Türkei - Wunderwelt Kappadokien

ab 1350,- €

Teilnehmer
4 - 16
Reisetage
10

Veranstalter: ASI Reisen

Im Zentrum Anatoliens – weitab von den stark frequentierten Badezielen an den Küsten der Türkei – liegt Kappadokien, eine zu Stein gewordene Wunderwelt. Die bizarren Felsformationen unter dem endlos weiten Himmel laden zu unvergesslichen Wanderungen ein. Hier in der Abgeschiedenheit haben schon frühchristliche Mönche Zuflucht gefunden: zuerst in Höhlen, später in richtigen Städten, die viele Stockwerke tief in den weichen Fels gegraben wurden. Auf Schritt und Tritt begleiten uns stille Zeugnisse dieser Zeit: Felsenkirchen in der Ihlara-Schlucht, unzählige verlassene Klöster und die unterirdische Stadt Derinkuyu. Nirgendwo ist die Türkei faszinierender!

  • Flug nach Antalya und zurück
  • Flughafen- und Sicherheitsgebühren
  • 4 Nächte im Hotel Puding Marina****, Zimmer mit Bad/Dusche und WC
  • 5 Nächte im Hotel Gül Konaklari****, Zimmer mit Bad/Dusche und WC
  • Eintritte und Ausflüge lt. Reiseverlauf
  • 9x Frühstück, 8x Mittagessen, 9x Abendessen
  • ASI Tourenbuch
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31. März 2021)

