Peaks of the Balkans 12 Tage - Grenzenlos durch Albanien, Kosovo und Montenegro wandern

ab 1050,- €

Teilnehmer
3 - 12
Reisetage
12

Veranstalter: ASI Reisen

Schmale Pfade führen uns durch stille, mit wilden Beeren gesprenkelte Wälder und über sattgrüne, von hohen Gipfel umringte Almwiesen. Beim Blick auf die schroffen Gipfel versteht man warum die Albanischen Alpen von den Einheimischen auch "Verwunschene Berge" genannt werden. Unsere Rundwanderung auf dem "Peaks of the Balkans" Trail beginnt in Shkodra und führt uns von Albanien, durchs Kosovo, nach Montenegro und zurück zum Ausgangspunkt. Mach dich auf den Weg durch Berge und Täler, von Gästehäusern zu Hirtenhütten, einem Glas hochprozentigem Raki zu kleinen kulinarischen Highlights der Hausmannskost, einem freundlichen Gastgeber zu einer weiteren unvergesslichen Begegnung. Der anspruchsvolle Trek belohnt mit erstklassigen Panoramen, eine bemerkenswert abwechslungsreiche Landschaft und die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen. Unterwegs lernst du mehr über die tief verwurzelten Traditionen und komplexe Geschichte dieser wenig bekannten Region am Rande Europas. Drei Länder, drei Welten und doch eine spannende Einheit. Komm und entdecke den letzten weißen Fleck Europas!

  • Lokaler, englischsprachiger Reiseführer, ab 9 Reisegästen mit Assistenz
  • Übernachtungen: 2x im Hotel, 7x in Gasthäusern, 2x in einfachen Hütten
  • Essen: 11x Frühstück, 8x Picknick, 2x Mittagessen, 11x Abendessen
  • Lokale Transfers laut Reiseverlauf mit landesüblichen Bussen, Fähre auf dem Komansee
  • Gepäcktransfer: 1 Gepäckstück (Tragetasche, Rucksack) bis 15 kg pro Person
  • Eintrittspreise, Trekking- und Grenzübergangsgenehmigungen
  • 11x Frühstück, 2x Mittagessen, 8x Lunch Box, 11x Abendessen
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31. März 2021)
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31.08.2022)

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1

    Willkommen auf dem Balkan! Unser Fahrer trifft dich am Flughafen Tirana (TIA) oder Podgorica (TGD) für den zweistündigen Transfer zum Hotel in Shkodra. Du kommst schon früher an? Kein Problem, gerne geben wir Empfehlungen für Besichtigungen und holen dich aus der Stadt ab - bitte teile uns nur zeitig genug Ort und Zeitpunkt mit. Falls du vor dem Treffen mit Deinem Guide Fragen hast kannst du uns übers das Hotel oder am Telefon kontaktieren. Um 18:00 Uhr trifft sich die Gruppe für eine kurze Vorstellungsrunde. Nach dem Überblick auf die kommenden Tage freuen wir uns auf ein üppiges Abendessen mit traditionellen Gerichten. Aber bleib nicht zu lange auf, denn morgen starten wir schon früh um 6 Uhr - übrigens die letzte Gelegenheit, um sich der Reise anzuschließen. Du reist früher an? Gerne buchen wir Zusatznächte in Tirana oder Shkodra für dich.

  • Tag 2

    Für die Fahrt durch Karl Mays Drin Schluchten (2 h) stehen wir früh auf und schippern dann auf der einzigartigen Fähre durch die malerische Landschaft des fjord ähnlichen Komani-Sees den Albanischen Alpen entgegen. Unterwegs kommen wir mit Einheimische aus den abgelegenen Dörfern ins Gespräch und landen nach drei Stunden in Fierze an. Im Anschluss ans Mittagessen fahren wir für unsere Aufwärmwanderung mit dem Auto in den Valbona-Nationalpark. Wir folgen einem kristallklaren Bach durch uralte Buchenwälder und genießen die süßen Waldbeeren zum Nachtisch. Unterwegs können wir am Fluss oder an einem kleinem Teich auch eine Badepause einlegen. Die Wanderung endet in unserem gemütlichen Gästehaus im oberen Abschnit des Valbona-Tals. Die gezackten Gipfel hoch über uns machen Lust auf mehr! Morgen geht es hoch hinaus aber heute Abend genießen wir erst einmal ein herzhaftes, hausgemachtes Essen und eine wohlverdiente Rast nach diesem beeindruckenden Einstieg in die Albanischen Alpen.

