Tibet – Nepal – über den Himalaya

ab 4630,- €

Teilnehmer
12 - 22
Reisetage
17

Veranstalter: Studiosus Reisen

Spektakuläre Überlandfahrt durch den Himalaya

Sie heißen Shishapangma, Cho Oyu oder Lhotse: Berge mit mythischem Klang, die schon immer Abenteurer angezogen haben. Auf dieser Studienreise durchqueren Sie das Reich der Achttausender von Tibet nach Nepal. Und entdecken dabei die Kultur des Himalayas und des Transhimalayas. Pilgern Sie mit Mönchen, hängen Sie flatternde Gebetsfahnen in den Wind, beobachten Sie Bergsteiger auf dem Weg zum Mount Everest. Das Dach der Welt ist Aussichtsterrasse und Panorama in einem! Einsame Bergseen und das quirlige Kathmandu, karges Hochland und üppige Wälder, einfache Gerstenkost und köstliche newarische Küche – die Kontraste sind ein Abenteuer für sich.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Qatar Airways (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Chengdu und zurück von Kathmandu, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflug (Economy) mit Sichuan Airlines von Chengdu nach Lhasa
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 150 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichem Reisebus, am 12. Tag mit geländegängigen Fahrzeugen
  • 11 Übernachtungen im Doppelzimmer in bewährten Hotels
  • 3 Übernachtungen im Doppelzimmer in einfacheren, bestmöglichen Hotels
  • Frühstück, 10 Mittagessen und 12 Abendessen in typischen Restaurants
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer am Rückreisetag bis zum späten Nachmittag
  • Eintrittsgelder (ca. 260 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 150 €)
  • Beantragung der Einreisegenehmigung für Tibet inkl. Gebühren
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Flug nach Südwestchina
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Spätnachmittags Flug nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 5,5 Std.). Ankunft gegen Mitternacht (Ortszeit), nach ca. zwei Stunden Umsteigezeit Weiterflug nach Chengdu (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.).
  • Willkommen in der Hauptstadt Sichuans!
    Am frühen Nachmittag landen Sie in Chengdu, Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan. Ihr Studiosus-Reiseleiter holt Sie am Flughafen ab und erzählt auf der Fahrt ins Hotel, warum Chengdu zu den lebenswertesten Städten Chinas gehört. Abends an großen Drehtischen gibt's scharfe Köstlichkeiten der Region. Brennen auf der Zunge? Mit den richtigen Tricks bekommen Sie das in den Griff. Stoßen Sie ganz chinesisch mit einem Fünfgetreideschnaps auf die kommenden beiden Wochen an - später im Hochgebirge bleiben Sie besser abstinent. Was Sie über das Reisen auf dem Dach der Welt sonst noch wissen müssen, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter. Prost, auf das Dach der Welt!
  • Luftholen in Lhasa
    Bereit für das Abenteuer Tibet? Wir starten Richtung Lhasa! Die leuchtenden Gipfel der Siebentausender ziehen unter unserem Flugzeug hinweg. Landung auf 3570 m Höhe. Jetzt erst mal langsam: Ganz in Ruhe sehen wir uns auf dem Weg in Tibets Hauptstadt die zwölf Taten des Buddhas als Fresken im Kloster Gongkar Chöde an. Der freie Nachmittag tut gut, um sich allmählich an die Höhe zu gewöhnen. Leichtes Abendessen im Hotel. 100 km. Drei Übernachtungen in Lhasa (3660 m).
  • Pilgern, philosophieren, diskutieren
    Am Vormittag statten wir dem Barkhormarkt einen Besuch ab. Hier gibt es Pilgerbedarf aller Art: Gebetsmühlen, Metallschalen für heiliges Wasser, Weihrauch, Klangschalen ... Ihr Reiseleiter erklärt, wofür das alles gebraucht wird. Wir reihen uns ein zum Pilgergang um den Jokhang-Tempel (UNESCO-Welterbe), das wichtigste Heiligtum der Tibeter. Nachmittags im Sera-Kloster lächeln uns viele Buddhas freundlich an, und im Hof sehen wir Mönche diskutieren. Wie lange so ein Studium dauert? 20 Jahre, verrät Ihr Reiseleiter. Danach besuchen wir ein Nonnenkloster und tauschen uns mit den jungen Geistlichen über das Alltagsleben aus.
  • Die Welt des Dalai Lama
