Tadschikistan - Der legendäre Pamir mit Marina Novikova

ab 3945,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
520m
Max. Höhenmeter Abstieg
750m
Teilnehmer
8 - 12
Reisetage
23
Aufenthaltstage Hotel
15
Aufenthaltstage Zelt
6

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise von Duschanbe in den Ost- und West-Pamir

7-tägiges Trekking (3 - 6 Std. täglich), Wanderung: 1 x mittelschwer (6 - 7 Std.)
Durch das malerische Bartang-Tal tief in den Pamir vordringen
In Jarty Gumbez Marco Polo Schafe bewundern und in heißen Quellen baden
Über die raue Hochebene zum türkisblauen See Zaroshkul trekken
Im Wakhan-Korridor auf die eindrucksvollen Siebentausender blicken
Die orientalische Atmosphäre der grünen Hauptstadt Duschanbe spüren
In gemütlichen Homestays das Leben der Menschen im Pamir kennen lernen

"Mitten in der kargen Mondlandschaft glitzern kristallklare Seen wie kostbare Juwelen in der Sonne. Immer wenn ich am Ufer stehe und auf diese einzigartige Gebirgswelt blicke, bin ich zutiefst ergriffen von der Schönheit dieser Landschaft. Tadschikistan ist meine ehemalige Heimat und hier bin ich jedes Mal aufs Neue begeistert von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen, die diese Region noch faszinierender machen." (Marina Novikova) Der Pamir gehört zu den entlegensten Regionen der Welt und wir trekken mit Marina durch die von Gletschern geformte Bergwelt. Sie zeigt uns ihre Heimat und lässt uns als studierte Geologin an spannenden geografisch-geologischen Phänomenen teilhaben. Wir folgen dem mächtigen Flusslauf des Pandsch, der sich durch die zerklüfteten Felsen des West-Pamirs zwängt. Auf der einen Seite begleiten uns die schneebedeckten Gipfel der Sechstausender, am anderen Ufer erheben sich die gigantischen Eiswände des Hindukusch. Wir besuchen abgelegene Dörfer, plaudern mit Händlern auf dem Markt und den Menschen in den Straßen. Und spätestens in den Homestays verstehen wir, wie die Familien ihren Alltag meistern. Unser Trekking führt uns aus der Hochebene des Ost-Pamir über hohe Pässe und steppenartige Weidegebiete bis in den West-Pamir. Dabei begegnen wir wuscheligen Marco-Polo-Schafen und zotteligen Yaks sowie deren freundlichen Hirten, die uns in die Nomadenkultur einweihen. Und wenn wir schließlich am Zaroshkul-See stehen und unsere Eindrücke Revue passieren lassen, wissen wir es sicher – der Pamir ist wild und wunderschön zugleich!


