Nordspanien – der Pilgerweg nach Santiago

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Reisetage
10

Veranstalter: Studiosus Reisen

Mit einer kurzen Wanderung auf dem historischen Jakobsweg

Wir sind dann mal weg! Seit Promis wie Paulo Coelho, Shirley MacLaine oder Hape Kerkeling zum Grab des heiligen Jakobus pilgerten, ist der Jakobsweg wieder fast so populär wie im Mittelalter und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im strukturschwachen Nordwesten Spaniens. Und tatsächlich gehört der uralte Pilgerweg zum UNESCO-Welterbe und zu den faszinierendsten Reiserouten in Europa - auch ohne Rucksack und Pilgerstab! Zwischen den grünen baskischen Hügeln, den Weinbergen der Rioja, Atlantikklippen und quirligen Städten dürfen Sie sich bei dieser Studienreise auf romanische Kirchen, gotische Glaskunst, kühne Bauten der Moderne, edle Weine und Gespräche mit Pilgern und den Galiciern freuen. Und: Statt mit Blasen an den Füßen pilgern wir mit Komfort und Genuss!

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse T) von Frankfurt nach Bilbao und zurück von Porto, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 80 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemem Reisebus
  • 9 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, 6 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem landestypischen Restaurant
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Weinprobe in der Rioja
  • Eintrittsgelder (ca. 70 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Willkommen in Bilbao!
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Vormittags Flug nach Bilbao. Gegen 14 Uhr begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter am Flughafen, und wir starten zu einer kurzen Stadtrundfahrt. Mit dem Guggenheim-Museum begann Spaniens Architekturreise in die Moderne. Wir schauen uns das architektonische Meisterwerk mit Titanhaut aus Frank O. Gehrys Ideenkiste von außen an. Kaixo? Hallo! Viele der Straßenschilder kommen Ihnen gar nicht spanisch vor? Kein Wunder - hier spricht und schreibt man Baskisch! Wo die baskische Autonomiebewegung heute steht? Fragen Sie Ihren Reiseleiter! Nachmittags stoßen wir in Javier auf Spuren des heiligen Franz Xaver, reisefreudiger Jesuit des 16. Jahrhunderts. Wir übernachten in Leyre bei Javier. 210 km.
  • Klöster in Aragón
    Das Kloster San Juan de la Pena klebt trutzig am Felsen. Die Kapitelle im Kreuzgang erzählen Bibelgeschichte. Ganz schön drastisch der erhängte Judas am romanischen Portal der Kirche Santa María la Real in Sangüesa. Was wollte der Steinmetz den Pilgern damit sagen? Schlicht, streng und wuchtig das ehemalige Zisterzienserkloster Leyre, in dem heute Benediktiner leben, arbeiten und wunderschön singen. Ob wir dabei sein können, wenn sie ihre Choräle anstimmen? Wenn nicht - im Klosterladen können Sie neben Kräuterlikör auch CDs der Meistersänger erstehen, und vielleicht kommen Sie ja auch mit einem der Padres ins Gespräch. Zum Tagesausklang saugen wir noch einmal die Landschaft mit unseren Blicken auf - vor dem tiefblauen Yesa-See. . Heute übernachten wir in Javier. 150 km.
  • La Rioja
    Über die Brücke von Puente la Reina, eine Postkartenschönheit, gehen die Pilger seit dem 11. Jahrhundert. Fotostopp! Dann zur Kirche von Eunate, ein magischer Platz voller Geschichte(n). Bauten tatsächlich die Templer, die durch Romane von Dan Brown & Co. ein Comeback erlebten, das achteckige Meisterwerk? Wie auch immer, hier ist es wunderschön! Die berühmtesten spanischen Tropfen reifen in der Rioja. Nach einer Prise Mittelalter in Laguardias Gassen holt uns eine Weinprobe ins genussvolle Hier und Jetzt zurück. Danach wissen wir alle, wie ein guter Gran Reserva schmeckt! 160 km. Abends spannt Ihr Reiseleiter den Bogen vom ersten Pilgerführer des Mittelalters, der Sammelhandschrift Codex Calixtinus des 12. Jahrhunderts, bis zu den kauzigen Erlebnissen des britischen Reiseschriftstellers Tim Moore, der mit einem Esel nach Santiago zog. Beides lesenswert!
  • Santo Domingo und Burgos
