Pakistan - Ins Herz des Karakorum

ab 4198,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
1.000m
Max. Höhenmeter Abstieg
1.000m
Teilnehmer
8 - 12
Reisetage
24
Aufenthaltstage Hotel
7
Aufenthaltstage Zelt
15

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise zum Concordia-Platz und Basislager des K2

15-tägiges Zelt-Trekking (5 - 8 Std. täglich)
1. und 2. Termin: Den vergletscherten Gondogoro-Pass (5.614 m) überschreiten
Zum legendären Concordia-Platz und Basislager des K2 trekken
Spektakuläre Ausblicke auf K2, Broad Peak und die Gasherbrum-Gruppe genießen
Dem Eisstrom des mächtigen Baltoro-Gletscher bis zum Camp Gore 2 folgen
Auf dem legendären Karakorum Highway den Norden Pakistans erreichen
Im lebhaften Rawalpindi auf dem Raja Basar pakistanische Kultur hautnah erleben

Zwischen den Bergen des Karakorum im Norden und dem Himalaya im Süden verbirgt sich eine Welt voller gewaltiger Gletscher und mächtiger Gipfel: Baltistan. Die Hochgebirgslandschaft im Norden Pakistans ist wild und rau. Auf den Wiesen blühen Edelweiße, zwischen den Felsen rauschen eiskalte Bäche. Schon auf unserer Fahrt über den Karakorum Highway und durch die gewaltige Indus-Schlucht in die grüne Oase Skardu spielt Mutter Natur die Hauptrolle. Wir wandern entlang des tosenden Braldu-Flusses, queren luftige Seilbrücken und schlagen unsere Zeltlager an aussichtsreichen Plätzen auf. Wir passieren vier Achttausender, allen voran den K2 (8.611 m), flankiert von Gasherbrum I (8.080 m) und II (8.034 m) sowie dem Broad Peak (8.051 m), während wir auf dem Baltoro-Gletscher ins Herz des Karakorum vorstoßen. Nicht minder spektakulär präsentieren sich die zerfurchten Zinnen und massiven Schneegipfel zahlreicher Sechs- und Siebentausender. Auf dem Concordiaplatz, wo mehrere große Gletscher aus verschiedenen Richtungen ineinander strömen, stehen wir auf 4.600 m Höhe inmitten eines natürlichen Amphitheaters. Eine grandiose Bühne für eine einzigartige Show aus Fels- und Eis! Noch etwas näher rücken wir den Bergriesen im Basislager von Broad Peak und K2, wo uns ein Hauch des Mythos Höhenbergsteigen umgibt. Bei der Variante „mit Gondogoro-Pass“ überschreiten wir den 5.614 m hohen Gondogoro-Pass und gelangen hinunter ins märchenhafte Hushe-Tal. Das Trekking zum Concordialatz - einer der beeindruckendsten Gebirgsklassiker der Welt.

