Nepal – Unbekanntes Dolpo hautnah mit Peter Hinze

ab 4945,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
1.250m
Max. Höhenmeter Abstieg
1.030m
Teilnehmer
8 - 12
Reisetage
27
Aufenthaltstage Hotel
4
Aufenthaltstage Zelt
21

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise durch das Innere Dolpo und dabei die Region auf einzigartig-persönliche Art entdecken

21-tägiges Zelt-Trekking (5 - 10 Std. täglich)
Wunder der Natur – Über das Bergpanorama am azurblauen Phoksundo-See staunen
Mit den Bewohnern von Namdo bei selbstgebrautem Tschang über die Zukunft plaudern
Durch grüne Täler und über hohe Pässe in den äußersten Norden des Dolpo trekken
Jahrhunderte alte Traditionen – In Shey Gompa und Bhijer tibetische Kultur erleben
Von den Pässen Kang La und Jyanta La atemberaubende Fernblicke genießen
Fernab der Zivilisation in Ku Gaon den (Schul-)Alltag im Upper Dolpo kennenlernen

"Eine Reise in eine fremde Welt – wo vertraute Freunde warten. Was kann es Spannenderes geben? Freunde, die aus ihrem Leben erzählen – Sorgen und Freuden ihres harten Alltags teilen, und trotzdem Hoffnung verbreiten. Nicht auszuschließen, dass der Blick auf den eigenen Alltag am Ende der Reise ein anderer sein wird." So beschreibt Peter Hinze, Journalist und Autor von „The Great Himalaya Trail“ das Wesen dieser Sonderreise, die wir einmalig im Mai/Juni 2021 mit ihm erleben können. Upper Dolpo ist eines der einsamsten Gebiete im gesamten Himalaya, Heimat der letzten rund 6.000 Dolpa-Pa. Der Beginn ist klassich: grüne Flusstäler durchwandern, ein blaues Wunder am Phoksundo-See erleben und die Kraft spiritueller Geschichte in Shey Gompa spüren. Doch dann öffnet sich mystisches Neuland. Von über 5.000 m hohen Pässen lässt sich das nahe Tibet erkennen. Umgeben von absoluter Einsamkeit folgen wir Yakwegen, die seit Jahrhunderten durch Täler und über Pässe leiten, und begegnen dabei vielleicht Mönchen und Hirten. Das Ziel Bhijer betreten wir nicht als Fremde, sondern werden herzlich als Freunde erwartet. Der Grund trägt ein ansteckendes Lächeln: Tsering Sumjok begleitet uns. Die junge Dolpa-Pa lässt uns ihr Dorf und ihre geheimnisvolle Heimat ganz persönlich erkunden. Tsering erweicht Herzen, öffnet Türen und lässt unvergessliche Geschichten entstehen. Jedes Tal zeigt sich als eigener Kosmos, abgeschieden von der Außenwelt – ohne moderne Kommunikation, aber mit Menschen, die die Unwirtlichkeit ihrer Heimat mit Stolz tragen. Willkommen in einer scheinbar fremden Welt.


 


Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise nach Nepal
    Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.
  • Tag 2 Ankunft in Kathmandu
    Bei Ankunft mit dem Gruppenflug erfolgt der Transfer mit unserem örtlichen Hauser-Reiseleiter zum Hotel in Kathmandu. Je nach Ankunftszeit mit dem Gruppenflug oder anderen Flügen ist Gelegenheit zum Ausruhen und zu einem ersten Bummel durch die Altstadt von Kathmandu oder für einen Besuch der Stupa von Bodnath. Die Hotelzimmer stehen eventuell erst nach Mittag zur Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner im Hotel oder in einem nahen Restaurant – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Besprechen der Unternehmungen der folgenden Tage.
  • Tag 3 Flug von Kathmandu nach Nepalgunj
    Je nach Flugplan fliegen wir vor- oder nachmittags von Kathmandu nach Nepalgunj im westlichen Terai und werden zu unserem Hotel gebracht. Somit bleibt entweder noch Zeit zur freien Verfügung in Kathmandu oder in Nepalgunj.
  • Tag 4 Flug nach Juphal, Trekking bis Kageni
    Vormittags fliegen wir weiter nach Juphal (2.475 m). Hier treffen wir auf unsere Begleitmannschaft, das Gepäck wird auf Träger und Lasttiere verteilt und wir starten nach der Mittagspause zur ersten Trekking-Etappe. Im Ort Kageni (2.340 m) bauen wir unser erstes Zeltlager auf. Sollten wir früh in Juphal landen, gehen wir eventuell bereits weiter bis Syangta (2.520 m) oder Chhepka (2.720 m). Entsprechend kürzer fallen dann die nächsten beiden Etappen aus.
  • Tag 5 Wanderung über Chhepka und entlang des Phoksundo Khola nach Rechi
    Durch das Tal des Phoksundo Khola führt uns ein guter Trail immer wieder an kleinen Dörfern und Gehöften vorbei. Über Holzbrücken wird der wilde Fluss mit seinem glasklaren Wasser mehrmals überquert und einige, etwas steilere Anstiegen sind zu überwinden. Unsere Zelte schlagen wir in Rechi (2.940 m) auf.
  • Tag 6 Wanderung nach Ringmo an den Phoksundo-See
    Es geht weiter flussaufwärts. Hinter dem Amchi Hospital, dem Krankenhaus für traditionelle Medizin, beginnt ein steiler Aufstieg, aber auf gutem Trail. Wir passieren den Wasserfall von Ringmo und erreichen kurz darauf das Dorf auf 3.640 m. Unsere Zelte errichten wir am südlichen Ufer des azurfarbenen Phoksundo-Sees und haben noch Zeit für die Erkundung der Umgebung und für Begegnungen im Dorf.
  • Tag 7 Wanderung entlang des Phoksundo-Sees nach Sallaghari
    Am Morgen besuchen wir das ca. 900 Jahre alte Bön-Kloster Thasung Tsholing, welches etwa 15 Gehminuten vom Dorf Ringmo entfernt liegt. Anschließend starten wir unsere heutige Trekkingetappe und wandern am westlichen Seeufer entlang. Dabei lassen sich herrliche Ausblicke genießen, die diese Etappe zu einer der schönsten der gesamten Reise machen. Unser Lager schlagen wir an geeigneter Stelle in einem Wald auf. Sallaghari bedeutet Kiefernwald auf Nepali.
  • Tag 8 Aufstieg zum Nandala High Camp
    Langsam steigen wir heute weiter durch den Shey-Phoksundo-Nationalpark auf und dringen in das einsame, ursprüngliche Zentrum der Region vor. Offiziell befinden wir uns seit gestern im Inneren Dolpo. Es gilt wie auch schon die letzten Tage: Die behutsame Anpassung an die Höhe hat Vorrang. Wir lassen uns heute auf ca. 4.715 m nieder, nachdem wir uns durch eine enge Schlucht bewegt haben, und bereiten uns auf die morgige, erste Passüberquerung unserer Reise vor.
  • Tag 9 Überschreitung des Kang La und Wanderung bis nach Shey Gompa
    Mit dem Kang La (ca. 5.350 m) überqueren wir den ersten und höchsten 5.000er-Pass auf unserem Trek. An der Passhöhe angelangt, genießen wir die Aussicht. Der Blick auf den Kanjeralwa (6.612 m) ist besonders spektakulär. Dann steigen wir hinunter nach Shey Gompa (4.340 m), dem spirituellen Zentrum der Region Upper Dolpo, wo wir zwei Nächte verbringen. Im Blickfeld dabei der Crystal Mountain, der heilige Berg der Dolpopas.