Tagesbeschreibung

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • Tag 1
    Flug nach Antalya und Busfahrt in unser Hotel. Antalya wurde nach antiker Überlieferung 158 v. Chr. von König Attalos II. von Pergamon gegründet. Nach ihm erhielt sie den Namen Attaleia. Die Stadt wurde nacheinander von Römern, Byzantinern und Seldschuken beherrscht. Abends Begrüßung durch den ASI Wanderführer, der bei einem Willkommensdrink Infos zur bevorstehenden Wander- und Entdeckerwoche in Kappadokien gibt.
  • Tag 2
    Fahrt nach Termessos, wo wir durch die Ruinenstadt am Fuße des Taurusgebirges wandern. Die erste historische Erwähnung der Stadt ist die erfolglose Belagerung Alexander des Großen (334/333 v. Chr.). Reste der Verteidigungsringe, Stadtmauern, Tempel und andere Gebäude sind noch heute zu besichtigen. Insbesondere das gut erhaltene antike Theater lohnt den Besuch auf die Bergfestung. Anschließend besuchen wir den Kurşunlu-Wasserfall. Der gleichnamige Naturpark ist 394 Hektar groß und besteht aus 7 sich aneinanderreihende Seen, mit einzigartiger Flora und Fauna.
  • Tag 3
    Wir fahren zum Eingang der Köprülü-Schlucht, wo die Alten eine Steinbrücke bauten, die seit dem 2. Jahrhundert in Verwendung ist. Bei Selge wandern wir parallel zum Paulusweg durch die antiken Dörfer und Ruinen. Überlieferungen zufolge soll Selge nach dem Krieg um Troja durch den Seher Kalchas gegründet und von Sparta aus von Griechen besiedelt worden sein. Auf antiken Münzen ist der Ort seit dem 5. Jhd. v. Chr. nachweisbar. Auf den fruchtbaren Hochebenen Oliven und Wein anzubauen, diente als wirtschaftliche Grundlage.
  • Tag 4
    Nach dem Frühstück brechen wir nach Kappadokien auf. Unterwegs besuchen wir das Derwisch-Museum in Konya. Bei Ausgrabungen im Zentrum der Stadt (Aladdin-Tepe) wurden Funde gemacht, die dem phrygischen Kunsthandwerk ähneln. Als die turkmenischen Seldschuken diese eroberten, machten sie 1116 unter ihrem Anführer Kılıç Arslan II. Ikonion zur Hauptstadt. Den Namen Konya erhielt es erst Jahrhunderte später. Die Seldschuken brachten den einheimischen Bauern den Obst- und Gemüseanbau bei, organisierten Bewässerungsanlagen und betrieben regen Handel.
  • Tag 5
    Vormittags besuchen wir die unterirdische Stadt Derinkuyu. Eine Stadt, die bis zu 64 m und 10 Stockwerke unter der Erde liegt und sich auf 2.500 Quadratmetern ausbreitet. Wir durchwandern die Ihlara-Schlucht, durchsetzt mit hunderten Räumen und Kirchen, die in den Fels geschlagen wurden. Von Schmelzwassern des Mt. Hasan und des Mt. Erciyes und den Wassern des Melendiz ausgespült, bildete sich eine ca. 14 km lange Schlucht. In die Steilwände wurden Felsenkirchen und Wohnungen eingehauen und mit wunderschönen Fresken und christlichen Motiven geschmückt.
  • Tag 6
    Wir beginnen den Tag am höchsten Punkt in Uçhisar und genießen den grandiosen 360-Grad-Blick. Danach besichtigen wir eine der wenigen Tuffsteinwohnungen der Region, die noch bewohnt sind. Wir lernen eine Familie kennen und dürfen sogar auf dem Tuffsteinbalkon einen türkischen Tee genießen. Es geht weiter nach Meskendir, das voller alter Felshäuser und Resten der christlichen Bevölkerung ist. Von hier wandern wir zum Roten Tal und besichtigen in den Fels gehauene Kirchen, wie die Kirche der Drei Kreuze aus dem 7. Jh. n. Chr. mit beeindruckenden Reliefs und Fresken.
  • Tag 7
    Wir durchwandern Akvadi und folgen dem Fluss, der heute die umliegenden Weinberge mit Wasser versorgt. Das Akvadi-Tal, oder auch Weiße Tal, besticht vor allem durch seine hohen und schlanken Feenkamine und seine zahlreichen Schrebergärten und Weinreben. In Göreme kehren wir ein. Nachmittags besuchen wir das Göreme Open Air Museum. Göreme hieß in byzantinischer Zeit Matiana, dann Avcılar, bis es in den 1980er Jahren aus touristischen Gründen in Göreme, ursprünglich eine Bezeichnung für das Gebiet der nahegelegenen Höhlenkirchen, umbenannt wurde.
  • Tag 8
    Wanderung im Çat-Tal. Der Ursprung des Namens ist darauf zurückzuführen, dass das Dorf Çat und das Çat-Tal an zwei sich überkreuzenden Tälern liegt (Çat = sowohl Wegkreuzung als auch Straßenkreuzung). Es ist eines der längsten Täler Kappadokiens und von Feenkaminen und Taubenschlägen umgeben. Nach der Mittagspause geht es weiter nach Paşabağ. Die Tuffsteinformationen in Paşabağ sind wohl die typischsten in Kappadokien. Am mittlerweile weltberühmten Feenkamin-Gendarmerieposten in Paşabağ vorbei wandern wir weiter nach Çavuşin.
  • Tag 9
    Nach dem Frühstück Fahrt nach Antalya. Unterwegs kehren wir in die berühmte Karawanserei von Sultanhani ein. 1229 unter dem seldschukischen Herrscher Kai Kobad I. wuchs sie schnell aufgrund der Lage an der historischen Seidenstraße und am seldschukischen Karawanenweg. Durch ein reich verziertes Portal im Nordosten gelangt man in einen rechteckigen Hof, in dessen Mitte eine kleine Moschee steht. Dem Eingangsportal gegenüber schließen an den Hofplatz die Stallungen an. Das Dachgewölbe der Stallungen tragen 32 Säulen, die den Raum in mehrere Schiffe gliedern.
  • Tag 10
    Abschied nehmen von der Türkei und Rückflug in die Heimat.

Zusatzinformationen