    Heilige Eier und gesegnete Hühner? Was es damit auf sich hat, erfahren wir in der Kathedrale von Santo Domingo de la Calzada. Wir erreichen Burgos, seit jeher eine der wichtigsten Städte am Camino de Santiago. Von glorreichen Zeiten Kastiliens erzählt die Kartause von Miraflores, geschmückt mit dem Gold der Neuen Welt. Stolz und kühn: die Kathedrale Santa María (UNESCO-Welterbe). 110 km. Abends schlemmen wir gemeinsam in einem schönen Restaurant. Welche Spezialitäten Ihr Reiseleiter wohl aus den Töpfen Kastiliens ausgesucht hat? Zwei Übernachtungen in Burgos.
  • Welt der Romanik
    Eine Rarität aus westgotischer Zeit: die Kirche Quintanilla de las Vinas. Dann geht es durch das hübsche Tal des Rio Arlanza nach Covarrubias. Vielleicht kreisen Gänsegeier über uns, bedrohte Tiere, die in Kastiliens Norden ein Refugium fanden. Nachmittags im Kloster Santo Domingo de Silos berühren uns die Reliefs im romanischen Kreuzgang. Mindestens ebenso berühmt sind die gregorianischen Gesänge der Padres, die vor einigen Jahren die Hitparaden stürmten. 170 km. Abends entdecken Sie die kastilische Küche auf eigene Faust.
  • Die Weite Kastiliens
    Weizenfelder bis zum Horizont auf dem Weg nach Frómista. Schlicht und trutzig die Martinskirche. Aber die Affen, Esel und Vögel auf den Kapitellen erzählen spannende Geschichten, die Ihnen Ihr Reiseleiter aus der Bilder- und Formensprache des Mittelalters übersetzt - früher eine Bibel für Analphabeten. Ganz anders die gotische Kathedrale von León - hell, luftig und kühn. Herrlich, die Glasfenster - ein Tanz des Lichts! 230 km. Heute Abend bestimmen Sie das kulinarische Programm. In Leóns "feuchtem Viertel" gibt es Tapasbars in Hülle und Fülle. Machen Sie's wie die Spanier, pilgern Sie von Bar zu Bar, ziehen Sie durch die Nacht und probieren Sie dabei köstliche Kleinigkeiten! Sicher kommen Sie mit Einheimischen ins Gespräch über Spaniens Fußballhelden oder die Haltung Madrids zu den Unabhängigkeitsbestrebungen der Katalanen.
  • Unter Pilgern
    Am Vormittag geht's nach Astorga mit den fantastischen Entwürfen des Jugendstilarchitekten Antoni Gaudí. Ob die Pilger auf ihrem Weg durch die Montes de León und über den Rabanalpass noch Augen für die großartige Landschaft haben, in der im Frühjahr weißer Ginster und Heidekraut Farbtupfer setzen? Auf einer kleinen Wanderung schnuppern wir Pilgerflair (1 Std., leicht, ↑0 m ↓0 m) und ergötzen uns an der Landschaft zwischen den Weinbergen des Bierzo-Tals und dem Cebreiro-Pass. Und sicher haben wir Gelegenheit, mit Pilgern zu plaudern und zu erfahren, warum sie den Rucksack packten. Unser Domizil für die Nacht: der Parador de Monforte de Lemos im ehemaligen Benediktinerkloster. 220 km.
  • Santiago de Compostela
    Auf der Zielgeraden: Gegen Mittag erreichen wir Santiago de Compostela. 140 km. Pilger, Studenten, Straßenmusiker - hier pulsiert das Leben! Wir folgen aber zunächst dem Wink des Apostels Santiago in die Kathedrale, wo die Pilger ihre Ankunft feiern, je nach Temperament mit einem Gebet, einem Freudenschrei oder stiller Einkehr. Abends: Musik! Ein Gaitaspieler weiht uns in die Geheimnisse des galicischen Dudelsacks ein und lässt sich von uns mit Fragen zur Studentenmusik und zum Leben in einer Pilgerstadt löchern. Ein Muss nach dem Essen im Hotel: ein Glas Vino tinto mit Blick auf die beleuchtete Kathedrale. Zwei Übernachtungen in Santiago de Compostela.
  • Zum Ende der Welt
    Der Tag in Santiago gehört Ihnen! Oder Sie begleiten Ihren Reiseleiter zu den fjordähnlichen Rías Baixas und zum mittelalterlichen "Ende der Welt", dem Kap Finisterre (60 €), Land der Stürme und Nebelschwaden. Einst die letzte Bußübung der Jakobspilger, für uns eine Landschaft zum Schwelgen, mit bildschönen Buchten, Hortensienbüschen und Hórreos, den Maisspeichern aus Granit. Beim Strandspaziergang lassen wir uns kräftig durchpusten, bevor jeder schlemmen kann, was den Fischern ins Netz ging oder die Muschelbänke hergaben. Abends im Hotel verabschieden wir uns dann gemeinsam vom spanischen Nordwesten, vielleicht - je nach Saison - mit den Pimientos de Padrón, kleinen grünen Paprikaschoten in Olivenöl. Eine scharfe ist immer dabei! Und dazu schmeckt ein frischer galicischer Weißwein, ein kulinarisches Adiós! 240 km.
  • Nach Hause
    Am Vormittag bleibt Zeit für weitere Entdeckungen in Santiago. Schon den berühmten Mandelkuchen Tarta de Santiago probiert? Mittags überqueren wir den Grenzfluss Minho nach Portugal. 230 km auf der Autobahn. Nachmittags Rückflug von Porto.

Zusatzinformationen

  • Flüge
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