Usbekistan – Höhepunkte

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Reisetage
11

Veranstalter: Studiosus Reisen

Auf der Seidenstraße die Höhepunkte Usbekistans erleben

Legenden, vielzählig wie Sand in der Wüste, spinnen sich um Usbekistan. Auf der sagenumwobenen Seidenstraße blühte der Handel, Eroberer unterschiedlichster Religionen und Kulturen hinterließen Insignien ihrer Macht, die Oasenstädte wie Samarkand, Buchara und Chiwa in märchenhaften Glanz hüllen. Begleiten Sie uns auf dieser Studienreise zu tausendundeinem Blick hinter die schillernden Kulissen des Landes. Erleben Sie den Spagat zwischen Tradition und Moderne, Religion und Sozialismus. Auf Basaren schlendern Sie durch die Fülle orientalischer Vielfalt, in einsamer Weite trinken Sie Tee, an der Töpferscheibe und bei privaten Einladungen erfahren Sie hautnah, was die Menschen bewegt und wofür sie arbeiten und leben.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Uzbekistan Airways (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Taschkent und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflug (Economy) mit Uzbekistan Airways von Urgentsch nach Taschkent
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 100 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen
  • 10 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen in einem Restaurant, 3 Abendessen im Hotel, 4 Abendessen in typischen Restaurants, ein Abendessen bei einer Familie, ein Picknick
  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Eintrittsgelder (ca. 50 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Willkommen in Taschkent!
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am späten Vormittag Flug von Frankfurt mit Uzbekistan Airways nach Taschkent (Flugdauer ca. 6 Std.). Ankunft am Abend. Unser Begrüßungsservice schleust Sie rasch durch die Formalitäten und zeigt Ihnen die Richtung zum Platz vor dem Terminal, denn dort erwartet Sie bereits Ihre Studiosus-Reiseleiterin zum Transfer ins Hotel.
  • Flickenteppich Taschkent
    Für manche ist Taschkent die faszinierendste Plattenbaustadt der Welt. Seit der Unabhängigkeit von Russland leben und arbeiten die Menschen zwischen Fortschritt, Selbstfindung und Tradition. Ihre Reiseleiterin pickt die diversen Schönheiten für Sie heraus: in der orientalischen Altstadt die Koranschule Barak Khan und das Kaffali-Schaschi-Mausoleum, anschließend in einem idyllischen Park den steinernen Poeten Alisher Navoij. Um ihn herum inszeniert sie eine kleine Begrüßungsrunde für Sie: mit Originalzitaten, fruchtigem Saft aus dem Ferganatal und usbekischen Keksen. Auf andere Weise delikat ist die Frage, die uns auf der Weiterfahrt durch die sogenannte Hungersteppe beschäftigt: Arbeiten die Studenten hier ganz freiwillig auf den Feldern, um internationale Modelabels mit Baumwolle zu versorgen? 330 km. Drei Übernachtungen in der Altstadt von Samarkand (UNESCO-Welterbe).
  • Samarkand im Wandel der Zeit
    Am Registanplatz fangen wir den Glamour der drei ehemaligen Koranschulen ein, und im Anschluss fasziniert uns die Bibi-Khanum-Moschee durch ihren stolzen Auftritt. Ihre Reiseleiterin spricht gern mit Ihnen über die Einstellung der hiesigen Jugend zu Allah. Wie geht der neue Präsident Mirsijojew mit dem zunehmenden Einfluss des Islams in Zentralasien um? Fragen Sie auf dem Weg zum Basar! Hier regiert dann nur noch der verführerische Duft von Rosinen, Feigen und Nüssen und im blau-goldenen Gur-Emir-Mausoleum eine märchenhafte Ruhe. Der Kreis schließt sich, wenn uns der stimmungsvoll beleuchtete Registanplatz majestätisch den Weg zum Dinner weist. Bevor das seidene Kunstwerk auf Ihrem Kopfkissen den nächsten Tag anreißt.
  • Märchenhaftes Samarkand
    In den Ausgrabungsfeldern von Afrosiab spüren wir Samarkands einstige Blütezeit, und im benachbarten Museum erzählen uns farbenprächtige Wandmalereien und Fundstücke von früherer Last und Lust. Von wissenschaftlichen Pionierleistungen erfahren wir danach am Observatorium des Astronomen Ulug Beg. Und in der Gräberstraße Schah-e Sinda beeindruckt uns nicht nur das tiefblaue Mausoleum des Kusam Ibn Abbas, sondern auch unsere Reiseleiterin in der Rolle der Märchenerzählerin Scheherazade. Nachmittags spinnen Sie Ihr eigenes Märchen und erhandeln sich vielleicht Souvenirs im Basar oder in einer Teppichknüpferei. Abends verwöhnt man uns schließlich in einem familiengeführten Restaurant.