  • Tag 10 Tageswanderung zum Tsakhang-Kloster
    Nach einem ruhigen Frühstück brechen wir auf zu einem Ausflug zum Tsakhang-Kloster, das sich ca. 2 Stunden entfernt an einem steilen Berghang befindet. Der Nachmittag steht frei zum Erkunden von Shey und seiner Umgebung, für einen Besuch im örtlichen Kloster oder einfach nur zum Ausruhen. Sicherlich kommt es dabei zu der ein oder anderen interessanten Begegnung mit den Einheimischen.
  • Tag 11 Wanderung nach Tata
    Wir brechen früh auf, was uns nach dem gestrigen, recht ruhigen Tag leicht fallen sollte. Unser Tagesziel Tata (3.920 m), eine Art Sommerweide, wird nach einer langen, aber entspannten Wanderung erreicht. Dabei verläuft der gute Trail mit immer wieder sanften Anstiegen über grüne Bergkuppen. Der Blick kann dabei weit über die Landschaft bis hinüber nach Tibet schweifen.
  • Tag 12 Wanderung nach Bhijer
    Bis zur berühmten, ältesten Shyamling Gompa ist es kein weiter Weg. Mit etwas Glück treffen wir am Kloster Mönche an und können bei einem Gedankenaustausch die besondere Atmosphäre genießen. Danach beginnt der Abstieg nach Bhijer, unser heutiges Ziel, an dem wir mit besonderer Herzlichkeit erwarten werden. Unser Camp erreichten wir direkt im Dorfzentrum am Fluss.
  • Tag 13 Bhijer – Am Alltag der Dolpo-Pas teilhaben
    Hier auf rund 3.850 m sind wir als Gäste besonders willkommen, denn aus Bhijer stammt unsere Begleiterin Tsering Sumjok. Am heutigen Tag geht es darum, am Alltag der Dolpo-Pas teilzuhaben. Es besteht die Möglichkeit den berühmten Nesar-Tempel zu besichtigen und etliche Wohnhäuser der noch knapp 200 Einwohner für einen Tee und ein Gespräch zu besuchen. Auch das lokale, traditionelle Krankenhaus, in dem wir eine kurze Einweisung in die traditionelle Medizin durch den lokalen Amchi erhalten können, sowie die lokale Schule sind einen Abstecher wert. Eine eher sportliche Möglichkeit: Knapp 1,5 Stunden oberhalb von Bhijer liegt die Yak Cheese Factory, in der Meena Chidi als Käsemeisterin arbeitet. Für die Abenteuerlustigen: Mit etwas Glück besteht im Dorf die Chance zu einer traditionellen Massage, für die erhitztes Senföl verwendet wird.
  • Tag 14 Wanderung nach Ku Gaon
    Oberhalb von Bhijer beginnt eine Region, die nur selten von Ausländern besucht wird. Wir betreten sozusagen „Neuland“. Da uns ein herausfordernder Tag bevorsteht, brechen wir zur Sicherheit nach traditioneller Verabschiedung früh auf. Hinter Bhijer steigt der Trail steil an, heute rückt die tibetische Grenze immer näher. In Ku Gaon (3.600 m) angekommen, lernen wir die Dorfbewohner kennen und bekommen einen Eindruck davon, wie es sich hier weit im Norden des Inneren Dolpos lebt.
  • Tag 15 Wanderung zum Mid Camp
    Die Bewohner von Ku leben extrem isoliert, um so herzlicher werden wir als seltene Besucher begrüßt. Der örtliche Schuldirektor zeigt uns das Dorf, die Schule und die Traditionen. Er erklärt uns zugleich die Probleme eines Lebens in großer Isolation und erklärt sein wichtigstes Projekt: den Neubau eines Schulgebäudes. Gegen Mittag brechen wir auf in Richtung Osten. Der heutige Übernachtungsort richtet sich je nach Startzeit und Kondition.
  • Tag 16 Wanderung nach Karang
    Gegen Abend erreichen wir Karang (4.200 m), wo wir für heute Nacht die Zelte aufschlagen. Je nach Vorankommen, können wir heute auch bereits weiter nach Saldang wandern.
  • Tag 17 Wanderung über Saldang nach Namdo
    Wir verlassen das Dorf Karang und erreichen gegen Mittag Saldang (3.770 m), wo wir das örtliche Kloster sowie das traditionelle Krankenhaus besuchen. Anschließend sind es noch knapp 3 Stunden zum heutigen Ziel in Namdo (4.000 m), wo wir, wie zuvor in Bhijer, auf gute Freunde treffen.
  • Tag 18 Namdo – Dolpo Project und die Dorfgemeinde kennenlernen
