Westtürkei – Erbe der Antike

ab 2045,- €

Teilnehmer
12 - 20
Reisetage
14

Veranstalter: Studiosus Reisen

Zwei Wochen mit allen Höhepunkten der Antike zwischen Istanbul und Antalya

Das Erbe der Antike: Von der Ägäisküste bis zum Taurusgebirge breitet die Türkei auf dieser Studienreise für Antikeliebhaber ihre ältesten Schätze aus. Wir entdecken orientalische Mosaikkunstwerke, göttergeweihte Tempelruinen, aus Staub wiedergeborene Städte wie Troia, Pergamon und Ephesus, aber auch atemberaubend gelegene Orte wie Aphrodisias, Sagalassos und Termessos. Ein Archäologe erklärt uns, wie er versunkene Geheimnisse wieder ans Tageslicht bringt. Immer mit dabei auf unserer Zeitreise durch die Jahrhunderte: Zeit zum Entspannen. Eine Teestunde über dem Bosporus, ein Picknick im Ruinenschatten, ein erfrischender Sprung ins Meer, und Sie sind wieder mitten im Hier und Jetzt.

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Istanbul und zurück von Antalya, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 80 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen Reisebussen
  • 13 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen und ein Abendessen in Restaurants, 10 Abendessen im Hotel
  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Bootsfahrt auf dem Bosporus
  • Seilbahnfahrt in Bergama
  • Mittagsimbiss an der Moschee, ein Köfte-Imbiss
  • Ein Picknick
  • Eine Weinprobe
  • Eintrittsgelder (ca. 130 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Tagesbeschreibung

