Norwegen – Fjell & Fjorde für Entdecker

Ausgebucht

Teilnehmer
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Reisetage
11

Veranstalter: Marco Polo Reisen

Die Highlights des Fjordlandes mit viel Action

Eine Reise ins Reich der Fjorde und Trolle, zu Gletschern und Felszungen, die zu den aktuellen Outdoor-Hot-Spots Europas zählen. Zwischendurch entdecken wir die Städte Südnorwegens: die Ölmetropole Stavanger, das Hanse-Juwel Bergen und schließlich die Hauptstadt Oslo. Überlandbusse und eine Schnellfähre bringen uns immer wieder tief ins Fjordland und zum Lysefjord mit dem dramatisch gelegenen Felsblock Preikestolen. Das Highlight für uns alle: die Wanderung zur Trolltunga, der Trollzunge. Eine echte Herausforderung, doch jeder Kilometer hoch durch Steinfelder, vorbei an rauschenden Gebirgsbächen hin zur Ikone der norwegischen Natur ist unvergesslich.

  • Linienflug mit KLM (Economy, Tarifklasse R) von Frankfurt nach Stavanger und zurück von Oslo, nach Verfügbarkeit, sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 120 €)
  • Fahrten mit Linienbussen
  • Transfers am 7. und 8. Tag mit guten, landesüblichen Bussen
  • Fahrt mit der Schnellfähre von Bergen nach Rosendal (ca. 40 €)
  • Zahnradbahn- und Seilbahnfahrten in Bergen (ca. 20 €)
  • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels; zwei Übernachtungen in einer Berghütte und drei Übernachtungen in einem Aktivhotel (jeweils Mehrbettzimmer) mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück)
  • Gletschertour
  • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Schiffsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung; zusätzlich Englisch sprechende Wanderführer am 7. und 8. Tag
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Flug nach Norwegen
    Im Laufe des Tages Flug nach Stavanger, unserem Tor zum Fjordland. Schnell und günstig kommen wir mit dem Flughafenbus zum Hotel im Stadtzentrum. Marco Polo Scout Erik nimmt die Frühankommer unter uns am Abend mit auf eine Schnuppertour in die denkmalgeschützte Altstadt: Oberhalb des Hafens bilden rund 150 weiß getünchte Holzhäuser das hübscheste Wohnquartier der Stadt. Eindeutig: Die Bewohner lieben ihr Viertel und hegen und pflegen es. Aber sie schätzen auch ihre Privatsphäre, erzählt uns Erik. Dann kehren wir vielleicht unten am Hafenbecken ein?
  • Stavanger – Preikestolen Hoch über dem Fjord
    Beim Frühstück treffen wir uns alle mit Erik und ziehen dann gemeinsam zu Fuß los: Klassisches rund um die Domkirche und in der Altstadt, zwischendurch blinzelt vielleicht ein im Hafen liegendes Kreuzfahrtschiff durch die Gassen. Die Moderne trifft uns dann mit voller Wucht im Erdölmuseum°: Der Wohlstand Stavangers kommt nicht von ungefähr, die Stadt ist Sprungbrett zu den Öl- und Gasförderplattformen in der Nordsee, viele Offshorefirmen haben hier ihre Basis. Das interaktive Museum ist ein echtes Highlight, die Einblicke ins auch 2020 noch kompromisslose Leben draußen auf den Bohrinseln sind beeindruckend. Wie fühlt es sich in einem "Panic Room" an? Wie schnell hangeln wir uns durch ein Rettungsnetz runter zum Wasser, wenn die Bohrinsel evakuiert werden muss? Ausprobieren! Mittags nehmen wir den Linienbus hinein ins Fjordland - durch den frisch eingeweihten längsten Unterwassertunnel der Welt! In unserer Unterkunft, der historischen Preikestolen-Hütte, heißt es dann umziehen: Gleich vor der Tür startet unsere ca. dreieinhalbstündige Wanderung zum Preikestolen (ca. 350 Höhenmeter), dem legendären Felsplateau hoch über dem Lysefjord. Norwegen aus dem Bilderbuch – und während die Tageswanderer längst wieder auf dem Heimweg sind, können wir ganz in Ruhe dort oben unsere Erinnerungsfotos schießen und uns abends auf zwei Nächte in der gemütlichen Hütte freuen.
