Nepal – Kala Pattar Lodge-Trek

ab 2498,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
1.100m
Max. Höhenmeter Abstieg
1.360m
Teilnehmer
4 - 12
Reisetage
17
Aufenthaltstage Hotel
15

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise auf der klassischen Route zum Panoramagipfel Kala Pattar

11-tägiges Trekking (4 - 9 Std. täglich)
Besteigung des Kala Pattar (5.643 m), Gipfeltag ↑ 730 m ↓ 730 m, 8 - 9 Std.
In Khunde und Khumjung dem Erbe von Sir Edmund Hillary nachspüren
Auf aussichtsreichem Höhenweg von Pangpoche zum Terrassendorf Phortse trekken
Den rauschenden Dudh Kosi in luftiger Höhe auf der Hillary Bridge überqueren
Vom Panoramagipfel des Kala Pattar die mächtige Mount Everest-Pyramide bestaunen
Das Wiederaufforstungsprojekt "Ein Tag - ein Baum" in Pangpoche besuchen

Wie ein breites weißes Band schlängelt sich der Dudh Kosi durch das „Tal des Milchflusses“. Links und rechts erheben sich die Felswände, der Pfad geht langsam aber stetig bergauf. Trekker, Träger und Tragetiere tummeln sich auf dem Weg und auch auf den Hängebrücken herrscht reges Treiben – besonders auf der Hillary-Brücke, die hoch über dem Canyon im Wind schaukelt. Die wehenden Gebetsfahnen sind so bunt wie die Häuser in den Dörfern entlang des Weges. Wir widmen uns der Geschichte und Entwicklung der Everest-Region, machen uns in Namche Bazar mit der Kultur der Sherpa vertraut, besuchen in Khunde das Sir Edmund Hillary Hospital und in Pangpoche das Wiederaufforstungsprojekt „Ein Tag – ein Baum“. Unser Trekking führt uns durch den Sagarmatha-Nationalpark, die Heimat der höchsten Berge der Welt. Wir folgen der klassischen Route durch die Sherpa-Dörfer, bewundern von Khumjung die Aussicht auf die formschöne Ama Dablam und von Tengpoche den Blick auf die weiteren Eisriesen der Khumbu-Region. Der Höhenweg oberhalb des Pheriche-Tales führt uns zum Khumbu-Gletscher und weiter durch die Mulde der Lobuche-Berge auf die Hochalm Gorak Shep. Von hier geht es aber noch höher hinauf: Wir erklimmen den Gipfel des Kala Pattar und genießen vom „schwarzen Berg“ die „weiße Aussicht“. Vor uns liegt die Everest-Pyramide in scheinbar greifbarer Nähe. Unter uns erstreckt sich die Eiswelt des Changri-Gletschers und neben uns strahlt die kantige Spitze des Nuptse in der Sonne. Nicht nur die Höhe, auch der Anblick raubt uns den Atem – umringt von den höchsten Bergen der Welt.


Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise nach Nepal
    Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.
  • Tag 2 Ankunft in Kathmandu und Fahrt nach Mulkot
    Bei Ankunft mit dem Gruppenflug erfolgt der Transfer mit unserem örtlichen Hauser-Reiseleiter zum Hotel in Kathmandu. Je nach Ankunftszeit mit dem Gruppenflug oder anderen Flügen stehen zwei Zimmer in einem Hotel zur Verfügung, in denen wir uns frisch machen können. Bis zum Mittag besteht Zeit zum Ausruhen oder für einen kleinen Bummel durch die Altstadt von Kathmandu. Nach dem Mittagessen begeben wir uns auf die Fahrt über den BP Highway in Richtung Osten bis zur Ortschaft Mulkot, direkt am Fluss Sunkoshi gelegen. Mit der Fahrt legen wir bereits den Großteil der Strecke zum Flughafen Ramechhap zurück, von dem wir morgen früh unseren Flug nach Lukla antreten.
  • Tag 3 Fahrt nach Ramechhap und Flug nach Lukla – Wanderung nach Phakding
    Früh morgens fahren wir zum Flughafen Ramechhap. Ein Propeller-Flugzeug bringt uns in etwa 20 Minuten nach Lukla (2.840 m), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen ca. 1,5 Std. zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts nach Phakding (2.650 m). Der Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute.
  • Tag 4 Fahrt nach Ramechhap und Flug nach Lukla – Wanderung nach Phakding
    Früh morgens fahren wir zum Flughafen Ramechhap. Ein Propeller-Flugzeug bringt uns in etwa 20 Minuten nach Lukla (2.840 m), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Unser Trekking beginnt. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen ca. 1,5 Std. zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts nach Phakding (2.650 m). Der Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute.
  • Tag 5 Wanderung von Phakding nach Namche Bazar
    Weiter nordwärts queren wir mehrmals den Fluss auf langen Drahtseilbrücken. In Jorsale befindet sich der „Police Checkpost" am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark. Benannt ist dieser nach dem Sherpa-Wort für den Mt. Everest. Nach insgesamt drei bis vier Stunden Fußmarsch stromaufwärts erreichen wir den Zusammenfluss von Nangpo und Imja zum Dudh Kosi (2.850 m). Hinter der Stahlbrücke über die Imja-Schlucht bewältigen wir in etwa zwei Stunden den steilen und kraftraubenden Aufstieg zum berühmten Sherpa-Zentrum Namche Bazar (3.440 m). Wir richten uns in einer Lodge ein und können einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvenirstraße machen.
  • Tag 6 Wanderung von Namche Bazar nach Khumjung
    Wir lassen die geschäftigen Gassen von Namche Bazar hinter uns und steigen hinauf nach Syangpoche. Vorbei an der dort gelegenen Flugpiste erreichen wir Khunde (3.850 m), wo sich das Sir Edmund Hillary Hospital befindet. Über verwinkelte Wege zwischen den steingesäumten Ackerparzellen geht es weiter bis in den Ort Khumjung (3.800 m), unserem Ziel für heute. Am Nachmittag bietet sich ein Spaziergang zur Sir Edmund Hillary School an.
  • Tag 7 Wanderung von Khumjung über Tengpoche nach Deboche