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  • Merhaba, Istanbul!
    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und Flug nach Istanbul. Schon der neue Megaflughafen, ein hochmoderner Lichttempel, schlägt die Brücke in die Vergangenheit: Er ist von der osmanischen Architektur inspiriert. Sie werden abgeholt und zum Hotel gebracht. 50 km. Früh angekommen? Spazieren Sie die Einkaufsstraße Istiklal Caddesi entlang, an Prachtbauten, Einkaufstempeln und Partyclubs vorbei. Vielleicht noch einen Mokka? Ihr Studiosus-Reiseleiter führt Sie abends beim Welcome-Dinner in die türkische Küche ein. Drei Übernachtungen in Istanbul.
  • Im Herzen der Bosporus-Metropole
    Unseren Stadtrundgang starten wir an der großen Landmauer, hinter der die Chorakirche ihren Schatz hütet: buntes Mosaikleuchten. Durch die Gassen kreuzen und queren wir zur osmanischen Süleyman-Moschee: Unter der Kuppel vollführen Lichtstrahlen ihren Farbentanz, draußen überblicken wir die Stadt und das Goldene Horn. Nach einem Mittagsimbiss schlängeln wir uns durch den Ägyptischen Basar. Wir schnuppern an Gewürzen, bewundern orientalisches Geschmeide und seidene Stoffe, bis das lautstarke Feilschen von Autohupen, Schiffshörnern und den Rufen der Muezzins übertönt wird: Das Herz Istanbuls schlägt an der Galatabrücke. Hier biegen wir ab auf die Wasserstraße und erliegen dem Zauber der Stadt auf einer Bosporus-Bootsfahrt.
  • Alte Größe - Kaiser und Sultane
    Am Hippodrom spannt sich der Bogen der Geschichte weiter: Auf der einen Seite die stolzen Minarette der Blauen Moschee. Gegenüber die Hagia Sophia mit ihrer feinen Mosaikkunst, die uns Steinchen für Steinchen fasziniert. Und schließlich eine antike Zisterne, in die wir im Anschluss hinabsteigen. Mittags probieren wir Köfte, die würzigen Fleischbällchen, bevor wir uns in die Machtzentrale des Osmanischen Reiches, den Topkapi-Palast, wagen. Hier entdecken wir die Schatzkammer und blicken hinter den Schleier des geheimnisumwobenen Harems. Bei einer Teestunde an der Serailspitze lassen wir unsere Blicke über den Bosporus schweifen.
  • Schätze der Antike
    Schrifttafeln, Sarkophage, sensationelle Troiafunde - zielsicher lotst Sie Ihr Reiseleiter zu den Höhepunkten der Sammlung im Archäologischen Museum. Auf der Fahrt zu den Dardanellen lassen wir die Antike kurz hinter uns und diskutieren aktuelle Themen, wie die ambitionierten Bauprojekte Erdogans. In Canakkale, bei einem Raki auf der Hotelterrasse, geht für uns die Sonne auf – gerade weil sie so stimmungsvoll in der Ägäis versinkt. Die Erzählungen Ihres Reiseleiters tragen Sie durch die anatolische Kulturgeschichte viele Jahrhunderte zurück. 350 km.
  • Troja, Assos und der Hauch der Geschichte
    Fand der Kampf um Troia (UNESCO-Welterbe) wirklich an diesem Hügel statt? Gestritten wird bis heute – nicht mit Waffengewalt, sondern in der Wissenschaft. Im Museum enträtseln wir Funde aus 3500 Jahren und rollen den aktuellen Forschungsstand auf. Worüber sich alle einig sind: Für die Stadt Assos, hoch auf einem Felsen gelegen, malt das Meer seit jeher die schönste Kulisse. Antike Tempelsäulen auf aquamarinblauer Leinwand – ein Bild für die Ewigkeit. 185 km.
  • Auferstanden aus Ruinen - Pergamon
    In Bergama, dem antiken Pergamon (UNESCO-Welterbe), ehren wir im Asklepieion den Gott der Heilkunst, dann bringt uns die Seilbahn auf den Burgberg. In den Ruinen graben wir tief in der Forschungsgeschichte. Als eine Basilika der anderen Art begegnet uns die Rote Halle, ein von der Studiosus Foundation gefördertes Projekt. Schönste Landschaftsbilder begleiten uns auf unserer Fahrt nach Salihli, wo wir in einem Thermalhotel übernachten. 240 km.
  • Von Sardes ans Meer
    Der berühmteste Einwohner von Sardes war der Lyderkönig Krösus, dessen Reichtum sprichwörtlich geworden ist. Wir werden mit dem Anblick von steinernen Zeugen aus späterer Zeit reich beschenkt: Gymnasion, Artemistempel und Synagoge. In Selçuk erinnern die Säulen der Basilika an das Wirken des Apostels Johannes. Ein Archäologe zeigt uns die Ausgrabungen. 150 km. Drei Übernachtungen in Kusadasi in einem Hotel am Meer.
  • Weltstadt des Altertums - Ephesus
    Im Museum in Selçuk bewundern wir Fundstücke aus Ephesus (UNESCO-Welterbe), der einst glanzvollsten Metropole am Mittelmeer, dann flanieren wir selbst über die Boulevards der Antike. Jeder Pflasterstein beflügelt unsere Fantasie: leises Klirren von Goldmünzen, Wasserrauschen in der Therme, Trippelschritte über Treppenstufen - in den Ruinen erwacht die Antike zum Leben. Wir sitzen auf den Stufen des Theaters und bestaunen die Fassade der Celsus-Bibliothek. Und danach stoßen wir auf einem Weingut an – mit einem vollmundigen Roten. 50 km.
  • Küstenfunde - Priene, Didyma, Milet
    Wir starten unsere Städtereise in Priene, wo der Akropolisberg das von Pinien umgebene Halbrund des antiken Theaters weit überragt. Ein Anblick wie gemalt! Ob das Apollonorakel von Didyma heute noch orakelt? Das testen wir beim Besuch des gut erhaltenen Tempels. Beim Mittagessen in einem Strandrestaurant diskutieren wir, wie viel Aberglaube sich gehalten hat. Unser Glücksbringer ist nur wenige Schritte entfernt: Wer will, nutzt die Zeit für einen Sprung ins Meer. Danach durchstreifen wir die weitläufigen Ausgrabungen der antiken Hafenstadt Milet. Hier erblickte einst, irgendwo zwischen Purpurfärbereien und Münzprägestätten, die Philosophie das Licht der Welt. 160 km.
  • Bezauberndes Aphrodisias
    Durch das Tal des Mäanders erreichen wir Aphrodisias (UNESCO-Welterbe), ein antikes Zentrum der Bildhauerkunst und der Verehrung der Liebesgöttin. Über pikante Details hüllt sich dezent der Mantel der Geschichte. Wir spazieren vom Aphroditetempel zum Theater und zum Stadion. Dann steuern wir auf ein aufsehenerregendes Naturphänomen zu: Wie Eisberge falten sich die Sinterterrassen von Pamukkale (UNESCO-Welterbe) vor uns in den Himmel. Schon die antiken Bewohner von Pamukkale waren von der Heilwirkung heißer Quellen überzeugt. Unser Rundgang führt von den Ruinen der Thermenbauten von Hierapolis weiter zur Nekropole und zur Philippuskirche. 250 km.
  • Farbenspiele im Taurusgebirge
    In einem Teppichzentrum entdecken wir Wunderwerke aus farbiger Wolle, im Taurusgebirge ein blaues Wunder: Der Saldasee lockt uns mit seinem hypnotischen Blau inmitten schneeweißen Sandes zu einem Uferspaziergang. Und doch ist das Paradies bedroht: Ihr Reiseleiter berichtet von den Bauplänen der Regierung und von Petitionen und Protesten der Umweltbewegung, deren Stimme sich auch in der Türkei immer lauter Gehör verschafft. 230 km.
  • Von Sagalassos nach Antalya
    Fast ganz für uns allein haben wir Sagalassos, eine der am wenigsten besuchten antiken Stätten der Türkei. Aus dem Nymphaion plätschert das Bergwasser, uns zieht es Richtung Meer: Erst nach Perge - das Stadion zählt zu den größten in ganz Kleinasien - dann nach Aspendos - das Theater wird bis heute bespielt. 210 km. Zwei Übernachtungen in Antalya in einem Hotel am Meer.
  • Picknick mit Termessos
    Ein letztes Mal in die Berge: Stolz thront Termessos auf einem steilen Gipfel. Im Ruinenschatten picknicken wir Oliven, Käse und Fladenbrot, während wir den Blick über die weite Bucht von Antalya schweifen lassen. Nachmittags streifen wir im Archäologischen Museum von Antalya durch die Frühgeschichte Anatoliens, dann weiter durch die Altstadt. Bei feinen türkischen Spezialitäten feiern wir am Abend Abschied. Serefe! Auf das Erbe der Antike!
  • Abschied von der Türkei
    Im Laufe des Tages Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause. Wer möchte, verlängert in Antalya zum Baden.

Zusatzinformationen

  • Flüge
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