Peru - Doppel-Expedition Alpamayo und Huascaran

ab 3290,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
1.700m
Max. Höhenmeter Abstieg
1.700m
Teilnehmer
6 - 11
Reisetage
23
Aufenthaltstage Hotel
7
Aufenthaltstage Zelt
14

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Expedition auf zwei Paradegipfel in den Anden

Den Alpamayo (5.947 m) – einen der formschönsten Gipfel der Welt erklimmen
Den Huascaran (6.768 m) – höchster Gipfel Perus und der Tropen bewältigen
Durch das "Chamonix der Cordillera Blanca" - Huaraz schlendern
In der Cordillera Negra akklimatisieren
Der Leitung durch lokale Bergführer mit vielfachen Gipfelbesteigungen vertrauen
Zwei Gipfeloptionen in Anspruch nehmen
Äusserst erlebnisreiche Wochen in den Anden erleben und im Gedächtnis behalten

Diese beiden Traumgipfel, der Alpamayo und der Huascarán, sind alpinistisch gesehen für sich schon absolute Highlights - nicht nur in der Cordillera Blanca! Der „schönste Berg der Welt" (?) und der höchste Gipfel von Peru versprechen - Schönheit hin, Höhe her - eine Traumkombination für Bergsteiger mit gehobenem Allroundkönnen! Der Huascarán ist kein extrem schwieriger Berg, doch nicht zu unterschätzen und mit seinen wildzerrissenen Gletschern auch objektiv nicht ganz ungefährlich. Gletscherspalten, die Gefahr von Eislawinen und einige Steilstufen mit wechselnden Eisverhältnissen erfordern beträchtliches alpinistisches Können. Der Nevado Alpamayo hingegen ist technisch deutlich schwieriger, dafür mit nicht ganz 6000 m Höhe einige Meter niedriger, jedoch alles andere als nur als ein „Akklimatisationsberg" zu betrachten. In der markant geriffelten Südwestwand (je nach Verhältnissen werden die Ferrari- oder die steilere Franzosenroute begangen) sind Eiskletterschwierigkeiten bis zu 60 Grad Steilheit zu bewältigen, die allerdings über weite Strecken mit Fixseilen wesentlich erleichtert werden.

