Polen – die umfassende Reise

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Teilnehmer
-
Reisetage
13

Veranstalter: Studiosus Reisen

Rundreise durch Polen – in 13 Tagen ein umfassendes Bild des Landes gewinnen

Von der Landkarte verschwunden, geteilt, zerstört – aber nie wirklich weg: Auf dieser Studienreise spüren Sie, mit welcher Kraft Polen das Leben anpackt. Sie entdecken Kulturschätze wie die Marienburg und die Aula Leopoldina. Breslau begeistert mit einem wilden Architekturmix, Warschau mit ansteckender Feierlaune. In Krakau folgen Sie majestätischen Spuren und plaudern mit einer waschechten Krakauerin über ihren Alltag. Durch das Naturwunderland Masuren und das Frische Haff geht's bis nach Danzig. Doch wir gehen es langsam an. Bequem per Bus, mit Hotels zum Entspannen und viel Zeit, Land und Leute sowie die deftige Küche selbst zu erkunden, lernen wir Polen kennen, wie es leibt und lebt!

  • Rundreise in bequemem Reisebus (WC)
  • 12 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels
  • Frühstücksbuffet, 5 Abendessen im Hotel, 3 Abendessen in typischen Restaurants, ein Abendessen am Lagerfeuer
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Ein Picknick
  • Bootsausflug in Masuren
  • Eine Stakenbootfahrt
  • Orgelvorführung in Heiligelinde
  • Eintrittsgelder (ca. 60 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Willkommen in Polen!
    Individuelle Anreise nach Berlin. Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt Sie um 13.00 Uhr am Ostbahnhof, dann geht's per Bus weiter. Erster Halt: Legnickie (Wahlstatt) mit der barocken Hedwigskirche. Im 13. Jahrhundert brachten die Mongolen hier Heinrich II. um seinen Kopf. Für uns heißt es: Kopf hoch! Am Ort des Geschehens schufen die bayerisch-böhmischen Superstars barocker Bau- und Malkunst, Kilian Ignaz Dientzenhofer und Cosmas Damian Asam, ein Gesamtkunstwerk: die Benediktinerabtei. Das Deckenfresko zieht uns in seinen schwindelerregenden Bann, die prickelnde Überraschung Ihrer Reiseleiterin verlockt zum Anstoßen. Auf Polen! Wieder unterwegs kündigen uns spitze Kirchtürme schon aus der Ferne Breslau an. 350 km. Zwei Übernachtungen in der Breslauer Altstadt.
  • Baustilmix und Barockaula in Breslau
    Klassik trifft Renaissance trifft Avantgarde – Breslau vereint die Baustile vieler Epochen. In der Altstadt spielt sich das Leben lässig ab, uns zieht es in die Universität, wo wir in der Aula Leopoldina Platz nehmen – eine barocke Kathedrale der Bildung. Abends wird uns im Lokal deftige Lemberger Küche serviert. Smacznego!
  • Goldpracht hinter Fachwerk versteckt
    Erst das Rittergut von Krzyzowa (Kreisau), Geheimversteck des NS-Widerstands, entdecken, dann lüften wir die Geheimnisse der Friedenskirche in Swidnica (Schweidnitz, UNESCO-Welterbe). Außen wie ein Bauernhaus im Fachwerkstil begegnet uns im Inneren – wie aus heiterem Himmel – ein barocker Prunkpalast. Vergoldeter Stuck, feinste Intarsien und gewaltige Fresken bis unter den letzten Giebelbalken! Was hinter diesem Widerspruch steckt, verrät Ihnen Ihre Reiseleiterin. Abends erreichen wir Krakau. 400 km. Drei Übernachtungen in Krakau.
  • Einblicke in den Krakauer Alltag
    Feuerspeiende Drachen, tapfere Ritter und Könige: Um den Schlossberg Wawel ranken sich viele Legenden. In der Kathedrale und im Palast begegnet uns die einstige Macht der polnischen Monarchie, der bürgerliche Stolz erhebt sich in der Altstadt (UNESCO-Welterbe) - mit den Tuchhallen, "Shoppingmalls" der Renaissance. Hier sind wir mit Wanda verabredet. Sonst führt die Krakauerin Touristen durch die Arkaden. Uns gibt sie heute ganz persönliche Einblicke in den Alltag der Kulturmetropole. Der Rest des Tages ist frei. Wie wäre es mit einem Besuch des multimedialen Museums unter den Tuchhallen? Und abends vielleicht eine kulinarische Exkursion ins jüdische Stadtviertel Kazimierz?
  • Freizeit oder Zeitreise in die Vergangenheit
    Heute gestalten Sie das Programm. Oder Sie begleiten Ihre Reiseleiterin zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau (Oswiecim-Brzezinka, 65 €): Im ehemaligen NS-Vernichtungslager schlägt sie das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte auf. Wie sich Oskar Schindler den Gräueln entgegenstellte, können Sie am freien Nachmittag erfahren - im Museum in seiner ehemaligen Emaillefabrik. Oder Sie reisen per Straßenbahn zurück in die 1950er Jahre: Mit dem Stadtteil Nowa Huta stampften Proletarier ihre rebellische Antwort aufs konservative Krakau aus dem Boden. Abends dampfen polnische Klöße auf unseren Tellern.
  • Picknickidylle auf dem Weg nach Warschau