  • Preikestolen Blicke bis zur Nordsee
    Norwegisches Hüttenfrühstück: Erik stellt uns Geitost vor, karamellig-süßen Ziegenkäse, wow, speziell, hauchdünn gehobelt auf Knäckebrot, dazu Gurkenscheiben – mmh. Gut gestärkt machen wir uns anschließend auf zu unserer vierstündigen Vormittagswanderung (ca. 500 Höhenmeter): Ziel ist der 718 m hohe Moslifjell - klingt harmlos, ist es aber nicht. Erik führt uns zielstrebig hinauf in raues Hochgebirgsterrain, wo kein Baum Schutz vor Wind und Wetter bietet. Dafür werden wir oben angekommen mit einem genialen Panoramablick auf schroffe Felsplateaus, Fjorde, Inseln und in der Ferne die Nordsee belohnt - auch wenn vielleicht die Frisur nicht mehr so ganz sitzt ... Den freien Nachmittag relaxen die meisten von uns am Ufer des Sees, nur wenige Schritte von unserer Hütte entfernt. Ob sich wohl jemand ins kühle Nass wagt?
  • Preikestolen - Bergen Hansestadt mit sieben Hausbergen
    Der Linienbus bringt uns nach Bergen - ein Traum von einer Hafenstadt. Auf der einen Seite sieben Hausberge, auf der anderen Seite Fjord und Meer, dazu ein Naturhafen und mit Bryggen das sicher bekannteste Holzhausviertel des Landes. Unser Scout kennt sich aus und lotst uns auch zu den idyllischen Gässchen dahinter. Anschließend Freizeit.
  • Bergen Über der City
    Kurzer Ausrüstungs- und Proviantcheck, sind die Trinkflaschen voll? Noch stehen wir in der quirligen City, aber die raue Bergwelt ist wie so oft in Norwegen ganz nah: Mit der Zahnradbahn sind wir im Handumdrehen auf dem Flöyen, einem der Hausberge Bergens. Hier startet unsere sechsstündige Wanderung auf dem legendären Vidden Trail - die Höhenmeter sind nicht dramatisch, aber unsere Kondition ist gefordert. Schutzhütten oder gar Berggasthäuser - Fehlanzeige! Immer in Panoramasichtweite von Bergen belohnt uns Mutter Natur in ihrem felsigen Reich mit bestem Outdoor-Feeling, da darf ein zünftiges Picknick mit Ausblick natürlich nicht fehlen. Das Wanderziel: der 643 m hohe Ulriken, Hausberg Nummer zwei an diesem Tag. Geschafft! Die Seilbahn bringt uns aus der Bergromantik auf direktem Weg zurück in die Stadt. Wer kommt noch mit auf ein Glas Öl in die coole Vinyl Bar?
  • Bergen – Odda Griegs Norwegen
    Weiter geht's wieder typisch norwegisch: Unsere Tagesetappe beginnt mitten in Bergen an Bord einer Schnellfähre. Zwei Stunden relaxen und rausschauen - dann biegen wir schon in den berühmten Hardangerfjord. Der passende Soundtrack dazu: Griegs "Peer Gynt"-Suite, zeitlos und grandios, wie die Landschaft. Noch ein kurzer Bustrip vom Anleger in Rosendal bis Odda, und schon beziehen wir unsere hübsche Basis für drei Nächte. Am freien Nachmittag im beschaulichen Ort Vorräte aufstocken oder die Gelegenheit zum Kanutrip auf dem Sandve-See nutzen? Pflichttermin am Abend in unserem Wandererhotel: Briefing für die beiden kommenden Outdoortage!
  • Odda Gletschertour auf dem Folgefonni
