Wandern im paradiesischen Graubünden mit Komforthotel

ab 1095,- €

Schwierigkeitsgrad
Max. Höhenmeter Aufstieg
875m
Max. Höhenmeter Abstieg
1.300m
Teilnehmer
5 - 8
Reisetage
7
Aufenthaltstage Hotel
6

Veranstalter: Hauser Exkursionen international GmbH

Unterwegs in der Ostschweiz auf einsamen Pfaden

Eine Woche Bergwanderungen an der Grenze zum Bergell
Traumhafte Bergwelt in Graubünden
Komforthotel Chesa Lanz im Bergdorf Bivio
Traditionelle Schweizer Gerichte und abends in die Sauna
Historische Passübergänge auf der Wasserscheide Europas
Auch ein Pausentag ist möglich

"Saumselig auf alten Maultierpfaden. Wer die Alpen auf alten Wegen überquert, spürt die Jahrtausende unter den Füßen". Zitat Dr. Gerhard Fitzthum, Philosoph und Reisejournalist.

Die Landschaften rund um das schweizerische Bergdorf Bivio, umgeben von den steilen Bergriesen des Oberengadins, ermöglichen wunderschöne und einsame Wanderungen. Wir genießen die Stille und erfreuen uns an der hochalpinen Natur rund um das Bündner Kleinod Bivio. Unsere Wanderungen geleiten uns über historische Passübergänge, über einen geologischen Wanderpfad, durch Hochmoore und Flachmoore bis hin zur Wasserscheide Europas. Flora und Fauna sind hier einmalig. Und mit einem kleinen Tagesrucksack lässt es sich doppelt so leicht wandern. Wenn wir es zudem gemütlich mögen, können wir uns nach den stimmungsvollen Wandertagen bei einem Gang in die Sauna oder in das Dampfbad erholen. Eine rundum gelungene "Schweizerwoche".

Tagesbeschreibung

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  • Tag 1 Treffpunkt in Bivio in der Chesa Lanz
    Treffpunkt ist im Hotel Post/Chesa Lanz in Bivio (1.769 m) um 18:00 Uhr. Bei unserem gemeinsamen Abendessen werden wir den Ablauf der bevorstehenden Bergwanderwoche besprechen.
  • Tag 2 Valletta da Beiva
    Unser erster Wandertag beginnt direkt hinter dem Hotel und führt uns in das Valletta da Beiva. Ein guter Weg führt uns oberhalb des Tals zum Stallerberg (2.581m). Von dort überschreiten wir den flachen Rücken 'Uf da Flüe' (2.774), der uns einen Blick hinunter auf Juf (2.117 m), der höchst gelegenen und ganzjährig bewohnten Siedlung Europas eröffnet. Dann geht es über einige Serpentinen kurz sehr steil hinunter in die Vallettascharte und von dort über den wunderschönen Columbansee und schier endlose, weiche Almwiesen zurück nach Bivio.
  • Tag 3 Einer der ältesten Übergänge in den Alpen
    Der Septimerpass galt als einer der wichtigsten Alpenübergänge in der Römerzeit. Kaiser, Könige, Heere und Händler sahen schon damals den Vorteil einer direkten Nord-Süd-Verbindung und der günstigen Geländeformation. Funde von römischen Schleuderbleien zeugen vom Aufenthalt römischer Soldaten auf dem Septimer, möglicherweise während des Alpenfeldzug (15 v. Chr.). Was einst ein mühsamer Alpenübergang war, kann heute mit unserem Bergwanderführer problemlos erwandert werden. Genießen Sie einen atemberaubenden Wandertag. Mit dem Bus geht es von Casaccia (1.458 m) zurück nach Bivio.
  • Tag 4 Die einzige dreifache Wasserscheide Europas
    Von Bivio aus wandern wir Richtung Süden auf den Septimerpass (2.310m). Hier biegen wir scharf nach links ab und folgen dem Wanderweg zum Pass Lunghin (2.645m). Auf dem Piz Lunghin an der Grenze von Surses, Bergell und Engadin steht einem Regentropfen der Weg in drei Weltmeere offen. Das ist europaweit ein Kuriosum. Fließt er nach Norden, endet er in der Nordsee. Treibt der Zufall den Tropfen nach Osten, gelangt er in die Donau und somit ins Schwarze Meer. Es kann aber auch sein, dass der Tropfen nach Westen abfließt und zu guter Letzt in der Adria landet. Wohin auch immer, ein einmaliger Ort. Von hier oben sehen wir das Bernina-Massiv mit seinem höchsten Gipfel, der Piz Bernina (4.049m), dem einzigen Viertausender in den Ostalpen. Schließlich geht es nur noch hinunter bis Maloja und mit dem Postbus zurück zum Hotel.
  • Tag 5 Oase der Stille im Val Faller
    Im Naturwaldreservat Val Faller hat die Natur das Sagen: Eine Waldfläche von 31 ha wird schon seit sehr langer Zeit nicht mehr forstwirtschaftlich bewirtschaftet und auch nicht durch Vieh beweidet. Somit kann sich die Natur frei entwickeln. Ziel ist, den hiesigen Lärchenwald zu erhalten und seltene Tier- und Pflanzenarten zu schützen. Wir wandern auf diese Hochebene, direkt von Bivio aus, auf knapp 2.000 Meter und besuchen die ehemalige, ganzjährig bewohnte Walsersiedlung. Die drei Weiler Arnoz, Plang und Tga wurden bereits im 18. Jh. aufgegeben, jedoch noch einige Zeit in der schneefreien Saison genutzt. Auch sehen wir von hier oben direkt auf den Piz Platta (3.392 m), der als schönster Berg dieses Gebirgsstockes gilt und auch als das Bündner Matterhorn bezeichnet wird. In der Folge weiter nach Mulegns und mit dem Postbus zurück nach Bivio.
  • Tag 6 Alp Flix, beeindruckende Terrasse und Hochmoore von nationaler Bedeutung
    Oberhalb von Sur liegt die Alp Flix, ein von Menschenhand geschaffenes Juwel. Von den Walsern wurde das Gebiet im 16. Jahrhundert gerodet und als Wohnort genutzt; so entstand diese große Alp, die auch heute wieder ganzjährig bewohnt und bewirtschaftet wird. Das Hochplateau der Alp Flix bezaubert durch die unendlichen Berghänge der umliegenden Gipfel. Fett- und Trockenwiesen "verzahnen" sich mit Bergwald, Hoch- und Flachmoore formen mit Bergseen ein vielfältiges Mosaik. Wir wandern von Bivio über die Alp Natons (1.963m) und weiter über den Kanonensattel (2.241m) in die beeindruckende Landschaft der Alp Flix. Der Rückweg führt in das Dörfchen Sur. Der Postbus bringt uns zu unserem Hotel.
  • Tag 7 Heimreise
    Individuelle Heimreise nach dem Frühstück