  • Tag 3

    Erholt, mit einem Lunchpaket versorgt und voller Vorfreude machen wir uns auf dem Weg in die Höhe. Der steile Aufstieg wird an Aussichtspunkten mit schönen Blicken auf die höchsten Gipfel der Albanischen Alpen inklusive des Jezerca (2.694 m) belohnt. Durch schattige Buchenwälder erreichen wir eine von Felswänden umgebene Hochalm, wo wir neben dem Blick auch die Stille der majestätischen Berge ausgiebig genießen. Der Persllopi Pass (2.039 m) markiert nicht nur den höchsten Punkt des heutigen Tages, sondern auch die Grenze zu Montenegro und liegt am Fuße des Kollata (2.534 m), der höchste Berg des Nachbarlandes. Auf eine Höhle aus der es ganzjährig auf Gefrierschranktemperatur weht, folgt ein Karst-Labyrinth das Trittsicherheit erfordert. Am Bor-Pass (1.860 m) kehren wir nach Albanien zurück und treffen beim Abstieg über Almen auf Hirten. Bevor wir das abgelegene Sommerdorf Cerem erreichen. Die Mahlzeiten werden hier größtenteils mit Zutaten aus dem eigenen Garten zubereitet und die Gastfreundschaft unserer Gastgeber gleicht das Fehlen von Telefonsignal und Strom aus. Sollte schlechtes Wetter die Querung verbieten, nehmen wir einen kürzeren Weg durch die Kollata Schlucht.

  • Tag 4

    Der Weg zum Grenzstein am Vranica Pass (1.630m) führt uns über Blumenteppiche zurück ins ehemalige Jugoslawien. Hier genießen wir unzählige Waldfrüchte und den großartigen Blick zurück zum Kolata (2.534 m). Der Wechsel in den Nadelwald und dunkles Vulkangestein verdeutlichen den Unterschied zwischen West- und Ostalpen. Entlang des Weges laden uns Almbewohner zu Kaffee und Raki ein. Der Höhen-Genusswanderweg verläuft entlang des Randes des tief eingeschnittenen Gashi-Flusstales, darüber thronen die andersartigen schwarzen Gipfel. In einem letzten Kraftakt erreichen wir das Gletschertal von Doberdol (1.750 m). Hier streifen freilaufende Tiere zwischen den Alpen und die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Wie vor vielen Jahren leben fernab der Städte die Hirten noch immer im Einklang mit der Natur. Dieser ganz besondere Ort regt zum Nachdenken an und hilft uns dabei unseren inneren Kompass neu auszurichten. In den einfachen Hirtenhütten wähnen wir den Komfortverzicht aber erleben im Gegenzug warme Gastfreundschaft. Die Familie bereitet unsere Mahlzeiten zu und am Lagerfeuer bewundern wir die Sterne am endlosen Nachthimmel.

  • Tag 5

    Wir verabschieden uns von unserer Gastfamilie und starten gemächlich den Aufstieg zum Trekufiri (2.366 m). Am Gipfel treffen sich die Grenzen Albaniens, Kosovos und Montenegros in einem Punkt. Links ersteckt sich das immergrüne Tal von Babino Polje, rechts stürzt der der Gjeravica (2.565 m) als höchster Gipfel des Landes von den Höhen der dinarischen Alpen abrupt in die Dukagjini Ebene ab. Wir verabschieden uns von Albanien und folgen dem Grenzkamm unterhalb der 2.500 Meter hohen Gipfel des Marijash und Rops mit Panoramablick aufs Kosovo und Montenegro. Der Weg führt  ins Tal von Roshkodol, wo ausgewanderte Kosovaren während der Sommermonate zurückkehren, um ihre Familien zu besuchen und Teil verschiedener Hochzeitsgesellschaften zu werden. Am Ende unseres längsten Wandertages erreichen wir eine entzückende Hütte in Milishevc, auch hier kümmern sich unsere Gastgeber gut um uns. 

