Uganda - Von den Berggorillas zum Wolkenkönig mit Ruth Zeller

ab 5195,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
1.300m
Max. Höhenmeter Abstieg
1.950m
Teilnehmer
6 - 12
Reisetage
19
Aufenthaltstage Hotel
10
Aufenthaltstage Zelt
7

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Trekkingreise durch das Ruwenzorigebirge mit Gipfeloption am Margherita Peak, Safari, Gorillaoption und Besteigung des Sabinyo

8-tägiges Trekking im Ruwenzori-Gebirge über Kilembe-Route (5 - 7 Std. täglich)
Wanderungen: 2 x mittelschwer (5 - 7 Std.)
Besteigung des Sabinyo (3.645 m), ↑↓ 1.300 m, 7 - 8 Std.
Die einzigartige, endemische Dschungelvegetation des Ruwenzori durchstreifen
Über den Lake Mutanda paddeln und die Virunga Vulkane bestaunen
Den Bwindi-Regenwald - Heimat der Berggorillas - durchqueren
Fakultativ: Den Margherita Peak (5109 m) besteigen, ↑625 m, ↓ 1135 m, 8-10 Std.
Fakultativ: Gorillas im Bwindi-Nationalpark und Schimpansen in Kyambura tracken

Im Herzen Ostafrikas liegt das höchste, nichtvulkanische Gebirge des Kontinents mit dem klangvollen Namen Ruwenzori. In der Sprache der Batoro kann Ruwenzori mit Regenmacher oder Wolkenkönig übersetzt werden. Diese Bezeichnungen lassen uns erahnen, welche Herausforderungen uns erwarten. Oft schlammige Pfade führen durch enge Täler und über schlüpfrige Pässe. Ein Trekking durch menschenleere Wildnis und scheinbar undurchdringliche Vegetation: Lobelien und Senezien ragen bis zu vier Meter in die Höhe, silbrig-glänzende Flechten hängen wie Bärte schweigsamer Naturgeister von den Bäumen. Und lichtet sich der Nebel, taucht ein bizarres, vergletschertes Hochgebirge aus dem grünen Dschungel auf. Zugegeben, es gibt einfachere Trekkings, aber vermutlich wenige die so einzigartig, spektakulär und nachhaltig beeindruckend sind.
Wir beginnen unsere Reise im Territorium der letzten Berggorillas unseres Planeten. Im Dreiländereck zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo besteigen wir den erloschenen Vulkan Sabinyo. Hier stimmen wir uns vor der beeindruckenden Kulisse der Virunga-Vulkane auf das Wandern im Dschungel ein. Der Bwindi Forest, unser nächstes Ziel gilt als der „undurchdringliche Wald“ und ist ebenso wie der Sabinyo Heimat der sanften Riesen. Wir haben die Möglichkeit den Gorillas sachte, ganz nah zu kommen und durchqueren den Wald auf guten Pfaden. Was wäre Ostafrika ohne Safari? Nach den abenteuerlichen und erfüllenden Trekkingtagen lassen wir die Reise im Queen Elizabeth Nationalpark bei Safari und Sundowner gebührend ausklingen.


Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Anreise nach Kigali
    Linienflug mit Turkish Airline von Deutschland via Istanbul nach Kigali. Nach unserer späten Ankunft in Kigali (etwa 02:00 Uhr morgens) fahren wir ins nahe gelegene Hotel in Kigali.
  • Tag 2 Fahrt nach Kisoro - Uganda
    Nach einer kurzen Nacht machen wir uns auf den Weg um nach Uganda einzureisen. Durch die Anreise via Ruanda gelangen wir in etwa 4 Stunden Fahrzeit direkt in den Süden Ugandas. Wir passieren die Grenze und erreichen bald darauf das kleine Städtchen Kisoro und beziehen unser etwas ausserhalb und ruhig gelegenes Hotel.
  • Tag 3 Wanderung zum Mt Sabinyo
    Unsere erste Wanderung steht bevor. Wir fahren in den Mgahinga Nationalpark und besteigen den Mt. Sabinyo der das Dreiländereck Uganda - Ruanda - Kondo markiert von Nordosten.
    Zunächst durch Kulturlandschaft dann einen Bambusgürtel wird es zunehmend steiler. Hier bekommen wir schon einen kleinen Vorgeschmack auf das was uns auch am Ruwenzori erwartet: teilweise matschig und rutschig kann es werden. Manche Passagen sind dann mit Holzleiter/treppen abgesichert. Über einen langen Rücken erreichen wir Peak I und II und hoffentlich auch mit Aussicht den Hauptgipfel Peak III.
  • Tag 4 Zum Mutanda Lake und Bwindi Nationalpark
    Direkt von unserer Lodge wandern wir heute durch Dörfer, Anbaugebiete und Kulturlandschaft in etwa 2h zum Lake Mutanda. Hier erwarten uns bereits die lokalen Fischer die uns mit ihren Baumstamm-Kanus über den Lake Mutanda Richtung Norden bringen. Zwei Stunden gleiten wir friedlich dahin und genießen die landschaftliche Mischung aus See und Berg in vollen Zügen. Am Nordufer des Sees werden wir abgesetzt und nach kurzer Wanderung auf einem leicht und stetig ansteigenden Panoramaweg erreichen wir Rubugiri, ein lebhaftes ugandisches Dorf, das mit kleinen Geschäften die ländliche Umgebung mit den Segnungen der Zivilisation versorgt. Am späten Nachmittag geht es noch 6 Kilometer weiter, bis wir unsere Lodge direkt am Bwindi Forest gelegen, erreichen.
  • Tag 5 optionales Gorilla Tracking
    Mit dem Silberrücken Auge in Auge – unser erster Höhepunkt der Reise erwartet uns heute. Es geht nicht wie am Vortag auf einem breiten Wanderweg durch offene Kulturlandschaft, sondern “Quer-Wald-Ein” – immer dem Ranger und seiner Spur durch den dichten Wald hinterher. Gehzeit und Distanz der Wanderung zu den Berggorillas ist nicht vorhersehbar, weil die Berggorillas auf ihrer Nahrungssuche ständig in Bewegung sind. Je nach Aufenthaltsort ist für die Wanderung durch oftmals steiles und rutschiges Gelände 4-6 Stunden einzuplanen.Nach einer Stunde Familientreffen bei den Gorillas geht es zurück in unsere Herberge. Die Gebühr für das Gorilla-Permit beträgt hier EUR 630,- pro Person.
  • Tag 6 Auf dem Bwindi Trail durch den Park nach Buhoma
    Bwindi heißt Dunkelheit, Impenetrable undurchdringlich. Nicht viele Menschen setzen jemals ihren Fuß in dieses Gebiet. Und wir stellen recht bald fest, dass dieser Dschungel seinen Namen wirklich verdient hat. Vielleicht begegnet uns rein zufällig eine Gorillafamilie, denn wir durchwandern ihre Heimat. Waldelefanten, Pinselohrschweine und kleine Antilopen leben auch hier. Die Unberührtheit dieser Region bleibt tatsächlich uns, den Wanderern, vorbehalten, denn Autos müssen diese Strecke weiträumig umfahren. Am Nachmittag erreichen wir das kleine Städtchen Buhoma, am nördlichen Ausgang des Bwindi-Nationalparks.
  • Tag 7 Fahrt nach Kasese
    Zu Beginn durch Bigo Bog, steigen wir eine morastige Anhöhe durch dichten Senecienwald hinauf. Wir klettern über Baumstämme und unter diesen durch. Wegen der Höhe müssen wir langsam und stetig gehen. Über eine lange Metall-Leiter erreichen wir einen guten Aussichtspunkt, von dem aus wir an nebelfreien Tagen über den ganzen Talkessel mit dem Bujuku-See blicken können. Hier trennen sich unsere Wege: Die Ruwenzori-Aspiranten steigen heute in weiteren 2 Stunden zur Elena-Hütte (4.540 m) unterhalb des Elena-Gletschers auf. So besteht je nach Wetterbedingungen zweimal (morgen und übermorgen) die Möglichkeit, den Gipfel zu erklimmen. Das Gepäck und die Verpflegung werden von Trägern hochgetragen, die dann wieder zur Bujuku-Hütte zurückkehren.
  • Tag 8 Aufstieg zur Sine Hut (2.598m)
    Aufbruch in Kilembe. Das kleine Dorf westlich der Stadt Kasese besteht aus Kirche, Schule, einfachen Hütten. Hauptsächlich leben hier Bauern die auf den Feldern rund um das Dorf Bohnen, Kaffee und Maniok anbauen. Unsere Guides, Träger und die Küchencrew erwarten uns bereits um uns bei dem anspruchsvollen Trekking im Ruwenzorigebirge zu unterstützen. Bald lassen wir die letzte Zivilisation hinter uns und tauchen ein in den immergrünen Bergwald. Durch hohe lianenumschlungene Bäume geht es stetig bergauf. Unzählige Vogelarten umgeben uns und mit etwas Glück sehen in ihren Kronen schwarz-weisse Colbusaffen.

