Spanien - Zauber der Pyrenäen

ab 1858,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
900m
Max. Höhenmeter Abstieg
900m
Teilnehmer
6 - 8
Reisetage
9
Aufenthaltstage Hotel
8

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Standort-Wanderreise entlang der Täler, Bergseen und Kirchen des Aran-Tals

Wanderungen: 1 x leicht (2 - 3 Std.), 7 x moderat (4 - 6 Std.)
Im Hochtal von Colomers zu den eisigen Gletscherseen wandern
Am Fuße der höchsten Pyrenäen-Gipfel das Besiberri-Tal durchqueren
Die Kathedrale Saint Bertrand de Comminges auf dem Jakobsweg bewundern
Das Boí-Tal mit seinen urigen Bergdörfern und bunten Blumenwiesen erkunden
Vom Kamm des Tuc de Letasi zum Aneto, dem höchsten Gipfel der Pyrenäen, blicken
Den Waldpfaden zu Fuß bis zum großen Gerber-See folgen

Schafe, Ziegen, Kühe und Pferde grasen am Wegesrand. Sie lassen sich die alpine Blumenpracht schmecken, die zwischen dem Karstgestein hervorsprießt. Wie hingetupft wirkt das satte Gelb der Pyrenäen-Lilie in den Wiesen und in den schattigen Kalkfelsspalten kommt das Blauviolett der Ramondia zum Vorschein. Am hellblauen Himmel ziehen Geier ihre Kreise und halten Ausschau nach kleinen Nagetieren. Fast wie im Film – und doch ganz real: Wir wandern durch die weite Berglandschaft der spanischen Pyrenäen, folgen alten Schmugglerpfaden durch die dichten Wälder und lassen uns von den Bauern in den Dörfern ihre Geschichte erzählen. Obwohl die gesamte Region lange Zeit weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten war, ist doch viel passiert in der Vergangenheit - zumindest scheint es so, wenn wir die Türmchen, Steinmetzarbeiten und Fresken in den Kapellen betrachten. Wir machen uns auf den Weg zu den Seen im Colomers-Tal, besuchen die romanischen Kirchen im Boí-Tal und genießen die Sonnenstrahlen am Ufer der Bergseen im Gerber-Tal. Auf steingepflasterten Wegen und schmalen Waldpfaden wandern wir durch das Aran-Tal, schauen uns in den traditionellen Bergdörfern um und werfen einen Blick in ein echtes, aranesiches Herrenhaus. Um die Mittagszeit setzen wir uns auf die warmen Felsen an einem der unzähligen grün und blau schimmernden Gletscherseen und packen unser Picknick aus. Wer sich traut, kann gerne einen Sprung ins kühle Nass wagen! In den Pyrenäen bestimmt die Natur den Rhythmus – und das ist gut so!

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise
    Wir fliegen nach Toulouse. Am Flughafen werden wir von unserem Reiseleiter begrüßt und fahren gemeinsam ins Aran-Tal.
  • Tag 2 Wanderung zu den Bergseen im Gerber-Tal
    Über den Bonaigua-Pass fahren wir ins Gerber-Tal, wo wir unsere Wanderstiefel für unsere erste Wanderung schnüren. Wir folgen einem Waldweg sanft bergauf bis zu einem kleinen, mit Schilf bewachsenen Moorsee. Anschließend geht es weiter, vorbei an mächtigen Granitgipfeln, bis zum großen Gerber-See. Hier machen wir eine längere Mittagsrast. Gut erholt treten wir am Nachmittag auf der selben Route den Rückweg an.