    Hauser Exkursionen und Dolpo Project organisierten im Jahr 2019 den Bau von zwei Gewächshäusern in Namdo. Vor Ort zeichnete sich einer der wichtigsten Aktivisten für die Belange und die Bewahrung lokaler Traditionen der Dolpo-Pa für den Bau (von mittlerweile insgesamt 20 Gewächshäusern) verantwortlich. Er ist nun unser lokaler „Guide“, der uns das Leben in Namdo auf ganz persönliche Art und Weise näherbringt. Der Besuch einiger Familien, die ein Gewächshaus besitzen, der Schule und der wichtigsten Klöster steht u.a. auf dem Programm.
  • Tag 19 Wanderung in Richtung des Jyanta La
    In den nächsten beiden Tag nähern wir uns Dho Tarap. Nach frühem Start erreichen wir heute am späten Nachmittag unser Camp, wo wir Kraft und Ruhe für die Überquerung des über 5.000 m hohen Jyanta-Passes sammeln.
  • Tag 20 Überschreitung des Jyanta La und Wanderung bis nach Dho Tarap
    Es steht uns nochmals ein langer Tag bevor, also bedeutet es wieder einen frühen Start einzuplanen. Nach dem Jyanta-Pass (5.220 m) geht es hinunter nach Tokkyu, wo wir das Tal von Dho erreichen und nach Tagen in der Einsamkeit wieder erste Zeichen von Zivilisation sehen und hören. Nach dem Passieren der Crystal Mountain School endet der Weg in Dho Tarap (3.940 m), dem Hauptort der Region.
  • Tag 21 Dho Tarap – Religiöse Stätten und Abschied vom Inneren Dolpo
    Es steht unserer letzter Tag im Upper Dolpo an. Es ist also Zeit zum Abschied nehmen. Aber nur mit einem Höhepunkt: Sollte der Dolpo Amchi an diesem Tag in Dho bzw. im Kloster Rimbum sein, werden wir den höchsten Würdenträger der Region für einen Gedankenaustausch treffen. Fest planen lassen sich solche Termine allerdings nicht. Sicher dagegen: Die Besichtigung der bedeutenden religiösen Stätten des Dorfes.
  • Tag 22 Wanderung nach Nawarpani
    Der Weg ist nun in den nächsten Tagen das Ziel. Am Ende des Weges wird Juphal und der kleine Flugplatz des Dorfes liegen, an dem wir unser Trekkingabenteuer gestartet haben. Heute nehmen wir die Etappe entlang des Tarap Khola-Flusses bis nach Nawarpani (3.475 m) in Angriff.
  • Tag 23 Wanderung nach Lashicap
    Auf gutem Trail wandern wir bis nach Lashicap (2.775 m).
  • Tag 24 Wanderung über Dunai nach Juphal
    Durch grüne Felder und mehrere kleine Dörfer erreichen wir Dunai, die Gebietshauptstadt. Von dort geht es zumeist auf einer Straße mit einem letzten steileren Anstieg bis nach Juphal. Das Camp befindet sich unweit des kleinen „Airports“. Am Abend feiern mit unserer Begleitmannschaft Abschied.
  • Tag 25 Flug über Nepalgunj nach Kathmandu
    Je nach Flugplan fliegen wir vor- oder nachmittags von Juphal über Nepalgunj nach Kathmandu. Im Fluge können wir die grandiose Aussicht auf die Bergwelt Westnepals genießen. Zurück im Hotel in Kathmandu, steht uns der Rest des Tages zur freien Verfügung.
  • Tag 26 Besichtigungen im Kathmandu-Tal
    Dieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Wir empfehlen den Besuch von Kathmandu mit dem Durbar Square und einen Spaziergang nach Swayambunath. Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen (fakultativ). Dieser Tag dient auch als wichtiger Puffertag, falls während des Trekkings im Dolpo zum Beispiel schlechte Wetterbedingungen das Vorankommen verzögern.
  • Tag 27 Rückflug nach Deutschland
    Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Auf diesem anspruchsvollen 21-tägigen Zelt-Trekking wird gemeinsam mit Peter Hinze, Autor von „The Great Himalaya Trail“, die Region Dolpo auf besonders persönliche Art erkundet. Neben Klassikern der Region, wie Shey Gompa und Phoksundo-See, bewegen wir uns über aussichtsreiche Hochgebirgspässe und lernen in abgelegenen Orten besondere Menschen und ihren Alltag kennen. Begleitet wird die Reise zudem von Tsering Sumjok. Die junge Dolpa-Pa stammt aus Bhijer und kann uns so die ein oder andere Tür öffnen, die sonst vielleicht verschlossen bliebe.