    Im Ruwenzori Nationalpark erwartet uns jeden Tag eine fast atemberaubende Landschaft und sensationelle Flora. Der Pflanzengigantismus nimmt uns in seinen Bann. Pflanzen, die andernorts nur wenige Zentimeter hoch werden, erreichen hier Baumhöhe. Heidekraut schwingt sich bis zu acht Metern Höhe auf, die Gartenlobelie wird mannshoch. Auf ungefähr 2500 Metern beginnt die zweite Vegetationsstufe, der Bambuswald. Am Nachmittag erreichen wir schließlich unser schön gelegenes Sine Camp auf 2596 Metern.
  • Tag 9 Sine Hut - Mutinda Hut (3.582m)
    Über kupiertes Gelände schlängelt sich unser Weg immer weiter nach oben. Wir überqueren Bäche und Tümpel, bestaunen uralte moosbedeckte Bäume und nebelverhangene Wasserfälle. In den Bäumen hängen silbrige lange Bärte - die Usnea Flechten. Auf verschlungenen Pfaden erreichen wir ein tief eingeschnittenes einzigartiges Tal, welches eine enorme Vielzahl an Blumen und Pflanzen beheimatet und oft in Nebel gehüllt ist. Wir erreichen nun die Alpine-Zone. Der Weg ist sumpfig, besonders in der Regenzeit. Über Büschel-Gras und Strohblumen durchqueren wir das mit Riesen Lobelien durchzogene Mutinda Tal und erreichen das Mutinda Camp auf 3582m.
    Von hier können wir, wenn die Energie noch ausreicht einen ca. 2-stündiger Aufstieg zum Mutinda-Outlook, 3975 m unternehmen.
  • Tag 10 Mutinda Hut - Bugata Hut (4.100m)
    Auf dem Weg zum Bugata Camp lichtet sich die Vegetation mehr und mehr, je höher man aufsteigt. Die alpine Zone kommt näher. Wir wandern auf und ab durch das breite Namusangi-Tal mit seinen Mooren und Gletscherseen. Je nach Wetterlage ergattern wir einen atemberaubenden Blick auf den Mutinda Peak und den Weismann Peak. Das Bugata Camp ist hoch über dem Bugata See gelegen. Auch hier bietet sich wieder eine fantastische Aussicht auf den Lago Kopello oder zum Weismann Peak, der oft mit Schnee bedeckt ist. Oder wir genießen den Talblick hinunter auf den Lake Kanganyika. Um uns herum wachsen Büschel-Gras, Riesen-Greiskraut, Riesenlobelien, Strohblumen, Johanniskraut. Wir beziehen unser gut ausgestattetes Bugata Camp auf 4.100m gelegen.
  • Tag 11 Bugata Hut - Hunswick Camp (3.874m)
    Eine abwechselungsreiche Etappe steht uns heute bevor. Steil und anstrengend ist der Steig hinauf zum Bamwanjara-Pass (4450 Meter) Bei gutem Wetter hat man von hier die drei höchsten Berge, Mt. Stanley, Mt. Baker und Mt. Speke im Blick. Der Abstieg durch oft nebelverhangenen Senezienwald ins Kachope Tal, 3985 m, mit seinen drei malerischen Seen ist glitschig und steil, aber auch wunderschön. Wir sind vorsichtig unterwegs, Wurzeln und Steine erlauben keine Unachtsamkeit.In diesem Tal soll es noch wenige Exemplare der pechschwarzen Ruwenzori Leoparden geben. Sind sind damit eine der seltensten Katzenarten der Welt. Nicht mehr lange und wir erreichen unser heutiges Hunswick Camp auf 3.974m
  • Tag 12 Hunswick Camp - Margerita Camp (4.484m)
    Heute passieren wir die tiefblauen und wunderschönen Kitandara Seen und stiegen langsam zum Scott Elliott´s Pass auf. Von dort ist es nicht mehr weit zu unserem Camp, welches windgeschützt inmitten großer Felsblöcke liegt.
  • Tag 13 Besteigung Margerita Spitze und Abstieg zum Hunswick Camp
    Sehr früh am Morgen brechen die Bergsteiger mit Stirnlampen ausgerüstet zum Gletscher auf. Nach zwei Stunden steilen Aufstiegs wird das Gelände schroffer und schließlich der Gletscher erreicht. Über Gletscher und Schneefelder hinauf in den Sattel zwischen Alexandra- und Margherita-Spitze und dann weiter in leichter Kletterei über den Gipfelgrat um höchsten Punkt Ugandas. Die letzten Felsen auf dem Weg zum Gipfel erfordern klettertechnische Kenntnisse bis II+, in der Regel wird hier ein Fixseil angebracht. Je nach Wetterverhältnissen haben wir nach 5 - 7 Stunden den Gipfel erreicht. Bei hoffentlich gutem Wetter genießen wir die fantastische Sicht auf die umliegenden Berge und bis in den dichten Dschungel des Kongo hinein.
    Der Abstieg zum Margherita Camp erfordert nochmal unsere volle Konzentration, dann geht es entspannt und glücklich ins bereits bekannte Hunwick's Camp wo wir wieder auf die die Wanderer treffen.
    Die Wanderer und Trekker ohne Gipfel Ambitionen für die Margherita-Spitze, können ausschlafen und wandern auf dem bekannten Weg entlang der Kitandara Seen hinab und zurück ins Hunwick's Camp wo am späten Nachmittag auch die Gipfelgänger eintreffen.