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Hinflug
    Individueller Flug ab Europa, in der Regel über Madrid.
  • Tag 2 Ankunft in Lima
    Nach einem Nachtflug errreichen Sie die Hauptstadt von Peru, Lima. Nach der Abholung durch die MitarbeiterInnen unserer Agentur besteht am Nachmittag die Gelegenheit für ein Kennenlernen der quirligen Millionenstadt.
  • Tag 3 Fahrt nach Huaraz
    Heute fahren wir ca. 400 km im Bus in das bergsteigerische Zentrum von Peru, in das "Chamonix der Anden", nach Huaraz.
  • Tag 4 Erstes kleines Trekking
    Heute unternehmen wir unsere erste kleinere Wanderung zur Höhenakklimatisation, denn Huaraz ist immerhin bereits ca. 3000 m hoch gelegen.
  • Tag 5 Trekking zurück nach Huaraz
    Wir steigen wieder ab in das kleine Bergsteigerstädtchen Huaraz und haben den Abend zum Bummeln, Schauen und Staunen zur Verfügung.
  • Tag 6 Busfahrt/Trekking
    Heute steht die Busfahrt nach Cashapampa auf dem Programm und weiter ein Trekking zur wunderschönen Laguna Ichiccocha.
  • Tag 7 Alpamayo-Basecamp
    Heute starten wir zu unserem ersten Gipfel-Abenteuer mit dem Trekking zum wunderschön gelegenen Alpamayo Basecamp.
  • Tag 8 Einrichten im Lager, Akklimatisationswanderung
    Heute ist ein eher ruhiger Tag, damit wir uns gut an die Höhe gewöhnen. Das Camp liegt auf etwa der Höhe von leichteren Viertausender in der Schweiz. Eine kleine Wanderung ermöglich uns tolle Aufnahmen von unserem Zielberg Alpamayo und der Umgebung des Basecamps.
  • Tag 9 Moränenlager
    Heute geht es erstmal höher hinauf in das sogenannte Moränenlager auf ca. 4900 m Höhe
  • Tag 10 Aufstieg zum Hochlager
    In einem weiteren Tag steigen wir auf in das Hochlager in Wandfußnähe des Gipfels.
  • Tag 11 Gipfeltag Alpamayo
    Heute ist Summit-Day: wir gehen unser erstes Traumziel über die sogenannte Franzosenroute an. Je nach Verhältnissen und Gruppenzusammensetzung steigen wir am Fixseil auf oder in Seilschaften. Wenn alles passt haben wir einen irren Ausblick vom Gipfel in alle Richtungen und steigen danach ab bis ins Hochlager.
  • Tag 12 Reservetag
    Gegebenenfalls ist der heutige Tag eine Reservetag, wenn das Wetter nicht passen sollte oder ein Ruhtag bevor es weiter geht in Richtung Huascaran.
  • Tag 13 Abstieg und Fahrt nach Huaraz
    Abstieg nach Cashapampa und Rückfahrt nach Huaraz.
  • Tag 14 Fahrt und Aufstieg
    Gemeinsame Busfahrt nach Musho und in Folge schöner Aufstieg ins Basislager
  • Tag 15 Lager I
    Heute steigen wir bereits gut Höhen-angepasst ins Lager I auf (Höhe ca. 5100 m)
  • Tag 16 Lager II
    Aufstieg in das Lager II am Husacaran (Höhe ca. 5900 m)
  • Tag 17 Gipfeltag Huascaran
    Summitday Nummer zwei - sehr frühe Tagwache: wir steigen viele Stunden auf zum Gipfel des Huasacaran, 6768 m hoch über dem Meeresspiegel. Sollte aufgrund der schwierigen und gefährlichen Gletscherverhältnisse ein Gipfelgang nicht möglich sein, weichen wir auf einen Ersatzgipfel aus.
  • Tag 18 Abstieg
    Heute steigen wir ab ins Basislager.
  • Tag 19 Reservetag
    Für den Fall von schlechtem Wetter haben wir diesen Reservetag.
  • Tag 20 Huaraz
    Wir steigen ab zur Strasse nach Musho und fahren zurück nach Huaraz.
  • Tag 21 Busfahrt Huaraz - Lima
    Heute steht die Rückfahrt in die Hauptstadt Lima auf dem Programm.
  • Tag 22 Lima
    Der Tag steht zur freien Verfügung und je nach Rückflugbeginn Transfer zum Airport.
  • Tag 23 Ankunft in Europa
    Ende des Rückfluges nach Europa.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Die Cordillera Blanca, die „Weiße Kordillere“, ist das höchste und am stärksten vergletscherte Tropengebirge Südamerikas, und der Nevado (= „Schneeberg“) Huascarán, höchster Berg Perus und siebt-höchster von Amerika, eines der begehrtesten Bergziele der gesamten Anden. Der wuchtige, eisgepanzerte Doppelgipfel des Huascarán überragt das Tal des Rio Santa um fast 4500 Meter. Der enorme Höhenunterschied zwischen Santa-Tal und den vergletscherten Gipfeln und seine flächenmäßige Ausdehnung sind die Gründe für die optische Dominanz des Riesenberges in der Cordillera Blanca - alle Nachbarberge des bizarren Tropengebirges sind deutlich niedriger und vergleichsweise geradezu „zierlich“. Dass man sich einem „Berg von Himalaya-Dimension“ nicht ohne ausreichende Höhenanpassung nähern sollte, liegt auf der Hand. Der Nevado Alpamayo mit seinen knapp 6000 m Höhe ist zwar eines der prominentesten „schärferen“ Ziele der Anden und alles andere als nur ein Akklimatisationsberg, erfüllt diesen angenehmen Nebeneffekt jedoch ganz automatisch. Die klassische Ferrariroute durch die ca. 400 m hohe Riffeleiswand des Alpamayo ist meist durchwegs mit fixen Seilen ausgestattet und daher trotz der Eisabschmelzung wesentlich leichter als früher, ist aber wegen ihrer Steilheit (bis zu 55°) routinierten Eisgehern in selbständigen Seilschaften vorbehalten. Falls die Eisverhältnisse die Ferrariroute nicht erlauben, wird auf die benachbarte und mit bis zu 60° noch etwas steilere Franzosenroute ausgewichen