    Fakultativ: Wer möchte, kann während der Pause am Gerber-See einen Abstecher zum See Estany de l'Illa (2.400 m) machen (ca. 2,5 Std.).
  • Tag 3 Wanderung zu den Bergdörfern im Aran-Tal
    Heute lernen wir die beschaulichen Bergdörfer in unserer Umgebung kennen. Von Salardú aus fahren wir noch ein bisschen tiefer hinein ins Tal bis nach Benós, dann schultern wir den Tagesrucksack. Auf alten, steingepflasterten Verbindungswegen wandern wir von Ort zu Ort. In Vilamós besichtigen wir ein typisch aranesisches Herrenhaus. Anschließend überqueren wir einen Pass und folgen weiteren Pflaster- und Waldwegen zurück nach Es Bordes. Am Nachmittag unternehmen wir noch einen Spaziergang durch Vielha, den Hauptort des Aran-Tals, bevor wir zurück zu unserer Unterkunft fahren.
  • Tag 4 Wanderung zu den Besiberri-Seen
    Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung ist das Ospitau de Vielha, eine Pilgerherberge aus dem 12. Jahrhundert. Zu Beginn geht es über Wiesen, dann steigen wir durch Tannen- und Buchenwälder teils steil bergauf. An einem Wildbach mit prächtigen Wasserfällen entlang wandern wir anschließend bis zum ersten Besiberri-See. Eine grandiose Berglandschaft liegt vor uns - es dauert nicht mehr lange, bis wir auch den oberen Besiberri-See erreicht haben. Wir sind am höchsten Punkt unserer Wanderung angekommen und blicken auf den dreigipfeligen Besiberri sowie den Pico Aneto im Westen - den höchsten Berg der Pyrenäen. Auf bereits bekannter Route steigen wir ab - wie wäre es mit einer Einkehr in der Refugi de Conangles zum Abschluss?
  • Tag 5 Wanderung zu den Seen im Colomers-Tal
    Nach dem Frühstück fahren wir ins Tal von Colomers. Eiszeitliche Gletscher formten das Hochtal und hinterließen eine großartige Berglandschaft mit mehr als 40 Seen, umrahmt von zerklüfteten Gipfeln. Wir wandern los und erreichen schon bald den ersten See. Von dort geht es über einen steilen, steinigen Waldweg bergauf zum Estanh dera Lòssa. Über Grashänge wandern wir weiter sanft aufwärts zu den beiden größten Seen des Kessels, Estanh Long und Estanh Obago. Vorbei am Estanh de Podu geht es weiter, teilweise noch über Altschneehänge, zum Pass Podu (2.600 m). Die Aussicht ist grandios - schroffe Gipfel und weiße Firnfelder rund um den Eissee Estanh Gelat. Nach der Mittagspause steigen wir vorbei an einer Reihe von weiteren kleinen Seen hinab zum Stausee Colomers und von dort weiter zum Parkplatz, wo unser Bus schon auf uns wartet.
  • Tag 6 Wanderung nach Saint Bertrand de Comminges
    Heute machen wir einen Ausflug in den französischen Teil der Pyrenäen. Entlang der Garonne fahren wir nach Saint Just de Valcabrère. Wir besichtigen die romanische Basilika, bevor wir zur Wanderung aufbrechen. Breite Wald- und Feldwege führen uns zu kleinen, verschlafenen Dörfern mit hübschen Blumengärten und schließlich die romanisch-gotische Kathedrale von Saint Bertrand de Comminges. Sie ist eine der bedeutendsten Pilgerstationen auf dem Jakobsweg - warum machen hier die Pilger gerne Halt? Von dort geht es per Bus zurück nach Salardú.
  • Tag 7 Wanderung auf den Kamm Tuc de Letasi
    Wir starten mitten im Wald von Vielha zu einer landschaftlich sehr reizvollen Tour. Es geht durch Wälder und Almen hinauf auf den Montcorbison (2.173 m). Ab dem Gipfel folgen wir dem Kamm über den Tuc de Letasi (2.176 m) und lassen uns von einem phantastischen Panorama belohnen: Wir blicken bis zum gewaltigen Aneto-Massiv (3.404 m)! Anschließend wagen wir uns über den Westhang anzusteigen der uns schließlich zurück zu unserem Ausgangspunkt führt. Weit unter uns sind die Almen des unberührten Tales von Géles zu sehen. Ein Tag voller unvergesslicher Eindrücke, der hungrig macht. Beim Abendessen stärken wir uns für unsere letzte Wanderung am nächsten Tag.
  • Tag 8 Wanderung bei den romanischen Kirchen im Boí-Tal
    Im benachbarten Boí-Tal, einem schmalen, tief in den katalanischen Pyrenäen gelegenen Tal, liegen sieben kleine Dörfer. Ihre Schmuckstücke, romanische Kirchen, wurden von der UNESCO zum Welterbe erklärt - wir überzeugen uns aber mit eigenen Augen davon. Bevor wir aber die wichtigsten Kirchen des Tales besichtigen, machen wir eine Wanderung im Oberlauf des Tales. Es geht über den See Estany Cavaliers bis zur Berghütte Ventosa i Calvell, die über dem Bergsee Estany Negre thront. Stetig vom Rauschen der Bäche und der Wasserfälle und von neugierigen Murmeltieren begleitet, ist dies der perfekte Abschied von den Pyrenäen. Wir fahren zurück zu unserer Unterkunft und genießen den letzten gemeinsamen Abend hier.
  • Tag 9 Heimreise
    Wir fahren nach Toulouse und treten von dort unsere Heimreise an.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Der Fokus dieser Reise liegt auf der idyllischen Bergwelt des Aran-Tals in den spanischen Pyrenäen, die von einem festen Hotel aus auf Tagestouren erkundet wird. Daneben bietet diese Tour auch tiefe Einblicke in die Kultur und die Traditionen der Bergregion.