    Anforderung:
    Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 10 Std. Gehzeit auf unbefestigten Wegen. Für das Trekking bestehen technisch keine besonderen Anforderungen, jedoch verlangen insbesondere die Passüberquerung physische und mentale Belastbarkeit ab. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Trekking-Etappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie.

    Höhe:
    Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan.

    Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de

    Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen.

    Unterbringung:
    Wir übernachten in Kathmandu und Nepalgunj in einem Hotel. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings sind wir in 2-Personen-Zelten untergebracht. Einfache Isomatten werden gestellt. Zusätzlich werden in den Camps ein Küchenzelt, ein Messezelt und ein Toilettenzelt aufgestellt. Grundsätzlich wird der Standort der Camps immer so gewählt, dass fließendes Wasser an einem Wasserlauf oder durch Nähe zu einer Siedlung zur Verfügung steht. Morgens wird als Waschgelegenheit eine Schüssel mit warmen Wasser gereicht.

    Verpflegung:
    Bei dieser Reise ist Frühstück inkludiert, während des Trekkings auch Mittag- und Abendessen. In Kathmandu und Nepalgunj frühstücken wir im Hotel. Zum Mittag- und Abendessen kehren wir in einem landestypischen Restaurant ein. Während des Trekkings werden die Mahlzeiten durch den Koch aus unserer Begleitmannschaft zubereitet. Bei Passüberschreitungen machen wir zu Mittag ein Picknick. Da unterwegs nur selten Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse) eingekauft werden können, muss für die Dauer des Trekkings fast die gesamte Verpflegung mitgenommen werden. Die Begleitmannschaft versucht so gut es geht für Abwechslung zu sorgen. Zum Trinken gibt es leichten Schwarztee oder heißes Wasser. Wer andere Teesorten bevorzugt, sollte eigene Teebeutel mitbringen. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

    Nachhaltigkeit:
    Auf dieser Reise werden Sie von Menschen begleitet, die Ihr Gepäck und andere notwendige Ausrüstungsgegenstände tragen. Für die Träger haben wir die Hauser Porter Policy erarbeitet, die sicher stellt, dass die Arbeitsbedingungen für diesen Berufsstand menschenwürdig und fair sind. Wir möchten, dass Ihre Träger gut ausgestattet, im Krankheitsfall medizinisch versorgt und gegen Verdienstausfall versichert sind, dass das Tragegewicht beschränkt ist und geeignete Unterkünfte und eine angemessene Verpflegung während des Treks zur Verfügung gestellt werden. Wenn Sie mehr zum Thema „Menschenrechte auf Reisen“ wissen möchten, finden Sie dies auf unserer Website unter https://www.hauser-exkursionen.de/go-green/menschenrechte.

