Nordspanien – Kunst, Küche und wilde Landschaften

Ausgebucht

Teilnehmer
-
Reisetage
12

Veranstalter: Studiosus Reisen

Naturerlebnisse zwischen Hochgebirge und Steilküste im grünen Norden Spaniens

Die Kalkgipfel der Picos de Europa reichen bis fast zu den Atlantikstränden. Und das Kunstspektrum spannt sich von der Höhlenmalerei über Meisterwerke der Romanik bis zur kühnen Architektur der Moderne. Eine besondere Route nach Santiago de Compostela ist Ihr Weg, viel weniger frequentiert als die Ich-bin-dann-mal-weg-Variante. Der stille Jakobsweg an der Küste entlang – von Bilbao nach Santiago – ist gespickt mit Höhepunkten. Auch kulinarisch. Bei Streifzügen durch Tapasbars, bei Wein- und Käseproben schweben Sie im spanischen Genießerhimmel. Boots- und Seilbahnfahrten sorgen immer wieder für Perspektivwechsel, und bei einem Abschnitt zu Fuß auf dem Pilgerpfad, bei der Pilgermesse in Santiago und einer Bootsfahrt auf den Spuren des Heiligen spüren Sie die Spiritualität des Jakobswegs hautnah.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse T) von Frankfurt nach Bilbao und zurück von Santiago de Compostela, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 75 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen Reisebussen
  • 11 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels meist mit Klimaanlage, in Santiago de Compostela auch mit Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen in einem Restaurant, ein Tapas-Mittagessen, 2 Abendessen im Hotel und 3 Abendessen in Restaurants
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Ein Imbiss auf dem Markt von Bilbao
  • Eine Käseprobe
  • Eine Weinprobe
  • Örtliche Führer
  • Bootsfahrten nach Santander und auf der Ría de Arousa
  • Fahrten mit der Standseilbahn und der Trambahn in Bilbao
  • Seilbahnfahrt in den Picos de Europa
  • Eintrittsgelder (ca. 110 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Willkommen im Baskenland!
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Im Laufe des Tages Flug nach Bilbao. Schon am Flughafen La Paloma dürfen Sie staunen: Dem luftigen Bauwerk von Santiago Calatrava wachsen Flügel. Für Ihren Transfer ins Hotel ist gesorgt, und spätnachmittags treffen Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin, die zum Perspektivwechsel einlädt: Mit der Standseilbahn geht's auf den Monte Artxanda, wo uns eine Stadt, die sich neu erfunden hat, zu Füßen liegt. Dank Guggenheim-Effekt präsentiert sich die einstige Industriestadt selbstbewusst und elegant. Zum Abendessen bleiben wir vor Ort und stoßen, wenn die Titanhaut des Guggenheim-Museums im Abendlicht glitzert, mit einem Glas Txakoli – baskischem Weißwein – an. Salud! Zwei Übernachtungen in Bilbao.
  • Kunst und Küche
    Der Rio Nervión war und ist die Lebensader Bilbaos. An seinem Ufer entlang spazieren wir zum Arriaga-Theater, dank Audioset haben Sie die Stimme Ihrer Reiseleiterin dabei immer im Ohr. Dann weisen uns steinerne Jakobsmuscheln den Weg zur Kathedrale des heiligen Jakobus – Treffpunkt für Pilger, die den Weg nach Santiago einschlagen. Appetit bekommen? Essbare Jakobsmuscheln und Früchte des Feldes stapeln sich fotogen in der Markthalle. Und auf den Bartheken türmen sich Pintxos, kleine Kunstwerke zum Kosten. Ausgestattet mit Budget und kulinarischem Auftrag dürfen Sie schauen, schnuppern, schmecken. Der Architektur gehört unser Nachmittag. Im Abandoibarra-Viertel, wo einst Hochöfen qualmten, bauten Stararchitekten um die Wette. Der Höhepunkt zum Schluss: das Guggenheim-Museum, mit dem die baskische Architekturreise in die Moderne begann. Nach dem Kunstspaziergang erwartet Sie im Museumsbistro Kunst auf dem Teller.
  • Auf dem Pilgerweg nach Santander
    Schwebend beginnt unser Tag auf der Brücke Puente Colgante – Symbol des Strukturwandels im Baskenland weg von der Schwerindustrie. Dann mit dem Bus zur Playa de Langre. Von hier aus pilgern wir auf dem Jakobsweg (2 Std., leicht) an der Küste entlang. Sandsicheln, Felsbuchten und sattes Grün begleiten uns. Von Sühne, Sinnsuche und Kommerz auf dem Pilgerpfad erzählt Ihre Reiseleiterin unterwegs. Beseelt gleiten wir per Schiff vom Fährhafen Somo dem Hafen des Seebads Santander entgegen. Busstrecke 100 km. Unser Hotel liegt direkt am Sardinero-Strand. Wind in den Haaren, Salz auf der Haut, barfuß im Sand - Urlaub!
  • Seebad und Höhlenzauber
    Elegante Promenaden und Belle-Epoque-Paläste – Santander umgarnt uns beim Stadtspaziergang mit Seebadcharme. Und bestimmt bleibt Zeit für einen Café cortado an der Plaza Porticada. Nachmittags nehmen wir den Zug in die Unterwelt: Ein wundersames Reich aus Brunnen und Flüssen, Schluchten und Seen, Stalaktiten und Stalagmiten entdecken wir in der Tropfsteinhöhle El Soplao. Busstrecke 70 km. Zwei Übernachtungen im Küstenstädtchen Pechón in einem kantabrischen Landhaus mit modernem Touch.