  • Zauber der Seidenstraße
    Auf einer der Hauptrouten der historischen Seidenstraße zieht unsere Karawane weiter. Für die Karawanserei von Rabat-e Malek legen wir einen Stopp ein, und auch das Mausoleum eines islamischen Heiligen und die Koranschule in Gijduvan interessieren uns brennend. Genau wie die Geheimnisse der Töpferkunst, die uns ein Keramikmeister in seinem Atelier verrät. 275 km. In Buchara (UNESCO-Welterbe) erwartet uns ein idyllisches Dinner im Labi-Hauz-Komplex: Schaschlik mit Blick auf den Teich, in dem das Blau des Himmels mit dem Grün der Maulbeerbäume turtelt. Und an einem besonders schönen Ort der Altstadtgassen dürfen Sie sich noch in der Kunst der Kalligrafie üben. Ihre Reiseleiterin hat Papier und Stifte dabei. Drei Übernachtungen in Buchara.
  • Die Perlen von Buchara
    Schon früh galt Buchara als reichste Stadt der Seidenstraße. Auch im 21. Jahrhundert surrt und klackert es noch in den Handwerkergewölben, und die Goldsticker, Schuster und Scherenmacher steigern das Bruttoinlandsprodukt. Wir widmen uns den ideellen Werten und bewundern zunächst die Kalan-Moschee mit ihrem wuchtigen Minarett, das schon Dschingis Khan beeindruckt haben soll. Das Mittagessen nehmen wir gepflegt auf einer Dachterrasse ein mit Blick auf die Kuppeln der Altstadt. Im Anschluss lassen wir uns von der Festung Ark einnehmen und vom Samanidenmausoleum.
  • Vom Luxustempel zur Totenstadt
    Der letzte Emir von Buchara hat nicht gegeizt, wie wir im Garten und im Inneren seiner schmuckvollen Sommerresidenz registrieren. Doch warum hat man sich in der Totenstadt Tschor Bakr die Überdachungen gespart? Ihre Reiseleiterin erzählt es Ihnen, während sie Sie durch die Nekropole zum Grabmal eines Nachfahren Mohammeds geleitet. Der Nachmittag gehört Ihnen. Gesellen Sie sich doch zu den älteren Herrschaften der Stadt, die sich in den zahlreichen Open-Air-Teestuben beim Labi-Hauz gern zum Dominospiel treffen. Gut möglich, dass Sie in Kontakt kommen und eine Partie mitspielen dürfen. Abends wird es jedenfalls ganz privat, denn Familie Rahmon lädt uns zum Essen ein. 40 km.
  • In der Wüste Kyzylkum
    Millionen von Sandkörnern flankieren unsere Weiterfahrt durch die Wüste Kyzylkum – fragen Sie Ihre Reiseleiterin, ob die Baumwolle womöglich am Vordringen der Wüste Schuld ist. Zur Abwechslung spüren wir dem Karawanenleben nach und drehen zu Fuß eine kleine Runde durch den Sand. Am Bus erwartet uns stilecht ein Tea to go, die Picknickpause legen wir im Nirgendwo ein. Wie von einem Sandkünstler erbaut, erscheint uns schließlich die Oasenstadt Chiwa (UNESCO-Welterbe), deren exotisch-orientalischem Charme wir beim ersten Rundgang durch die Altstadtgassen erliegen. 430 km. Zum Abendessen gibt es heute Kräuterspätzle à la Chiwa. Zwei Übernachtungen in Chiwa.
  • Oasentraum Chiwa
    Einem riesigen Freilichtmuseum gleich präsentiert uns Chiwa heute Paläste, Moscheen, Mausoleen und lebhafte Basare. An den alten Lehmhäusern und -mauern scheint seit der Stadtgründung nichts verändert worden zu sein. Für den großen Show-down im Abenteuer Usbekistan zieht Ihre Reiseleiterin alle Register und führt Sie an einen besonderen Ort. Es soll ein unvergesslicher Sonnenuntergang für Sie werden, den Sie mit Ingwerlimonade mit oder ohne Schuss – sprich: usbekischem Wodka - feiern. Gefolgt von usbekischen Leckerbissen, die man uns in einem privat geführten Restaurant serviert.
  • Basar-Erlebnisse in Taschkent
    Der Bus bringt uns nach Urgentsch. 30 km. Von dort fliegen wir am Vormittag zurück nach Taschkent wo wir im Basar um die letzten Mitbringsel feilschen. Den Duft und Klang des Orients packen wir in unser Gedächtnis; so riechen wir zu Hause noch die Gewürze, Datteln und Nüsse und hören den Singsang der Händler, die Samt und Seide, Kunsthandwerk, Puppen und Wasserpfeifen lautstark anpreisen. Beim letzten gemeinsamen Abendessen schwelgen wir in Erinnerungen, bevor sich Ihre Reiseleiterin von Ihnen verabschiedet.
  • Zurück in der Heimat
    Frühmorgens Rückflug nach Frankfurt. Sie landen vormittags. Vielleicht mit orientalischen Waren im Gepäck und ganz bestimmt mit Erinnerungen im Herzen vom Leben und Handel am Rande der Seidenstraße.

Zusatzinformationen

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