Provence – Kunst und Kultur im Land des Lichts

Ausgebucht

Teilnehmer
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Reisetage
12

Veranstalter: Studiosus Reisen

In der Provence das Kulturerbe der Römerzeit, Schätze des Mittelalters und lebendige Städte der Gegenwart erleben

Die Provence ist ganz großes Kino. Ein Historienspektakel mit Römern und Päpsten, inszeniert an Originalschauplätzen wie Arles und Nimes. Auch ein wenig Künstlerbiografie, in den Hauptrollen Cézanne und van Gogh, aber auch die eiszeitlichen Meister der Chauvet-Höhlen. Laut Drehbuch entdecken Sie immer wieder Beispiele faszinierender Architektur: Ob in Aix, Marseille oder Avignon – in Südfrankreich findet sich immer eine filmreife Kulisse. Einen kleinen Auftritt verdient hat auch Monsieur Monnier, der Olivenbauer. Er zeigt Ihnen, wie Olivenöl hergestellt wird. Wie der Soundtrack dieser Studienreise gemixt ist? Aus Klängen provenzalischer Lebensfreude zwischen Markttrubel und Klosterstille.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse T) von Frankfurt nach Marseille und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 85 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers
  • Rundreise in bequemem Reisebus
  • 11 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels
  • Frühstück, ein Abendessen im Hotel und 2 Abendessen in typischen Restaurants
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Ein Picknick
  • Eine Olivenöl- und eine Weinprobe
  • Eintrittsgelder (ca. 150 €)
  • Übernachtungssteuer
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Bienvenue en Provence!
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und Flug nach Marseille. Ein Mitarbeiter unserer Agentur erwartet Sie am Flughafen und sorgt für Ihren Transfer zum Hotel. Abendessen in Eigenregie. Vier Übernachtungen in Aix-en-Provence.
  • Savoir-vivre in Aix
    Erst mal Frühstück, dann treffen Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin. Los geht's, hinein in die Universitätsstadt Aix, die regelmäßig auf der Liste der lebenswertesten Städte Frankreichs ganz oben landet. Wir spazieren unter den Platanen des Cours Mirabeau, durch die Altstadtgassen zur Kathedrale, entdecken lauschige Plätze und stilvolle Adelspaläste – und finden: zu Recht! Den Spuren Paul Cézannes, Sohn der Stadt, folgen wir bis zu seinem Atelier. War er eben noch hier? Es wirkt, als hätte der Künstler Pinsel und Palette gerade erst beiseitegelegt. Im Musée Granet sehen wir einige seiner Werke. Mit einem kleinen Vortrag entführt Sie Ihre Reiseleiterin auf eine kurzweilige Reise durch die provenzalische Kultur- und Kunstgeschichte, und abends schwelgen wir in einem Restaurant in der nach Rosmarin, Thymian und Fenchel duftenden Küche der Provence.
  • Marseille – Schauplatz am Meer
    Moderner Start in Marseille – mit der Cité Radieuse (UNESCO-Welterbe) von Corbusier. Vom Aussichtspunkt der Kirche Notre-Dame-de-la-Garde überblicken wir die komplette Szenerie: das ocker-graue Multikulti-Häusermeer, davor der Hafen, in dem Fischerboote Spalier schaukeln, dahinter die Gassen des alten Panier-Viertels mit seinen Cafés und Galerien sowie der futuristische Museumsquader des MuCEM, eine Hommage an das Mittelmeer. Für das Abendessen in Aix gibt es Tipps von Ihrer Reiseleiterin. 80 km.
  • Aix oder Luberon
    Ein Tag für Sie, um Aix ganz nach Lust und Laune zu entdecken! Oder Sie begleiten die Reiseleiterin auf einen Ausflug in den Luberon (70 €), den malerischen Naturpark, vorbei an Kirschbäumen, Lavendelfeldern und Weingärten. Künstler sind begeistert von den Lichtstimmungen. Uns wundert es nicht, dass viele Gutbetuchte hier ihren Zweitwohnsitz haben – und die Preise in die Höhe treiben. Unterwegs spüren wir im Zisterzienserkloster von Silvacane den Hauch der Geschichte und erleben das Farbenspiel der Ockerbrüche von Roussillon: mal sonnengelb, mal glutrot. In Lourmarin schauen wir am Grab von Camus vorbei. 150 km.
  • Klangvolle Stille in den Alpilles
    Nächste Szene: Markttag in St-Rémy. Händler preisen lautstark ihre Waren an, dann wird es seelenruhig. Im Kloster St-Paul-de-Mausole, wo Vincent van Gogh als Patient der Nervenheilanstalt einige seiner schönsten Bilder malte, umfängt uns Stille. Im Bergnest Les Baux sind die Gesänge der Troubadoure auch längst verstummt. Von der Burgruine aus haben wir einen herrlichen Rundumblick. Dass die Olivenhaine hier eines der besten Olivenöle des Landes liefern, davon kann Monsieur Monnier ein Lied singen. Der Olivenbauer verrät uns, gegen welche Herausforderungen die französische Landwirtschaft heute zu kämpfen hat. Abends dinieren wir in unserem Hotel am Ortsrand von Fontvieille. 100 km. Drei Übernachtungen in Fontvieille.