    Letzter Check, die Kameraakkus sind voll, unsere winddichten Jacken haben wir angezogen, im Daypack sind Verpflegung und Handschuhe verstaut, denn heute wird es frisch: Während unten in den Fjordgärten die Äpfel reifen, weht oben eine steife Brise. Transfer hinauf zum Sommerskizentrum. Das Gletschertourteam versorgt uns mit der weiteren Ausrüstung: Helm, Geschirr, Spikes - und natürlich Seile, denn das, was jetzt kommt, ist Teamarbeit, und Sicherheit ist höchstes Gebot. Unser fünf- bis sechsstündiges Abenteuer auf dem riesigen Folgefonni-Gletscher beginnt. Wir erleben einen Tag in einer jahrtausendealten Eiswüste, suchen das intensivste Eisblau, überwinden Gletscherspalten und genießen diese unbeschreibliche Stille hier oben. Glücklich kehren wir schließlich mit dem Bus nach Odda zurück.
  • Odda Trolltunga
    "Seid ihr fit?", fragt uns Erik morgens. Unser "Ja" klingt nach der gestrigen Tour selbstbewusst, aber so ganz ohne ist die heutige Wanderung nicht. Der Hike des Sommers Kurzer Transfer nach Tyssedal, wo uns wieder ein Wanderführer erwartet. Der kennt den besten Rhythmus für die neun- bis zehnstündige Wanderung (ca. 900 Höhenmeter) hinauf zum charismatischsten Felsen des Landes – Trolltunga, die Trollzunge. Typisch für das Fjordland: Der Anstieg ist zunächst besonders anstrengend, eine gute Stunde mit vielen hohen Stufen hinauf zum ersten Plateau, dann zählen Kondition und Glück mit dem Wetter. Zwischendurch gibt's zur Belohnung immer wieder Pausen und Ausblicke auf die Bergwelt, die einfach nur begeistern. Wem es zu anstrengend ist, der kann jederzeit umdrehen, der Weg ist gut markiert und für sich schon ein Erlebnis. Die Krönung ist aber natürlich für jeden Wanderer, schließlich hoch über dem Abgrund auf der Trolltunga zu stehen und voller Stolz ein Beweisfoto zu machen. Allein sind wir hier nicht, trotz des beschwerlichen Weges pilgern junge Traveller aus der ganzen Welt hierher und natürlich die outdoorbegeisterten Norweger selbst. Am frühen Abend sind wir zurück in Tyssedal – glücklich und erschöpft. Darauf ein gemeinsames lokales Bier? Das Craft Beer namens Trolltunga haben wir uns mehr als verdient. Rückfahrt nach Odda.
  • Odda – Oslo Busreise in die Hauptstadt
    Die beiden vergangenen Tage waren die absoluten Höhepunkte der Reise – aber sie stecken uns in den Knochen. Da kommt die sechsstündige Etappe mit dem Überlandbus in die Hauptstadt gerade recht. Wir lehnen uns entspannt zurück, während draußen das einsame Hochland vorbeizieht. Abends sind wir in Oslo – nach der grandiosen Natur überrascht uns der Trubel richtig. Ein erster Bummel zum Pier am Oslofjord?
  • Oslo Ausklang am Fjord
    Erik gibt uns den Überblick: vom Dach des preisgekrönten modernen Opernhauses - im umliegenden Stadtteil Björvika erfindet sich die Hauptstadt gerade neu, spannend! Wir ziehen weiter durch die Straßen zum königlichen Schloss, relaxen auf der "Diebesinsel" Tjuvholmen gleich beim Hafen. Sogar einen kleinen Strand gibt's hier: ideal für die freie Zeit am Nachmittag. Oder doch noch ein paar Kronen investieren? In einen Norwegerpulli für den nächsten Winter zu Hause oder einfach ein Stück Geitost für den Frühstückstisch nach unserer Rückkehr.
  • Rückflug von Oslo
    Im Laufe des Tages Rückflug von Oslo. Zum Flughafen kommen wir zügig mit Flughafenbahn oder –bus.

Zusatzinformationen

  • Flüge
    • Amsterdam
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