Polen – Masuren, Danzig, Pommern

Ausgebucht

Teilnehmer
-
Reisetage
10

Veranstalter: Studiosus Reisen

Studienreise zu den Höhepunkten von Masuren und Pommern, besonders beliebt als erste Studiosus-Reise

Kleine und große Wunder erleben Sie in der Wasserwelt Polens: die weiten Seen von Masuren, das Frische Haff, die Kaschubische Schweiz in Pommern - wahre Naturschönheiten! Dazwischen starke Ströme wie Warthe, Oder und Weichsel. Dazu eine reiche Kultur: Seefahrende Händler der Hanse prägten das Land mit Städten wie Danzig, Stettin und Thorn. Adel und Kirche bauten mächtige Burgen und Dome wie in Marienburg oder Frauenburg. Ganz gemütlich, mit viel Zeit für Ihre eigenen Entdeckungen, reisen Sie in zehn Tagen durch den Norden von Polen und lernen Tradition und Moderne hautnah kennen.

  • Rundreise in bequemem Reisebus mit WC
  • 9 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels
  • Frühstücksbuffet, 4 Abendessen im Hotel, 3 Abendessen in typischen Restaurants, ein Abendessen am Lagerfeuer
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Bootsausflug in Masuren
  • Eine Stakenbootfahrt
  • Orgelvorführung in Heiligelinde
  • Eintrittsgelder (ca. 50 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Auf nach Polen!
    Individuelle Anreise zum Berliner Ostbahnhof. Um 14.00 Uhr empfängt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter am Bus, und die Reise beginnt. Aufbruch und Moderne des "neuen" Polen bemerken wir gleich in der pulsierenden Messestadt Poznan (Posen), unserem heutigen Ziel. 310 km. Wer nach dem Abendessen im Hotel noch sprüht vor Energie, stürzt sich ins Nachtleben: Kommunistische Nostalgie samt Revolutionsliedern lebt weiter in der Bar Proletaryat. Doch auch das nachts beleuchtete Rathaus, die "Perle der polnischen Renaissance", wirkt berauschend.
  • Kleine Kreuzzüge im Kulmer Land
    Morgens die Altstadt von Poznan, mittags der Dom zu Gniezno (Gnesen), Krönungskirche der polnischen Könige. Auf den schweren Bronzetüren verfolgen wir auf 18 Reliefs den heiligen Adalbert bei der Arbeit: beim Missionieren der Pruzzen. Auf den Spuren der Ordensritter ziehen wir ostwärts nach Torun (Thorn, UNESCO-Welterbe), spazieren zum gotischen Rathaus und bemerken viele junge Leute um uns herum. Sonnenbrillen und die neueste Mode - die Studentenstadt ist alles andere als verstaubt! 150 km. Freuen Sie sich abends auf Borschtsch, Bigos & Co. in einem gemütlichen Lokal in der Altstadt!
  • Auf nach Masuren!
    Universität und Lebkuchenmarkt, Plätze und Straßen - alles Kopernikus. Beim gemeinsamen Rundgang durch das gotische Torun begegnet uns der berühmte Sohn der Stadt auf Schritt und Tritt. Mit den Taschen voll süßem Kopernikus-Lebkuchengebäck fahren wir über Olsztyn (Allenstein) zum Talter Gewässer, Kiefernwälder säumen den Weg, Weizenfelder wiegen sich im Wind. Während der Fahrt nach Mikolajki (Nikolaiken) berichtet Ihr Reiseleiter über die aktuelle polnische Politik und ihre "entzweiende" Wirkung im Land. 310 km. Drei Übernachtungen in einem Landhotel direkt am See.
  • Leinen los zur masurischen Seenfahrt!
    Mit der Weißen Flotte schippern wir von Mikolajki über zwei Seen hinüber zur Johannisburger Heide, dem größten Waldgebiet des Landes. Dort können Sie nachmittags auf wunderbar weichem Sandboden, zwischen duftenden Kiefern und Birken wandern oder walken - auch mit bloßen Füßen. Oder Sie trinken einfach nur entspannt Kaffee in Ruciane Nida (Rudczanny) und blicken auf den See. Gegen Abend stakt uns ein Kapitän im Boot über die Krutynia (Kruttinna). Mit ihm sprechen wir über den Tourismus im Naturschutzgebiet, momentan ein Garant für bescheidenen Wohlstand der hiesigen Bevölkerung. Dann knistert das Lagerfeuer, wo das Fleisch für unser Abendessen brutzelt.
  • Kleine Masurenrundfahrt
