Weißrussland – Entdeckungen zwischen Witebsk und Brest

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Teilnehmer
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Reisetage
8

Veranstalter: Studiosus Reisen

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Weißrussland in einer Woche

Ein leeres Blatt Papier, das mit Farbe gefüllt werden will: Weißrussland haben noch nicht viele auf ihrer touristischen Landkarte. Seine Lage zwischen Ost und West, zwischen Polen und Russland, zwischen dem Baltikum und der Ukraine hat das Land entschieden geprägt. Vieles hat seine Spuren hinterlassen: die jüdische wie die christliche Religion, Sowjetarchitekten und Kunstgenies. Apropos: Sie lieben Chagall? Dann auf nach Witebsk, in seine Geburtsstadt! In Polozk erzählt uns eine Ordensfrau von der Schutzpatronin der Belorussen, und auf Schloss Mir verrät uns die Köchin Geheimnisse über die Fürstenfamilie der Radziwills. Am Ende dieser Studienreise ist unser Bild von Weißrussland: kunterbunt.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse T) von Frankfurt nach Minsk und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 100 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers
  • Rundreise im landesüblichen Reisebus
  • 7 Übernachtungen im Doppelzimmer in bewährten Hotels
  • Frühstück, 3 Abendessen im Hotel und 4 Abendessen in typischen Restaurants
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Imbiss im Schloss Mir
  • Örtliche Führer
  • Eintrittsgelder (ca. 40 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Krankenversicherung für Weißrussland
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Willkommen in Weißrussland!
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und Flug nach Minsk. Mittags begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter am Flughafen, gemeinsam geht es Richtung Norden. Gleich zu Beginn wird es ernst: Wir besuchen die Gedenkstätte von Chatyn, die mit der Zerstörung weißrussischer Dörfer im Zweiten Weltkrieg an schwarze Tage erinnert. Dann fahren wir weiter nach Polozk. 240 km. Beim Abendessen in einem kleinen rustikalen Restaurant werden wir musikalisch auf die Reise eingestimmt und stoßen auf viele leuchtende Tage an. Und auf die Gesundheit – za sdaroue!
  • Etwas verschlafen, aber gar nicht grau - Polozk
    Ein kleines Denkmal – ein riesiger Kompass – erinnert uns daran, dass wir nicht nur in der ältesten Stadt Weißrusslands stehen, sondern auch am geographischen Mittelpunkt Europas. An der kulturellen Schnittstelle von Baltikum, Russland und Polen gibt es viel zu sehen: Die Sophienkathedrale ist schon in die Jahrhunderte gekommen, präsentiert sich aber frisch herausgeputzt. Was es mit dem Fürsten Wseslaw, dem Zauberer, und der heiligen Euphrosyne auf sich hat? Ihr Reiseleiter kennt sich in der Geschichte aus – und im Reich der Legenden. Das Sahnebaiser-Häubchen unserer Stadterkundung: das Kloster der Schutzheiligen der Belorussen. Eine Ordensschwester zeigt uns das Areal und beantwortet geduldig unsere Fragen. Abends in Witebsk lassen wir uns das Essen im Restaurant Der Goldene Löwe schmecken. 110 km.
  • Voller Farbeinsatz - Witebsk