  • Tag 14 Hunswick Camp - Kiharo Camp
    Von Lager geht es hinauf zur McConnell´s Prong und weiter zum Oliver`s Pass, 4505 m. Wer heute noch Gipfelambitionen hat kann gegen eine kleine Extragebühr (ca. USD 20,–) von hier aus der Weissmann Peak, 4620 m besteigen. Schon während des Aufstiegs genießen wir fantastische Ausblicke auf die vier Seen im Tal. Die letzte Etappe zum Gipfel ist steil und felsig und kann bei Schnee etwas schwieriger werden. Mit etwas Glück haben wir auch hier einen grandiosen Blick auf die wichtigsten Gipfel des Ruwenzori Gebirges, Mount Stanley, Mount Speke, und Mount Baker. Während des Abstiegs passieren wir ein Gebiet mit dickem Riesen-Kreuzkrautund einige flache Sumpfgebiete, wo vor Millionen Jahren Gletscher schmolzen und eine Mauer von Felsen hinterließen. Das Tal ist unter anderem Heimat vieler Rotducker, einer kleinen untersetzten Antilopenart. Eingerahmt von immergrünen Pflanzen und burgelnden Bächen liegt das Kiharo Camp auf 3430 m.
  • Tag 15 Kiharo Camp - Kyanyuki und Fahrt in den Queen Elizabeth Nationalpark
    Weiter geht unser langer Abstieg, zurück aus einer Zauberwelt in die Zivilisation. In der dichter werdenden Vegetation sind wieder vermehrt Vögel beheimatet deren Gesang uns begleitet. Bald öffnet sich der Blick hinunter ins Tal und wir gelangen zu einem Aussichtspunkt, von dem wir mit großer Wahrscheinlichkeit bis zum Edwardsee und zum Queen Elizabeth Nationalpark - unserem nächsten Ziel - sehen. Durch die uns bereits bekannten Vegetationszonen steigen wir einen langen Grat ab und erreichen unseren Ausgangspunkt. Wir verabschieden uns von unseren Begleitern, unseren Guides, Trägern und Helfern die uns so tatkräftig unterstütz haben. Vielleicht viel zu schnell verlassen wir dieses unwirkliche Gebirge und fahren in den Queen Elisabeth Nationalpark am Fuß des Ruwenzori-Massivs. Von der Terrasse unserer Lodge werden wir am Abend zurückschauen können in das Reich des Regenmachers und des Wolkenkönigs.
  • Tag 16 Bootssafari auf dem Kazinga Kanal
    Jetzt ist Safarizeit! Das große Tierreservat des Queen Elisabeth National Parks schließt Regenwälder, Savannen, Seen, Sümpfe und Flüsse ein. Es bietet Flusspferden, Büffel, Antilopen (Uganda-Kobs), Wasserböcken und einer Vielzahl bunter Vogelarten (etwa 450) ideale Lebensbedingungen. Löwen sind nicht so zahlreich, können aber auch gesichtet werden. Während der Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal, der den Lake Edward mit dem Lake George verbindet, bietet sich uns die Gelegenheit Flusspferde, Büffel, Krokodile, Elefanten und Wasservögel zu beobachten. Ein Game Drive durch den weiteren Park rundet den Safaritag heute ab.
  • Tag 17 optionales Schimpansen Tracking und Fahrt in den Mburo Park
    Vormittags besteht die Möglichkeit noch ein optionales Schimpansen Tracking zu unternehmen oder einfach noch die Annehmlichkeiten der Lodge zu genießen und die vergangenen zwei Wochen Revue passieren zu lassen.
    Am Nachmittag fahren wir zum Mburo Nationalpark. Direkt an den Park grenzt das Weideland der Hima-Hirten, deren langhornige Ankole-Rinder gemeinsam mit den wildlebenden Antilopen und Zebras grasen. Schon bei der Fahrt zu unserer Unterkunft sehen wir vielleicht schon dieses friedliche Zusammenleben. Mittlerweile steht die Sonne schon recht tief und wir genießen von unserem "Adlerhorst" den weiten Blick über die afrikanische Savannenlandschaft
  • Tag 18 Fahrt nach Entebbe und Rückflug nach Deutschland
    Der nur 260 km² kleine Mburo Park schützt einen tierreichen Lebensraum, der sich mosaikartig aus Akazienwäldern, offenem Grasland, Sümpfen und mehreren kleinen Seen zusammensetzt. Wir unternehmen eine Fuß-Safari mit einem Parkranger. Der Park ist berühmt für seinen Reichtum an Impala-Antilopen, es lassen sich aber auch Wasserböcke, Hyänen und Zebras beobachten. Mit viel Glück bekommen wir eventuell auch einen der wenigen Leoparden oder in den letzten Jahren wieder zugewanderten Löwen zu Gesicht.
    Gegen Mittag machen wir uns auf unsere letzte lange Fahrt nach Entebbe. Mit vielen tiefen Eindrücken aus Uganda geht es sozusagen direkt aus dem Busch gehts in den Flieger zurück nach Hause.
  • Tag 19 Ankunft in Deutschland