    Anforderung:
    Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 6 Std. Gehzeit auf schmalen Wald- und Wiesenwegen, felsigen Bergpfaden und über Granitblöcke. Gelegentlich queren wir kleine Bäche und eventuell noch Altschnee-Felder. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.

    Unterbringung:
    Wir übernachten in einem kleinen, traditionellen Hotel im Bergdorf Salardú (Landeskategorie: 2-Sterne) im alten Dorfkern mit Blick auf den Gipfel des Aneto. Alle Zimmer sind einfach, aber gemütlich und verfügen über ein Badezimmer.

    Verpflegung:
    Bei dieser Reise ist Halbpension inkludiert. Wir frühstücken im Hotel am Buffet, das Abendessen wird in einem netten Lokal nahe des Hotels eingenommen. Hier wird gute regionale Küche aufgetischt und wir können zwischen mehreren Vor- und Hauptspeisen wählen. Mittags machen wir entweder ein Picknick oder kehren in einer Berghütte ein. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen ist leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

    Nachhaltigkeit:
    Unsere Unterkunft legt sehr viel Wert auf effiziente Energienutzung sowie saubere Energie. So wird beispielsweise nur mit Holz und Biomasse geheizt und das Hotel gut isoliert, um den Energieverbrauch zu senken. Die Wasserversorgung wird zudem komplett von der Quelle im Tal gespeist.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Spanien

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen dieser Ausweise:
    - Reisepass, darf max. 365 Tage bei Einreise abgelaufen sein
    - Personalausweis, darf max. 365 Tage bei Einreise abgelaufen sein
    - Vorläufiger Personalausweis, gültig bei Einreise

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Für Aufenthalte wird kein Visum benötigt.

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Spanien

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Das Klima in den Pyrenäen ist mit dem Alpenklima vergleichbar, aber sehr viel extremer. Die Berge bilden eine natürliche Wettergrenze, so dass die beiden Seiten sehr unterschiedliche Temperaturen aufweisen. Während in Spanien sonniges, trockenes Wetter vorherrscht ist die französische Seite oft wechselhaft und regnerisch. Die durchschnittliche Temperatur im Sommer liegt bei ca. 18°C bis 23°C, kann aber in den Bergregionen und je nach Höhenlage stark abweichen.
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