Republik Moldau – Europas unbekannter Osten mit Odessa

Ausgebucht

Teilnehmer
-
Reisetage
10

Veranstalter: Studiosus Reisen

Eine Studienreise in die Republik Moldau, ein wenig besuchtes europäisches Land, genießen Sie vorzügliche Küche und Weine mit Studiosus-Reiseleitung

Ein kleines Land, zwischen Rumänien und der Ukraine eingezwängt und mit vielen Sonnenstunden gesegnet: Die unabhängige Republik Moldau war einst Garten und Weinberg der Sowjetunion. Politisch schwankt ihre Gunst heute zwischen Ost und West. Am ethnischen Flickenteppich weben Rumänen, Russen, Ukrainer, Bessarabiendeutsche, Roma und Gagausen mit. Genießerparadies ist Moldau geblieben: Feine Weine und Weinbrände sind der Stolz des Landes, beides international konkurrenzfähig. Ein Abstecher führt nach Transnistrien, wo der real existierende Sozialismus Artenschutz genießt. Und wenn Sie wollen, können Sie im Anschluss Odessa am Schwarzen Meer besuchen.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit LOT Polish Airlines (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Chisinau und zurück von Odessa, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 105 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemem, landesüblichem Reisebus
  • 7 Übernachtungen im Doppelzimmer in bewährten Hotels, 2 Übernachtungen in einem traditionellen Bauernhaus
  • Halbpension (Frühstücksbuffet, 3 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in einem traditionellen Bauernhaus, 4 Abendessen in typischen Restaurants)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • 2 Weinproben und mehrere Verkostungen
  • Eintrittsgelder
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Krankenversicherung für die Ukraine
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Willkommen in der Republik Moldau!
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Vormittags Flug nach Chisinau. Ein Mitarbeiter unserer Agentur empfängt Sie am Nachmittag und begleitet Sie zum Hotel. Spätestens hier treffen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter. Abends beim Welcome-Dinner in einem Altstadtlokal lernen wir uns bei Volksmusik und herzhafter Moldauküche kennen. Drei Übernachtungen in Chisinau.
  • Chisinau und Gagausien
    Hauptstadtszenen: Stadtbummel vorbei an Triumphbögen, Plattenbauten, Kirchenkuppeln und am neuen Parlament zur Allee der Dichter im Stadtpark. Anschließend geht es hinaus aufs Land. Im Dorf Marienfeld, von Bessarabiendeutschen gegründet, berichtet eine junge Familie bei Schafskäse-Kostproben aus der eigenen Käserei vom Leben auf dem Lande. In Comrat, Hauptstadt einer autonomen Region, lernen wir Kultur und Geschichte der Gagausen kennen, des einzigen Turkvolks christlichen Glaubens. Im Dorf Besalma besuchen wir das Museum für Geschichte und Ethnographie und lassen uns von einer Gagausin Haus und Garten zeigen. Zurück in Chisinau, probieren wir in einem Restaurant gagausische Spezialitäten. 270 km.
  • Klosterkunst und süße Sünden
    In den dichten Laubwäldern des Codrii-Naturreservats, des größten Naturschutzgebiets des Landes, verstecken sich mittelalterliche Klöster. Das Kloster Capriana, zu sowjetischen Zeiten geschlossen, erstrahlt wieder in neuem Glanz. Heute ist es Sitz des Metropoliten der Moldau und Nationalsymbol dieses jungen Landes. Nicht weit entfernt das Nonnenkloster Hincu, heute wieder ein wichtiger Wallfahrtsort. Nachmittags schildert Ihnen Ihr Reiseleiter in einer Imkerei und in einem Handwerkszentrum viel Wissenswertes über die Traditionen auf dem Lande. Eine Folkloregruppe spielt für uns auf, und Sie können ein paar lokale Spezialitäten probieren. Der süße Abschluss: Tee und hausgemachte Konfitüre. Abendessen in einem Restaurant mit guter moldauischer Küche. 170 km.
  • Weinberge und ein Ökodorf
    Moldauische Weine sind unter Kennern ein Geheimtipp. In der Kellerei von Cricova, einem der größten Weingüter der Welt, fahren wir mit Golfcarts durch ein riesiges Tunnelsystem und schlängeln uns durch das Weinlabyrinth ins Allerheiligste – den Probierkeller, in dem Wladimir Putin seinen 50. Geburtstag feierte und der Kosmonaut Juri Gagarin den Ausgang nicht mehr fand! Selbstverständlich probieren auch wir hier einen guten Tropfen, und beschwingt geht es weiter. Wo sich der Fluss Raut fotogen durch einen Canyon schlängelt, findet sich eine hochinteressante Kulturlandschaft: Orheiul Vechi. Die archäologischen Funde erstrecken sich von der Steinzeit bis ins Mittelalter, wir entdecken Eremitenhöhlen und ein Felsenkloster. Ihr Reiseleiter informiert Sie über diese einmalige historische Landschaft. Und mittendrin liegt unser heutiges Ziel, das Dorf Butuceni. Viele Bewohner haben es verlassen, doch wurden die meisten Häuser als einfache Unterkünfte für Besucher restauriert. 80 km. Zwei Übernachtungen in Butuceni.
