Polen – Schlesien und Krakau mit Muße

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Teilnehmer
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Reisetage
11

Veranstalter: Studiosus Reisen

Elftägige geruhsame Studienreise durch Schlesien und Krakau

Krakau und Breslau sind die Kronjuwelen auf unserer entspannten Studienreise durch Schlesien. Hier kommen wir dem Glanz und Elend der Vergangenheit an historischen Orten ganz nah und erleben Fortschritt und Freundschaft der Gegenwart. Lassen Sie die Eindrücke ruhig auf sich wirken, wir haben extra viel Zeit für Begegnungen mit unseren Gastgebern. An elf geruhsamen Tagen tauschen wir uns mit ihnen aus: an himmlischen Stätten wie der Friedenskirche von Swidnica oder auf einem Ausflug in die Frische des Riesengebirges und bei schmackhaften Mahlzeiten mit heimischen Spezialitäten.

  • Rundreise in besonders bequemem Reisebus mit WC
  • 10 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels
  • Halbpension (Frühstücksbuffet, ein Mittagessen in einem typischen Restaurant, 7 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in typischen Restaurants, einmal mit Klezmer-Musik)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Ein Mittagsimbiss
  • Eintrittsgelder (ca. 60 €)
  • Übernachtungssteuer in Staniszów
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Willkommen in Polen!
    Sie reisen individuell zum Berliner Ostbahnhof, dort erwartet Sie um 13.30 Uhr Ihre Studiosus-Reiseleiterin zur Weiterfahrt nach Schlesien. In Görlitz passieren wir die Grenze und fahren bis nach Staniszów (Stonsdorf) im herrlichen Hirschberger Tal am Fuße des Karkonosze-Gebirges (Riesengebirge). Bei einem stilvollen Abendessen im Kaminsaal unseres Schlosshotels lernen Sie die Gruppe näher kennen, genießen schlesische Spezialitäten und stoßen an mit bittersüßem Kräuterlikör - echt Stonsdorfer! Na zdrowie! 310 km. Zwei Übernachtungen in Staniszów im Schlosshotel Stonsdorf.
  • Am Fuße des Riesengebirges
    Protestantische Exulanten haben es begründet, Gerhart Hauptmann hat dort gewohnt: Wir spazieren durch Jagniatków (Agnetendorf) und besuchen das Haus des deutschen Dramatikers. Zur Mittagszeit sind wir bei einer deutsch-polnischen Familie im Dorf Wrzeszczyn (Boberullersdorf) in der Nähe von Jelenia Góra (Hirschberg) zu Gast. Bei einem Imbiss erzählt sie von ihren Erfahrungen als Züchter von Lüneburger Heidschnucken, einer äußerst genügsamen Schafrasse. Bevor wir am Nachmittag in unser Schloss zurückkehren, schlendern wir in Jelenia Góra durch die schattigen Laubengänge am Marktplatz. 115 km.
  • Schlesien damals und heute
    Die evangelische Friedenskirche aus dem 17. Jh. (UNESCO-Welterbe) in Swidnica (Schweidnitz) steht für den Ausgleich der Konfessionen. Sie sieht aus wie ein großes Bauernhaus; schlicht und schnell mussten die Protestanten damals bauen, ohne Steine, aber im Inneren entfaltet sich barocke Pracht. Im einstigen Rittergut von Krzyzowa (Kreisau) formierte sich der Widerstand gegen Hitler, heute treffen sich hier polnische und deutsche Jugendliche zu gemeinsamen Workshops. Dann führt Sie Ihre Reiseleiterin durch Opole (Oppeln) und zeigt Ihnen, wie der Reichtum, der mit dem Bergbau und der Zementindustrie einherging, ein kleines Venedig schuf. Fahrtstrecke 300 km. Zwei Übernachtungen in einem Hotel auf dem Schlossgelände von Alt Tarnowitz in Tarnowskie Gory (Tarnowitz).
  • Entspannen oder Gedenken
    Heute übernehmen Sie mal die Regie und gestalten das Programm ganz nach Ihrem Gusto. Im Schlossgarten kann man einen entspannten Tag verbringen, oder Sie erkunden die Umgebung zu Fuß. Sie können aber auch Ihre Reiseleiterin zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau (Oswiecim-Brzezinka) begleiten (65 €): Im ehemaligen NS-Vernichtungslager begegnen wir dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. Auf dem Weg dorthin halten wir noch in Katowice (Kattowitz). Ein Muss dort ist das Oberschlesische Museum, das die gesamte multinationale Vergangenheit der Region präsentiert. Der Rahmen dafür ist hypermodern: Kuben aus Stahl und Glas, raffiniert miteinander verbunden. 160 km. Am späten Nachmittag sind Sie wieder zurück, und es bleibt noch etwas Zeit zum Relaxen, bevor wir uns zum Abendessen alle wieder treffen.
  • Nationalpark und Krakau