    Anforderung:
    Hervorragende körperliche Verfassung und Kondition, psychische Stärke und ausgezeichnetes alpinistisches Allroundkönnen am Gletscher und in steileren Eisflanken (Steigeisenpraxis, Spaltenbergung); Westalpen- und/oder Höhenerfahrung vorteilhaft. Für den Alpamayo zusätzlich Eisklettererfahrung. Selbständigkeit am Berg und die Fähigkeit, in eigenverantwortlichen Seilschaften zu agieren. Bei guten Verhältnissen ist der Huascarán alpintechnisch keineswegs extrem schwierig. Die alpinistischen „Probleme“ hängen in erster Linie von den aktuellen Gletscherbedingungen ab. Der Hochlageraufbau erfolgt mit Unterstützung der Bergführer und einiger Helfer als Träger durch die Gruppe selbst. Zusätzlich gibt es die individuelle Möglichkeit, lokale Hochträger für den Materialtransport in die Hochlager anzuwerben (Extrakosten). In den Hochlagern wird vom Begleitteam gekocht.

    Unterbringung:
    Die Unterbringung erfolgt in 2-Personenzelten der Agentur in Peru. In den Städten wird in Mittelklassehotels genächtigt.

    Verpflegung:
    Die Verpflegung wird von der Begleitmannschaft im Basislager zubereitet. Die Hochlager werden in Zusammenarbeit mit dem lokalen Begleitteam erstellt und es wird gemeinsam Wasser geschmolzen.

    Die Reise wird von einem vom Veranstalter bestellten Leiter geführt. Die Angabe des Leiters im Programm ist informativ und nicht rechtsverbindlich, da es zu Wechseln kommen kann. Der Leiter steht während der Reise für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber als persönlicher Bergführer des einzelnen Teilnehmers zur Verfügung. Die vom Leiter während der Expedition getroffenen Entscheidungen und Weisungen sind unbedingt zu befolgen. Widersetzt sich ein Teilnehmer den Entscheidungen des Leiters, so kann ihn dieser von der Veranstaltung verweisen. Der ausgeschlossene Teilnehmer hat, sobald es den Umständen nach zumutbar ist, die vorzeitige Rückreise unter eigener Kostenübernahme und eigener Verantwortung anzutreten. Einem ausgeschlossenen Teilnehmer stehen dabei keine Refundierungsansprüche gegenüber dem Leiter und Hauser-Exkursionen/Die BergSpechte zu. Die Teilnehmer verpflichten sich zum gegenseitigen Respekt, Achtung, Hilfsbereitschaft und freundlicher Kameradschaft. Auch der Respekt dem Leiter gegenüber und zu den weiteren lokalen Hilfspersonen und zu Dritten ist eine Selbstverständlichkeit.
    Die Teilnehmer verpflichten sich, die Rechte, Sitten und Gebräuche der besuchten Länder zu beachten und sich umweltorientiert verhalten.
    Zum Schutz der Angehörigen verpflichten sich die Teilnehmer, im Falle eines Unfalles ohne ausdrückliche Einwilligung des Leiters oder des Veranstalters keine Informationen über die Reise sowie über den Unfallhergang und über einzelne Teilnehmer an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen und auch dafür zu sorgen, dass persönliche Nachrichten, Berichte, Briefe etc. von den Adressaten nicht veröffentlicht werden.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Peru

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass. Der Pass muss noch mindestens 180 Tage bei Einreise gültig sein.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen wird kein Visum benötigt.


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Peru

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Außerdem ist eine Masernimpfung empfehlenswert sowie eine Gelbfieberimpfung für alle Reisende ins Amazonasgebiet. Im Amazonasgebiet besteht ganzjährig ein geringes Risiko sich mit Malaria zu infizieren. Malaria-Prophylaxe oder ein Stand-By Notfallmedikament können ggf. sinnvoll sein. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Die Jahreszeiten sind gegenüber Europa um 6 Monate verschoben - der Winter in Peru entspricht dem europäischen Sommer und umgekehrt. Die Trockenzeit im Andenhochland dauert von Mai bis Oktober, die Regenzeit von November bis April. Die beste Zeit fürs Trekking und Bergsteigen ist daher der europäische Sommer.
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