    Wenn Sie den Hollywoodfilm "Sieben Jahre in Tibet" mit Brad Pitt gesehen haben, kennen Sie ihn bereits als Kulisse: den Potala-Palast in Lhasa. Wir schreiten durch Meditationshallen, den Chörten, an Schreinen und Statuen vorüber. Bis zu seiner Flucht lebte hier der 14. Dalai Lama. Doch warum musste er ins Exil? Was hat es seitdem mit "Free Tibet" auf sich? In Tibet ist jeder spirituelle Ort gleichzeitig ein politischer Ort. Auch am Nachmittag im nahe gelegenen Kloster Drepung beschäftigt uns dieses Thema. Hier beteten einst bis zu 10000 Mönche, von den Äbten ging großer Einfluss aus. Das beeindruckende Gebäude überlebte sogar die Kulturrevolution. Fantastisch, der Blick auf Lhasa! Wenn Sie abends rein zufällig auf dem Hotelzimmer noch eine Gebetsfahne entdecken: einpacken! Die können Sie morgen gut gebrauchen ...
  • Mit Riten nach Süden
    Um jeden See und jeden Berg in Tibet rankt sich mindestens eine Legende. Auf der Fahrt nach Gyantse verrät Ihr Reiseleiter die spannendsten. Heute geht es hoch hinauf: Wir überwinden zwei Pässe auf etwa 5000 m, den Kampa-La und den Karo-La. Wo das Wetter es zulässt, packen wir unsere Gebetsfahnen aus und erbitten den Segen für unsere Reise. Bald flattern die Wimpel blau, gelb, grün und rot, und der Wind trägt unsere Wünsche in die Welt hinaus. Spirituell eingestimmt, blicken wir wenig später auf den heiligen See Yamdrok-Tso. Am Nachmittag erreichen wir unser Hotel nahe der gut erhaltenen Altstadt von Gyantse. Noch ein Spaziergang durch die Gassen vor dem Abendessen? Fahrtstrecke 260 km. Zwei Übernachtungen in Gyantse (3980 m).
  • Burgberg und Klosterstadt
    Heute geht es auf und ab: Langsam, aber stetig steigen wir zur Klippe der Märtyrer hinauf. Kurze Pausen sind eine gute Idee, denn weit schweift hier der Blick. Oben stehen wir auf der Festung von Gyantse, die der britischen Belagerung während des Tibetfeldzugs nicht standhalten konnte. Patriotische Mönche stürzten sich aus Protest in die Tiefe. Gegenüber liegt das Kloster Palkhor. Wir spazieren in die urtümliche Altstadt hinunter, dann folgen wir den Pilgern hinauf zu der pyramidenförmigen Anlage. Schritt für Schritt erklimmen wir die Stufen des Kumbum-Chörten und nähern uns so der Erleuchtung – sagen die Buddhisten. Danach: freie Zeit in einer der schönsten Altstädte Tibets und für die Restauranttipps Ihres Reiseleiters!
  • Tranceläufer und Panchen Lama
    Heute fahren wir nach Shigatse (3850 m) in die Kornkammer Tibets. Um genau zu sein: in die Gerstenkornkammer. In einer Wassermühle kosten wir Tsampa, geröstetes Gerstenkornmehl, das täglich Brot der Tibeter. Ihr Reiseleiter schenkt dazu süßen Milchtee aus. Ein Abstecher zum Kloster Shalu, wo die berühmten Tranceläufer lernten, mehrere Tage am Stück zu laufen. Im Sitzen waren sie übrigens nicht weniger ausdauernd: Monatelang hielten sie es mit verschränkten Knien aus. Nachmittags erreichen wir Shigatse und das Kloster Tashilhunpo. Hier lebt der Panchen Lama, einst ein mächtiger Mann - doch wer erkennt ihn heute an? Beim Gang um das Kloster in die Altstadt diskutieren wir die Rolle der verschiedenen Lamas in Tibet und der Welt. Fahrtstrecke 100 km.
  • Yaks im tibetischen Hochland
    Unterwegs nach Tingri können wir nicht widerstehen: Ein Fotostopp mit Yaks, den nützlichsten Tieren zwischen Lhasa und Mount Everest, muss einfach sein. Die zotteligen Grunzochsen werfen einen treuherzigen Blick auf uns – und grasen einfach weiter. Neugierig sehen wir uns das Sakya-Kloster an: Sein älterer Teil wurde während der Kulturrevolution zerstört. Zum Glück fanden Maos Anhänger die in einer Mauer versiegelten 84000 Schriftstücke nicht: Eine ganze Bibliothek wurde hier versteckt. Nach dem Lhakpa-Pass (5250 m) bleibt uns fast die Luft weg: Da steht er, der höchste Berg der Erde! Seien Sie nicht traurig, falls sich heute Wolken dazwischenschieben - morgen kommen wir dem Everest noch näher. 300 km. Zwei Übernachtungen in New Tingri (Shelkar) auf 4310 m Höhe.
  • Audienz beim König der Berge
    Für Tibeter ist der Mount Everest die Chomolungma, die Mutter des Universums. Für Bergsteiger ist er die Mutter aller Höchstleistungen: Es gab Besteigungen mit und ohne Sauerstoff, durch Achtzigjährige, von blinden oder einbeinigen Alpinisten, mit Skiern, in Rekordzeit. Doch nicht nur Heldengeschichten wurden hier geschrieben – auch jede Menge Müll blieb zurück. Inzwischen verdienen die Behörden an jeder Besteigung kräftig mit. Freiwillige Helfer, einheimische Sherpas und endlich auch die amtlichen Stellen versuchen, der Umweltverschmutzung Herr zu werden. Wir nähern uns dem Berg der Berge bis zum Kloster Rombuk (4980 m) und hoffen auf gute Sicht über die gleißenden Gletscherflanken von Everest und Lhotse. Kaum zu glauben, aber diese Riesen wachsen noch! Abends zurück nach New Tingri. 210 km.