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise nach Pakistan
    Linienflug nach Islamabad mit Ankunft am nächsten Tag.
  • Tag 2 Ankunft in Islamabad und Fahrt nach Chilas
    Nach der Ankunft früh morgens erfolgt der Transfer per Kleinbus über die Ortschaft Naran, in der wir eine Mittagspause einlegen, zu unserem Hotel in Chilas. Auf dieser Route überqueren wir den Babusar-Pass (4.173 m), von dem aus bei guter Sicht der Nanga Parbat (8.125 m) zu sehen ist, und folgen von dort dem Fluss Thak in Richtung Norden zum Tal des Indus. Bei Chilas treffen wir auf den Karakorum Highway. Sollte diese Route aufgrund von Straßenarbeiten oder sonstigen Sperrungen nicht möglich sein, wählen wir den Weg über den Karakorum Highway und die Chattar-Hoch­ebene nach Kohistan. Stromaufwärts fol­gen wir der wüstenartigen Indus-Schlucht über Besham bis nach Chilas. Bei guter Sicht ist etwa 12 km vor dem Talort auch hier die Westwand des 8.125 m hohen Nanga Parbat zu sehen.
  • Tag 3 Fahrt nach Skardu
    Weiter geht es über den Karakorum Highway nordwärts. Die 1978 eingeweihte Straße folgt größtenteils dem Lauf der historischen Seidenstraße durch den Karakorum auf den Khunjerab-Pass und durch den Pamir hinab an den Westrand der Taklamakan-Wüste bis Kashgar. Nachdem wir den Indus über die Raikhot-Brücke (1.200 m) überquert haben, se­hen wir bei Talichi den Nanga Parbat auch von seiner Nordseite, der Diamir-Flanke. Beim sog. „Pamir-Knoten" verlassen wir den Highway und folgen der 170 km langen Straße ent­lang dem Indus nach Osten. Falls die Strecke durch die gewaltige Indus-Schlucht problemlos befahrbar ist, erreichen wir bereits am Nachmittag den Hauptort von Baltistan, Skardu (2.300 m).
  • Tag 4 Aufenthalt in Skardu
    Heute steht das sogenannte "Briefing" auf dem Programm. Unser Reiseleiter meldet uns beim Ministerium für Sport an. Das Briefing ist für alle Reisen ins Baltoro-Gebiet vorgeschrieben. Ein Regierungsbeamter weist unseren Reiseleiter und unseren einheimischen Bergführer auf die besonderen Verhaltensweisen in den Sperrgebieten hin. Wenn alle Formalitäten erledigt sind, können wir auf dem Bazar letzte Besorgungen für das Trekking machen. Für das Trekking nicht benötigte Dinge können wir bis zur Rückkehr in unserer Unterkunft deponieren.
  • Tag 5 Fahrt nach Askole
    Wir steigen auf Jeeps um und fahren das Shigar-Tal aufwärts. Vor Dassu biegen wir ins Braldu-Tal ab. Ab hier ist die ca. 80 km lange Piste manchmal durch Muren unterbrochen, dann müsste - wie in „alten Zeiten" - mit Trägern über Chakpo und Hoto nach Askole gegan­gen werden. Dies würde bis zu zwei Tage in Anspruch nehmen und mit den eingeplanten Reservetagen zu kompensieren sein. Haben Sie bitte Verständnis, falls es hier zu Verzöge­rungen kommt. Unser Programm hat dafür genug „Luft". Am Ortsrand von Askole (3.050 m) verbrin­gen wir am Ausgangspunkt des Trekkings unsere erste Nacht in Zelten.
  • Tag 6 Trekkingstart - Wanderung zum Camp Jola
    Zusammen mit unseren Trägern wandern wir nach Korophon (3.100 m) am Biafo-Gletscher, hier essen wir zu Mittag. Der Biafo gilt als drittgrößter Gletscher im Karakorum. Von Korophon geht es dann noch 2 Std. weiter bis zum Camp Jola. Ab dem Biafo Gletscher ist die Baltoro-Region „Sperrgebiet". Während der folgenden Tage zelten wir in den traditionellen Camps der Expeditionen, die alljährlich in den Karakorum „pilgern".
  • Tag 7 Wanderung zum Camp Paiju
    Nach dem Frühstück wandern wir in etwa 3-4 Stunden bis zum Lager Bardumal (3.250 m), wo wir Mittag machen. Von Bardumal führt unsere Route zum Camp Paiju (3.440 m), dem traditionellen Rastcamp für die Balti-Träger. Dort bereiten die Träger ihre Rationen an Chapati für die lange Gletscheretappe bis Concordia vor. Ein breiterer Fluss muss überquert werden. Paiju liegt kurz vor dem gewaltigen Baltoro-Gletscher - mit 62 km Länge und einer Fläche von 755 qkm der größte Gletscher außerhalb der Polregion, gefolgt vom Batura-Gletscher bei Gulmit.