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Der Fokus dieser Reise liegt auf dem achttägigen, anspruchsvollen Trekking im Ruwenzori-Gebirge. Wer möchte kann den technisch anspruchsvollen Margherita Peak besteigen, höchster Gipfel des Massivs. Vor unserem Trekking besteigen wir den Vulkan Sabinyo, paddeln über den Lake Mutanda und durchqueren den Bwindi-Regenwald. Zum Schluss der Reise fahren wir in den Queen Elizabeth Nationalpark und begeben uns auf Safari. Wer möchte kann an einem Gorilla- und/oder an einem Schimpansen-Tracking teilnehmen.

    Anforderung:
    Das Trekking im Ruwenzori-Gebirge erfordert aufgrund der besonderen Witterung und schwierigen Wegen eine hohe Motivation, Durchhaltevermögen und Ausdauer. Sehr gute Gesundheit, Belastbarkeit bei hoher Luftfeuchtigkeit und Feuchtigkeit, Trittsicherheit für die teils matschigen und rutschigen Wege des Regenwaldes mit Gehzeiten bis zu 8 Stunden täglich sind unabdingbar. Man sollte sich auf tägliche Regengüsse einstellen, gegebenenfalls sogar auf tagelangen Nebel und Regen. Es gibt aber auch durchaus stabile Wetterphasen. Die optionale Besteigung der Margherita Spitze (mittelschwere Hochtour) erfordert zusätzlich Erfahrung im Eis und kombiniertem Gelände (leichte Blockkletterei II+). Maximal können nur 8 TeilnehmerInnen an der Besteigung des Gipfels teilnehmen.
    Wem die Margherita-Spitze zu anspruchsvoll ist, unternimmt an dem Gipfeltag eine leichte Wanderung.