Tagesbeschreibung

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • Tag 1 Anreise nach Tadschikistan
    Flug nach Duschanbe.
  • Tag 2 Ankunft in Duschanbe, Erkundung der Hauptstadt
    Ankunft in Duschanbe und Transfer zum Hotel. Wir haben Zeit uns auszuruhen, bevor wir uns die tadschikische Hauptstadt genauer ansehen. Im Schatten alter Platanenbäume spazieren wir durch die großzügig angelegten Boulevards und bewundern die mondänen Plätze mit ihren verzierten Brunnen. Und plötzlich tauchen wir ein in das geschäftige Treiben auf dem Basar Mehrgon und befinden uns mitten im Orient - ein kontrastreiches Erlebnis! Am Abend suchen wir uns ein gemütliches Lokal und tauschen unsere ersten Eindrücke aus.
  • Tag 3 Fahrt über Tavildara nach Kalai Khumb
    Am frühen Morgen starten wir unsere Fahrt in Richtung Pamir. Je weiter wir uns von Duschanbe entfernen, desto gebirgiger und rauer wird die Gegend. Zahlreiche Obstgärten und in grüne Landschaft eingebettete Dörfer säumen unseren Weg durch die breiten Täler Wakhsh und Obikhingou. Bei einer kurzen Rast in Tavildara bestaunen wir den Navrus-Berg, dessen bunte Gesteinsschichten zu einer einzigartigen Tulpe gefaltet sind - wie ist sie entstanden? Weiter geht es über den 3.252 m hohen Hoburobod-Pass hinein in die Welt der hohen Berge, bis wir am frühen Abend Kalai Khumb erreichen. Hier lernen wir zum ersten Mal die pamirische Gastfreundschaft kennen - in einem traditionellen Gästehaus.
  • Tag 4 Fahrt ins Bartang-Tal nach Yemts
    Wir folgen dem Verlauf des Pandsch. Der gewaltige Strom zwängt sich zwischen die zerklüftete Gebirgszüge des Westpamirs und trennt Tadschikistan von Afghanistan. Wir können uns kaum satt sehen an der gewaltigen Natur, die uns von beiden Seiten umgibt. Unser Ziel ist das Bartang-Tal, ein schmales Seitental mit eindrucksvollem Panorama, das die Verbindung zum Ost-Pamir markiert. Spätestens heute spüren wir die Ursprünglichkeit und Abgeschiedenheit dieser Region. Was hat es mit dem alten Mazar in Yemts auf sich? Wir finden es heraus.
  • Tag 5 Wanderung ins Jizewdara-Tal
    Wir schnüren unsere Wanderschuhe und machen uns auf den Weg ins Jizewdara-Tal. Nach einer kurzen Fahrt im Jeep gelangen wir auf die andere Seite des Flusses und wandern los. Auf einem gut ausgetretenen, steinigen Pfad geht es am Fluss entlang, der ab und an unter mächtigen Steinmassen verschwindet. Auf den winzigen Flussterrassen blühen kleine Obstgärten, Berberitze- und Sanddornsträucher säumen den Weg. Vielleicht begegnet uns einer der Dorfbewohner aus Jizew, der meist per Esel den Weg ins Bartang-Tal zurücklegt. Immer wieder machen wir halt und bewundern die karge und doch schön anmutende Landschaft - inklusive Picknick in dem idyllisch gelegenen Dorf. Am Abend genießen wir die Gastfreundschaft der Pamiris in einem traditionellen Haus und lernen, was hinter der besonderen Konstruktion der Pamirhäuser steckt. Warum hat jedes Chid ein eckiges Dachfenster?
  • Tag 6 Fahrt nach Khorog, Erkundung der Stadt
    Es ist Zeit, das Bartang-Tal zu verlassen. Der Lauf des Pandsch führt uns, vorbei an einer heiligen Quelle, nach Khorog. Wir sind in einem Tal - aber auf 2.000 m Höhe. In Khorog befindet sich nicht nur der Zusammenfluss von Shakhdara, Ghund und Pandsch, hier beginnt auch der Pamir Highway. Dadurch herrscht reges Treiben! Wir mischen uns unters Volk, spazieren über den bunten Bazar und werfen einen Blick auf die Universität und das Rathaus.
  • Tag 7 Besuch von Garm Chashma, Fahrt durch den Wakhan-Korridor nach Yamg
    Heute besuchen wir zunächst Garm Chashma. Der kleine Ort ist durch seine heilenden und heiligen Mineralquellen berühmt. Wie entstehen die eindrucksvollen gelb-weißen Sinterterrassen, die aus dem türkisfarbenen Wasser blitzen? Wir ziehen weiter, das Tal wird breiter bis wir schließlich hinter Ishkashim auf den Wakhan-Korridor treffen. Bei Namadgut besichtigen wir die Festungsruine von Qah-Qaha und besuchen einen schönen Mazar sowie ein kleines Museum. Auf dem Weg weiter nach Yamg rückt dann die atemberaubende Kulisse der Siebentausender zum Greifen nahe. Auch zwei "deutsche Häupter" sind darunter: Peak Karl Marx (6.723 m) und Peak Engels (6.507 m)! Am Abend erreichen wir dann das Dörfchen Yamg.