  • Tag 8 Rasttag am Camp Paiju
    Ein Ruhetag für die Träger ist vorgesehen - ein wichtiger Tag, der ihnen zusteht. Uns dient dieser Tag als Reservetag, an dem wir uns in Ruhe akklimatisieren können. Die Umgebung und die Gletscherzunge des Baltoro-Gletschers bieten einen eindrucksvollen Anblick.
  • Tag 9 Wanderung zum Camp Robutse
    Von Paiju geht es hinüber zur Gletscherzunge des Baltoro und dann geht es hinauf aufs Eis. Vom Gletscher aus sieht man nun die gewaltigen Türme der Trango-Gruppe. Der Trango Tower ist mit 6.286 m einer der schwierigsten Felskletterberge der Welt. Am Nachmittag erreichen wir schließlich das Camp Robutse an der Seitenmoräne des Baltoro.
  • Tag 10 Wanderung zum Camp Urdukas
    Von Robutse wandern wir bis zum schön gelegenen Camp Urdukas (4.000 m) - in der Balti-Sprache bedeutet der Name „fallender Stein". Von unserem Lager aus haben wir bereits eine fantastische Aussicht in die Welt der Eisriesen.
  • Tag 11 Wanderung zum Camp Gore 2
    Der weitere Weg über den Baltoro-Gletscher ist zwar nicht sehr schwierig, aber es geht ständig auf und ab und über viel Geröll. Einige Male müssen wir auch Bäche überwinden. Von Gore 1 – dort werden wir Mittag machen - können wir den Masherbrum sowie den über 7.000 m hohen Muztagh Tower und bei guter Sicht schon den Broad Peak, Gasherbrum 4 und 2, zwei der Achttausender am Concordiaplatz, sehen. Umgeben von einer sagenhaften Gebirgslandschaft wandern wir immer auf dem Gletscher bis zum Camp Gore 2 (4.350 m).
  • Tag 12 Wanderung zum Concordia-Platz
    Im Morgenlicht strahlen die umliegenden Schneeberge und Gletscher. Nach dem Abbau des Lagers geht es weiter. Nun tauchen bereits so berühmte Gipfel wie Gasherbrum IV, Broad Peak und Masherbrum auf. Ohne größere Schwierigkeiten wandern wir in ca. 4 - 5 Stunden auf dem Gletscher bis zum Concordia-Platz (4.600 m). Inmitten dieser riesigen Eisarena bauen wir für drei Nächte unsere Zelte auf, umgeben von den gewaltigsten Bergen im Karakorum: Baltoro Kangri, Gasherbrum III und IV, Broad Peak und K2 (8.611 m). Über ein Dutzend Siebentausender sind am Horizont zu erkennen.
  • Tag 13 Ruhetag am Concordia-Platz
    Dieser Tag dient als Ruhetag und ist auch ein wichtiger Puffertag, falls das Wetter schlecht ist. Wir können die Umgebung erkunden, die Landschaft der Achttausender genießen und uns von den Strapazen der letzten Tage erholen.
  • Tag 14 Ausflug zum Broad Peak- und K2-Basislager
    Zusammen mit unserem pakistanischen Führer unternehmen wir einen Tagesausflug zum Broad Peak-Basislager (4.900 m) und weiter zum K2-Basislager (5.120 m). Über den Godwin-Austen-Gletscher brauchen wir etwa 3 - 4 Stunden bis zum Broad Peak-Basecamp auf einer Mittelmoräne des Gletschers, von wo sich ein sagenhafter Blick auf den K2 bietet. Abhängig von der Kondition der Gruppe, wandern wir dann noch weiter bis zum K2-Basecamp. Zurück in unserem Camp am Concordia-Platz essen wir zu Abend.
  • Tag 15 Wanderung zum Camp Ali
    Vom Concordia-­Platz führt die Route zuerst ein Stück in Richtung Baltoro Kangri und Gasherbrum I-Basecamp. Etwa 1 Stunde wandern wir über teils steile Geröll-­ und Eisfelder auf und ab. Dabei überwinden wir mehrmals kleine Bäche. Dann biegen wir vom Baltoro-­Gletscher ab und gehen südwärts in das breite Vigne-­Hochtal hinein. Über den Vigne-­Gletscher erreichen wir nach ca. 4 -­ 5 Stunden das Camp Ali (5.050 m).
  • Tag 16 Überschreitung des Gondogoro La und Wanderung zum Camp Chuspang
