Weltkulturerbe Kappadokien

ab 525,- €

Teilnehmer
2 - 0
Reisetage
8

Veranstalter: ASI Reisen

Begeben Sie sich auf eine faszinierende Wanderwoche im Land der Feenkamine. In einem der bedeutendsten Naturwunder der Welt durchwandern Sie die schönsten Täler Kappadokiens. Hier im Herzen Anatoliens formten Wind und Wetter über Jahrmillionen hinweg eine archaisch anmutende Landschaft, die später ganzen Völkern, vor allem Christen, einen geschützten Lebensraum boten. Sie wandern zu den bezauberndsten Feenkaminen, wichtigsten Höhlensiedlungen und bedeutendsten Kirchen mit herrlichen Fresken die sich im ganzen Raum Kappadokien weit verstreut befinden. Sie erklimmen sanfte Hügel, durchstreifen fantastische Landschaften mit Weinrebe Gärten und entdecken den besonderen Charme kleiner malerischer Orte die mit ihren berühmten Burgfelsen aus der Ferne schon herausragen.

  • Tage 1 & 8: Einmaliger An-/Abreisetransfer von/zum Flughafen Kayseri/Kappadokien
  • Täglicher Gepäcktransport zwischen den Unterkünften
  • Unterkünfte: im Hotel & Familiengeführten Pensionen, in Standard Doppelzimmern (DZ), Service: Zimmer + Frühstück (ZF) und Halbpension (HP) / Abendessen bis 20:30/21:30 Uhr verfügbar
  • 7 x Frühstück / 0 x Mittagessen / 4 x Abendessen
  • Detaillierte Wegbeschreibung (road-book) & GPS Koordinaten
  • 7x Frühstück, 4x Abendessen
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31. März 2021)
  • Reiseunterlagen in englischer Sprache
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31.08.2022)

Tagesbeschreibung

  • 1
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  • 7
  • 8
  • Tag 1

    Am Flughafen Kayseri werden Sie bereits erwartet und in Empfang genommen. Anschließend fahren Sie gemeinsam in das nahegelegene Kappadokien, besser bekannt als Land der Feenkamine.
    Die Nacht verbringen Sie in Mustafapasha, auch bekannt als Sinasos, ein kleines ehemaliges griechisches Dorf, bekannt für seine originalen Häuser und Residenzen mit schönsten Beispielen hochwertiger Steinarbeit.  

  • Tag 2

    Ihre erste Wanderung im Land der Feenamine führt Sie von Mustafapasha über das Pancarlik Tal nach Ortahisar; 
    Sie wandern auf stabilen Schotterwegen und gut ausgetretenen Wanderpfaden, zwischen Ölweiden, Aprikosen und Mandelbäumen. Auf ihrer Route liegt die gleichnamige Pancarlik Kirche dessen Fresken, die meisten von ihnen auf einem grünen Hintergrund gemalt, Szenen der Bibel folgen und aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts vermutet werden. Gegen Mittag erreichen Sie Ortahisar; mit einem etwa 90m hohen Burgfelsen der als Merkmal und Hauptattraktion herausragt. In Ortahisar findet man beste Beispiele kappadokischer Architektur, dessen Häuser eine außerordentliche reiche Bearbeitung der Steine aufweisen; zudem ist Ortahisar bekannt für seine malerischen Gassen und seine ausgesprochen freundliche Bevölkerung.
     