  • Tag 8 Weiterfahrt durch den Wakhan-Korridor nach Langar
    Nach dem Frühstück statten wir dem kleinen Dorfmuseum einen Besuch ab, bewundern eine steinerne Sonnenuhr und die alten Wassermühlen. Dann geht es weiter nach Yamchun, hinauf auf die antike Bergfestung. Nicht nur weil die alten Mauern viel Geschichte erzählen, sondern auch, weil das Panorama auf das Wakhan-Tal schlicht atemberaubend ist. Inmitten der fruchtbaren Felder liegen kleine Oasen-Dörfer und auch die heißen Quellen von Bibi Fatima - unser nächstes Ziel. Lust auf ein heißes Bad? Weiter geht es zum buddhistischen Stupa von Vrang und zur Seiden-Festung Abreshim Qala in Zong, bevor wir am Abend Langar erreichen.
  • Tag 9 Fahrt nach Jarty Gumbez
    Wir ziehen weiter. Oberhalb des Dorfes zeigen uns Tausende von Petroglyphen profane und sakrale Szenen aus der Bronzezeit, bevor wir weiter dem Fluss Pamir folgen. Auf dem Weg zum Zorkul-See verändert sich die Landschaft. Sanft ansteigend und überwältigend erstreckt sich nun vor uns die raue Hochebene des Ostpamirs. Sie erstreckt sich auf 4.000 m Höhe und wird von den Einheimischen auch Bam-i Dunya, das Dach der Welt, genannt. Vielleicht treffen wir auf eine Herde Marco-Polo-Schafe? Der Weg führt uns nach Jarty Gumbez, ein geheimnisvoller Ort am Istyk-Fluss. Heiße Quellen und uralte Nomaden-Gräber sorgen für Gesprächsstoff.
  • Tag 10 Fahrt über den Ak-Bura-Pass nach Murghab
    Über den Ak-Bura-Pass (4.200 m) geht es weiter in Richtung Norden. Die karge vegetationslose Mondlandschaft von Shor Bulak mit ihren farbenfrohen Felsformationen nimmt uns gefangen. Wir besuchen eine Grotte mit Felsmalereien aus der Bronzezeit und im Aksu-Tal einen markanten Meteoritenkrater. Bei guter Sicht entdecken wir die Berg-Giganten Muztag-Ata (7.546 m) und Kongur (7.719 m) in China. Schließlich erreichen wir am späten Nachmittag wieder den Pamir-Highway, der uns nach Murghab führt. In der größten Stadt des Ost-Pamirs leben vor allem Kirgisen. Wir schlendern über den kleinen Bazar und lassen den Tag gemütlich ausklingen.
  • Tag 11 Fahrt über den Neizatash-Pass nach Bulunkul
    Der Ost-Pamir ist der Lebensraum der kirgisischen Nomaden. Im Sommer ziehen sie mit ihren Yak-, Ziegen- und Schafherden von Weide zu Weide. Am Vormittag machen wir einen Ausflug in das ca. 40 km entfernte Pshart-Tal und unternehmen eine aussichtsreiche Wanderung. Nach dem Mittagessen zurück in Murghab fahren wir über den Neizatash-Pass (4.137 m) in den Alichur-Pamir. Wie kostbare Juwelen schmücken die sattgrünen Wiesen am Ufern des ruhig mäandrierenden Wasserlaufs die kahle Berglandschaft. Wir erreichen das breite, von einem gigantischen Gletscher glatt geschliffene Alichur-Tal und besichtigen den Schrein von Bash Gumbez. Immer wieder blitzen blaue Seen zwischen den Hügeln und auch die silbernen Salzseen erhellen die karge Landschaft - viel zu sehen, bis wir am Abend Bulunkul erreichen. Die kleine Siedlung am gleichnamigen See wirkt irgendwie surreal - idyllisch, aber gewappnet für winterliche Temperaturen bis -63° C.
  • Tag 12 Fahrt zum Jaschilkul-See, Wanderung ins Langar Dara-Tal
    Gleich nach dem Frühstück fahren wir zum Startpunkt unseres Trekkings. Am westlichen Ende des Yashilkul-Sees wartet bereits unsere Begleitmannschaft mit den Lasttieren - es kann losgehen. Wir wandern mit leichtem Anstieg über den 3.925 m hohen Bughramol-Pass hinüber ins Langar-Dara-Tal. Unsere erste Etappe ist nicht lang, aber voller Aussichten! Auf einer grünen Wiese schlagen wir direkt am Bach unsere Zelte auf (3.760 m).
  • Tag 13 Wanderung durch das Langar Dara-Tal nach Kirgizshabir
    Wir wandern weiter durch eine spektakuläre Landschaft. In der Ferne blicken wir auf die Bergriesen, deren weiße Spitzen beinahe 6000 m in den Himmel ragen. Der Weg steigt langsam aber stetig an, wir machen immer wieder Halt und bestaunen die Aussicht. Auf dem letzten Abschnitt schlängelt sich der Pfad durch eine hügelige Moränen-Landschaft. Am Nachmittag erreichen wir Kirgizshabir und errichten unser Camp.
  • Tag 14 Wanderung zu den Uchkul-Seen