    Über Sanasa wandern wir hinunter in die tiefe Imja Kosi-Schlucht und bis zum Weiler Phunki (3.250 m). Nach einem etwa zwei Stunden dauernden Aufstieg erreichen wir den Kamm von Tengpoche (3.860 m). Bei klarem Wetter erfreut uns der grandiose Ausblick auf die Eisriesen im Khumbu. Über uns thronen Gipfel wie Kongde Ri, Taboche, Mount Everest, Nuptse, Lhotse, Ama Dablam, Kang Taiga und Thamserku. Nach einem Besuch des buddhistischen Klosters von Tengpoche (fakultativ), wandern wir weiter nach Deboche (3.820 m).
  • Tag 8 Wanderung von Deboche nach Dingpoche
    Wir steigen zur Brücke über den Imja Kosi ab, dann geht es weiter nach Pangboche (3.930 m). In dem durch uralte Wacholderbäume geprägten Dorf steht die mit über 350 Jahren älteste Gompa im Khumbu-Gebiet. Rund um den Ort werden zudem im Rahmen des Projekts "Ein Tag - Ein Baum" abgeholzte Wälder wieder aufgeforstet. Wir statten dem Projektareal einen Besuch ab. Am Nachmittag folgen wir dann einem Hangweg zur Brücke über den Imja Kosi (4.135 m) und treffen nach kurzem Aufstieg in Dingpoche ein. Dieser Ort ist mit 4.410 m das höchst gelegene, dauerhaft (auch im Winter) besiedelte Dorf im Khumbu-Gebiet.
  • Tag 9 Akklimatisationstag in Dingpoche
    Den heutigen Tag nutzen wir um uns weiter an die Höhe zu gewöhnen. Als Ausflugsziel bietet sich der Aufstieg zum Aussichtspunkt auf dem Nangkartshang Peak (5.060 m) an. Alternativ kann das Dorf Chukung (4.730 m) besucht werden. Zurück an der Lodge in Dingpoche nutzen wir den Nachmittag für einen Spaziergang zur Stupa des Ortes und genießen den Ausblick auf die umliegende Bergwelt.
  • Tag 10 Wanderung von Dingpoche über Duglha nach Lobuche
    Nur kurz ist der Anstieg zu einem Chörten, der einen letzten Blick ins Chukhung-Tal eröffnet. Über den Höhenweg oberhalb des Pheriche-Tales wandern wir gemütlich zum Gletscherfluss des Khumbu-Gletschers. Wir rasten im Weiler Duglha (4.620 m) unterhalb der Endmoräne und meistern dann das anstrengende Steilstück über die alte Moräne bis zu den Gedenkschreinen für verunglückte Bergsteiger und Sherpas. Weiter geht es in der Mulde zwischen den Lobuche-Bergen und der Khumbu-Seitenmoräne leicht ansteigend bis zu den einfachen Lodges von Lobuche (4.910 m).
  • Tag 11 Wanderung nach Gorak Shep und Besuch des Mt. Everest-Basislagers
    Über die Endmoräne des Changri Nup-Gletschers mehrmals auf- und absteigend, bewältigen wir den Kräfte zehrenden Anmarsch (ca. drei Stunden) zur Hochalm Gorak Shep (5.160 m), wo wir in einer Lodge übernachten werden. Da wir hier am höchsten Ort dieser Reise schlafen, müssen wir besonders darauf achten, langsam aufzusteigen und genügend Wasser zu trinken. Nach einer Pause ziehen wir taleinwärts weiter über den schuttbedeckten Gletscher und erreichen etwa drei Stunden später das Basislager des Mt. Everest (5.364 m). Ein historischer Platz – von hier starten fast alle Everest-Expeditionen zum berüchtigten Khumbu-Eisfall, der imposant vor uns liegt. Nach kurzer Rast wandern wir zurück nach Gorak Shep.
  • Tag 12 Aufstieg zum Kala Pattar und Wanderung nach Pheriche
