des Imja-Kessels. Um die Mittagszeit wollen wir wieder im Basislager zurück sein. Nach einer Stärkung durch die Küchenmannschaft setzen wir unseren Abstieg bis in die Siedlung Chukhung fort. (Schlafhöhe: ca. 4.800 m)
  • Tag 19 Dingpoche - Pangpoche - Deboche
    Über Dingpoche, dem mit 4.350 m höchsten dauerhaft bewohnten Ort in Nepal steigen wir ab nach Pangpoche (3.985 m). Umgeben von uralten Wacholderbäumen, können wir im Dorf das mit über 350 Jahren älteste Kloster im Khumbu-Gebiet besuchen. Nach einer Lunchpause steigen wir am Nachmittag noch weiter ab bis nach Deboche. (Schlafhöhe: ca. 3.710 m)
  • Tag 20 Tengpoche - Namche Bazar
    Weiter geht es nach Tengpoche (3.867 m). Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das größte und schönste Kloster der Sherpa-Region. Wir haben ausreichend Zeit für die Besichtigung der Gompa. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg hinunter in Richtung Imja-Schlucht und wieder hinauf über Phunki (3.250 m), den Panoramahöhenweg entlang, nach Namche Bazar. (Schlafhöhe: ca. 3.600 m)
  • Tag 21 Namche - Lukla
    Ein letzter, langer Trekkingtag steht uns bevor. Etwa acht Stunden benötigen wir über den sogenannten Highway im Dudh Kosi-Tal abwärts, der einzig begehbaren Route zwischen Namche Bazar und Lukla, bis wir in Lukla (2.800 m) unsere Lodge erreichen. Abends können wir hier mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern. Wir bedanken uns mit der Übergabe der Trinkgelder und einer kleinen Tombola, wo wir nicht mehr benötigte Ausrüstungsgegenstände verlosen können. (Schlafhöhe: ca. 2.800 m)
  • Tag 22 Flug Lukla - Manthali, Transfer Kathmandu
    Im Laufe des Vormittags fliegen wir mit dem Propeller-Flugzeug nach Manthali. Nach dem Transfer zum Hotel steht uns der Rest des Tages zur freien Verfügung. Mit einem sogenannten Farewell-Dinner verabschieden sich die Mitarbeiter unserer Agentur von uns.
  • Tag 23 Besichtigungsempfehlung Königsstadt Bhaktapur
    Uns erwartet mit der Besichtigung der Königsstadt Bhaktapur die schönste Stadt des ganzen Landes (fakultativ). Einzigartig ist ihr gut erhaltenes, in den 1970er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal des Königspalasts. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. In der Nähe lockt das Töpferviertel zu einem Abstecher, bevor wir in den Osten der Stadt zum Dattatreya-Platz spazieren. Hier bestaunen wir die ehemaligen Priesterhäuser mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen aus braunschwarzem Salbaumholz.
  • Tag 24 Rückflug
    Morgens Transfer zum Flughafen und Beginn des Rückfluges nach Europa.
  • Tag 25 Ankunft in Europa
    Je nach Flugesellschaft zu unterschiedlichen Zeiten Ankunft in Europa.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Dieses Trekking vereint alles, was sich ein Alpinistenherz wünschen kann: Zwei hohe Gipfel, zwei hohe Pässe und zwei wunderschöne und einsame Täler inmitten des Himalaya. Die Gesamtbelastung ist hoch, da wir uns tagelang in der Höhe und Kälte bewegen und im mittleren Teil der Reise keine Errungenschaften der Zivilisation in Anspruch nehmen können.

    Anforderung:
    Voraussetzung ist ein hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust, gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 10 Std. Gehzeit in weglosem Gelände. Dazu gehören Blockgelände, Geröll, Moränen oder Altschneefelder, vergleichbar mit dem Alpenraum auf 2000 - 3500 m. Aufgrund der physischen und psychischen Belastungen, die bei schlechtem Wetter auftreten können, sowie aufgrund der Anforderungen einer Hochtour, wird diese Tour mit dem Schwierigkeitsgrad IV-V bewertet. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten als Richtlinie. Wir tragen bei den Wanderungen unseren Tagesrucksack mit dem Notwendigen, das Hauptgepäck wird durch Träger transportiert.