    Heute steigen wir noch etwas weiter auf. Wir folgen den Pfaden entweder über den Lagar-Pass (4.630 m) oder zum See Chapdarkul (4.530 m). Der Weg über den Pass ist länger, aber einfacher für die Tiere. Der Weg zum See Chapdarkul ist interessanter, führt aber auch über grobes Blockgestein und Schotter. Beide Wege führen am Nachmittag, nach einem kurzen Abstieg, zu unserem heutigen Camp an den Uchkul-Seen (4.290 m).
  • Tag 15 Wanderung zum Kulen-See
    Nach dem Frühstück im Camp packen wir wieder zusammen und setzen unser Trekking fort. Wir dringen immer tiefer ein in die abgeschiedene Bergwelt und genießen die Stille um uns herum. Unser Tagesziel ist der Kulen-See auf einer Höhe von 4.445 m. Auf einer Wiese etwas entfernt vom Ufer schlagen wir unsere Zelte auf.
  • Tag 16 Wanderung vorbei am Zaroshkul-See zum Tskakhin-See
    Wir trekken weiter an mehreren azurblauen Seen entlang. Vorbei am Zaroshkul-See (4.520 m) lassen wir uns Zeit zum Bestaunen und zum Fotografieren. Danach steigen wir zum Tskakhin-See (4.340 m) ab und schlagen in der Nähe des Sees unsere Zelte auf.
  • Tag 17 Wanderung nach Kavk
    Vorbei am Tskakhin-See wandern wir am kristallklaren Fluss Andaravch entlang, teilweise über große und teils lose Steinblöcke, bis wir am Nachmittag Kavk (3.765 m) erreichen. Dieses Mal stellen wir unsere Zelte am Flussufer auf - die letzte Nacht im Zelt steht bevor.
  • Tag 18 Wanderung nach Bachor
    Noch einmal frühstücken wir im Camp, dann ziehen wir weiter. Wir steigen weiter ab, folgen ein Stück dem Fluss Ghund, bis wir das Dorf Bachor erreichen. Wir übernachten wieder in einem gemütlichen Homestay und tauschen unsere Trekking-Erlebnisse mit den Pamiri aus. Wir verabschieden uns von unserer Trekkingmannschaft und genießen das Abendessen in unserer Unterkunft.
  • Tag 19 Fahrt nach Khorog
    Wir fahren durch das tief eingeschnittene Tal des tosenden Ghund. Die alpine Kulisse rechts und links der Straße ändert sich merklich, die Luft wird immer milder und wärmer. Zahlreiche Dörfer mit ihren typischen Häusern, blühenden Gärten und ertragreichen Feldern säumen den Pamir-Highway. An den steinernen Ruinen eines Tempels der Zoroastrier in Bogev machen wir Halt, vom felsigen Vorsprung können wir das gesamte Tal überblicken. Am Nachmittag erreichen wir schließlich Khorog. Wie wäre es mit einem Besuch des zweit höchstgelegenen Botanischen Garten der Welt (2.300 m)? Beste Ausscht auf die Stadt inklusive.
  • Tag 20 Fahrt nach Kalai Khumb
    Von Khorog führt uns der Weg wieder entlang des Pandsch. Zwischen den hohen Bergen tauchen plötzlich weiße Sanddünen am Ufer auf, sie erscheinen fast unwirklich zwischen den kantigen Felsen. Wir fahren weiter und blicken immer wieder auf die afghanische Seite. In den Felswänden können wir Owrings erkennen, die in den Felsen spektakulär angelegten, alten Pfade - ehemals wichtige Verbindung zwischen den Orten. Am Abend erreichen wir das uns schon vertraute Gästehaus in Kalai Khumb.
  • Tag 21 Fahrt nach Duschanbe
    Von Kalai Khumb fahren über die Südroute zurück nach Duschanbe. Zunächst führt sie entlang des Pandsch durch eine enge Schlucht, später über eine beeindruckende Passstraße. Bizarre, rotbraune Konglomerat-Felsen säumen die Straße, die uns bis zum Nurek-See führt. Der zweitgrößte Speichersee des Landes strahlt fast schon surreal in einem tiefen Blauton zwischen den ockerfarbenen Bergen. Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich wieder Duschanbe - die Zivilisation hat uns wieder. Am Abend essen wir gemeinsam in einem Restaurant.
  • Tag 22 Erkundung Duschanbe
    Heute haben wir noch einmal Zeit, die vielen Gesichter der tadschikischen Hauptstadt kennen zu lernen. Entweder gemeinsam mit der Gruppe oder ganz nach Belieben. Wie wäre es mit einem Besuch des Nationalmuseums oder der Museen der Antike? Wer sich für die verschiedenen Volksgruppen interessiert, ist im Ethnographischen Museum genau richtig. Aber auch der Botanische Garten oder einer der Märkte eignen sich bestens, um die Eindrücke der vergangenen Wochen noch einmal Revue passieren zu lassen.
  • Tag 23 Heimreise
    Flug von Duschanbe zurück nach Deutschland.