  • Picos de Europa - Berge am Meer
    Wir schweben mit der Seilbahn ins Hochgebirge. Im Nationalpark Picos de Europa, wo die Berge nah ans Meer rücken und die Geier über uns kreisen, sind wir dem Alltag fast 2000 m weit entrückt. Zum Bergblick zaubert Ihre Reiseleiterin eine Stärkung aus dem Rucksack. Einen Platz der Stille entdecken wir im Kloster Santo Toribio, das sich im Tal von Liébana hinter den kantabrischen Bergen versteckt und eine kostbare Reliquie hütet: einen Splitter vom Heiligen Kreuz. Dann lockt das Städtchen Potes, wo sich Natursteinhäuser fotogen in Szene setzen. Vom Blauschimmelkäse, der in der Dorfkäserei reift, nehmen wir bei Pedro eine Kostprobe. 130 km.
  • Apfelwein und Kirchenkunst in Oviedo
    Im Sidra-Museum von Nava kommen wir dem asturischen Nationalgetränk auf die Spur und lassen es auf der Zunge prickeln. Weiter nach Oviedo, Hauptstadt Asturiens. 140 km. Hier ziehen wir wie die Einheimischen durch Oviedos Sidra-Gasse, Boxenstopps in den Tapasbars inklusive. Hier und dort ein Häppchen, dazu ein Glas vom herb-fruchtigen Sidra. Mit viel Zeit, um das Einschenken im hohen Bogen zu üben. Im Hotel üben wir anschließend die Kunst der Siesta und träumen dem Spätnachmittagslicht entgegen. Denn nur dann glüht der feine Skulpturenschmuck der romanischen Kirche Santa Maria del Naranco goldgelb, und Ihre Reiseleiterin entführt Sie in die Welt des frühen Christentums. Zwei Übernachtungen in Oviedo.
  • Von der Steinzeit ins Mittelalter
    Höhlenkunst live und im Original: Pferde, Hirsche und Büffel – von Steinzeitkünstlern auf den Fels getupft – scheinen uns in der Höhle Tito Bustillo entgegenzuwandern. 150 km. Zurück in Oviedo sind wir wieder in Sachen Jakobsweg auf Spurensuche. Die asturische Hauptstadt trotzte als christliche Enklave im maurischen Spanien den fremden Herrschern. Daran erinnert uns in der Kathedrale das 1000 Jahre alte Siegeskreuz in der Heiligen Kammer.
  • Ribadeos Strand der Kathedralen
    Ausschlafen oder nicht ist die Frage, denn der Tidenhub bestimmt den Zeitpunkt der Abreise. Der Strand der Kathedralen von Ribadeo präsentiert sich nämlich bei Ebbe besonders eindrucksvoll: Wind und Wetter meißelten an den Felstoren, die sich wie gotische Strebebögen an die Küste lehnen. Ein Kathedralenspaziergang der sandigen Art mit reichlich Atlantikbrise, der bei ungünstiger Gezeitenuhr am folgenden Morgen stattfindet. Unser Quartier in Ribadeo ist gleich in der Nähe. Willkommen in Galicien! 135 km.
  • Mode, Menschen, Ausblicke
    Iberer, Phönizier, Kelten, Römer hinterließen in A Coruna ihre Spuren. 160 km. Seit einem Facelift strahlt die "gläserne Stadt" mit ihren Glasveranden wieder ohne Sorgenfalten. Wir studieren aber erst mal Schnitte und Farben – schließlich ist A Coruna Spaniens Modemekka. Dann widmen wir uns der Architekturikone der Stadt: dem Museum Domus. Außen bläht sich ein Segel aus rosa Granit, innen pocht ein überdimensionales Herz. Innovativ und interaktiv widmet sich die Sammlung dem Menschen. Der Herkulesturm wacht seit 2000 Jahren über die Küste. Wir treiben die Neugier auf die Spitze und erklimmen den einzigen Leuchtturm der Antike, der noch in Betrieb ist.
  • Die heilige Stadt Santiago de Compostela
    Eine Stadt wie eine Theaterkulisse mit dem heiligen Jakobus als Star und einer Statistenschar aus Pilgern, Studenten, Straßenmusikern und Touristen. Wir erreichen die heilige Stadt ganz bequem mit dem Bus, lassen uns dort durchs Pilgerleben treiben und genießen das Ambiente bei galicischer Mandeltorte und Kaffee. Abends feiern wir mit den Pilgern die Abendmesse in der Kathedrale. Bei festlichen Orgelklängen, Gesängen und Weihrauch haben die Gläubigen mit dem Pilgerstab alle Strapazen der Wallfahrt schnell vergessen. Momente voller Mystik, wenn Raum und Musik zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Beseelt treffen wir uns danach in der Altstadt zum gemeinsamen Abendessen. 75 km. Zwei Übernachtungen in Santiago de Compostela.
  • Auf den Spuren des Jakobus
    Im Herrenhaus Pazo de Rubianes spazieren wir durch den verwunschenen Garten. Zwischen den Kamelien reifen frische Albarinotrauben. Winzer Ramón weiht uns in die Geheimnisse des Weinbaus ein und lässt uns natürlich probieren. Die Meeresbucht Ría de Arousa ist Kulisse für unser Abschiedsessen mit feinem Atlantikfisch. Dann gleiten wir im Boot durch die Ría – wie einst der Apostel, der vom Maurentöter des Mittelalters zum Tourismusförderer der Jetztzeit wurde. Welch stimmungsvoller Platz für den Abschied! Busstrecke 120 km.
  • Zurück in die Heimat
    Transfer zum Flughafen von Santiago und gegen Mittag Rückflug in die Heimat.

Zusatzinformationen

  • Flüge
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