    Höhe:
    Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan.

    Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de

    Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen.

    Unterbringung:
    Die Unterbringung während des Trekkings erfolgt in einfachen Mehrbetthütten mit Stockbetten und Matratzenlagern. Es gibt kein Wasser oder Strom, außerhalb der Hütten stehen einfache Plumpsklos zur Verfügung. Teils sind die Hütten mit Solarpanelen ausgestattet für Licht und zum Laden von Akkus, für die Funktionalität und Verfügbarkeit gibt es allerdings keine Garantie. Abgesehen von dem Trekking erfolgt die Unterbringung in guten Mittelklassehotels und Lodges, sowie einmal in festinstallierten Safarizelten.

    Verpflegung:
    Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Verpflegung während des Trekkings sehr einfach und etwas einseitig ist. Da sämtliche Lebensmittel mitgenommen werden müssen, können keine abwechslungsreichen Menüs angeboten werden. Zum Frühstück gibt es Tee, Kaffee und Brot; kaltes Sandwich oder Suppe zu Mittag; Nudel-, Reis- und Fleischgerichte am Abend. Abgesehen vom Trekking erfolgt die Verpflegung in den Unterkünften mit Buffets oder a la Carte. Je nach Tagesplan gibt es Mittags Lunchpakete.

    Wichtiger Hinweis zur Besteigung Margherita Peak:
    Für die Gipfelbesteigung sind lediglich 8 TeilnehmerInnen zugelassen. Bitte geben Sie unbedingt bei Buchung an, ob Sie den Gipfel besteigen möchten.
    Aufgrund der Schwierigkeit ist ein Tourenbericht der anspruchsvollsten Touren der letzten Jahre zu erbringen.

    Wichtige Hinweise zum fakultativen Gorilla-Tracking:
    Pro Gorilla-Familie sind nur Gruppen mit bis zu 8 Personen zugelassen. Bei mehr als 8 Reiseteilnehmern, werden wir auf 2 Gruppen aufgeteilt und wandern zu unterschiedlichen Familien.

    Gesundheitsinformation Gorilla-Tracking:
    Um die Gorillas besuchen zu können, müssen wir gesund sein. Schon der kleinste Infekt kann für die sensiblen Gorillas sehr gefährlich bis tödlich sein. Mit einer Erkältung dürfen wir leider nicht am Gorilla-Tracking teilnehmen.

    Kleidung Gorilla-Tracking:
    Grelle Farben sollten vermieden werden. Am besten sind Erdtöne, wie grün oder braun. Einfache Gartenhandschuhe sind sehr hilfreich, da man sich an teils dornigen Sträuchern festhalten muss.

    Hinweis zu etwaigen Programmänderungen:
    Wir müssen uns darauf einstellen, dass Programmpunkte eventuell nicht wie geplant durchgeführt werden können. Unsere Reiseleitung, die Partner vor Ort, sowie das Hauser-Team in München sorgen aber dafür, dass stets die bestmögliche Lösung gefunden wird. Der Willkür von Behörden und/oder ungeeigneten Witterungsbedingungen können wir uns leider nicht entziehen. Besonders im Ruwenzori-Gebirge kann es aufgrund der Witterung zu Programmänderungen kommen. Flexibilität, Teamgeist und Anpassungsvermögen tragen wesentlich zum Gelingen der Reise bei.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Uganda