Zusatzinformationen

  • Charakter der Tour und Anforderungen
    Profil:
    Diese Bergwanderwoche in der Ostschweiz ist eine schöne Mischung aus einem komfortablen Hotelstützpunkt und spannenden Tagestouren. Gerne können Sie auch einen Tag aussetzen und die Umgebung des Hotel und des Ortes Bivio erkunden.

    Anforderung:
    Genussvolle Berg-Wanderung auf meist guten Pfaden. Sie sollten über ausreichend Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) verfügen und eine gute körperliche Verfassung aufweisen, um die angegebenen Gehzeiten zu bewältigen.

    Unterbringung:
    Sind untergebracht in einem schönen Hotel in der Ostschweiz in Bivio in Doppelzimmern.

    Verpflegung:
    Die inkludierte Halbpension ist regional geprägt und sehr schmackhaft.
  • Wichtige Hinweise
    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Einreisebestimmungen
    Einreise Schweiz

    Staatsbürger des Landes Deutschland benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass, vorläufigen Reisepass, Kinderreisepass, Personalausweis oder vorläufigen Personalausweis. Der Pass muss bei Einreise gültig sein. Alle Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen auch seit einem Jahr abgelaufen sein.
    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
    Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Auskünfte. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden.


    Für Aufenthalte bis zu 363 Tagen wird kein Visum benötigt.


    Treffpunkt: Unser GoAlpine-Bergwanderführer erwartet Sie im Hotel Post in Bivio um 18:00 Uhr. Parkplätze stehen zur Verfügung. Falls Sie sich verspäten sollten, bitten wir Sie sich mit unserem Bergführer in Verbindung zu setzen. Verabschiedung am letzten Tag nach dem Frühstück.

    Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

    Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.
  • Impfungen & Gesundheitsvorsorge
    Impfungen und Gesundheitsvorsorge Schweiz

    Für die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, können laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehören ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen.

    Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

    Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.
  • Allgemeine Informationen
    Das großräumige Klima der Alpen wird maßgeblich durch Wettersysteme des Nordatlantiks, durch das Mittelmeer und durch die eurasische Landmasse geprägt. Generell sind die Alpen aufgrund des tief ausgeprägten Reliefs durch ein sehr kleinräumiges Klima und Wettergeschehen gekennzeichnet, das stark durch Höhenlage und Exposition bestimmt wird. So können die Wetterbedingungen sogar von Tal zu Tal sehr unterschiedlich sein. Wer in den Alpen unterwegs ist, muss sich zu jeder Jahreszeit mit unterschiedlichen Wetterbedingungen auseinander setzen. Aus einem atemberaubenden Morgenrot kann sich im Gebirge schnell ein Unwetter entwickeln, das mit Urgewalt über Gipfel und Pässe fegt, einem jede Sicht raubt und Almwiesen über Nacht in einen weißen Teppich verwandelt. So sind Temperaturstürze um 20 Grad auch im Hochsommer nichts Ungewöhnliches. Und wenn der Föhn über den Alpenhauptkamm bläst, sind Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometer keine Seltenheit.
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