    Unterbringung:
    Während des Trekkings erfolgt die Unterbringung teilweise in 2-Personen-Zelten, da es im mittleren Teil der Reise (noch) keine Lodges gibt. Lediglich während des Anmarsches zum Mera Peak und später wieder hinaus aus dem Khumbu-Gebiet nach Lukla übernachten wir in Lodges. Die Nächte können in den Hochlagen sehr kalt werden (bis minus 15 Grad) und deshalb ist ein extrem warmer Schlafsack unabdingbar.

    Verpflegung:
    Die Verpflegung wird von unserer Begleitmannschaft zubereitet. Der gesamte Lebensmittelvorrat wird mitgetragen, da auf dieser Reise nicht zugekauft werden kann. Die Küchenmannschaft zaubert unglaublich schmackhafte Gerichte selbst am Wegesrand wie selbstverständlich. Lassen Sie sich überraschen!

    Diese Tour ist ein expeditionsartiges Trekking der besonderen Art. In unmittelbarer Nähe zahlreicher Sieben- und Achttausender wandern Sie nicht nur durch menschenleere Himalaya-Täler und über anspruchsvolle Pässe, sondern besteigen darüber hinaus zwei sehr attraktive Gipfel. Bei schönem Wetter bieten sich Ihnen atemberaubende Ausblicke. Die Tour ist aber auch sehr anstrengend und erfordert großen Einsatz und Durchhaltevermögen.
    Für eine Teilnahme an dieser Reise sollten Sie sehr gut durchtrainiert sein. Sie benötigen eine überdurchschnittliche Kraft, Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Anstrengende Tagesetappen in extremen Höhen stehen Ihnen bevor. Bedenken Sie, dass nach einem langen Aufstieg noch der mühsame Lageralltag auf Sie zukommt.
    Folgendes alpintechnisches Können ist Voraussetzung für eine Teilnahme: es werden Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt, das heißt im Hinblick auf Ihre Tour, dass Sie sicher und selbständig in schwierigem Gelände wie Grashänge, Geröllhalden, Moränenschutt, Blockwerk und auf flachen, mit Geröll bedeckten Gletschern gehen können, und zwar auch mit schwerem Rucksack und bei schlechtem Wetter. Sicher gehen heißt, dass Sie auch an exponierten Stellen gehen können, wo ein Sturz schlimme Folgen hätte. Aus Erfahrung wissen wir, dass unsere Teilnehmer/-innen in diesen vermeintlich leichten Passagen die meisten Schwierigkeiten haben. Sie beherrschen die Techniken des Gletschergehens, also selbständiges Anseilen und Gehen in der Seilschaft, auch das Klettern auf den Frontzacken der Steigeisen und die Handhabung des Eispickels müssen sitzen. Wir bitten Sie, uns einen Tourenbericht der vergangenen Jahre zuzuschicken. Die Auswahl der Teilnehmer/-innen behalten wir uns vor.
    Ein sehr guter Gesundheitszustand ist für eine Teilnahme unabdingbar. Extreme Höhen stellen große Risiken für Ihre Gesundheit dar. Diesen Gefahren kann begegnet werden, indem man die „Spielregeln der Akklimatisation" einhält. Trotzdem sollten Sie von einer Buchung dieser Reise absehen, wenn Sie an irgendwelchen Krankheiten leiden oder eine Verletzung haben. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt für Sportmedizin beraten und schicken Sie uns ein ärztliches Attest zu.
    Diese Expeditionsreise fordert Sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Geduld, psychische Ausdauer und eine gewisse Leidensfähigkeit gehören zum Expeditionsalltag dazu. Bedenken Sie bitte, dass Sie über Tage oder sogar Wochen grenzwertigen Belastungen standhalten müssen. Spontan aus dem Unternehmen auszusteigen ist meistens nicht machbar! Auch vorgezogene Rückflüge sind normalerweise nicht möglich.
    Reisen in der Gruppe macht dieses Extremtrekking erst möglich. Unsere Touren sind so organisiert, dass die Teilnehmer/-innen den größtmöglichen Handlungsspielraum haben, um persönliche Vorstellungen zu verwirklichen. Dennoch sollte, wer sich auf eine solche Gruppenreise einlässt wissen, dass Kompromisse notwendig sind. Wir erwarten von den Teilnehmer/-innen Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden, der Reiseleitung und dem einheimischen Begleitteam.
    Wenn ungünstige Bedingungen die Organisation der Tour oder die Sicherheit in Frage stellen, kann es notwendig werden, dass Sie persönliche Interessen zurückstellen müssen. Darüber hinaus ist die Reiseleitung von uns ermächtigt, Teilnehmer/-innen zurückzuschicken, wenn sie durch ihr Verhalten die Gemeinschaft oder gar das Unternehmen selbst zu gefährden beginnen oder den Anforderungen nicht gewachsen sind. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Entrichten des Reisepreises kein Recht auf einen Gipfelversuch beinhalten kann.
    Für die Besteigung des Mera und Island Peak sind Peak Permits nötig, die unsere Partneragentur in Kathmandu beantragt. Diese in 2015 neu eingeführten personalisierten Peak Permits für die 6000er Gipfel in Nepal kosten im Herbst 125 US-Dollar pro Gipfel. Diese Gebühr von 250 USD ist in US-Dollar oder Euro nach der Ankunft in Kathmandu in bar zu begleichen. Die Kosten für die dann ausgestellten Peak Permits sind nicht erstattbar, wenn die Gipfel nicht erreicht werden.
    Bitte beachten: Da seit Juni 2019 der internationale Airport in Kathmandu saniert wird, sind die Inlandsflüge nach Lukla verlegt worden zum kleinen Flughafen Manthali, ca. 4,5 Stunden Fahrzeit ostwärts von Kathmandu.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Nepal