  • Tag 6

    Der Lumbardhi Grat (2.130 m) ist das letzte Hindernis auf dem Weg in die Rugova Schluch. Ein kaum sichtbarer Weg führt von den Almen zum Kamm. Oben belohnt der Blick auf die umliegenden Berge, allen voran der Gipfel des "Roter Felsen"(Guri i Kuq, 2.522 m). Hinter dem Plateau liegt ein artesischer Teich in dem wir im Frühling die Füße abkühlen können. Während die meisten Almen nach dem Kosovo-Krieg verlassen blieben, sind die Lumbardhi-Alpen eine der wenigen Ausnahmen, wo auch heute noch in größerem Umfang Viehzucht stattfindet. Jenseits dieses Grasmeeres stürzt der Berg tief in die Rugova-Schlucht hinab und gegenüber verspricht Mt. Hajla (2.403 m) auch morgen eine Panoramawanderung. Ein teils sehr steiler Pfad führt durch alte Mischwälder zum Grund der Schlucht. Hier halten wir für Getränke und, je nach Wetter, eine wohlverdiente Badepause an. Am Ende des Tages bringt uns ein 20 minütiger Transfer zu unseren freundlichen Gastgebern in Reka e Allages. Mit einem kaltem Bier in der Hand genießen wir den  Sonnenuntergang hinter dem "Roten Felsen", das tut den müden Beinen sicher auch gut. 

  • Tag 7

    Rasch steigen wir über bunte Wiesen und dichten Kiefernwald zum Pass am Fuße des Berges (1.800 m) auf. Mehrere, teils weglose Routen führen zum Gipfel der die Grenze mit Montenegro markiert. Der Aufstieg ist optional, ohne ihn wird es kürzerer Wandertag (<5 h) der es erlaubt zu verschnaufen, die Seele baumeln zu lassen und Natur zu genießen. Vom Rand des 300 m hohen Kalkstein Kliffs reicht der Blick weit ins Nachbarland und zur Stadt Rozaje. Unsere Chancen Edelweiß oder die endemische Albanische Lilie zu entdecken sind hier am besten! Vom Pass wandern wir zum höchsten der dreizehn Rugova Dörfer und steigen in einer gerölligen Rinne zum Gästehaus im hübschen Weiler Drelaj ab. Unser Gastgeber hielt seine Erfahrungen während des Kosovo-Konflikts in einem Buch fest und am Lagerfeuer können wir uns Schnappschüsse des jungen Paares in Tarnfleck und mit Kalaschnikow ansehen. Die Familie hält Kühe und gehört zu den wenigen, die das ganze Jahr über in den Bergen bleiben. Ein weiteres leckeres Abendessen begeistert nach einem langen Tag.

  • Tag 8

    Nach einem 25 minütigen Transfer zum Ausgangspunkt wandern wir im idyllischen Nadelwald zu den zwei smaragdgrünen Seen von Liqenat (1.850 m). Zwischen der Blumenvielfalt tummeln sich Libellen  und im großen See kann man kurz die Füße eintauchen. Danach gehen wir den langen Aufstieg zum Jelenka Pass (2.272 m) an, dem höchsten Punkt der offiziellen Peaks of the Balkans Route. Der Weg wurde seit der Antike von Karawanen genutzt um Güter von der Küste ins Inland zu transportieren, heute ist er fast vergessen. Ganz oben genießen wir eine Mittagspause mit Blick auf die Berge über Plav, Theth und Valbona. Der Panoramapfad zum Ravno Brdo Pass (2.178m) ist fast eben und bietet Genusswandern pur. Die Hirten aus Roshkodol sammeln hier Beeren, und wir sind wieder von über 2.500 m hohen Gipfeln umgeben. Am Ende steigen wir ins immergrüne Tal von Babino Polje ab und fahren eine Stunde zum Gästehaus in Vusanje, wo uns eine Großfamilie begrüßt. Von der Veranda aus haben wir eine erstklassige Aussicht auf den Arapi (2.217 m), Albaniens Matterhorn und die auf uns wartende Herausforderung. Hier bleiben wir für zwei Nächte. 