    Für die Krakauer gibt es nur einen Ort zum Einkaufen von Lebensmitteln: die Markthalle Stary Kleparz. Schafskäse, Würste, saure Gurken, Obst und Kräuterlikör wandern hier in die Taschen. Wenn Sie wollen, begleiten Sie Ihre Reiseleiterin morgens dorthin, wenn sie für ein gemeinsames Picknick einkauft. Unterwegs nach Warschau (Warszawa) malt Polen uns dafür eine romantische Kulisse: Direkt vor uns raunt der Fluss, der Wind kämmt sanft durch die Äste der Trauerweiden. Nachmittags in Warschau: Der Senkrechtstarter feiert ausgelassen seinen Aufstieg als Wirtschaftsmetropole - und wir feiern mit. Natürlich mit einem Wässerchen! Also auf ins Wodka-Museum. Na zdrowie! 290 km. Zwei Übernachtungen im Zentrum von Warschau.
  • Alle Zeichen auf Zukunft - Warschau
    Hochhäuser erzählen vom Aufschwung der Stadt. In der Altstadt (UNESCO-Welterbe) trauen wir unseren Augen kaum. Stein für Stein wurde sie neu aufgebaut, sogar das Königsschloss. Fast so, als hätte der Krieg sie nie berührt. Der spektakulärste Stadtbau: das jüdische Museum. Fotoapparat dabei? Der moderne Lichttempel bietet Motive satt, die Ausstellung im Inneren ist riesengroß. Jeder kann hier so lange bleiben, wie er will, denn es folgt ein freier Nachmittag, um die Stadt weiter zu erkunden. Steigen Sie z.B. dem stalinistischen Kulturpalast aufs Dach - für den besten Blick über die Stadt. Später erwartet Sie in Ihrem Zimmer eine kleine literarische Lovestory, die Lust macht auf den morgigen Tag.
  • Seen-Sucht in Masuren
    Tschüs, Warschau - willkommen in Masuren mit seinen Wäldern, Seen und Hunderten kleinen Inseln! Siegfried Lenz hat sein Herz an diese Schönheit verloren. Wir finden: zu Recht! Von Ruciane Nida gleiten wir auf dem Schiff, fast so "zärtlich wie Suleyken", nach Mikolajki. Ein riesiges Segelrevier – und unser Hotel mittendrin! Busstrecke 240 km. Zwei Übernachtungen bei Mragowo am Czos-See.
  • Rundfahrt im Naturparadies
    Orgelklänge, die lange in der Seele nachhallen, erwarten uns in der barocken Wallfahrtskirche Heiligelinde. Selbst die geschnitzten Engelsfiguren scheinen im Takt der Musik zu tanzen! Dann wird es ruhig: Auf einem Stakenboot gleiten wir auf der Krutynia durch die Landschaft. Pst! Haben Sie die Biber am Ufer gesehen? Später züngelt ein Lagerfeuer in die Nacht. Drumherum feiern wir bei Musik, polnischer Wurst und Bier die Freundschaft. Noch eine Runde Bärenfangschnaps? Busstrecke 90 km.
  • Ostsee-Feeling im Frischen Haff
    Von den Seen zur salzigen See: Vor uns öffnet sich das Frische Haff. Unterwegs nach Danzig (Gdansk) halten wir in Lidzbark Warminski (Heilsberg). Quadratisch, praktisch und einen Besuch wert ist die Bischofsburg. Hoch über dem Haff der Dom von Frombork (Frauenburg), wo Sterngucker Kopernikus einst das Weltbild auf den Kopf stellte. Wild öffnet sich die Ostsee vor uns. Sie knabbern salzluftumweht die süße Überraschung Ihrer Reiseleiterin – vielleicht Lebkuchen? Rote Backsteintürme auf der Fahrt durch das Elbinger Werder verraten: Es wird hanseatisch! 280 km. Zwei Übernachtungen in Danzig.
  • Danzig - Hansestadt und Freiheitsdurst
    Noch heute künden der Lange Markt mit Patrizierhäusern, Rathaus und Neptunbrunnen, die Marienkirche und das Krantor vom Ruhm der einstigen freien Hansestadt Danzig. Lust, das Tor zur Welt nach unserer Tour alleine zu erobern? Ihre Reiseleiterin hat eine Menge Tipps für Ihren freien Nachmittag und Abend: Eine Hafenrundfahrt zu den Werften, wo Lech Walesa einst die illegale Solidarnosc gründete? Oder per Bahn an den sonnigen Strand im Jugendstilstrandbad Sopot (Zoppot)? Abends vielleicht in einem der stimmungsvollen Restaurants an der Mottlau etwas "Goldwasser" – Kräuterlikör mit Blattgold?
  • Stolze Marienburg
    Mit "stolzgeschwellten" Mauern erhebt sich am Ufer der Nogat die Marienburg (Malbork, UNESCO-Welterbe). Hinter diesem Bollwerk verteidigten die deutschen Ordensritter ihren Glauben – und ihre Landeroberungen. Räuber oder Heilige? Im Museum erfahren wir, warum diese Frage Historiker lange entzweite. Jung und dynamisch begrüßt uns später Torun (Thorn, UNESCO-Welterbe). Bei einem herzhaften Abschiedsessen in einem netten Restaurant lassen wir die Reise noch mal Revue passieren. 240 km.
  • Über Gniezno nach Berlin
    Am Vormittag starten wir nach Berlin, halten aber noch in Gniezno (Gnesen): Wir verabschieden uns von Polen mit dem Besuch des Doms, eine der Krönungskirchen der polnischen Könige. Gegen 18 Uhr erreichen wir den Berliner Hauptbahnhof. 420 km. Von dort reisen Sie individuell weiter nach Hause.

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