  • Tag 3
    Über stabilisierte Schotterwege und entlang Weinrebengärten; erreichen Sie das kleine Dorf Ibrahimpasha; bekannt für seine historische Steinbrücke und seine typischen griechischen Steinhäuser. Wir empfehlen ihnen hier in der lokalen Teestube eine Tasse türkischen Tee, bekannt als Cay, zu probieren. Von Ibrahimpasha führen gut ausgetretene Wanderwege Sie zurück nach Ortahisar; Sie passieren dabei ein wunderschönes Tal mit beeindruckenden Formen. Die Nacht verbringen Sie in Ortahisar wie tags zuvor.
  • Tag 4
    Ihre heutige Route führt sie durch das Meskendir Tal, sie folgen dem Meskendir Pfad der sie in einen Komplex von alten Höhlen Wohnungen der Christlichen Zivilisation führt die sich hier einst niederließen. Vom Meskendir Tal aus kreuzen sie über ins Kizilcukur Tal (Rote Schlucht); das wohl schönste Tal Kappadokiens mit spektakulären Farben und Formen. Hier besteht die Möglichkeit die Uzumlu (Trauben), Hacli (Kreuz) und Üchacli (drei Kreuz) Kirchen zu besichtigen. Diese Kirchen datieren aus dem 7.Jh. und wurden in die Felsen hineingemeißelt; die dekorativen Fresken und Reliefs wurden erst im 10. bzw. 11. Jh. eingearbeitet. Am späten Nachmittag erreichen sie das kleine Dorf Cavusin, Ziel ihrer heutigen Wanderung.
  • Tag 5
    Sie beginnen ihre Wanderung in Cavusin, einem der ersten Christlichen Dörfer Kappadokiens, die türkische Bevölkerung siedelte sich etwas unterhalb der heute in Ruinen liegenden christlichen Stadt an, was auch dazu führte das ehemalige christliche und griechische Häuser und Unterkünfte, darunter eine der ältesten Höhlenkirchen von Kappadokien, immer noch bestehen und besichtigt werden können. Entlang der Ruinen steigen sie einen Wanderpfad hinauf welches sie über das Tal der Mönche (Pasabaglari) zum Klostertal Zelve führt; bestehend aus drei Tälern, deren Wände komplett mit Höhlen durchzogen sind, die von den Bewohnern in den weichen Tuffstein gehauen wurden. Darunter sind Wohnungen, Wirtschaftsräume, Kirchen und ein großer Klosterkomplex. Von Zelve aus wandern sie weiter ins nahegelegene Pasabaglari, bekannt als Tal der Mönche, mit einzigartigen Tuff Formationen. Hier befindet sich in einem dreiköpfigen Feenkamin eine Eremitenhöhle und eine dem St. Simeon geweihte Kapelle. Über stabilisierte Schotterwege gelangen Sie wieder zurück nach Cavusin und verbringen hier die Nacht wie tags zuvor
  • Tag 6
    Im Anschluss an ihr Frühstück wandern Sie heute durch das Akvadi Tal, auch bekannt als das weiße Tal; berühmt für seine hohen und schlanken Feenkamine, seinen zahlreichen Schrebergärten und Weinreben. Sie folgen dem Tal das sie in einem leichten Anstieg in den Ort Uchisar führt, hier empfehlen wir die Uchisar Burg zu besuchen, eine Art Fels Festung bestehend aus Höhlen; durchzogen von zahlreichen unterirdischen Gängen und Räumen, die heute größtenteils zugeschüttet oder unpassierbar sind. Sie dienten als Wohnräume, in byzantinischer Zeit auch als Kloster. Die Festung ist berühmt für sein Panorama und bietet eine der wohl schönsten Aussichten über Kappadokien; bei klarer Sicht kann man sogar den Mt. Erciyes sehen. Von Uchisar aus wandern Sie wandern durch das Tauben Tal und erreichen anschließend Goreme; ihren Aufenthaltsort für die nächsten zwei Nächte. Das Highlight im Zentrum von Goreme ist zweifellos die Müze Caddesi (Museum Straße); hier reihen sich Restaurants, schöne Cafés und diverse Einkaufsläden aneinander, etliche kleine Souvenirgeschäfte und Kioske, an denen hier und da auch deutschsprachige Literatur und Zeitungen zu erstehen sind, laden zum Bummeln ein.
  • Tag 7
    Von Goreme aus begeben sie sich ins Zemi Tal, das sie entlang kleiner Gärten, durch eine bizarre Landschaft, wechselnden auf und abstiegen und spektakulären Tunnel und Torbogen führt; zudem besteht die Möglichkeit die El Nazar Kirche zu besuchen; geschmückt mit Fresken die vermutlich aus dem 10. Jh. Stammen und zeigen unter anderem den Besuch des Erzengels Gabriel bei Maria, die Anbetung der Heiligen Drei Könige, die Flucht nach Ägypten, die Taufe, Jesu Weg ins Reich der Toten und die Himmelfahrt Jesu. Am Ende des Tals besteht zudem die Möglichkeit das Freilichtmuseum Goreme zu besichtigen; das zusammen mit anderen Felsendenkmalen von Kappadokien seit 1985 zum Weltkultur- und Naturerbe gehört. Das Freilichtmuseum von Goreme beherbergt die beeindruckendsten und schönsten Fresken der frühchristlichen Höhlenkirchen. Die Tokali Kirche, die St. Basileos Kapelle und die Karanlik (Dunkle) Kirche zählen zu den schönsten ihrer Art. Die Nacht verbringen Sie in Goreme wie tags zuvor.
  • Tag 8
    Transfer zum Flughafen von Kayseri und anschließende Heimreise.

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