  • Tag 9

    Das Grbaja-Tal ist eines der beeindruckendsten auf dem ganzen Balkan. Ein 30 minütiger Transfer führt in den engen Kessel, der zwischen den Karst-Türmen des Karanfili/Nelken Massifs (2.461 m) versteckt  liegt. Es sind wohl die dramatischsten Gipfel des montenegrinischen Prokletije und ein Traum vieler Kletterer. Der Aufstieg im schattigen, märchenhaften Buchenwald führt uns in ein Hochtal, von dem wir alsbald die Doppelgipfel von Popadija und Taljanka (2.056m) erreichen. Von hier erscheinen die vertikalen Wände gegenüber zum Greifen nah und wir blicken über die Grenze auf Albaniens Kelmend Region. Über einen  schmalen Rücken kehren wir via mehrerer Aussichtsgipfeln auf den schattigen Waldweg zurück. Unten im Tal stoßen  wir an einem Biergarten mit Blaubeersaft und Bier an, bevor wir zum Gästehaus in Vusanje zurückfahren. Der nahe gelegene Wasserfall lädt zu einem Spaziergang ein, aber die Aussicht vom Haus ist genauso schön.

  • Tag 10

    Auf der Anfahrt  ins von einem 26 km langen Gletscher gebildete Ropojana-Tal halten wir an einem eiskaltem Quelltopf. Auf dieser Wanderung ist ein verwitterter Grenzstein nicht die einzige verbleibende Erinnerung an die einst hermetisch verschlossenen Grenzen des ehemaligen kommunistischen Albaniens. Der von Bergen eingerahmte Korridor führt uns über Hochweiden an einer  Hirtenhütte und verlassenen Militärposten vorbei ins Herzen der Albanischen Alpen. Hier schießt  der Arapi (2.217 m), das Matterhorn Albaniens, aus dem Karst des Thethi-Nationalparks und formt die höchste Steilwand des Balkan (900 m). Am Peja Pass (1.711 m) entscheidet der Reiseleiter, ob und von wem der Gipfel angegangen werden kann, der nur für trittsichere und schwindelfreie Wanderer geeignet ist. Diejenigen die auf den anspruchsvollen Berg verzichten, beginnen mit der Assistenz oder den Pferdetreibern den Abstieg zum "Berglokal" unten und können das Gästehaus im Zentrum der Streusiedlung zu Fuß erreichen.

  • Tag 11

    In Theth besuchen wir die pittoreske Dorfkirche und ein Turmhaus  das den von Blutfehde Betroffenen Schutz bot. Hier tauchen wir in die Geschichte des "Kanun" ein und sprechen über das alte Gesetz der Hochländer. Bewässerungskanälen folgend erklimmen wir den Grunas Wasserfall und folgen einem alten  Saumpfad hinab zum ruhigen Weiler Nderlysa und ein herzhaftes Mittagessen. Wer möchte kann die Wanderung zur farbenfrohen Karstquelle des "Blue Eye" fortsetzen oder alternativ den Nachmittag entspannt an den nahen Gletschermühlen verbringen.. Am späten Nachmittag fahren mit letzten Ausblicken wir über den malerischen Terthorja Pass (1.630m) zurück nach Shkodra (3 h) und ins Hotel des Anreisetages. Am Abend feiern wir umgeben von neuen Freunden unsere erlebnisreiche Wanderreise. Lust auf  einem Cocktail in der lebhaften Kneipenmeile von Shkodra? Bitte vergesst nicht die Details eurer Ab/Weiterreise vom Reiseleiter bestätigen zu lassen .

  • Tag 12
    Nach dem Frühstück arrangieren wir für dich einen Transfer zum Flughafen, Busbahnhof oder in die Stadt. Dein Guide gibt dir gerne Tipps zur besten Nutzung der verbleibenden Zeit. Du hast Lust auf mehr? Erlebe die moderne Seite Albaniens in der Hauptstadt Tirana, entdecke Südalbanien auf unserer Mietwagenreise, planschte an den Adriastränden in Velipoja und Ulcinj (Montenegro) oder verbringe einen ganzen Strandurlaub an der Albanischen Riviera (5-7 Stunden Fahrzeit). Transfers und Verlängerungsnächte organisieren wir gerne für dich und gewähren bis zu 10% Rabatt auf die Buchung einer anschließenden zweite Reise. Vielen Dank, dass du mit uns gereist bist! Wir hoffen, du hattest eine interessante und erlebnisreiche Zeit und, dass es nicht dein letzter Besuch im Land herzlicher Gastfreundschaft, unzähliger Berge und sonnenverwöhnter Strände ist. Im Balkan gibt es immer etwas Neues zu entdecken!

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