    Für den Gipfeltag zum Kala Pattar („schwarzer Berg") heißt es früh aufstehen. Hinter dem ausgetrockneten See erkennen wir bereits die Route zum Panoramagipfel des 5.643 m hohen Kala Pattar (ca. zwei Stunden). Beeindruckend ist nicht nur die Nähe zur Everest-Pyramide (ca. 10 km Luftlinie entfernt!) und zum Nuptse-Grat, sondern auch der Tiefblick auf die Eiswelt des Changri- und des Khumbu-Gletschers mit dem Bereich des Basislagers in der Ferne. Ein kräftiger Wind fegt oben auf der Spitze dieses Vorberges des Pumori. Nachdem wir uns genügend umgesehen haben, gehen wir zu Mittag zurück nach Gorak Shep und steigen dann auf bekannter Route über Duglha ab bis Pheriche (4.240 m), dem Ort mit dem höchstgelegenen Hospital der Region.
  • Tag 13 Wanderung von Pheriche über Pangpoche nach Phortse
    Zunächst passieren wir einen kleinen Pass und wandern über den Talweg hinab nach Pangpoche. Für den weiteren Rückweg schlagen wir eine neue Route ein. Sie führt über einen aussichtsreichen Höhenweg zum Terrassendorf Phortse (3.810 m), auf dem wir mit etwas Glück Blauschafe erspähen. Wir quartieren uns in unserer Lodge in Phortse ein und genießen die Nachmittagssonne. Auch in Phortse wird, wie im Dorf Pangpoche, im Rahmen des Projekts "Ein Tag - Ein Baum" abgeholzter Wald wieder aufgeforstet. Das Projektareal befindet sich oberhalb des Dorfes.
  • Tag 14 Wanderung von Phortse über den Mon La nach Namche Bazar
    Wir nehmen Abschied vom Handelszentrum der Sherpa und wandern über den uns bereits bekannten Pfad, die einzige Wegverbindung von Namche Bazar nach Lukla, bis zu unserer Lodge in der Nähe der Flugpiste. Abends können wir mit unserer Mannschaft den Abschied aus dem Khumbu Himal feiern.
  • Tag 15 Wanderung von Namche Bazar nach Lukla
    Wir nehmen Abschied vom Handelszentrum der Sherpa und wandern über den „Highway", die einzige Wegverbindung von Namche Bazar nach Lukla, bis zu unserer Lodge in der Nähe der Flugpiste. Abends können wir mit unserer Mannschaft den Abschied aus dem Khumbu Himal feiern.
  • Tag 16 Flug nach Ramechhap und Fahrt nach Kathmandu
    Wenn das Wetter mitspielt, fliegen wir bereits am Vormittag mit dem Propeller-Flugzeug nach Ramechhap und fahren von dort zurück nach Kathmandu. Nachmittags erreichen wir die Hauptstadt und checken in unser Hotel ein. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
  • Tag 17 Besichtigungen im Kathmandu-Tal
    Dieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Wir empfehlen den Besuch von Kathmandu mit dem Durbar Square und einen Spaziergang nach Swayambunath. Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen (fakultativ).
  • Tag 18 Rückflug
    Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Diese Reise durch das Khumbu-Gebiet führt hinauf zum Panoramagipfel Kala Pattar, von dem aus der höchste Berg der Welt zum Greifen nah scheint. Auf dem Weg durch das Dudh-Kosi-Tal nach Namche Bazar und weiter durch die Ortschaften Khumjung und Pangpoche lässt sich die Sherpa-Kultur der Region erleben. Auf den Besuch des Mount Everest-Basislagers wird auf dieser Reise bewusst verzichtet. Die Aussicht vom Basislager ist nicht mit der am Kala Pattar zu vergleichen und kann getrost vernachlässigt werden. Der Mount Everest ist vom Basislager nicht zu sehen, während vom Kala Pattar das Areal des Basislagers sowie der Khumbu-Eisfall überblickt werden können. Durch den Aufstieg zum Kala Pattar am Nachmittag ist die Chance auf gute Bedingungen für Fotos größer. Vormittags herrscht Gegenlicht und die Hänge von Everest und Nuptse liegen im Schatten.

