Peru – ausführlich erleben

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Reisetage
22

Veranstalter: Studiosus Reisen

Rundreise auf eindrucksvoller Route über die Anden ins Herz des Inkareichs

Peru - ein Land, das es in sich hat! Karge Wüsten, schneebedeckte Gipfel, wilde Küsten und der größte See Südamerikas vereinen sich auf dieser Studienreise zu einem einzigen Feuerwerk der Vielfalt. Sie nähern sich mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin in kleiner Gruppe den archäologischen Schätzen des Andenlandes und tauchen tief in die Mythen uralter Kulturen ein. Der Huascarán, höchster Berg des Landes, zieht uns genauso in seinen Bann wie der Fürst von Sipán. Dann, bei den Inkas und ihren Nachfahren in Cuzco, das Beste aus drei Kulturen: Inkahauptstadt, Kolonialcharme und selbstbewusste Gegenwart. Entdecken Sie ein atemberaubendes Land und erleben Sie von der Wüste am Pazifik bis zum Titicacasee Peru komplett von Nord bis Süd!

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit LATAM Airlines (Economy, Tarifklasse N) von Frankfurt nach Lima und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflüge (Economy) mit LATAM Airlines lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 19 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, 5 Mittagessen in landestypischen Restaurants, 7 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in Restaurants
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer bereits bei Ankunft am 2. Tag
  • Zugfahrt nach Machu Picchu
  • Bootsfahrten zu den Ballestas-Inseln und auf dem Titicacasee
  • Eintrittsgelder (ca. 200 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Flug nach Lima
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Abends Zubringerflug nach Madrid und gegen Mitternacht gemeinsamer Weiterflug mit LATAM Airlines Richtung Südamerika (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft am nächsten Morgen.
  • Könige und Kolonialherren
    Nach Ankunft in Lima begrüßt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin. Im Hotel noch etwas auf dem Zimmer relaxen oder lieber gemütlich frühstücken? Gegen Mittag starten wir zur ersten Citytour. Vor über 500 Jahren malte der spanische Eroberer Francisco Pizarro in der Nähe des Pazifiks ein paar Rechtecke in den Sand und gründete damit die "Stadt der Könige" - Lima. Koloniale Villen und Paläste schossen seitdem in die Höhe und empfangen uns heute frisch restauriert auf der Plaza de Armas in der Altstadt (UNESCO-Welterbe). Später führt uns unser Weg in das beliebte Viertel Miraflores, am Parque del Amor blicken wir auf den Pazifik. Abends begrüßt uns Peru auch kulinarisch beim gemeinsamen Abendessen in einem landestypischen Restaurant.
  • Goldener Auftakt
    Heute führt Sie Ihre Reiseleiterin in eine Museumshazienda und weiht Sie in die archäologischen Geheimnisse Perus ein. Reisen Sie im Museo Larco durch die alte Moche-Kultur! Bilderwelten in Ton, Goldschmuck aus den "Tränen der Götter" und der erotische Nachlass der Alt-Peruaner. Kunst macht hungrig? Auf ins vorzügliche Restaurant des Larco-Museums! Nach dem Lunch starten wir mit dem Bus in den Norden Perus. Klapprige Vorstädte haben sich am Rand von Lima oft lebensfeindliches Terrain erobert. Warum die Kapitale täglich wächst, erklärt Ihre Reiseleiterin auf der Fahrt. Wir übernachten in einer Lodge inmitten von Zitruspflanzungen in der Nähe von Caral. 220 km.
  • Caral - älteste Stadt Südamerikas
    Auf nach Caral (UNESCO-Welterbe) - der ältesten Stadt Amerikas! Die Zivilisation von Caral ist gut 1000 Jahre älter als die der Olmeken in Mexiko, die lange als älteste Kultur Amerikas galt. Tauchen Sie zwischen Amphitheater und Tempel in die Vergangenheit ein! Sehen Sie die Opferrituale und Alltagsszenen, die hier vor 4000 Jahren stattfanden? Wir verlassen die Küstenwüste, das Landschaftsbild ändert sich. Am Horizont blitzt die Cordillera Blanca auf; Gletscher unter tropischer Sonne. Huaraz, das Mekka der Bergsteiger, erwartet uns. 265 km. Zwei Übernachtungen auf 3000 m Höhe.