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass, vorläufigen Reisepass oder Kinderreisepass. Der Pass muss noch mindestens 180 Tage bei Einreise gültig sein.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Seit dem 1. Juli 2016 kann ein Visum nur noch online auf der Webseite visas.immigration.go.ug beantragt werden. Dabei sind eingescannte Passkopien, Passbilder, Gelbfieberimpfungsnachweis und gegebenenfalls andere Nachweise hochzuladen. Nach abgeschlossenem Verfahren wird das Visum dann gegen Vorlage von Pass und Originalnachweisen sowie Zahlung der Visagebühr (bar, in US-Dollar oder Landeswährung) bei Einreise erteilt. Bei Online-Zahlung mit Kreditkarte werden 3% Gebühren fällig. Die Visumgebühr für das einfache Touristenvisum kostet zur Zeit USD 50,-.
    Fall Sie mehrere Reiseländer kombinieren, empfehlen wir Ihnen das East African Visum (EAC) zu beantragen: https://irembo.gov.rw/rolportal/web/rol/east-africa-tourist-visa Dies gilt für die mehrfache Einreise nach Ruanda, Uganda und Kenia. Das Visum kostet USD 100,-, die Sie entweder im Vorfeld bei Beantragung mit Kreditkarte oder direkt bei Einreise bezahlen können. Die Bearbeitungszeit beträgt normalerweise drei Tage.


    Einreise Ruanda

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass, vorläufigen Reisepass oder Kinderreisepass. Der Pass muss noch mindestens 180 Tage bei Einreise gültig sein.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Visa für die Einreise nach Ruanda können entweder online oder nach Eintreffen am Flughafen beantragt und bezahlt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, vor Reiseantritt bei der Botschaft der Republik Ruanda in Berlin ein Visum für 90 Tage und mehrmalige Einreisen gegen eine Gebühr von 70 $ zu beantragen. Darüber hinaus kann ein East-Africa-Tourist-Visum, gültig zur mehrfachen Einreise für die Länder Kenia, Uganda und Ruanda beantragt werden, wenn das Ersteinreiseland Ruanda ist und es sich um einen touristischen Aufenthalt handelt. Die Kosten hierfür betragen 100 $.
    Sie können das Visa folgendermaßen beantragen:
    ▶︎ E-Visa: Die Gebühr hierfür beträgt ca. 50,00 $. Das Visum hat eine Gültigkeit von 30 Tagen und erlaubt einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen. Sie können mit dem Visum einmalig einreisen. Die Bearbeitungsdauer für das Visum beträgt üblicherweise 3 Tage.
    ▶︎ Visa on arrival: Die Gebühr hierfür beträgt ca. 50,00 $. Das Visum hat eine Gültigkeit von 30 Tagen und erlaubt einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen. Sie können mit dem Visum einmalig einreisen. Die Bearbeitungsdauer für das Visum beträgt üblicherweise einen Tag.


    Bei Einreise von Ruanda nach Uganda ist eine Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies wird kontrolliert und es wird, sollte man die Impfung nicht nachweisen können, vor Ort eine Impfung durchgeführt.

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Uganda

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit Gelbfieber-Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Eine Gelbfieber-Impfung ist für Reisende zwingend erforderlich. Es besteht ganzjährig ein hohes Risiko sich mit Malaria zu infizieren, besonders während der Regenzeit. Malaria-Prophylaxe oder ein Stand-By Notfallmedikament sind sinnvoll. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Ruanda

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Eine Gelbfieber-Impfung ist nur für Reisende erforderlich, die sich innerhalb der letzten 6 Tage vor der Einreise in einem von der WHO als Gelbfieber-Risikogebiet deklarierten Land aufgehalten haben. Es besteht ganzjährig ein geringes Risiko sich mit Malaria zu infizieren. Malaria-Prophylaxe oder ein Stand-By Notfallmedikament können ggf. sinnvoll sein. Wir empfehlen eine aktive Prophylaxe durch Mückenschutzmittel sowie helle Bekleidung. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Am „Regenmacher" Ruwenzori sind Regen, Schnee und Nebel häufig. Die Tour kann dadurch erschwert oder gar unmöglich werden. Die Temperaturen schwanken je nach Höhenlage zwischen 15°C und 35°C. Tagsüber kann das Thermometer in Höhen um 4.000 m bis auf +10°C klettern, während es nachts meist unter 0°C fällt. Die trockensten Monate sind Dezember bis Februar und Juni bis September. Auch in diesen Zeitabschnitten sind Regenfälle keine Seltenheit.
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