    Am frühen Morgen, zunächst noch im Schein der Stirnlampen, geht es anfangs über Geröll, dann überqueren wir in ca. 2 Stunden den Vigne­-Gletscher und steigen schließlich weitere 3 Stunden hinauf zum Pass Gondogoro La (5.614 m). Je nach Schnee-­ und Eisverhältnissen benötigen wir insgesamt etwa 5 Stunden Gehzeit. Unter Umständen setzen wir für den Aufstieg unsere Steigeisen ein. Pickel brauchen wir jedenfalls nicht, denn Fixseile sind für die Träger gelegt, an denen wir uns gegebenenfalls festhalten können. Über Felsen ­- anfangs durch Fixseile gesichert - steigen wir hinunter auf den Gondogoro-Gletscher und erreichen nach weiteren 3 Stunden das Gondogoro-Hochlager. Von dort sind es noch 30 Minuten hinab zur Hochalm Chuspang (4.700 m), dem Basislager für die Besteigung des Gondogoro Peak.
  • Tag 17 Besteigung des Gondogoro Peak
    Heute steht die Besteigung des 5.650 m hohen Gondogoro Peak an. Wir müssen früh aufstehen und gehen bereits in der Dämmerung los. In gut 5 Stunden ist dieser grandiose Aussichtsberg erreicht, der bei klarer Sicht den Blick auf über hundert Karakorum­-Gipfel freigibt. Steigeisen und ein Fixseil sind für den letzten Abschnitt zum Gipfel empfehlenswert. Nach weiteren 3 Stunden für den Abstieg erreichen wir wieder das Basislager, wo der Koch mit einer warmen Suppe wartet.
  • Tag 18 Wanderung zum Camp Dalsangpa
    Von der Alm Chuspang verläuft die Route zuerst über den Gondogoro-Gletscher, dann an seiner linken Seitenmoräne entlang hinab zur Alm Dalsangpa (4.150 m). In der Balti­-Sprache bedeutet der Name „Blumenalm". In zwei Bergseen spiegeln sich die gewaltigen Eisbrüche des Masherbrum. (Dieser Tag kann auch als Reservetag genutzt werden, falls an den vorangegangen Tagen unvorhergesehene Probleme auftraten. In diesem Fall gehen wir die Etappe von Dalsangpa bis Shaitcho in einem Tag).
  • Tag 19 Wanderung zum Camp Saitcho
    Von der Alm Dalsangpa folgen wir einem Wanderpfad über prächtige Wiesen mit wildem Rhabarber hinunter nach Saitcho (3.350 m) in ein ausgebautes Camp. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
  • Tag 20 Wanderung nach Hushe und Fahrt nach Skardu
    Am nächsten Morgen wandern wir hinunter zum Dorf Hushe (3.300 m), dem am höchsten gelegenen Ort in Baltistan. Dort sehen wir erstmals wieder Häuser, grüne Felder, Blumen und Gärten - die Zivilisation hat uns wieder. Über die Dörfer Kande und Machilu fahren wir mit Jeeps hinab ins Shyok-Tal. Weiterfahrt nach Skardu. Die erste warme Dusche nach 15 Tagen und ein schmackhaftes Abendessen erwarten uns.
  • Tag 21 Fahrt nach Chilas
    Auf dem bereits bekannten Weg fahren wir entlang des Indus bis wir wieder den Karakorum Highway und schließlich Chilas erreichen.
  • Tag 22 Fahrt nach Islamabad
    Wir fahren bevorzugt über den Babusar-Pass nach Naran und von dort durch das Kaghan-Tal nach Islamabad zurück. Sollte diese Route nicht möglich sein, geht es alternativ über den Karakorum Highway und die Ortschaft Besham zurück.
  • Tag 23 Islamabad
    Dieser Tag wird benötigt, um beim Ministerium für Sport in Islamabad die nötigen Formalitäten zu erledigen, die mit dem Ende des Trekkings im „Sperrgebiet" zusammenhän­gen (sog. "De-briefing"). Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, vielleicht für einen Bummel über den Rajah Basar in Rawalpindi mit seinen verwinkelten Gassen, durch die sich Rikschas, Eselskarren und Dreiradtaxen zwängen. Wir checken am späten Nachmittag im Hotel aus, für die Gruppe verbleiben zwei Tageszimmer zur Nutzung. Unser Gepäck lassen wir dort verstaut und essen gemeinsam in Islamabad zu Abend. Gegen 0:30 Uhr fahren wir zum Flughafen.
  • Tag 24 Heimreise
    Transfer zum Flughafen für den Rückflug von Islamabad nach Deutschland.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Bei dieser Reise handelt es sich um ein anspruchsvolles Hochgebirgs- und Zelttrekking. Sie führt durch eine der abgelegensten und wildesten Bergregionen der Welt, die nur zu Fuß erreichbar ist. Dabei erkunden wir die uns umgebende Berg- und Gletscherwelt und bestaunen vier Achttausender.