    Anforderung:
    Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 9 Std. Gehzeit auf unbefestigten Wegen. Für das Trekking bestehen technisch keine besonderen Anforderungen. Auch die Besteigung des Kala Pattar stellt bei guten Verhältnissen keine technischen Herausforderungen und erfordert inklusive Abstieg zurück nach Pheriche 6 - 7 Stunden Gehzeit. Die Besteigung kann auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Trekking-Etappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.

    Höhe:
    Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan.

    Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de

    Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen.

    Unterbringung:
    Wir übernachten in Kathmandu in einem Mittelklassehotel und auf dem Weg zum Flughafen Ramechhap in einem Gästehaus. Während des Trekkings sind wir in Lodges untergebracht. Diese sind einfach und zweckmäßig eingerichtet. Die Zimmer verfügen über zwei Betten (mit Matratze und Kopfkissen) und in den allermeisten Fällen über kein Badezimmer. Lediglich die Lodge in Lukla verfügt über Bad im Zimmer. Die sanitären Einrichtungen befinden sich in der Regel auf dem Gang oder auch etwas abseits der Unterkunft im Hof. Toiletten stehen in den meisten Fällen in Form von Trocken-WCs zur Verfügung und es wird kein Toilettenpapier bereitgestellt. Die Lodges bieten fließend kaltes Wasser. Als Duschgelegenheit bestehen oft Gemeinschaftsduschen (warmes Wasser gegen Gebühr). Gerade in großen Höhen werden aber Schüsseln mit erwärmten Wasser zum Frischmachen zur Verfügung gestellt. Die Zimmer sind nicht beheizt, zusätzliche Decken sind meist erhältlich. Im Hauptgebäude der Lodges befindet sich der Speise-/Aufenthaltsraum, der mittels Ofen beheizt werden kann. Dieser wird in der Regel nur abends ab etwa 18 Uhr angefeuert, da Brennmaterial nur begrenzt zur Verfügung steht. Der Einzelzimmerzuschlag bezieht sich nur auf die Übernachtungen im Hotel und Gästehaus. Die Kapazitäten in den Lodges während des Trekkings sind begrenzt, daher können Einzelzimmer nicht garantiert werden. Im Reiseverlauf wird bewusst auf eine Übernachtung in Gorak Shep unterhalb des Kala Pattar verzichtet, da die Qualität der dortigen Lodges leider zu wünschen übrig lässt.

    Verpflegung:
    Bei dieser Reise ist Frühstück inkludiert, während des Trekkings auch Mittag- und Abendessen. In Kathmandu essen wir in der Unterkunft oder kehren in traditionellen Gaststätten ein. Während des Trekkings essen wir in den Lodges. Zum Frühstück gibt es Toast/tibetisches Brot, Marmelade, Porridge (warmer Haferbrei), Müsli, Eier (Rühr- oder Spiegelei) oder Pfannkuchen. Mittags und abends Dhal Bhat (Linsensuppe mit Reis und verschiedenes Gemüse), Suppe oder Nudelgerichte. Zu allen Mahlzeiten wird Tee in wechselnden Varianten serviert. Für während den Wanderungen ist in den Lodges abgekochtes Wasser zum Abfüllen in das eigene Trinkgefäß zu erwerben. Die Kosten für in den Lodges zu erwerbende Leistungen steigen mit zunehmender Höhe an. So kostet Trinkwasser in Lukla ca. 100 NPR, in Gorak Shep ca. 300 NPR. Identisch verhält sich dies für die Nutzung von Strom und WLAN sowie für allgemeine Verpflegung und Verbrauchsgegenstände wie Toilettenpapier. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

    Nachhaltigkeit:
    Auf dieser Reise werden Sie von Menschen begleitet, die Ihr Gepäck und andere notwendige Ausrüstungsgegenstände tragen. Für die Träger haben wir die Hauser Porter Policy erarbeitet, die sicher stellt, dass die Arbeitsbedingungen für diesen Berufsstand menschenwürdig und fair sind. Wir möchten, dass Ihre Träger gut ausgestattet, im Krankheitsfall medizinisch versorgt und gegen Verdienstausfall versichert sind, dass das Tragegewicht beschränkt ist und geeignete Unterkünfte und eine angemessene Verpflegung während des Treks zur Verfügung gestellt werden. Wenn Sie mehr zum Thema „Menschenrechte auf Reisen“ wissen möchten, finden Sie dies auf unserer Website unter https://www.hauser-exkursionen.de/go-green/menschenrechte.

    Stromversorgung:
    In den allermeisten Lodges stehen Steckdosen zum Aufladen von Elektrogeräten zur Verfügung (tlw. gegen Gebühr). Periodische Stromausfälle beeinflussen die Verfügbarkeit. Je nach Strombedarf empfiehlt sich die Mitnahme eines externen Akkus (Powerbank).

    Gastgeschenke:
    Es hat sich als nette Geste bei unseren Trekkings eingebürgert, der Begleitmannschaft nach dem Trekking nicht mehr benötigte, aber noch gut erhaltene Kleidung zu schenken. Ihre Reiseleitung kann für den Abschiedsabend mit der Begleitmannschaft eine Verlosung organisieren, damit eine faire Verteilung gewährleistet ist. Die Freude ist auch groß über Gastgeschenke für Frauen und Kinder der Teammitglieder. Für Kinder eignen sich z.B. Malkreide, Buntstifte, Malblöcke, kleine Spiele, Haarschmuck für Mädchen, Mützen oder Kappen für Jungs. Bitte verzichten Sie unbedingt auf Süßigkeiten als Geschenk und verschenken Sie unterwegs nichts wahllos, da so insbesondere Kinder zum Betteln erzogen werden könnten.