  • Teppiche und eine stolze Festung
    Wir besuchen eine Teppichknüpferei, dann geht es weiter nach Soroca. Auf einer Anhöhe über dem Grenzfluss Dnister thront eine mächtige Festung, die Bessarabien gegen die Angriffe der Türken schützen sollte. Interessant auch ein Spaziergang über den sogenannten Zigeunerhügel von Soroca. Über die Stellung der Roma in der Bevölkerung erzählt Ihr Reiseleiter. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen in Butuceni. Überall gibt es Fotomotive aus einer längst vergangenen Welt. Und zum Abendessen lassen wir uns wieder authentische Moldauküche schmecken, von unseren Gastgebern persönlich zubereitet. 280 km.
  • Back in the USSR
    Ein spannender Ausflug ins Reservat des real existierenden Sozialismus: Der Landesteil Transnistrien mit seiner Hauptstadt Tiraspol hat sich nach der Unabhängigkeit der Republik Moldau 1991 für eigenständig erklärt. Er verfügt zwar über eine eigene Armee, Verfassung und Hymne, wird aber von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannt. Wir schauen hinter den Vorhang des letzten Hammer-und-Sichel-Staates in Europa. Das Vorzeigeprodukt der "Abtrünnigen" – Kvint-Weinbrand, den schon Stalin liebte – kitzelt beim Besuch der Brennerei auch unsere Geschmacksnerven. Der Rest des Landes ist UdSSR-Déjà-vu: In der transnistrischen Hauptstadt Tiraspol schaut Lenin wohlwollend vom Sockel über die Weltkriegspanzer am Kriegerdenkmal, auf Plattenbauten und rostige Ladas. Wir spazieren vorbei an Geschäften ohne Schaufenster, in denen man mit transnistrischen Plastikmünzen zahlt. 160 km. Übernachtung in Tiraspol.
  • Zurück nach Chisinau
    Im Kloster Chitcani erzählt ein Mönch von orthodoxen Ritualen und vom Wiedererwachen des Glaubenlebens im transnistrischen Sozialismus. Wir verlassen das letzte offen kommunistische Land Europas und fahren zurück nach Chisinau. 100 km. Im Nationalmuseum für Völkerkunde und Naturgeschichte warten die unterschiedlichsten Ausstellungsstücke auf Sie - von Saurierknochen bis zur Sammlung von moldauischen Haushaltsgegenständen und Trachten! Der Rest des Nachmittags bleibt frei für individuelle Besichtigungen. Unseren letzten Abend in der Republik Moldau feiern wir in einem traditionellen Restaurant bei Volksmusik.
  • Nach Odessa
    Es sind kaum mehr als zwei Stunden Fahrt bis zur Grenze, dann heißt uns die Ukraine willkommen. Die Festung Akkerman an der Dnister-Lagune mit ihren mächtigen Mauern, Türmen und Gräben ist ein beeindruckendes Zeugnis für die wechselhafte Geschichte Bessarabiens. Gleich in der Nähe die Weinkooperative Schabo, im 19. Jahrhundert von Schweizer Weinbauern begründet, heute ein Vorzeigebetrieb, der versucht, Anschluss an das Weltniveau zu erreichen. Überzeugen Sie sich selbst bei einer Weinprobe, ob dies bereits gelungen ist. Weiter geht es zur Küste des Schwarzen Meers - Odessa ist unser Ziel. 200 km. Zwei Übernachtungen im Zentrum von Odessa.
  • Kosmopolitisches Odessa
    Odessa ist keine uralte Stadt. Nach der Gründung durch Katharina die Große im Jahre 1794 wanderten Menschen aus allen Teilen des Zarenreichs und Europas zu. Fast ein Drittel der Bewohner waren Juden. Odessa galt als freisinnige Handelsstadt, in der das kulturelle Leben einen hohen Stellenwert hat. Am Vormittag führt Sie Ihr Reiseleiter vorbei an zahlreichen Prachtbauten des 19. Jahrhundert zum Schwarzen Meer und natürlich zur berühmten Hafentreppe, verewigt in Sergei Eisensteins Revolutionsdrama "Panzerkreuzer Potemkin". Ein Höhepunkt ist der Woronzow-Palast mit seinem überreichen historistischen Dekor. Am Nachmittag Besuch des archäologischen Museums, des ältesten im früheren Zarenreich, das einen guten Überblick vermittelt über das vorgeschichtliche und antike Erbe des Schwarzmeerraums.
  • Rückflug
    Vormittags bleibt Zeit für eigene Erkundungen. Mittags Transfer zum Flughafen und nachmittags Rückflug von Odessa.

Zusatzinformationen

  • Flüge
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