  • Römermetropole Arles
    Wird hier ein Sandalenfilm gedreht? Gerade noch prangen uns wuchtig die Reste der einst mächtigsten Abtei der Provence, Montmajour, entgegen, dann springt uns in Arles die Römerzeit ins Auge. Im Museum der Antike bestaunen wir Statuen, Sarkophage und Mosaiken. Auch beim Rundgang durch die Stadt (UNESCO-Welterbe) nimmt Sie Ihre Reiseleiterin mit auf eine Zeitreise: Nach dem Amphitheater stehen wir am Portal der romanischen Kirche St-Trophime unter drastischen Bildern von Sünde und Tugend. Van-Gogh-Fans können später zum Café auf den Place du Forum pilgern, das der Meister in einem Bild verewigte. Fahrtstrecke 50 km.
  • Nimes, Aigues-Mortes und St-Gilles
    In Nimes trifft Antike auf Zeitgeist. Das imposante Amphitheater führt einen spannenden Dialog mit dem Glasbau des Musée de la Romanité. Durch stimmungsvolle Altstadtgassen finden wir unseren Weg zum antiken Tempel Maison Carrée. An allen Ecken Cafés und Bistros – perfekt für eine gemütliche Mittagspause! Nachmittags springen wir von der Antike noch mal ins Mittelalter: Die Planstadt von Aigues-Mortes war Frankreichs erster Mittelmeerhafen, die Stadtmauer ein Bollwerk der Gotik. Wie die tiefstehende Sonne die reich geschmückten Portale der Abteikirche (UNESCO-Welterbe) strahlen lässt, können wir am späten Nachmittag in Saint-Gilles beobachten. 150 km.
  • Picknick mit Weitwinkelblick
    Ein Traumbild südfranzösischen Flairs: Uzès mit seinem Samstagsmarkt im Schatten der Platanen, der Burg und der ehemaligen Kathedrale. Hier wurde "Cyrano von Bergerac" mit Gérard Depardieu gedreht. Wir nehmen uns Zeit für einen Rundgang und besorgen auf dem Markt Leckereien für unser Mittagspicknick. Mon dieu, so viel Auswahl! Den perfekten Platz zum Schlemmen kennt Ihre Reiseleiterin: am Flussufer mit Blick auf den Pont du Gard (UNESCO-Welterbe), den imposanten Aquädukt. Am späten Nachmittag erreichen wir Orange. 100 km. Vier Übernachtungen in Orange.
  • Kunst aus Eiszeit und Antike
    Im antiken Theater von Orange mit seiner fast vollständig erhaltenen Bühne machen unsere Ohren Augen. Beste Akustik ganz ohne Lautsprecher! Unterwegs ins Tal der Ardèche diskutieren wir über das Frankreich von heute: Wie gespalten blicken die Franzosen auf die aktuellen Entwicklungen ihres Landes? Dann ein weiter Sprung von der Gegenwart in graue Vorzeit: An den Wänden der Chauvet-Höhle (UNESCO-Welterbe) tanzen vor uns Mammuts, Wildpferde, Höhlenlöwen und Wollnashörner – die Kunst der Eiszeit in einer originalgetreuen Nachbildung. 150 km.
  • Orange oder Provence literarisch
    Ein Tag für Sie in Orange. Oder Sie begleiten Ihre Reiseleiterin auf einen Ausflug (85 €): Das Renaissanceschloss von Grignan bewahrt die Erinnerung an Madame de Sévigné, die dem Ort mit ihren Briefen einen Platz in der Literaturgeschichte sicherte. Ein paar Kilometer weiter, in Nyons, lockt uns der Duft der Provence in eine Destillerie. Hier sehen wir, wie aus Lavendel und anderen Kräutern und Pflanzen feine Öle und Seifen entstehen – und Hochprozentiges! Der Mont Ventoux dominiert mit seiner kahlen Kuppe die Landschaft. Während wir uns den Berg von ferne ansehen, hören wir die erhabenen Worte des Dichterfürsten Petrarca, der ihn nicht nur pries, sondern sogar bestieg. Danach schlendern wir durch die Überreste der gallorömischen Kleinstadt in Vaison-la-Romaine, bevor sich für uns bei Gigondas die Pforten eines Weinguts öffnen und wir feine provenzalische Tropfen kosten. 115 km.
  • Päpstliches Avignon
    Die Ära der Päpste prägt Avignon bis heute. Im Papstpalast (UNESCO-Welterbe) spüren wir noch die klerikale Macht. Dann streifen wir durch die pastellfarbenen Gassen der Altstadt, jeden Sommer Schauplatz eines internationalen Theaterfestivals. Nach einer ausgiebigen Mittagspause entdecken wir im Musée Angladon Gemälde von Degas, Cézanne, Picasso und das einzige in der Provence verbliebene Werk van Goghs. Auf der anderen Seite der Rhone, in Villeneuve-lès-Avignon, standen einst die Sommerpaläste der Kardinäle. Wir wandeln in Saint-André durch einen verwunschenen Zaubergarten rund um die Überbleibsel der ehemals mächtigen Klosteranlage und genießen den Blick auf Avignon, die Rhone und die Berge im Hintergrund. In einem Restaurant in Orange nehmen wir kulinarisch Abschied von der Provence. Ca a été un honneur - es war uns eine Ehre! 60 km.
  • Au revoir!
    Im Laufe des Tages Transfer zum Flughafen von Marseille (90 km) und Rückflug.

Zusatzinformationen

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