  • Chavín de Huántar
    Die Fahrt nach Chavín führt über einen 4500 m hohen Pass. Die spanischen Eroberer sahen in Chavín de Huántar (UNESCO-Welterbe) eine uralte Orakelstätte. Ihre Reiseleiterin weiß, wie viel Wahrheit darin steckt. Tempel mit unterirdischen Gängen, Zeremonienplätze, geheimnisvolle Steinköpfe, die wie Raubkatzen aussehen, entführen Sie in Chavín in eine Welt voller Spiritualität und belohnen für die Strapazen der Anreise. 200 km. Abends können Sie die Küche der Region auf eigene Faust entdecken.
  • Zurück an die Küste
    Über eine spektakuläre Straße kehren wir auf die Panamericana zurück. Hinter uns die höchsten Tropenberge, vor uns der Pazifik - so sieht der Lieblingsspielplatz von El Nino aus. Wie das Wetterphänomen die Küstenregion und das Weltwetter bestimmt, darüber unterhalten wir uns unterwegs. Märchenhaft illuminiert strahlt uns die Plaza de Armas in Trujillo entgegen. 350 km. Zwei Übernachtungen in einem stilvollen Hotel direkt am Hauptplatz von Trujillo.
  • Rund um Trujillo
    Heute entdecken wir die Welt der Moche und Chimú. Wie die antiken Großstädter lebten, zeigen uns die Bilderwelten der Mondpyramide. Weiter zum Strand von Huanchaco, Fischer in Schilfbooten reiten über die Wellen. Feiner Duft zieht in unsere Nasen; zum Lunch servieren uns Kellner, was das Meer den See-Cowboys schenkte und die Köche lecker zubereiteten: Ceviche - frischen Fisch, fruchtig-sauer in Limettensaft eingelegt. Auf zur größten Lehmziegelstadt der Welt nach Chan Chan (UNESCO-Welterbe)! Mit Geigen und Flöten begrüßt uns danach Joe Rodriguez in seiner Musikschule. Im Gespräch mit ihm erfahren wir, welche Chancen er Kindern mit seinem Unterricht eröffnen will. 40 km.
  • Das Traumpaar Perus
    Zahlreiche Grabbeigaben und der größte Goldschatz Amerikas machten die Dame von Cao und den Herrn von Sipán zu echten Medienstars. Doch wer waren die beiden? An ihren Gräbern gehen wir dem Rätsel nach. Goldamulette und Schmuck verbreiten ihren Glanz im Museo Tumbas Reales de Sipán. Auch reich verzierte Tongefäße und Textilien beweisen: Bescheiden lebte er nicht - der Herr von Sipán. Einzigartig, die goldene Totenmaske des Fürsten, die selbst der Tutanchamuns an Schönheit in nichts nachsteht. Und ein Schamane zeigt uns, wie die göttlichen Mächte des alten Peru gnädig gestimmt werden können. Abends sind wir in Chiclayo. 260 km.
  • Archäologie Nordperus
    Ein archäologischer Geheimtipp erwartet uns in Túcume. Über 26 Pyramiden ragen in der Tempelstadt in die Höhe und künden von der hohen Baukunst Alt-Perus. 70 km. Am späten Nachmittag fliegen wir von Chiclayo zurück nach Lima. Noch nicht müde? Dann stürzen Sie sich ins Nachtleben von Miraflores und genießen Sie in der Huaringas Bar leckere Cocktails!
  • Auf zum Pazifik!
    Wir lassen die Metropole hinter uns und folgen der Panamericana gen Süden. Wir besuchen das alte Orakel von Pachacamac und tauchen beim Mittagessen auf der Hacienda San José in die Welt der afroperuanischen Bevölkerung ein. Wie (über-)leben die Menschen in der kargen Küstenwüste? An der Bucht von Paracas erwartet uns unser Hotel direkt am Pazifik. 280 km. Springen Sie noch mal in den Pool oder lassen Sie sich von den Künsten des Barmixers bezaubern!