    Grüne Kühe und fliegende Pferde? Gibt’s auch nicht in der Geburtsstadt Marc Chagalls. Witebsk zählte Anfang des 20. Jahrhunderts zu den pulsierenden Zentren der europäischen Moderne und war bis zum Zweiten Weltkrieg stark jüdisch geprägt. Vom Schtetl, dessen Farben und Leben Chagall inspirierten, ist nicht mehr viel zu sehen – auch deswegen kam der Künstler später wohl nicht mehr zurück. In letzter Zeit ist man aber sehr darum bemüht, den kunstsinnigen Geist zu bewahren. Wie? Das erfahren wir im Marc-Chagall-Kunstzentrum und im Geburtshaus des Malers, heute ein Museum. Uns steht der Sinn immer noch nach Kunst: Unterwegs nach Minsk machen wir noch einen Abstecher zum Landgut des berühmten russischen Malers Ilja Repin. 290 km. Zwei Übernachtungen in Minsk.
  • Minsk - Hauptstadt der Sowjetmoderne
    Durch die ehemalige Oberstadt spazieren wir am Altstädter Rathaus vorbei, besuchen die Kathedrale der Heiligen Jungfrau Maria und spüren in der Traezkae-Vorstadt dem 19. Jahrhundert nach. Das Ergebnis des Wiederaufbaus im Stile des sowjetischen Klassizismus können wir gut auf dem Unabhängigkeitsboulevard und dem Bahnhofsplatz betrachten: wuchtige Vorzeigebauten, fußballplatzgroße Rasenflächen und hingewürfelte Megawohnblöcke. Kontrastprogramm erwartet uns im Palast der Künste: fein abgestimmte Kompositionen von Farbengenie Chagall. Später bummeln wir über den Bauernmarkt Komarovka und probieren uns durch das bunte Angebot. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen dabei, mit den Verkäufern zu plaudern. Volkstümlich, mit weißrussischer Volkskunst, geht's am Nachmittag im Museum in Raubitschi weiter. 30 km.
  • Zu Gast bei den Radziwills
    Die polnisch-litauische Fürstenfamilie Radziwill war ein altes Adelsgeschlecht mit großen Besitztümern. Die Schlösser Nieswiez und Mir gehören heute zum UNESCO-Welterbe. Wir erkunden die herrschaftlichen Residenzen und schauen dem Adel unters Sofa. Wie war das Leben am Hofe? Die Frau des Kochmeisters im prachtvollen Schloss Mir serviert Ihnen kleine Leckereien, garniert mit jeder Menge Klatsch und Tratsch aus dem Schloss. In Nieswiez beeindrucken das Palastensemble, die Parkanlage und das Stadtbild. Abends erreichen wir Brest. 360 km.
  • Spielball der Mächtigen - Brest
    Ihr Reiseleiter bringt für Sie Ordnung in die bewegte Geschichte der Stadt: Polen-Litauen, Russland, Polen, Sowjetunion, Weißrussland – Brest gehörte mal hierhin, mal dorthin. Wir besuchen das Museum der Verteidigung der Brester Festung und werfen einen Blick in das Museum der geretteten Kunstschätze. Dort staunen wir über das bunte Sammelsurium von Kunstgegenständen, einst durch den Zoll beschlagnahmt. Dann fahren wir nach Grodno, wo wir abends in einem Restaurant noch mal die weißrussische Küche probieren. 240 km.
  • Süßer Abschied in Grodno
    Willkommen in der vielleicht schönsten weißrussischen Stadt: Grodno! Bei einem kleinen Spaziergang reihen sich auch der barocke Pomp der römisch-katholischen Franz-Xaver-Kathedrale sowie das Alte und das Neue Schloss in unsere Hitliste von Höhepunkten ein. Neben der herrlichen Architektur versüßt Ihnen Ihr Reiseleiter den Abschied von der Stadt – und Weißrussland – mit Konfekt der berühmten Konditorei Kommunarka. 290 km. Zurück in Minsk breiten wir in einem Restaurant noch mal die schönsten gemeinsamen Reiseerlebnisse wie einen Regenbogen vor uns aus. Darauf einen Schluck Krambambulja, einen roten Gewürzlikör!
  • Auf Wiedersehen, Belarus!
    Letzte Souvenirs shoppen? Süßes und Hochprozentiges kommt bei den Daheimgebliebenen immer gut an. Im Laufe des Tages werden Sie dann zum Flughafen von Minsk gebracht. Von dort aus starten Sie in Richtung Heimat.

Zusatzinformationen

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