  • Am See unter dem Shishapangma
    Noch vor Tagesanbruch werfen wir einen prüfenden Blick in den Himmel. Das Wetter spielt mit? Dann rein in Ihre wärmsten Klamotten! Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen den idealen Aussichtspunkt für die Gipfelparade der Achttausender im Morgenlicht. Im sanften Rot wirken die Riesen noch ehrfurchtgebietender. Später fahren wir im Bus durch die Hochlandsteppe, vorbei an Yaks und Schafen bis zu dem tiefblauen See Paiku-Tso. Weit hinter ihm strahlen die weißen Flanken des Shishapangmas zu uns herüber – ein Ort wie gemalt! Wir packen unser Picknick aus und genießen die letzten Blicke auf den niedrigsten Achttausender. Er weist uns den Weg hinunter zum Grenzort Gyirong (2700 m). 340 km.
  • Über die Grenze nach Kathmandu
    Zurück in der Zivilisation: An der Grenze zu Nepal stauen sich die Lkw-Kolonnen, schwer beladen mit Lebensmitteln, chinesischer Technik und Kraftstoffen. Ihr nepalesisches Team empfängt Sie auf der anderen Seite und verstaut Ihr Gepäck in Allradfahrzeugen. Auf einer Piste holpern wir hinunter in subtropisches Bergland. Was für eine fruchtbare Region, Reisfelder, fettes Grün und warme Luft! Im Laufe des Nachmittags kommen wir im Trubel von Kathmandu an und beziehen unser komfortables Hotel. Erst mal in Ruhe duschen! Und dann gemeinsam die leckere newarische Küche genießen – in einer Runde, die einiges vom Dach der Welt zu erzählen hat. 150 km. Drei Übernachtungen in Kathmandu.
  • Standhaftes Kathmandu
    Einst Ziel zivilisationsmüder Aussteiger, heute vom Verkehrsinfarkt geplagt: Kathmandu. Auch das Erdbeben von 2015 hat seine Spuren hinterlassen. Dennoch sind wir angenehm überrascht - am Durbar Square steht vieles vom alten Ortskern. Paläste, Tempel und Pagoden wurden nach dem Beben wieder hergerichtet – manche hatten ihm auch standgehalten. Heilige Kühe und heilige Männer in Aschentracht sind hier wie eh und je zu Hause. Wir steigen die 365 Stufen zum Stupa von Swayambhunath hinauf. Seit 2500 Jahren sieht er dem Treiben im Tal zu. Ein Königreich für seine Gedanken! Nachmittags freie Zeit für Erholung und Souvenirs.
  • Zu Shiva und Buddha nach Patan
    Auf geht's nach Patan mit dem vielleicht prächtigsten Durbar Square im Kathmandutal. Wir besuchen den restaurierten Königspalast und schlendern durch die engen Gassen der Altstadt, wo uns die knallbunten Farben nach dem Hochgebirgsgrau geradezu berauschen. Mittendrin versteckt liegt der Goldene Tempel. Zurück in Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath (UNESCO-Welterbe), das bedeutendste Shiva-Heiligtum des Landes. Hier beten die Hindus zu Shiva - und bleiben dabei unter sich. Am Stupa von Bodnath kommen wir ein letztes Mal mit Tibet in Berührung: Er ist das Zentrum der tibetischen Buddhisten in Nepal. 50 km.
  • Königliches Bhaktapur
    Auf dem Weg ins entspannte Örtchen Dhulikhel (1600 m) gönnen wir uns zwei Stopps: Vormittags sehen wir uns in Bhaktapur (UNESCO-Welterbe) um. Die gut erhaltene Königsstadt blickt auf eine lange Geschichte zurück. Und danach halten wir am Vishnuheiligtum von Changunarayan (UNESCO-Welterbe), an dessen Schnitzereien und Steinskulpturen – den schönsten im Kathmandutal – wir uns kaum sattsehen können. In Dhulikhel auf der Terrasse unseres hübschen Bergresorts blicken wir bei Tee und Gebäck noch einmal sehnsüchtig zurück zu den Bergketten des Himalayas. Die unerschütterliche Ruhe, die das Hochgebirge ausstrahlt, wirkt noch immer nach. 60 km.
  • Auf Wiedersehen, Dhulikhel!
    Freie Zeit in himmlisch ruhiger Umgebung vor der Heimreise. Beim Mittagessen sitzen wir ein letztes Mal beisammen und schauen Richtung Himalaya. Ihr Zimmer steht Ihnen bis zum Flughafentransfer am späten Nachmittag zur Verfügung. Fahrt nach Kathmandu. 40 km. Abends Flug von Kathmandu nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 4,5 Std.). Ankunft gegen Mitternacht (Ortszeit) und nach einer Umsteigezeit von ca. zwei Stunden Weiterflug (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.).
  • Zurück in Europa
    Landung am Morgen.

Zusatzinformationen

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