Republik Moldau – Europas unbekannter Osten

ab 1945,- €

Mögliche Varianten:

Teilnehmer
12 - 25
Reisetage
8

Veranstalter: Studiosus Reisen

Eine Studienreise in die Republik Moldau, ein wenig besuchtes europäisches Land. Genießen Sie vorzügliche Küche und Weine mit Studiosus-Reiseleitung!

Ein kleines Land, zwischen Rumänien und der Ukraine eingezwängt und mit vielen Sonnenstunden gesegnet: die unabhängige Republik Moldau, einst Garten und Weinberg der Sowjetunion. Politisch schwankt ihre Gunst heute zwischen Ost und West. Am ethnischen Flickenteppich weben Rumänen, Russen, Ukrainer, Bessarabiendeutsche, Roma und Gagausen mit. Genießerparadies ist Moldau geblieben: Feine Weine und Weinbrände sind der Stolz des Landes, beides international konkurrenzfähig. Ein Abstecher auf unserer Reise führt nach Transnistrien, wo der real existierende Sozialismus Artenschutz genießt. Und wenn Sie wollen, können Sie im Anschluss Odessa am Schwarzen Meer besuchen.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit LOT Polish Airlines (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Chisinau und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 105 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemem, landesüblichem Reisebus
  • 5 Übernachtungen im Doppelzimmer in bewährten Hotels, 2 Übernachtungen in einer traditionellen, einfach ausgestatteten Pension
  • Halbpension (Frühstück, 2 Mittagessen, ein Abendessen im Hotel, 5 Abendessen in typischen Restaurants)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Weinprobe und mehrere Verkostungen
  • Eintrittsgelder
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)

