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Südamerika

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Ein Kontinent der Naturwunder

Der Südteil des amerikanischen Doppelkontinents umfasst 18 Millionen Quadratkilometer Fläche. Zum viertgrößten Erdteil gehören 13 Länder, in denen 418 Millionen Menschen leben. Die Landmasse ist vom Pazifik im Westen und Atlantik im Osten umgeben. Beide Ozeane treffen an der Südspitze aufeinander. Dort befindet sich das Kap Hoorn. Der südlichste Punkt im Feuerlandarchipel galt bis zur Eröffnung des Panamakanals als wichtigste Seeverbindung zwischen Europa und Amerika. Über die Drakestraße ist der Nachbarkontinent Antarktika erreichbar.

An der Westküste von Südamerika erstreckt sich das längste Gebirge der Erde. Dort verlaufen die Anden auf 7.500 Kilometern Länge von Venezuela nach Patagonien. An der Grenze zwischen Argentinien und Chile erhebt sich der höchste Andenberg Aconcagua bis auf knapp 7.000 Höhenmeter. Durch Brasilien und Peru fließt mit dem Amazonas der wasserreichste Fluss des Planeten auf 6.500 Kilometern Länge. Die größte Salzpfanne der Erde in Bolivien misst 10.000 Quadratkilometer Fläche. 

Weltweit am trockensten ist die chilenische Atacamawüste in Südamerika. Den reizvollen Titicacasee teilen sich Bolivien und Chile. Das höchstgelegene schiffbare Gewässer der Erde befindet sich in 3.800 Metern Höhe. Fast einen Kilometer tief fällt der Salto Angel. Der höchste Wasserfall der Welt liegt im Osten von Venezuela. Einzigartig sind die Galapagosinseln. Das Archipel mit mehr als 100 Vulkaninseln befindet sich vor der Küste Ecuadors. Lassen Sie sich von einem der letzten Naturparadiese der Erde begeistern! 

Auf zu echten Abenteuern

Für Wanderreisende hat Südamerika viel zu bieten! Als Alternative zum berühmten Inka Trail in Peru führt auch der Salkantay Trek zur mystischen Ruinenstätte Machu Picchu. Auf ausgetretenen Pfaden durchwandern Sie in verschiedenen Höhenlagen eine der weltweit schönsten Landschaften. Argentiniens wildes Patagonien ist am Mount Fitz Roy voller Entdeckungen. Der Weg zum Perito-Morena-Gletscher führt vorbei an Steppe, Granit und Eis. In der Laguna de los Tres bleibt ein Sonnenaufgang unvergesslich!

Mit Wasserfällen, Lagunen und Gletscherseen lockt Ecuadors Sangay Nationalpark in Südamerika. Zum Wandern lädt die Region um den Vulkan El Altar ein. Am gleichnamigen Gletscher werden Sie in 4.800 Höhenmetern mit einer sensationellen Aussicht belohnt. Die bekannteste Wanderroute Südamerikas verläuft durch den Torres del Paine Nationalpark. In der Weite Chiles können Sie smaragdgrüne Wälder und rauschende Flüsse, tiefblaue Seen und gewaltige Gletscher bestaunen.

Den Naturraum klimatisch betrachtet

Auf das Wetter in Südamerika nehmen die Anden großen Einfluss. In Nordchile und Peru verhindert das gigantische Gebirge, dass feuchte Luftmassen aus dem Amazonas-Regenwald vordringen können. Oft jahrelang ohne Niederschlag kommt die Atacamawüste aus. Chiles Westpatagonien prägen feuchte Luftmassen, die sich über dem Pazifik bilden. Trockene Witterung mit anhaltend starken Winden bestimmt das Klima im argentinischen Ostpatagonien.

Für milde Winter sorgen Atlantik und Pazifik. Alle vier Jahre tritt vor der Küste von Südamerika das Klimaphänomen El Nino auf. Dann ruhen die Kaltwasserströme, so dass sich warmes Wasser ansammelt. Infolgedessen treten starke Niederschläge auf. Höhenlage und Breitengrad bestimmen das Klima in den Anden. Je südlicher die Region liegt, um so ausgeprägter sind die Jahreszeiten. In den Tropen und am Äquator sind Sommer und Winter anhand der Temperatur kaum unterscheidbar. Frostige Werte weist Feuerland auf. 

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