  • Die Ballestas-Inseln und Nazca
    Per Boot nähern wir uns morgens den Ballestas-Inseln - einem der wichtigsten Ökosysteme Perus. Kreischend flattern Vögel in den Himmel, applaudierend begrüßen uns Seelöwen. Wieder an Land, geht es nach Ica. Wie der Nationalschnaps Pisco hergestellt wird, erfahren wir von den Winzern und können bei einer Kostprobe unser neues Wissen gleich testen. Weiter zu den Wüstenbildern von Nazca (UNESCO-Welterbe)! Hier, so behauptete Erich von Däniken, sollen sich Landeplätze von Außerirdischen verbergen. Beim individuellen Abendessen in Nazca können Sie Ihre eigene Theorie entwickeln. 220 km.
  • Auf der Panamericana
    Auf der Panamericana fahren wir nach Arequipa. Rau, wild und einsam zeigt sich Peru an der Traumstraße. Bizarre Felsen, kahle Berge und lebensfeindliche Wüste. Plötzlich durchbrechen fruchtbare Flussoasen die Einöde. Rechts blitzt immer wieder der Pazifik auf. Vor uns steigen Lavagiganten in den Himmel - willkommen in Arequipa (2350 m)! 570 km auf überwiegend gut ausgebauten Straßen. Zwei Übernachtungen in einem Hotel mit schönem Garten am Rande der Altstadt von Arequipa.
  • Arequipa, die weiße Stadt
    Kunterbunt empfängt uns der Markt San Camilo in Arequipas Altstadt (UNESCO-Welterbe). Gewaltig setzten sich Perus Eroberer mit Kathedrale und Jesuitenkirche in Szene, die von der einstigen Macht der Herrscher über den Andenstaat zeugen. Ihrem weltlichen Lebensstil begegnen wir in der Casa del Moral. Wie bescheiden wirkt dagegen die Klosteranlage Santa Catalina! Der restliche Nachmittag bleibt frei für einen Stadtbummel auf eigene Faust. Möchten Sie abends die Rezepte der Stadt probieren? Wie wäre es mit Rocoto relleno, gefüllter Paprika? Je nach Gusto auch echt scharf!
  • Ins Heilige Tal der Inkas
    Morgens fliegen wir von Arequipa nach Cuzco (3400 m) und fahren direkt weiter ins tiefer gelegene Heilige Tal der Inkas. In Moray bestaunen wir die kreisrunden Feldterrassen, und die Salzterrassen von Maras leuchten uns in der Sonne entgegen. 70 km. Relaxt starten wir in unserem Hotel in den Nachmittag. Kellner servieren Kokatee und Cusquena-Bier. Warum nur Letzteres berauschend ist, verrät Ihnen Ihre Reiseleiterin. Wir übernachten in 2860 m Höhe in einem schönen Hotel im Heiligen Tal des Urubambaflusses.
  • Einfach magisch - Machu Picchu
    Auf abenteuerlicher Strecke ächzt die Schmalspurbahn durch das wilde Urubambatal (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Gewaltig öffnet Machu Picchu seine Tore! Riesige verwitterte Steinquader verdichten sich vor uns zu Sonnentempeln und Wohnvierteln. War der Ort Zufluchtsstätte vor den Spaniern oder Opferplatz? Wie sah der Alltag in der verloren gegangenen Hochkultur aus? Jede neue Erkenntnis scheint neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Und das ohne Zeitdruck, da wir in Aguas Calientes am Fuße von Machu Picchu unser Quartier beziehen. Busstrecke 50 km.
  • Auf nach Cuzco!