    Kalkstein formte die Berglandschaft im Nationalpark Ojcow, mehr als 5000 Tierarten leben hier, wie zum Beispiel Schmetterlinge, Dachse, Hermeline und Fledermäuse. Danach besuchen wir die Repräsentations- und Wohnräume des Renaissanceschlosses Pieskowa Skala, das ebenfalls im Park liegt. Dann geht es weiter nach Krakau (Kraków). Über den belebten Hauptring spazieren wir in die Altstadt (UNESCO-Welterbe) und erkunden Krakau bei einem ersten Rundgang. Wir besuchen die Stätte bürgerlichen Stolzes: die Tuchhallen, eine Shoppingmall der Renaissance. 120 km. Vier Übernachtungen in einem guten Hotel im Zentrum von Krakau.
  • Königliches Krakau
    Auf dem Schlossberg Wawel begegnen wir der einstigen Macht der polnischen Monarchie in Gestalt des Königsschlosses, das wir uns genau ansehen. Der Dom glänzt mit zahlreichen kunsthistorischen Highlights. Sie fotografieren gerne? Kein Problem: Die Stimme Ihrer Reiseleiterin haben Sie mit dem Studiosus-Audioset immer verständlich im Ohr. Später entspannen wir in einem netten Restaurant in der Altstadt bei polnischen Spezialitäten und erfahren von einer Krakauerin Interessantes über das Leben in der Kulturmetropole. Dann erwartet uns noch das spätgotische Altarwerk von Veit Stoß in der Marienkirche. Der weitere Nachmittag und der Abend sind frei.
  • Ein Blick hinter die Filmkulisse
    Ein Vormittagsspaziergang durch das - einst jüdische - Kazimierz-Viertel. Natürlich werfen wir dabei auch einen Blick in die alte Synagoge. Ihnen kommt die eine oder andere Ecke des Viertels bekannt vor? Teile von Steven Spielbergs "Schindlers Liste" wurden hier gedreht, dem Film, der die Taten des Industriellen erst ins Bewusstsein der Deutschen brachte. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Erkundungen. Wie wäre es mit einem Besuch des Nationalmuseums? Dort findet jeder seine Favoriten aus Malerei, Fotografie und Volkskunst. Oder besuchen Sie doch die Fabrik von Oskar Schindler oder betreten Sie im Museum Krakau Underground auf multimedialen Pfaden das mittelalterliche Krakau. Eine andere Möglichkeit ist, sich mit einen Glas Piwo in die Sonne zu setzen und die Atmosphäre zu genießen! Abends essen wir gemeinsam im Kazimierz-Viertel: koschere Spezialitäten der jüdischen Küche kombiniert mit mitreißenden Klezmer-Klängen, ein herrlicher Abend!
  • Krakau oder Nationalpark Pieninen
    Heute können Sie sich in aller Ruhe in Krakau umsehen oder Sie begleiten Ihre Reiseleiterin in die wildromantische Bergwelt der Pieninen (90 EUR): Im ältesten Landschaftspark Europas machen wir einen Ausflug ins dramatische Durchbruchstal des Flusses Dunajec. Bei einer gemächlichen Floßfahrt genießen wir die gute Luft. Dann kehren wir in ein gemütliches Gasthaus ein, und die Wirtin serviert herzhafte Speisen nach Goralen-Art: Kartoffelpuffer, Sauerkraut und Schmalz sowie reichlich Schafskäse. In Debno rasten wir auf den Bänken einer hübschen Holzkirche mit seltenen Wandgemälden (UNESCO-Welterbe). Busstrecke 200 km.
  • Auf nach Breslau!
    Eine Burg nach der anderen bauten die polnischen Könige auf die schroffen Kalkfelsen, sie bilden die Kulisse auf unserer Fahrt Richtung Breslau (Wroclaw). In Brzeg (Brieg) machen wir Pause und sehen uns den Ring und die Heiligkreuzkirche an. Schon bald lernen wir Breslau mit seinen lebhaften Gassen kennen. 280 km. Zwei Übernachtungen im Zentrum von Breslau.
  • Breslaus Brücken
    Breslau sehen und Architektur verstehen! In kaum einer anderen europäischen Stadt sind die Baustile aller Epochen so präsent und die historischen Gebäude so perfekt restauriert. Gemeinsam erkunden wir die Altstadt rund um den mittelalterlichen Marktplatz. Kirchlich sind wir auf der Dominsel zu Gast. Auf dem Unicampus haben wir Platz auf den Bänken der Aula Leopoldina. Danach machen Sie, was Sie wollen: Wie wär's mit einem Brückenmarathon? Breslau zählt mehr als 100 dieser Bauwerke. Die Reise beschließen wir abends beim gemeinsamen Abschiedsessen in Breslaus Altstadt: Das Karczma Lwowska verheißt deftige Lemberger Küche.
  • Rückfahrt nach Berlin
    Unser letztes polnisches Ziel ist die barocke Hedwigskirche in Legnickie Pole (Wahlstatt). Gegen 15.30 Uhr kommen wir in Berlin am Hauptbahnhof an. 270 km. Hier verabschiedet sich Ihre Reiseleiterin, und die individuelle Heimreise beginnt.

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