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Der Fokus dieser Reise liegt auf der entlegenen Bergwelt des Pamir. Wir trekken durch eine der schönsten Gebirgslandschaften der Welt und genießen unvergessliche Panoramen. Dabei kommt auch die Kultur des Landes nicht zu kurz. Wir treffen immer wieder auf Zeugnisse der Vergangenheit und kommen vor allem bei den Übernachtungen in den Homestays mit den Einheimischen ins Gespräch.

    Anforderung:
    Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit auf unbefestigten Wegen. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, jedoch können die Tagestouren nicht ausgelassen werden. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Die teilweise langen Fahrstrecken erfordern Durchhaltevermögen, da vor allem im Pamir die Straßen in schlechtem Zustand sind. Alle Fahretappen werden durch regelmäßige Pausen unterbrochen.

    Höhe:
    Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan.

    Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de

    Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen.

    Unterbringung:
    Wir übernachten in Duschanbe und Khorog in Hotels der Mittelklasse, in Kalai Khumb in einem Gästehaus und in Murghab in einem einfacheren Hotel. Mit Ausnahme des Hotels in Murghab, verfügen alle Zimmer über ein Badezimmer. In der Pamir-Region übernachten wir in landestypischen Homestays. Dabei handelt es sich um gemütliche, aber einfache Unterkünfte mit einem oder mehreren Schlafzimmern, Einzelzimmer sind nicht möglich. Wir schlafen auf Matratzen auf dem Boden oder auf Holzbetten, Bettdecken sind vorhanden. Die sanitären Einrichtungen befinden sich in der Regel außerhalb der Häuser und sind sehr einfach und zweckmäßig. Während des Trekkings übernachten wir in 2-Personen-Zelten. Einfache Isomatten werden gestellt. In den Zeltcamps wird ein Toilettenzelt aufgestellt. In den Seen und Flüssen besteht die Möglichkeit sich zu waschen.

    Verpflegung:
    Bei dieser Reise sind Frühstück sowie 20 Mittagessen und 17 Abendessen inkludiert. Wir frühstücken in den Unterkünften, mittags machen wir ein Picknick oder suchen uns ein nettes Lokal. Abends essen wir in landestypischen Restaurants, in den Hotels oder in den Homestays. Die Küche Tadschikistans ist reichhaltig, es gibt meist Reis oder Kartoffeln und dazu Fleisch, aber auch Eintöpfe und Suppen. Vor allem das Nationalgericht Plov, Reis mit Gemüse und Fleisch, wird häufig gegessen. Während des Trekkings wird abends ebenfalls für uns gekocht. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist mit Einschränkungen möglich, veganes Essen eventuell nach Rücksprache. Wir bitten um Verständnis!

    Fahrten:
    Wir reisen in Jeeps, die mit maximal 3 Personen zzgl. Fahrer besetzt sind. Der Pamir-Highway, die Überlandstraße durch das Pamir-Gebirge, ist teilweise in sehr schlechtem Zustand. Je nach Straßenverhältnissen können die Fahrten sehr holprig werden, bei Bandscheibenproblemen raten wir von dieser Reise ab.

    Teamwork:
    Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei anfallenden Arbeiten (z.B. Zelte aufstellen) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.

    Respekt:
    Respekt ist in unbekannten Kulturkreisen besonders wichtig und sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Vor allem außerhalb der großen Städte bitten wir um taktvolles Verhalten sowie Toleranz gegenüber ungewohnten Sitten und Gebräuchen der einheimischen Bevölkerung. Dazu gehört auch die Zurückhaltung beim Fotografieren - bitte klären Sie ab, ob Aufnahmen von Personen gestattet sind.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Tadschikistan

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass. Der Pass muss noch mindestens 180 Tage bei Einreise gültig sein.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Sie erhalten von uns rechtzeitig vor Abreise alle notwendigen Dokumente, die für die Beantragung des Visa notwendig sind. Bitte beantragen Sie Ihr Visum erst, wenn Sie von uns die benötigten Informationen erhalten haben.


    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Tadschikistan

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Mit 7.500 m gehört der zentralasiatische Pamir zu den höchstgelegenen Gebirgslandschaften der Welt. Dementsprechend ist das extreme Kontinentalklima hier sehr trocken und rau. Im Mai und September erreichen die Temperaturen tagsüber Werte von 20-25°C; nachts können sie gegen 0°C sinken. Auch im Sommer muss man im Pamir nicht nur mit starker Sonneneinstrahlung, sondern in größeren Höhen auch mit leichtem Schneefall und kaltem oder staubigem Wind rechnen. In den niedrigeren Lagen und in Duschanbe kann das Thermometer bis zu 35-45°C zeigen.
checkeditfailmapmountainplanesearch-plussearchspinnertrashOnline Portal für Wanderreisen weltweit