    Zu Beginn unserer Tour pilgern wir zur barocken Wallfahrtskirche Heiligelinde (Swieta Lipka). Dominiert sonst meist Backsteingotik die Gotteshäuser, so haben sich die Jesuiten hier jedoch mit vielen Verzierungen und einer Orgel verwirklicht, die Ohr wie Auge verzückt: Geschnitzte Figuren scheinen im Takt der Musik zu tanzen. Der Leichtigkeit folgt ein Moment der Schwere: Bei Ketrzyn (Rastenburg) erinnert eine Gedenkstätte an den Widerstand gegen das Naziregime aus dem Kreis um Graf von Stauffenberg. Der adlige Attentäter, dessen Bombe Hitler in der Wolfsschanze nur leicht verletzte, wird im Film "Operation Walküre" von Tom Cruise gespielt. Das gesamte Gebiet ist mit dem Beton der Bunker des ehemaligen Nazi-Hauptquartiers gepflastert. 120 km.
  • Frombork und das Frische Haff
    Auf dem Weg nach Danzig (Gdansk) machen wir halt bei einer Begegnungsstätte, die sich die Völkerverständigung zum Ziel gesetzt hat. Freuen Sie sich dort auf Diskussionen mit Adam, dem Leiter der Stiftung. Wie beurteilt er wohl die aktuelle Regierungspolitik? Wenn Sie den See sehen, brauchen Sie kein Meer mehr: Sie werden staunen beim Anblick des Frischen Haffs - vor Ihnen liegt eine riesige Lagune, ein kleines Binnenmeer! Auf zum Dom von Frombork (Frauenburg)! Hier arbeitete Kopernikus als Kleriker und beobachtete hobbymäßig den Sternenhimmel über dem Frischen Haff. Daraus resultierte seine Theorie von der Sonne als Fixstern und einer bewegten Erde. 280 km. Drei Übernachtungen im Zentrum von Danzig.
  • Danzig - Symbol der Freiheit
    Das Tor zur Welt: Als Hansestadt erlebte Danzig seine ökonomische Blüte, und die Zeugen dieser Epoche schauen wir uns gemeinsam an, den Langen Markt mit den pastellfarbenen Patrizierhäusern samt Rathaus und Neptunbrunnen, das Krantor und die monumentale Marienkirche. Ihr Reiseleiter gibt Ihnen Tipps für den freien Nachmittag: Folgen Sie den literarischen Spuren von Günter Grass bis nach Wrzeszcz (Langfuhr), wo sein Geburtshaus steht - Schauplatz der "Blechtrommel". Beim gemeinsamen Abendessen in einem Traditionslokal gönnen wir uns ein wenig "Goldwasser". Vielleicht danach noch einen Digestif in der schrägsten Bar von Danzig? Im Fliegenden Holländer ist wirklich alles schief ...
  • Marienburg und Freizeit
    Die Marienburg (Malbork, UNESCO-Welterbe) thront am Ufer der Nogat. Von hier aus diktierten die Ritter des Deutschen Ordens das Christentum und kontrollierten den Handel, bis das koloniale Reich zerfiel und die Polnisch-Litauische Republik das ordentliche Bernsteinmonopol erbte. Ihr Reiseleiter kann viele Geschichten aus jener Zeit erzählen, aber auch zur unendlich aufwendigen Restaurierung der Burg. Zurück in Danzig, nutzt jeder den Tag auf seine Weise: Bernstein "fischen" in den Straßen von Danzig oder doch lieber am Strand? Per Zug sind Sie schnell im mondänen Jugendstilstrandbad Sopot (Zoppot) mit seiner 512 m langen Mole. Hier spielt sich an warmen Tagen das Leben der Danziger ab - flanieren, baden, Sonne tanken ... Genießen Sie es mit ihnen und bleiben Sie vielleicht gleich zum Abendessen auf eigene Faust dort! 160 km.
  • Spannendes Stettin
    Durch die Kaschubische Schweiz mit ihren vielen Seen und dem waldigen Hügelland geht es Richtung Westen nach Stettin Szczecin (Stettin), das wir nachmittags erreichen. Auf dem Marktplatz der pommerschen Kapitale stehen wir vor bunten und fröhlichen Fassaden, die die Lebenslust der maritimen Metropole widerspiegeln. Und wieder einmal wundern wir uns, wie wenig uns die moderne, lebensfrohe Art Polens vor dieser Reise bekannt war! 380 km. Beim Abendessen feiern wir Abschied auf Polnisch in einem gemütlichen Lokal.
  • Rückfahrt nach Berlin
    Noch ein Höhepunkt der Moderne zum Schluss: Das spannende und kreative Museum "Dialogzentrum der Umbrüche" gewann vor einigen Jahren den Architekturpreis als bestes Gebäude der Welt. Lassen Sie sich überraschen! Dann sagen wir "Do widzenia!" und fahren zurück nach Berlin. 160 km. Gegen 14 Uhr erreichen wir den Hauptbahnhof, von dort reist jeder individuell heim.

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