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen dieser Ausweise:
    - Reisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig
    - Vorläufiger Reisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig
    - Kinderreisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Das Visum für Nepal kann mit einer Gültigkeit von 15, 30 oder 90 Tagen beantragt werden, ist bis zu 150 Tage verlängerbar und erlaubt die mehrmalige Einreise.
    Die Visagebühren gestalten sich wie folgt (Stand 12/2019): bis 15 Tage 30,00 $, bis 30 Tage 50,00 $, bis 90 Tage 125,00 $. Die Gebühr kann in bar und auch in Euro (zum Tageskurs) gezahlt werden. Kinder unter 10 Jahren bezahlen keine Visagebühr.
    Im Einreisebereich des Flughafens stehen Automaten zur Antragsstellung des Visums bereit. Sie scannen dort Ihren Reisepass und geben die Daten zu Ihrer Reise an. Halten Sie dazu Ihre Reiseunterlagen bereit. Nach Abschluss der Antragsstellung begeben Sie sich zum Schalter zur Zahlung der Visagebühr und danach an den Schalter zur Ausstellung des Visums. Alternativ kann das Visum frühestens 15 Tage vor Ankunft in Nepal auch online unter http://www.online.nepalimmigration.gov.np/tourist-visa beantragt werden, wodurch die Nutzung der Automaten am Flughafen entfällt. Nach Ausfüllen des Antrags online, erhalten Sie per E-Mail einen Beleg zu Ihrem Antrag zum Ausdrucken. Mit diesem Beleg können Sie sich direkt zum Schalter zur Zahlung der Visagebühr begeben.
    Hilfestellungen für das Ausfüllen des Antragsformulars online: - Nur Felder, die mit einem * versehen sind, müssen zwingend ausgefüllt werden.
    - Unter „Address in Nepal“ geben Sie die geforderten Daten des Hotels an, in dem Sie die erste Nacht verbringen (z.B. Hotel Malla - Street Name = Lekhnath Marg / Ward = 29 / VDC/Municipality = Kathmandu / District = Kathmandu).
    - Telefonnummern müssen mit der Landesvorwahl (z.B. +49 für Deutschland) angegeben werden.
    - Bei Einreise über den Flughafen Kathmandu wählen Sie in den letzten beiden Feldern des Formulars „Immigration Office“ und „TIA“ (= Tribhuvan International Airport) als zuständige Behörden.
    Bei Wohnort nahe eines nepalesischen Konsulats (Stuttgart, München, Frankfurt, Köln, Hamburg und Wien) oder der Botschaft in Berlin, kann das Visum auch schon persönlich vorab besorgt werden. Adressen der Konsulate und der Botschaft sowie weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der nepalesischen Botschaft in Berlin: http://de.nepalembassy.gov.np/


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Nepal

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Die Gebirgsregionen sind malariafrei, in Lagen unterhalb 1.200 m (Terai-Distrikt) besteht ganzjährig ein geringes Risiko sich mit Malaria zu infizieren. Malaria-Prophylaxe oder ein Stand-By Notfallmedikament können ggf. sinnvoll sein. Bei Aufenthalten im Terai-Distrikt wird zusätzlich von November bis Mai eine Meningitis-Impfung empfohlen. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September.
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