Tagesbeschreibung

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  • Willkommen in der Republik Moldau!
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Vormittags Flug nach Chisinau. Ein Mitarbeiter unserer Agentur empfängt Sie am Nachmittag und begleitet Sie zum Hotel. Spätestens hier treffen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter. Abends beim Welcome-Dinner in einem Altstadtlokal lernen wir uns bei Volksmusik und herzhafter Moldauküche kennen. Drei Übernachtungen in Chisinau.
  • Chisinau und Gagausien
    Hauptstadtszenen: Stadtbummel vorbei an Triumphbögen, Plattenbauten, Kirchenkuppeln und am neuen Parlament zur Allee der Dichter im Stadtpark. Anschließend geht es hinaus aufs Land. In Comrat, Hauptstadt einer autonomen Region, lernen wir Kultur und Geschichte der Gagausen kennen, des einzigen Turkvolks christlichen Glaubens. Im Dorf Besalma besuchen wir das Museum für Geschichte und Ethnographie, lassen uns von einer Gagausin Haus und Garten zeigen und probieren gagausische Spezialitäten. Zurück in Chisinau, essen wir in einem stimmungsvollen Restaurant zu Abend. 270 km.
  • Klosterkunst und süße Sünden
    In den dichten Laubwäldern des Codrii-Naturreservats, des größten Naturschutzgebietes des Landes, verstecken sich mittelalterliche Klöster. Das Kloster Capriana, zu sowjetischen Zeiten geschlossen, erstrahlt wieder in neuem Glanz. Heute ist es Sitz des Metropoliten der Moldau und Nationalsymbol dieses jungen Landes. Nicht weit entfernt das Nonnenkloster Hincu, heute wieder ein wichtiger Wallfahrtsort. Nachmittags schildert Ihnen Ihr Reiseleiter in einer Imkerei und in einem Handwerkszentrum viel Wissenswertes über die Traditionen auf dem Lande. Dazu kosten wir den Honig und die lokalen Spezialitäten. Der süße Höhepunkt: Tee und hausgemachte Konfitüre. Für ihr Abendessen in Eigenregie in Chisinau hat ihr Reiseleiter die passenden Tipps. 170 km.
  • Weinberge und ein Ökodorf
    Moldauische Weine sind unter Kennern ein Geheimtipp. In der Kellerei von Cricova, einem der größten Weingüter der Welt, fahren wir mit Golfcarts durch ein riesiges Tunnelsystem und schlängeln uns durch das Weinlabyrinth ins Allerheiligste – den Probierkeller, in dem Wladimir Putin seinen 50. Geburtstag feierte und der Kosmonaut Juri Gagarin den Ausgang nicht mehr fand! Selbstverständlich probieren auch wir hier einen guten Tropfen, und beschwingt geht es weiter. Wo sich der Fluss Raut fotogen durch einen Canyon schlängelt, findet sich eine hochinteressante Kulturlandschaft: Orheiul Vechi. Die archäologischen Funde erstrecken sich von der Steinzeit bis ins Mittelalter, wir entdecken Eremitenhöhlen und ein Felsenkloster. Inmitten der malerischen Landschaft liegt unser heutiges Ziel, das Dorf Butuceni. Nachdem viele Bewohner abgewandert waren, hat man die alten Häuser liebevoll zu einfachen Unterkünften für Besucher restauriert. 80 km. Zwei Übernachtungen in Butuceni.
  • Teppiche und eine stolze Festung
    Wir besuchen eine Teppichknüpferei, dann geht es weiter nach Soroca. Auf einer Anhöhe über dem Grenzfluss Dnister thront eine mächtige Festung, die Bessarabien gegen die Angriffe der Türken schützen sollte. Interessant auch ein Spaziergang über den sogenannten Zigeunerhügel von Soroca. Über die heutige Stellung der Roma in der Bevölkerung erzählt Ihr Reiseleiter. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen in Butuceni. Überall gibt es Fotomotive aus einer längst vergangenen Welt. Und zum Abendessen lassen wir uns wieder authentische Moldauküche schmecken, von unseren Gastgebern persönlich zubereitet. 280 km.
  • Back in the USSR
    Ein spannender Ausflug ins Reservat des real existierenden Sozialismus: Der Landesteil Transnistrien mit seiner Hauptstadt Tiraspol hat sich nach der Unabhängigkeit der Republik Moldau 1991 für eigenständig erklärt. Er verfügt zwar über eine eigene Armee, Verfassung und Hymne, wird aber von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannt. Wir schauen hinter den Vorhang des letzten Hammer-und-Sichel-Staates in Europa. Das Vorzeigeprodukt der "Abtrünnigen" – Kvint-Weinbrand, den schon Stalin liebte – kitzelt beim Besuch der Brennerei auch unsere Geschmacksnerven. Der Rest des Landes ist UdSSR-Déjà-vu: In der transnistrischen Hauptstadt Tiraspol schaut noch heute Lenin wohlwollend vom Sockel über die Weltkriegspanzer am Kriegerdenkmal, auf Plattenbauten und rostige Ladas. 160 km. Übernachtung in Tiraspol.
  • Zurück nach Chisinau
    Im Kloster Chitcani erzählt ein Mönch von orthodoxen Ritualen und vom Wiedererwachen des gelebten Glaubens im transnistrischen Sozialismus. Im Refektorium des Klosters essen wir mit den Mönchen zu Mittag. Dann verlassen wir das letzte offen kommunistische Land Europas und fahren zurück nach Chisinau. 100 km. Im monumentalen historischen Museum warten über 300000 Ausstellungsstücke auf uns - von Saurierknochen bis zur Sammlung von Waffen des letzten Weltkriegs! Ihr Reiseleiter bahnt den Weg durchs Labyrinth der Exponate. Der Rest des Nachmittags bleibt frei für individuelle Besichtigungen. Unseren letzten Abend in der Republik Moldau feiern wir in einem traditionellen Restaurant bei Volksmusik.
  • Rückflug
    Nutzen Sie den freien Vormittag für letzte Einkäufe. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen und nachmittags Rückflug von Chisinau.

Zusatzinformationen

  • Flüge
    • Basel
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    • Friedrichshafen
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10.07.2021 - 17.07.2021
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04.09.2021 - 11.09.2021
ab 1945,- €