    Anforderung:
    Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 10 Std. Gehzeit in unwegsamem und steilem Gelände. Für das Trekking zum Concordia-Platz bestehen keine besonderen technischen Anforderungen. Für den seilversicherten Gletscheranstieg zum Pass Gondogoro La ist aber zwingend Erfahrung im Umgang mit Steigeisen, Sitzgurt und Steigklemme erforderlich. Die erforderliche Ausrüstung ist mitzubringen. Der Passübergang kann bei schlechten Bedingungen gesperrt sein. In diesem Fall muss über den bereits bekannten Weg nach Askole zurückgekehrt werden. Wir durchqueren auf der Route unter Umständen Bäche und Flüsse. Dabei steht der Wasserstand normalerweise knietief, nach starken Regenfällen kann er hüfthoch ansteigen. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Trekking-Etappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede und Kilometerangaben gelten nur als grobe Richtlinie.

    Höhe:
    Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan.

    Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de

    Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen.

    Unterbringung:
    Wir übernachten in den Städten Islamabad und Skardu sowie in der kleinen Ortschaft Chilas in landestypischen Hotels. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings sind wir in 2-Personen-Zelten untergebracht. Im Camp Ali kann, je nach Aufbruchszeit am nächsten Tag, die Unterbringung in einem Gemeinschaftszelt erfolgen. Küchen-, Mess- und Toilettenzelt stehen zur Verfügung. Die Zeltcamps, die sich nicht auf dem Gletscher befinden, sind mit festen Waschplätze und Toilettenhäuschen mit Trocken-WC sowie fließend Wasser ausgestattet. Am vorletzten Reisetag checken wir am späten Nachmittag im Hotel aus, für die Gruppe verbleiben bis zur Abfahrt zum Flughafen zwei Tageszimmer zur Nutzung.