    Respekt:
    Respekt ist in unbekannten Kulturkreisen besonders wichtig und sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein und wir bitten um taktvolles Verhalten gegenüber der einheimischen Bevölkerung.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Nepal

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen dieser Ausweise:
    - Reisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig
    - Vorläufiger Reisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig
    - Kinderreisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Das Visum für Nepal kann mit einer Gültigkeit von 15, 30 oder 90 Tagen beantragt werden, ist bis zu 150 Tage verlängerbar und erlaubt die mehrmalige Einreise.
    Die Visagebühren gestalten sich wie folgt (Stand 12/2019): bis 15 Tage 30,00 $, bis 30 Tage 50,00 $, bis 90 Tage 125,00 $. Die Gebühr kann in bar und auch in Euro (zum Tageskurs) gezahlt werden. Kinder unter 10 Jahren bezahlen keine Visagebühr.
    Im Einreisebereich des Flughafens stehen Automaten zur Antragsstellung des Visums bereit. Sie scannen dort Ihren Reisepass und geben die Daten zu Ihrer Reise an. Halten Sie dazu Ihre Reiseunterlagen bereit. Nach Abschluss der Antragsstellung begeben Sie sich zum Schalter zur Zahlung der Visagebühr und danach an den Schalter zur Ausstellung des Visums. Alternativ kann das Visum frühestens 15 Tage vor Ankunft in Nepal auch online unter http://www.online.nepalimmigration.gov.np/tourist-visa beantragt werden, wodurch die Nutzung der Automaten am Flughafen entfällt. Nach Ausfüllen des Antrags online, erhalten Sie per E-Mail einen Beleg zu Ihrem Antrag zum Ausdrucken. Mit diesem Beleg können Sie sich direkt zum Schalter zur Zahlung der Visagebühr begeben.
    Hilfestellungen für das Ausfüllen des Antragsformulars online: - Nur Felder, die mit einem * versehen sind, müssen zwingend ausgefüllt werden.
    - Unter „Address in Nepal“ geben Sie die geforderten Daten des Hotels an, in dem Sie die erste Nacht verbringen (z.B. Hotel Malla - Street Name = Lekhnath Marg / Ward = 29 / VDC/Municipality = Kathmandu / District = Kathmandu).
    - Telefonnummern müssen mit der Landesvorwahl (z.B. +49 für Deutschland) angegeben werden.
    - Bei Einreise über den Flughafen Kathmandu wählen Sie in den letzten beiden Feldern des Formulars „Immigration Office“ und „TIA“ (= Tribhuvan International Airport) als zuständige Behörden.
    Bei Wohnort nahe eines nepalesischen Konsulats (Stuttgart, München, Frankfurt, Köln, Hamburg und Wien) oder der Botschaft in Berlin, kann das Visum auch schon persönlich vorab besorgt werden. Adressen der Konsulate und der Botschaft sowie weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der nepalesischen Botschaft in Berlin: http://de.nepalembassy.gov.np/


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Nepal

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Die Gebirgsregionen sind malariafrei, in Lagen unterhalb 1.200 m (Terai-Distrikt) besteht ganzjährig ein geringes Risiko sich mit Malaria zu infizieren. Malaria-Prophylaxe oder ein Stand-By Notfallmedikament können ggf. sinnvoll sein. Bei Aufenthalten im Terai-Distrikt wird zusätzlich von November bis Mai eine Meningitis-Impfung empfohlen. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im Frühjahr von März bis Mai und im Herbst von September bis November. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann – je nach Höhe – Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September.
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