    Am Vormittag fahren wir mit Zug und Bus zurück ins Heilige Tal. In Lamay besuchen wir das Projekt Winay. Die Projektleiterin erzählt uns, wie Kindern mit und ohne körperliche Beeinträchtigung aus sozial benachteiligten Familien mit Unterstützung der Studiosus Foundation zu einem selbstständigen Leben verholfen wird. Nach einem kurzen Stopp am Marktflecken von Pisak ergründen wir die Rätsel des Felsens von Kenko, lassen uns vom Wasserheiligtum Tambo Machay bezaubern und stehen schließlich staunend vor den riesigen Steinquadern der Festung Sacsayhuamán. Wer mag, steigt in einer guten halben Stunde auf alten Inkapfaden und Treppenstufen hinab zum Hauptplatz von Cuzco. Alpaka-Steak oder Lomo saltado? Diese Frage müssen Sie sich beim individuellen Dinner stellen! 70 km. Zwei Übernachtungen in einem Hotel mit schönem kolonialem Innenhof in Cuzcos Altstadt auf 3400 m Höhe.
  • Cuzco - Stadt der Kontraste
    Der Glanz der alten Inkas erwartet uns im Sonnentempel, ein Mosaik der Gegensätze in der Altstadt (UNESCO-Welterbe): Kurzerhand haben die Spanier hier ihre Kultur auf die alten Inkafundamente aufgepfropft. Kurios lugt ein zwölfeckiger Stein aus der Inkazeit unter einem der Bauten hervor. Kolonial zeigt sich die Kathedrale - fast, denn Meerschweinchen statt Brot und Wein sieht man hier auf einem Gemälde des letzten Abendmahls. Ihre Reiseleiterin weiß, was es mit dieser Kuriosität auf sich hat. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen.
  • Durch die Anden
    Start Richtung Altiplano. Die "Sixtinische Kapelle der Anden" erwartet uns in der Dorfkirche von Andahuaylillas. Auf der Fahrt hören wir von den indianischen Widerstandskämpfern unter Túpac Amaru II. bis zum Terror des "Leuchtenden Pfades" in den 1980er Jahren. Heutzutage treibt die Erhöhung von Transport- oder Gaspreisen die Dorfbewohner auf die Straße. Auf spektakulärer Strecke durchqueren wir das Vilcanota-Massiv und erreichen den Gipfel unserer Reise: den La-Raya-Pass (4350 m). Die Weiten des Altiplano begleiten uns bis zum Titicacasee. 390 km. Zwei Übernachtungen direkt am Titicacasee auf 3800 m Höhe.
  • Am Titicacasee
    Zwischen den windgeschüttelten Steppen und mächtigen Anden begrüßt uns der Titicacasee: Ganze 15 Mal würde der Bodensee hineinpassen. Wir entdecken das Andenmeer mit dem Boot und erleben, wie die Bewohner der schwimmenden Inseln vom Hausbau bis zum Pausensnack ihr Leben ganz dem Binsengras anpassen und warum die Männer auf der Insel Taquile keine Ruhepause kennen und beim Warten auf den nächsten Job zu Strickkönigen werden. Klingt nach einer Masche? Lassen Sie sich überraschen! Mittags speisen wir rustikal auf der Insel.
  • Zurück nach Lima
    Mit mystischem Antlitz erheben sich vor uns über dem Umayosee die Grabtürme von Sillustani. 50 km. Am Nachmittag fliegen wir von Juliaca zurück nach Lima. Glutrot verneigt sich die Sonne vor uns über dem Pazifik, brausend rauscht das Meer der Küste entgegen. Mit welcher Spezialität darf Sie Peru beim Abschiedsessen in einem charmanten Restaurant überraschen?
  • Abschied von Peru
    Wir schlendern durch das Künstlerviertel Barranco und werfen einen Blick in die perfekt restaurierte Casona, ein typisches Haus aus der Zeit um 1900, mit den Werken von Perus Starfotograf Mario Testino. Noch das Panorama über den Pazifik, dann verabschieden wir uns von Peru. Am Abend Abflug mit LATAM Airlines nonstop nach Madrid (Nachtflug, Flugdauer ca. 12 Std.).
  • Hallo, Alte Welt!
    Landung in Madrid am Nachmittag und Weiterflug, Ankunft abends.

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