    Verpflegung:
    Bei dieser Reise sind Frühstück sowie 21 Mittagessen und 20 Abendessen inkludiert. In den Ortschaften essen wir im Hotel oder kehren in einem landestypischen Restaurant ein. Während des Trekkings werden die Mahlzeiten durch den Koch aus unserer Begleitmannschaft im Camp zubereitet. Auf den längeren Trekking-Etappen wird zum Mittag ein leichtes Lunchpaket mit Früchten, Käse und Brot gereicht. Zu allen Mahlzeiten gibt es grünen und schwarzen Tee sowie abgekochtes Wasser. Unterwegs kann auch an Quellen Wasser nachgefüllt werden. Da unterwegs keine Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse) eingekauft werden können, muss für die Dauer des Trekkings die gesamte Verpflegung mitgenommen werden. Die Begleitmannschaft versucht so gut es geht für Abwechslung zu sorgen. In Pakistan besteht außerdem striktes Alkoholverbot. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

    Nachhaltigkeit:
    Auf dieser Reise werden Sie von Menschen begleitet, die Ihr Gepäck und andere notwendige Ausrüstungsgegenstände tragen. Für die Träger haben wir die Hauser Porter Policy erarbeitet, die sicher stellt, dass die Arbeitsbedingungen für diesen Berufsstand menschenwürdig und fair sind. Wir möchten, dass Ihre Träger gut ausgestattet, im Krankheitsfall medizinisch versorgt und gegen Verdienstausfall versichert sind, dass das Tragegewicht beschränkt ist und geeignete Unterkünfte und eine angemessene Verpflegung während des Treks zur Verfügung gestellt werden. Wenn Sie mehr zum Thema „Menschenrechte auf Reisen“ wissen möchten, finden Sie dies auf unserer Website unter https://www.hauser-exkursionen.de/go-green/menschenrechte.

    Fahrten:
    Auf dem Karakorum Highway sind wir in einem Kleinbus unterwegs, auf dem Weg zum und vom Trekking in Geländewagen. Die Straßen und Pisten sind je nach Wetterlage in sehr schlechtem Zustand. Je nach Straßenverhältnissen können die Fahrten sehr holprig werden, bei Bandscheibenproblemen raten wir von dieser Reise ab. Aufgrund von Erdrutschen kann es auf den Überlandfahrten zu Umleitungen oder Sperrungen und entsprechenden Verzögerungen kommen. Bei den im Programm angegebenen Fahrzeiten handelt es sich daher um ungefähre Angaben. Wird das Vorankommen per Geländewagen auf der Fahrt von Skardu nach Askole unmöglich, muss schon früher mit dem Trekking begonnen werden.

    Teamwork:
    Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Zeltaufbau, Kochen, Abspülen, etc.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.

    Respekt:
    Respekt ist in unbekannten Kulturkreisen besonders wichtig und sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein und wir bitten um taktvolles Verhalten gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Die Religion im islamischen Pakistan spielt eine wichtige Rolle im täglichen Leben der Bevöl­kerung. Üben Sie Zurückhaltung beim Foto­grafieren, bitten Sie unbedingt um Erlaubnis, wenn Sie Personenaufnahmen machen möchten. Passen Sie die Wahl Ihrer Kleidung dezent den örtlichen Sitten an und verzichten Sie darauf, kurze Hosen und ärmellose T-Shirts zu tragen, da dies leicht An­stoß erregt.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Pakistan

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass, vorläufigen Reisepass oder Kinderreisepass. Der Pass muss noch mindestens 180 Tage bei Einreise gültig sein.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Sie erhalten von uns rechtzeitig vor Abreise alle notwendigen Dokumente, die für die Beantragung des Visa notwendig sind. Bitte beantragen Sie Ihr Visum erst, wenn Sie von uns die benötigten Informationen erhalten haben.


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Pakistan

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Erhöhte Anforderungen stellen bei dieser Reise die verschiedenen klimatischen Verhält­nisse dar. Sie reichen vom feucht-heißen Klima der Niederungen bis zum angenehm temperier­ten Klima Nordpakistans, das in höheren Lagen allerdings nachts stark abkühlt (Minusgrade!). In Gilgit herrscht rein kontinentales Klima (trockene Sommer und kalte Winter). Oft ist in der Sonne die Strahlungswärme infolge der klaren Höhenluft so stark, dass man schnell überhitzt und einen Schritt weiter im Schatten bereits friert.
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