    Gastgeschenke:
    Es hat sich als nette Geste bei unseren Trekkings eingebürgert, der Begleitmannschaft nach dem Trekking nicht mehr benötigte, aber noch gut erhaltene Kleidung zu schenken. Ihre Reiseleitung kann für den Abschiedsabend mit der Begleitmannschaft eine Verlosung organisieren, damit eine faire Verteilung gewährleistet ist. Die Freude ist auch groß über Gastgeschenke für Frauen und Kinder der Teammitglieder. Für Kinder eignen sich z.B. Malkreide, Buntstifte, Malblöcke, kleine Spiele, Haarschmuck für Mädchen, Mützen oder Kappen für Jungs. Bitte verzichten Sie unbedingt auf Süßigkeiten als Geschenk und verschenken Sie unterwegs nichts wahllos, da so insbesondere Kinder zum Betteln erzogen werden könnten.

    Teamwork:
    Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.

    Respekt:
    Respekt ist in unbekannten Kulturkreisen besonders wichtig und sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein und wir bitten um taktvolles Verhalten gegenüber der einheimischen Bevölkerung.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Nepal

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen dieser Ausweise:
    - Reisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig
    - Vorläufiger Reisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig
    - Kinderreisepass, noch min. 180 Tage bei Einreise gültig

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Das Visum für Nepal kann mit einer Gültigkeit von 15, 30 oder 90 Tagen beantragt werden, ist bis zu 150 Tage verlängerbar und erlaubt die mehrmalige Einreise.
    Die Visagebühren gestalten sich wie folgt (Stand 12/2019): bis 15 Tage 30,00 $, bis 30 Tage 50,00 $, bis 90 Tage 125,00 $. Die Gebühr kann in bar und auch in Euro (zum Tageskurs) gezahlt werden. Kinder unter 10 Jahren bezahlen keine Visagebühr.
    Im Einreisebereich des Flughafens stehen Automaten zur Antragsstellung des Visums bereit. Sie scannen dort Ihren Reisepass und geben die Daten zu Ihrer Reise an. Halten Sie dazu Ihre Reiseunterlagen bereit. Nach Abschluss der Antragsstellung begeben Sie sich zum Schalter zur Zahlung der Visagebühr und danach an den Schalter zur Ausstellung des Visums. Alternativ kann das Visum frühestens 15 Tage vor Ankunft in Nepal auch online unter http://www.online.nepalimmigration.gov.np/tourist-visa beantragt werden, wodurch die Nutzung der Automaten am Flughafen entfällt. Nach Ausfüllen des Antrags online, erhalten Sie per E-Mail einen Beleg zu Ihrem Antrag zum Ausdrucken. Mit diesem Beleg können Sie sich direkt zum Schalter zur Zahlung der Visagebühr begeben.
    Hilfestellungen für das Ausfüllen des Antragsformulars online: - Nur Felder, die mit einem * versehen sind, müssen zwingend ausgefüllt werden.
    - Unter „Address in Nepal“ geben Sie die geforderten Daten des Hotels an, in dem Sie die erste Nacht verbringen (z.B. Hotel Malla - Street Name = Lekhnath Marg / Ward = 29 / VDC/Municipality = Kathmandu / District = Kathmandu).
    - Telefonnummern müssen mit der Landesvorwahl (z.B. +49 für Deutschland) angegeben werden.
    - Bei Einreise über den Flughafen Kathmandu wählen Sie in den letzten beiden Feldern des Formulars „Immigration Office“ und „TIA“ (= Tribhuvan International Airport) als zuständige Behörden.
    Bei Wohnort nahe eines nepalesischen Konsulats (Stuttgart, München, Frankfurt, Köln, Hamburg und Wien) oder der Botschaft in Berlin, kann das Visum auch schon persönlich vorab besorgt werden. Adressen der Konsulate und der Botschaft sowie weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der nepalesischen Botschaft in Berlin: http://de.nepalembassy.gov.np/


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Nepal

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Die Gebirgsregionen sind malariafrei, in Lagen unterhalb 1.200 m (Terai-Distrikt) besteht ganzjährig ein geringes Risiko sich mit Malaria zu infizieren. Malaria-Prophylaxe oder ein Stand-By Notfallmedikament können ggf. sinnvoll sein. Bei Aufenthalten im Terai-Distrikt wird zusätzlich von November bis Mai eine Meningitis-Impfung empfohlen. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September.
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